Drosselspulen für DC/DC Wandler geeignet?

Gast #493209
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Hallo,
ich würde gerne einen Step Up Regler aufbauen. Allerdings braucht man 
dafür ja eine Induktivität. Jetzt finde ich bei allen Elektronik 
Anbietern nur "Drosselspulen". irgendwie habe ich bei dem Wort 
"Drossel.." das Gefühl, dass da die Energie in Wärme umgesetzt wird und 
der Wirkungsgrad mit einer Drosselspule besch***** sein wird ;)

Liege ich da mit meiner Vermutung richtig? Und wenn ja, was für eine 
Spule kann ich dann nehmen und wo bekomme ich so was her bzw. wie sehe 
ich generell welche Spule sich für einen Step up/down Regler eignet?
(abgesehen von der passenden Induktivität und passender 
Strombelastbarkeit)

Vielen Dank schon mal
Gast #493226
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Eine Amsel ist auch nur eine Drossel....
und Drosseln für Schaltregler... eine Wissenschaft für sich. In 
Apll.Notes der Hersteller findest Du meißt Berechnungsbeispiele. Wenn Du 
ein paar Grundregeln beachtest, geht auf Bastelebene fast alles.
Das Teil sollte Deine Strombelastung aushalten und die Induktivität muss 
halbwegs zur gewählten Schaltfrequenz passen. Für die Ferrite ist in der 
Regel die Frequenzgrenze angegeben. Nicht unbedingt ausreitzen, dann 
steigen die Verluste.
.. und, nicht in die Sättigung bringen.
Meine Faustregel - 22µH bei 100kHz, doppelte F, halbe Ind.
Einfach probieren und ggf. optimieren.
Grüsse Lothar
Gast #493228
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Die Strombelastbarkeit ist auch ein Hinweis auf den Wirkungsgrad im 
DC-DC-Wandler. Ein kleiner zulässiger Strom bedeutet einen hohen 
ohmschen Widerstand. Ich benutze die gewöhnlichen 77A-Drosseln von 
Fastron.de, die gibts bei mehreren Einzelhändlern. Sind eigentlich nicht 
für den Zweck gedacht, aber nicht viel schlechter als spezielle 
Drosseln, ich habe mal mit dem LM2575 etwa 80 % gemessen. Eine andere 
Bauform wären Ringkerndrosseln

PS:
Nicht verwechseln mit der Ringdrossel hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ringdrossel
Die Ringdrossel (Turdus torquatus) ist ein Singvogel aus der Familie der 
Drosseln (Turdidae).
Gast #493315
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Als Speicherdrossel für Schaltnetzteile empfehle ich die von würth 
(weiter oben schon angegeben)

Die gibts bei RS


Die 77A-Droseeln (. gewöhnlichen 77A-Drosseln v..) von zB Reichelt gehen 
nicht als Speicherdrosseln, das sind Entstördrosseln für Wechselspannung 
(Triac-steller)

Gast #493326
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...sten gibts Simulationsprogramme...

Die Simulieren nur was du eingibst. Das hat heißt meist nicht viel.
Weil Eine Induktivität/Drossel/Spule... ist halt nicht (nur) durch eine 
Induktivitätsangabe beschrieben...
#493333
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Switcher CAD für erste Gehversuche ist schon gut.
Zudem hat das meines Wissens auch gleich die Würth Bauteiledaten 
integriert. Man ist dann bei auch noch geeigneten Kondensatoren (Low 
ESR) nicht mehr soooo weit von der Realität entfernt - vorausgesetzt, 
das Layout wird ordnungsgemäss erstellt (saubere Masseführung, 
kurze+breite Leiterbahnen, möglichst kompakter Aufbau)
Gast #493334
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Für professionelle Entwicklungen würde ich auch eine "amtliche" 
Speicherdrossel verwenden, aber wie gesagt, fürs Hobby, leicht 
erhältlich und nur wenig schlechter geht auch die 77A.
Gast #493361
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Von Würth gibts das Buch "Trilogie der Induktivitäten":
http://www.wuerth-solar.de/website/frames.php?parLANG=DE&parKAT=343
daraus ist zufällig eine Leseprobe zu Speicherdrosseln hier als PDF zu 
finden:
http://www.wuerth-solar.de/website/medienpool/download.php?parFilename=data/1102322203.pdf&parDLname=Leseprobe_dt_Bauteile.pdf

Kitagawa hat anscheinend keine speziell als Speicherdrossel bezeichneten 
Bauteile:
http://www.kitagawa.de/smd_bauteile_ferrite_spulen_indkatalog.html

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