Hallo,
ich suche einen Spannungsregler mit einem niedrigen Eigenverbrauch. Als
Eingangsspannung liegen 12 V / DC an. Die Ausgangsspannung sollte 5 V /
DC betragen. Ein LowDrop-Regler wäre schön.
Ist es besser anstatt dem einen 12V/5V - Regler zwei zu verwenden
(12V/8V und 8V/5V), da die Reglerdifferenz von 12 V auf 5 V schon recht
groß ist ?
Danke..
Mike
Bei einem Linearregler ist der Verlust immer gleich, du brauchst auf
jeden Fall einen Schaltregler. Am einfachsten geht's mit einem fertigen
DC/DC-Wandler, z.B. von Reichelt.
Der Verbrauch ist immer gleich - vom Ruhestrom mal abgesehen. Low-Drop
bringt nichts. Nur ein Schaltregler verringert den Verbrauch wirklich.
Wirkungsgrade um 80 Prozent sind realistisch. LM2575-T5 wäre ein
Kandidat.
Von 12 V auf 5 V brauchst Du keinen Low-Drop-Regler. Könnte es sein,
dass Du Eigenverbrauch mit Verlustleistung verwechselst? Wenn Du von 12
auf 5 V runter willst, hast Du an einem Low-Drop-Regler die selbe
Verlustleistung wie an einem "normalen". Das ist bei Längsreglern nun
mal so.
Der PTH08080WAH von Texas Instruments wäre ein geeigneter Kandidat und
ist vor allem durch den Formfaktor attraktiv. Der Wirkungsgrad liegt bei
bis zu 93%, jedoch ist die Wahl der Ein- und Ausgangskondensatoren
kritisch.
Da ist mal wieder einer zu Faul zum suchen.
Bei National oder Linear findet man immer was. Einfach den
Selection-Guide benutzen.
Ja, ich weis es macht zu viel Arbeit eine der beiden Seiten aufzurufen.
Also ich habe sehr gute Erfahrungen mit den Recom R-785.0 gemacht.
Pinkompatibel zu klassischen 7805, aber ein Schaltregler.
Einzige Nachteil ist der Preis.
> ich suche einen Spannungsregler mit einem niedrigen Eigenverbrauch.
XC62FP5002 von Torex, ca. 2µA Eigenverbrauch. Die Teile gibt es bei
Farnell, Gehäuse SOT-89, Strom ca. 150mA, LDO-Regler, max.
Eingangsspannung 12V.
Ich hoffe geholfen zu haben.
@Helmut
>> ich suche einen Spannungsregler mit einem niedrigen Eigenverbrauch.>XC62FP5002 von Torex, ca. 2µA Eigenverbrauch. Die Teile gibt es bei>Farnell, Gehäuse SOT-89, Strom ca. 150mA, LDO-Regler, max.>Eingangsspannung 12V.
Ich behaupte einfach mal, dass bei einer 122-5V Umsetzung der
Eigenverbruach eines Linearreglers nahezu egal ist. LDO ist vollkommen
unnötig, wie bereits mehrfach geschrieben. Hier müssen sich einige Leute
nochmal mit den Grundlagen über Strom- und Leistungsbilanz von
Spannungsreglen (Linear und Schaltregler) befassen.
>Ich hoffe geholfen zu haben.
Ich fürchte nein.
MfG
Falk
> Ich behaupte einfach mal, dass bei einer 122-5V Umsetzung der> Eigenverbruach eines Linearreglers nahezu egal ist.
Wer sowas behauptet, hat die Grundlagen der Elektrotechnik nicht
verstanden.
@Helmut
>Schön, dass du das behauptest. Der Ursprungsposter wollte aber einen mit>niedrigem Eigenverbrauch, basta.
Mit dem Spruch kannst du Bundeskanzler werden. Vielleicht auch
Reichskanzler. ;-)
>Auch wenn ich nicht Falk heiße, ist mir durchaus bekannt, wass ein>LDO-Regler ist. Solltest dir vielleicht einfach mal durchlesen, was>gefragt wurde.
Ja, der OP hat eine falsche Vorstellung von der Funktion von LDOs.
>> Ich behaupte einfach mal, dass bei einer 122-5V Umsetzung der>> Eigenverbruach eines Linearreglers nahezu egal ist.>Wer sowas behauptet, hat die Grundlagen der Elektrotechnik nicht>verstanden.
Du musst es ja wissen. Rechne mal, stell dir Rechung hier rein und wir
reden drüber.
MfG
Falk
Helmut hat schon Recht:
Ein LDO-Regler ("low drop out" == niedrige Spannungsdifferenz) kann
bereits sehr niedrige Spannungsdifferenzen zwischen Ein- und Ausgang
ausregeln. Von Uin = 5,5V auf Uout ) 5,0V ist z.B. ein LDO-Regler nötig.
Ein Regler mit niedrigem Eigenstromverbrauch ("low quiescent current")
benötigt dagegen sehr wenig Strom für die eigendliche Regelung. Wenn die
eigendliche Schaltung sehr wenig Strom verbraucht, ist so ein Regler die
bessere Wahl gegenüber einem Schaltregler. Z.B. Schaltung braucht 10uA,
Torex-Regler 1uA, 11uA Gesamtverbrauch.
Die Torex-Regler sind im Übrigen hervorragend, schön, dass sie
mittlerweile auch bei Farnell angeboten werden, früher musste man >
3.000 Stück wollen.
Stefan
@Stefan Kleinwort
>Helmut hat schon Recht:
Nö. ;-)
>Ein LDO-Regler ("low drop out" == niedrige Spannungsdifferenz) kann>bereits sehr niedrige Spannungsdifferenzen zwischen Ein- und Ausgang>ausregeln. Von Uin = 5,5V auf Uout ) 5,0V ist z.B. ein LDO-Regler nötig.
Was aber bei der gegebenen Aufgabenstellung 12V-5V vollkommen egal ist.
>Ein Regler mit niedrigem Eigenstromverbrauch ("low quiescent current")>benötigt dagegen sehr wenig Strom für die eigendliche Regelung. Wenn die>eigendliche Schaltung sehr wenig Strom verbraucht, ist so ein Regler die>bessere Wahl gegenüber einem Schaltregler. Z.B. Schaltung braucht 10uA,>Torex-Regler 1uA, 11uA Gesamtverbrauch.
Nur dass wir überhaupt nicht wissen, wieviel die Schaltung verbraucht.
Anstatt mal ein paar brauchbare Zahlen auf den Tisch zu legen werden
immer wieder "gefühlte" Grössen verwendet wie wenig, schnell, langsam,
billig. Ist für solche Sachen schlicht unbrauchbar.
MfG
Falk
@Falk:
Der Ursprungsposter sucht einen Regler mit niedrigem
Eigenstromverbrauch.
Helmut hat ihm einen sehr gut dafür geeigneten Regler vorgeschlagen (1uA
typisch). Insofern fand ich sein Posting durchaus sehr hilfreich.
Wieviel Strom die Schaltung des Ursprungsposters benötigt, steht
nirgends. Unterstell dem Fragesteller mal etwas Eigenintelligenz. Wenn
er einen Regler mit niedrigem Eigenstromverbrauch sucht, dann wird er
den hoffentlich keine 500mA regeln lassen wollen (da ein niedriger
Eigenstromverbrauch nur Sinn macht, wenn die eigendliche Schaltung
entsprechend sparsam ist).
Stefan
@Stefan Kleinwort
>Der Ursprungsposter sucht einen Regler mit niedrigem>Eigenstromverbrauch.
Der Ursprungsposter hat mit seinem Ursprungsposting klare Defizite im
Verständnis von Spanungsreglern aufgezeigt. Mehrere Leute haben versucht
ihm das erstmal klar zu machen und diesbezüglich Wissen zu vermitteln.
>typisch). Insofern fand ich sein Posting durchaus sehr hilfreich.
Ich nicht.
>Wieviel Strom die Schaltung des Ursprungsposters benötigt, steht>nirgends. Unterstell dem Fragesteller mal etwas Eigenintelligenz. Wenn>er einen Regler mit niedrigem Eigenstromverbrauch sucht, dann wird er>den hoffentlich keine 500mA regeln lassen wollen (da ein niedriger>Eigenstromverbrauch nur Sinn macht, wenn die eigendliche Schaltung>entsprechend sparsam ist).
Alles Spekulation, die in einer technichen Sache wie dieser vollkommen
fehl am Platz ist. Wir brauchen konkrete Zahlen.
MfG
Falk
> Der Ursprungsposter hat mit seinem Ursprungsposting klare Defizite im> Verständnis von Spanungsreglern aufgezeigt. Mehrere Leute haben versucht> ihm das erstmal klar zu machen und diesbezüglich Wissen zu vermitteln.
Spiel doch nicht immer den Oberlehrer; bitte!
@Helmut
>Spiel doch nicht immer den Oberlehrer; bitte!
Ein interessantes psychiologisches Phänomen, dass gerade die Oberlehrer
andere der Oberlehrerschaft bezichtigen. So ala "Haltet den Dieb".
Interessant . . .
Das Profil verdichtet sich . . .
MFG
Falk
@Helmut
>> Wir brauchen konkrete Zahlen.>Wer soll "wir" sein?
Die Teilnehmer dieser Diskussion, wenn sie zweckdienliche Hinweise geben
wollen.
MFG
Falk
Ich habe aber den Eindruck, dass alle die, die "zweckdienliche" Hinweise
geben wollen, von dir niedergemacht werden. Frei nach dem Motto, wer mit
Halb- oder Unwissen kommt, soll die Schnauze halten. Hab ich Recht?
@Helmut
>Ich habe aber den Eindruck, dass alle die, die "zweckdienliche" Hinweise>geben wollen, von dir niedergemacht werden.
Zweckdienliche Hinweise kann im Moment nur der OP geben, er muss mal
seine Anforderungen in Zahlen präzisieren. Und das hat er bisher nicht
getan.
> Frei nach dem Motto, wer mit Halb- oder Unwissen kommt, soll die >Schnauze
halten. Hab ich Recht?
Nö.
Aber die Leute mit Halbwissen müssen auch mal einsehen, dass sie
Halbwissen haben und sich ggf. korrigieren lassen. Ist keine Schande.
MfG
Falk
Hallo,
zuerst danke für die vielen Beiträge !
Ich denke, ich habe den richtigen Wandler mittlerweile gefunden.
Es handelt sich um den Typ L4931. (z.B. bei CONRAD Best.-Nr.: 156126-13
in SMD-Gehäuse). Die Schaltung wird mit Batterien betrieben (zwischen 9
und 14 V DC), die Schaltung nach der Wandlung benötigt max. 100 mA
Laststrom. Da der Regler über die Inhibit-Leitung an- und abschaltbar
ist, wird so nur zur benötigten Zeit über einen Sensor der Regler recht
sparsam im Stand-By betrieben (kommt der Batterie zu Gute).
Und für den Outdoor-Bereich wäre er auch noch in erweitertem
Temperaturbereich zu betreiben.
Was haltet ihr davon ?
Gruß
Mike
Endlich mal ein paar Zahlen ;)
Nachdem hier schon ganz gut rumgefetzt wurde, wenden wir
uns doch einfach der Mathematik zu. Was im Endeffekt
besser, oder besser gesagt sinnvoll ist verrät uns
eine Leistungsbilanz.
Nehmen wir den schlechtesten Fall Vin = 14V.
Laststrom 100mA. Aus der Batterie werden 14V *100mA = 1.4W gezogen.
Der Regler verbrät (14V-5V) * 100mA = 0.9W.
Ob der SMD Chip diese Leistung verbraten kann ? Auf Dauer sicher nicht.
Die 5V Schiene 5V * 100mA = 0.5W.
Wirkungsgrad: 0.5W / 1.4W * 100 = 36 %.
Bei 100mA Laststrom ist es völlig egal ob er nen 7805 mit vieleicht
1mA oder einen LowDrop Regler mit 30uA Eigenbedarf nimmt. Ob die
Schaltung nun 100 oder 101 Stunden läuft ? Da würde ich die preiswerte
Variante nehmen.
Mit Schaltregler könnte er auf 80% oder mehr kommen. Laufzeit
könnte sich also mehr als verdoppeln.
Aber da gibt es jetzt ja auch noch eine StandBy Zeit.
Ein abschaltbarer Spannungsregler ist also sinnvoll.
Es gibt auch Schaltregler mit StandBy Eingang.
Jetzt muss er sich fragen wie ist das Verhältnis zwischen
StandBy Zeit und aktiver Zeit. Wie hoch ist der Ruhestrom im StandBy.
10000s Ruhe bei 1mA und aktiv 1s bei 100mA ?
Dann würde ich die Bratlösung nehmen. Der effektive Wirkungsgrad des
Schaltreglers liegt im Endeffekt nur im unteren Prozentbereich.
100s StandBy bei 1mA und aktiv 1s bei 100mA:
Nimm nen Schaltregler.
Gruss
Holger