Netzteil aufbauen

Gast #147077
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Hallo,

wenns ein Labornetzteil werden soll würd ich dir empfehlen die
Spannungsregelung selber mit nem Opamp zu realisieren. Der LM350 ist
bestimmt leicht zu handeln, kann aber nur bis 1.5V runterregeln. Wenn
du bis 0V kommen willst braucht du nen Rail-to-Rail oder Single-Supply
OP wie den LM324, der kann von -Ub bis +Ub-1.5V aussteuern. In einem IC
sind 4 Verstärker, einer für die Spannungsregelung, einer für die
Strombegrenzung, einer als Schmtt-Trigger für die Wicklungsumschaltung
und einer zur freien Verfügung. Wenn du dein Netzteil richtig planst
kannst du das dann hinterher auch als Konstantstromquelle benutzen
indem du die Spannung voll aufdrehst und an der Strombegrenzung den
gewünschten Strom einstellst.
Viel Spass bei deinem Projekt!

Thomas
Gast #147080
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Die beste Lösung währe wol ein Linearnetzteil mit vorgeschaltetem
Schaltregler, der immer ein paar Volt mehr liefert als gefordert, dann
wirds aber auch kompliziert. Das was du vor hast hört sich für mich
nach nem Delta-Sigma-Umsetzer (1Bit DAC) an. Das geht so leider nicht,
weil man da keine Leistung abgreifen kann, ausserdem würde eine
angehangene Last ja auch den erforderlichen Tiefpass verstimmen.
Am einfachsten ist es mit nem Schmitt-Trigger auf die passende
Sekundärwicklung des Trafos zu schalten. Wenn ich z.B. nen Trafo mit
0V, 15V und 30V Abgang habe brauch ich bei ner geforderten Spannung von
5V ja nicht die 25V zu verbraten wenn ich bei 15V abgreife. Bei U>15V
muss dann natürlich bei 30V abgegriffen werden. Wers noch besser machen
will kann sich ja nen Trafo mit mehr Abgängen wickeln.

Rock'n'Roll,
Thomas

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