Kennt jemand die Ausgangsbelastung für solche Sensoren?
Die Spannung soll am Ausgang durch ein Poti noch mal einstellbar sein.
In den Beschreibungen habe ich bisher wenig gefunden.
100 Ohm, 1K, ... ?
In einer Beschreibung konnte man die Ausgangsspannung über 4
Steckbrücken einstellen.
Harald Wilhelms schrieb:> Ohne Datenblatt sicher nicht.
Du bist ja ein Schlaumeier!
Das ist Hausinstallation. Was erwartest du von Leuten, die nur Strippen
ziehen können.
Bei ELV/Conrad stand auch nichts.
Es geht darum, etwa 8 LED-Dimmer an einen Sensor anzuschließen und diese
zentral nochmals zu regeln.
Nächste Frage. Welchen Eingangswiderstand haben LED-Dimmer (0-10V), aber
soweit bin ich noch nicht.
Michael_ schrieb:> Harald Wilhelms schrieb:>> Ohne Datenblatt sicher nicht.>> Du bist ja ein Schlaumeier!
Du bist ja ein Held!
> Das ist Hausinstallation. Was erwartest du von Leuten, die nur Strippen> ziehen können.
Vielleicht dass sie in der Lage sind, Details über die zu verbauenden
Komponenten zu verraten?
> Nächste Frage. Welchen Eingangswiderstand haben LED-Dimmer (0-10V),
Gegenfrage: Welche Leistung und wie viele Türen haben Autos (0,9-2,5t)?
> aber soweit bin ich noch nicht.
Unsere Glaskugeln auch nicht.
Noch so ein Schlaumeier!
Wenn nicht, welchen Eingangswiderstand haben solche Dimmer?
In Bezug Datenblatt, für 5 Sensoren war kein Datenblatt verlinkt. Bei
den Dimmern ahne ich ähnliches.
Rauskriegen tu ich es. Auch wenn Schlaumeier nur Bla Bla zu sagen haben.
Oder gibt es da Zwischenregler?
Es kann entsprechenden Preis kosten. Ein Sensor kostet ja auch > 40 EUR.
Magnus M. schrieb:> Gegenfrage: Welche Leistung und wie viele Türen haben Autos (0,9-2,5t)?
Ich hab ja genannt, es sollen 8 Dimmer gleichzeitig geregelt werden.
Welche Angaben brauchst du noch zu den Türen und der Leistung deines
Autos?
Osram schreibt in der DALI_DIM-Fibel_2009 [1] auf S. 26f:
> Eigenschaften der 1…10-V-Schnittstelle> Dieses Kapitel bezieht sich auf OSRAM EVG der Typen, QTi DIM und> HF DIM, im Folgenden abgekürzt mit OSRAM DIM EVG> • Die Ansteuerung erfolgt über ein störungssicheres> Gleichspannungssignal von 10 V (maximale Helligkeit; Steuerleitung> offen) bis 1 V (minimale Helligkeit; Steuerleitung kurzgeschlossen)> • Die Steuerleistung wird vom EVG erzeugt (max. Strom: 0,6 mA pro EVG)> • Die Spannung auf der Steuerleitung ist potenzialgetrennt von der> Netzleitung (Basisisolation), jedoch keine Schutzkleinspannung (SELV)>> Aufgrund der Eigenschaften der 1...10-V-Schnittstelle ist folgendes zu> beachten:> • Alle Steuerleitungen einer EVG-Installation müssen mit richtiger> Polarität (+/-)angeschlossen werden. [...]> • Die Steuerspannung lässt sich einfach mittels Widerstand nach> oben bzw. unten begrenzen; [...]
Auf S. 42 wird es interessant, dort wird ein log. Poti empfohlen mit dem
Wert 100kΩ/n, wobei n die Zahl der Steuergeräte (EVG) ist.
Auf S. 47 wird für die Begrenzung der maximalen Helligkeit eine Z-Diode
empfohlen.
[1]http://osram.ch/osram_ch/DE/Tools_%26_Services/Downloads/LMS/Literatur/DALI_DIM_Fibel_2009.pdf
Michael_ schrieb:> Harald Wilhelms schrieb:>> Ohne Datenblatt sicher nicht.>> Du bist ja ein Schlaumeier!
Du erwartest also, das hunderte von unterschiedlichen Sensoren
alle die gleichen Daten haben? Übrigens, für einen Menschen mit
einfachen Grundkenntnissen in Elektrotechnik ist es kein Problem,
so etwas auszumessen.
Gruss
Harald
Alexander Schmidt schrieb:> Autor:>Alexander Schmidt>(esko)
Erstmal Dank!
Harald Wilhelms schrieb:> Du erwartest also, das hunderte von unterschiedlichen Sensoren> alle die gleichen Daten haben? Übrigens, für einen Menschen mit> einfachen Grundkenntnissen in Elektrotechnik ist es kein Problem,> so etwas auszumessen.
Es geht nich um ausmessen. Sondern ich habe nur das mickrige Datenblatt
eines Conrad Teiles.
Mit Sicherheit ist es der Ausgang eines OPV.
Und wegen der Störsicherheit sind die Eingänge der Dimmer sicher nicht
sehr hochohmig.
Aber in welchem Verhältnis?
Ich hab die Teile auch nicht vor mir, die sind ca. 500Km weit weg :-).
Es ist für mich neu, aber für die 0-10V Technik gibt es doch sicher eine
Norm so wie für die 5-20 mA-Technik.
Michael_ schrieb:> Es geht nich um ausmessen. Sondern ich habe nur das mickrige Datenblatt> eines Conrad Teiles.
Schön, dass DU das mickrige Datenblatt hast und uns jegliche
Information vorenthältst.
Bestell dir doch einfach so ein Dingen, falls der Strom am Ausgang nicht
reichen sollte, dann bauste dir halt ein Verstärker dahinter (
Spannungsfolger z.B. LM675, der kann bis zu 3A). Fertig ist die Kiste.
Gruss Daniel
Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
b+b thermo-technik GmbH
Heinrich-Hertz-Str. 4
d-78166
donaueschingen
Fon
+49 771 83160
Fax
+49 771 831650
Daniel S. schrieb:> Bestell dir doch einfach so ein Dingen, falls der Strom am Ausgang nicht> reichen sollte, dann bauste dir halt ein Verstärker dahinter (> Spannungsfolger z.B. LM675, der kann bis zu 3A). Fertig ist die Kiste.
Hatte ich ja schon gsagt, mich hat ein befreundeter Mensch in 500Km
Entfernung um Rat gefragt. Da die Dinger > 50 EUR kosten, kann ich sie
mir als Privatmensch nicht zulegen :-(.
Ein Spannungsfolger ist ja dann optimal. Aber aufwendig.
Die Poti-Variante müßte doch machbar sein.
Analog dazu ein Beispiel aus der NF-Technik.
"Kann man an einen Vorverstärker 8 Endverstärker anschließen".
Das wäre kein Problem, da allgemein die Daten bekannt sind.
Es geht darum, die Schaufenster-Vitrinen Beleuchtung dem Tageslicht
anzupassen.
Also einen manuellen Regler zwischen Sensor und Dimmer.
Eigentlich spielen da 30% Toleranz auch keine Rolle.
Nun hatte ich gehofft, jemand kennt den Ausgangswiderstand der Sensoren
und den Eingangswiderstand der Dimmer.
Gibt es da eine Norm oder Richtlinien für die 0-10V-Steuerung?
Michael_ schrieb:> Daniel S. schrieb:>> Bestell dir doch einfach so ein Dingen, falls der Strom am Ausgang nicht>> reichen sollte, dann bauste dir halt ein Verstärker dahinter (>> Spannungsfolger z.B. LM675, der kann bis zu 3A). Fertig ist die Kiste.>> Hatte ich ja schon gsagt, mich hat ein befreundeter Mensch in 500Km> Entfernung um Rat gefragt. Da die Dinger > 50 EUR kosten, kann ich sie> mir als Privatmensch nicht zulegen :-(.> Ein Spannungsfolger ist ja dann optimal. Aber aufwendig.> Die Poti-Variante müßte doch machbar sein.> Nun hatte ich gehofft, jemand kennt den Ausgangswiderstand der Sensoren> und den Eingangswiderstand der Dimmer.
Im Prinzip sind die Dimmer eine Konstantstromquelle die i.d.R. ca 0,6mA
liefert. Die Spannung die sich da über einen Widerstand (Das Drehpoti)
einstellt, ist die Steuerspannung. bei 8 Geräten würde ich also davon
ausgehen das ein 2kOhm Poti den kompletten Bereich durchsteuert.
Ein solcher Sensor, bzw. ein 1-10V Drehdimmerausgang hat praktisch einen
niederohmigen Konstantspannungsausgang, und nicht nur ein einfaches Poti
(und es ist spezifiziert wieviele Vorschaltgeräte damit idR. betrieben
werden können, z.B. 50, oder es steht der Maximale Strom da, z.B. 50mA).
Also, ich denke, wenn du ein Poti in Reihe zum Sensor schaltest, kannst
du nur höher Dimmen als der Sensor ansagt. Wenn du ihn Parallel
schaltest, kannst du tiefer dimmen. Das hab ich aber nicht probiert,
weil 0-10V eigentlich Steinzeittechnik ist.
"Im Schaufenster" ist ja eine Professionelle Anwendung, keine
Basteltechnik die billig sein muss. Entweder investiert man 1000 EUR,
oder eben nicht, wenn der Wettbewerbsvorteil fraglich ist.
Für Tageslichtregelungen gibt es eine ganze Menge Lösungen die auf DALI
basieren.
Im Schaufenster würde ich übrigens der Sonne entgegen regeln. Gerade am
Tage, wenn das Auge Helladaptiert ist, hat man sonst keine
Schaufensterbeleuchtung mehr, man hebt sich nicht ab, sieht aus wie
leer.
Besser ist da zumindest die Glanzpunkte, also einige Spots, mit voller
kraft zu betreiben. Gegen die Sonne kommt man letztlich nicht an, aber
abends sollte es nicht so gleissend hell sein, das man nicht hingucken
kann, aber dennoch heller und auffälliger als die Umgebung.
Gerade im Schaufenster ist es auch nicht einfach nur die
Beleuchtungsstärke. Da zählen viele Faktoren, das ist eher ein
Kunstwerk. Es soll ja auch unterbewusst wirken und sagen "kauf mich".
Sozusagen eine Inszenierung.
> Gibt es da eine Norm oder Richtlinien für die 0-10V-Steuerung?
Bestimmt, aber da bin ich überfragt ;o))
gängig ist: 0%<1V und 9,5V<100%
bye uwe
Danke erstmal.
Aus dem Bauch heraus würde ich zum Test erst mal ein 1K Pot. nehmen.
Uwe R. schrieb:> "Im Schaufenster" ist ja eine Professionelle Anwendung, keine> Basteltechnik die billig sein muss. Entweder investiert man 1000 EUR,> oder eben nicht, wenn der Wettbewerbsvorteil fraglich ist.
Ich denke, das muß nicht gleich sein. Aber ich möchte mich da auch nicht
so sehr einmischen. Es ging nur um den Anschluß mehrerer Dimmer an einen
Sensor.
Uwe R. schrieb:> Im Prinzip sind die Dimmer eine Konstantstromquelle die i.d.R. ca 0,6mA> liefert. Die Spannung die sich da über einen Widerstand (Das Drehpoti)> einstellt, ist die Steuerspannung. bei 8 Geräten würde ich also davon> ausgehen das ein 2kOhm Poti den kompletten Bereich durchsteuert.
Wie kommst du darauf, das der Eingang eines Dimmers eine
Konstantstromquelle ist?
Uwe R. schrieb:> Also, ich denke, wenn du ein Poti in Reihe zum Sensor schaltest, kannst> du nur höher Dimmen als der Sensor ansagt. Wenn du ihn Parallel> schaltest, kannst du tiefer dimmen.
Wie meinst du das?
Es geht doch eigentlich nur das Pot. parallel zum Ausgang des Sensors.
Der Schleifer geht zum Eingang des Dimmers.
Michael_ schrieb:> Uwe R. schrieb:>> Im Prinzip sind die Dimmer eine Konstantstromquelle die i.d.R. ca 0,6mA>> liefert. Die Spannung die sich da über einen Widerstand (Das Drehpoti)>> einstellt, ist die Steuerspannung. bei 8 Geräten würde ich also davon>> ausgehen das ein 2kOhm Poti den kompletten Bereich durchsteuert.>> Wie kommst du darauf, das der Eingang eines Dimmers eine> Konstantstromquelle ist?
Weil da bei offenen Leitungen 10V zu messen sind. Wenn du die Leitungen
mit einem Widerstand verbindest, fliesst ein Strom. Das heisst der
Dimmereingang liefert einen Strom der verheizt werden will.
Der Sensor verheizt, genau wie das Poti, einfach die ca '$anzahl x
0,6mA'.
Hmm, vielleicht isses auch nur ein Pullup von 20kOhm, müsste man mal ne
Kennlinie aufnehmen.
> Uwe R. schrieb:>> Also, ich denke, wenn du ein Poti in Reihe zum Sensor schaltest, kannst>> du nur höher Dimmen als der Sensor ansagt. Wenn du ihn Parallel>> schaltest, kannst du tiefer dimmen.> Wie meinst du das?> Es geht doch eigentlich nur das Pot. parallel zum Ausgang des Sensors.> Der Schleifer geht zum Eingang des Dimmers.
Poti Parallel:
- Poti auf Kurzschluss: das Licht ist aus, egal was der Sensor sagt
- Poti auf unendlich: der Sensor regelt 0-10V
Poti in Reihe:
- Poti auf Kurzschluss: der Sensor regelt 0-10V
- Poti auf unendlich: das Licht ist immer 100% an, egal was der Sensor
sagt
Mit dem Parallelpoti kannst du also immer nur weniger als 100%
einstellen, Das heisst, du kommst mit 1kOhm nur bis z.B. 5V, weil die
Dimmereingänge nicht mehr Strom liefern können um 10V zu erreichen.
nochmal nachgelesen
Achso, du meinst als Spannungsteiler angeschlossen. Hmm, mal überlegen.
Ist dann ja ne Kombination aus reihen und Parallelschaltung. Könnte
eigentlich funktionieren... ;o)))
bye uwe