Hallo,
ich hab eine Akku (RC Fernsteuerung), dieses soll man vorab 24 Stunden
mit 150mAh laden.
Es ist ein NiMH Akku mit 9,6V 1,7Ah.
Mein Ladegerät hat aber leider nur die Schritte 0,5Ah, 1,5Ah, 3Ah...
Ich versuche gerade irgendwo 150mAh im Haushalt zu finden,
- Alle möglichen AD/AC Adapter... (alle größer 500mAh)
- USB Anschluß
- R323 Anschluß
- Irgendwo auf dem STK500
nur leider kann ich mit meinem Mulitmeter (Baumarkt) nur zuverlässig
Volt messen.
Kann mir helfen? Kennt jemand eine Lösung, die klappte könnte,
notfalls lade ich auch mit 75mAh 48 Stunden ... (wenn man das so
einfach umrechnen kann)
Danke & Viele Grüße
Bernd
Hast Du Widerstände zu Hause? Ohne wird es schwierig. Die Idee ist, ein
Steckernetzteil zu nehmen, was eine deutlich höhere Spannung wie Dein
Akku liefert, z.B. 18V und dann den Ladestrom über einen Vorwiderstand
einzustellen, beispielsweise
(18V-9.6V)/150mA = 56 Ohm
mit
(18V-9.6V)*150mA = 1.56 Watt also 2 Watt
Hallo,
sorry, ja genau 150mA (Strom, nicht Kapazität).
Hat jemand eine Idee wie ich das schaffen könnte, ohne ein spezielles
Ladegerät zu kaufen, (die geringe Stromstärke ist nur für allererste
Ladung erforderlich ... brauch ich nie wieder...)
Danke & Viele Grüße
Bernd
Moment mal: Steht auf Deinem Ladegerät wirklich 0.5Ah? Oder 0.5A? Wenn
0.5Ah, dann wird das Gerät vielleicht 50mA liefern, was perfekt für Dein
erstes Laden ist. Dauert halt ein wenig länger. Oder Du nimmst die
nächst höhere Stufe. Miss den Strom doch mal nach mit Deinem
Schlabbermultimeter, kann ja nicht sooo falsch sein.
Hallo,
bzgl. meine falschen Angaben, die Angaben des Schnell-Ladegerätes sind
Ampere (0,5A 1,5A 3A), leider... bin da etwas durcheinander gekommen.
Ich hab hier nur SMD-Chip-Widerstände von 1,00K bis 470K (1,00K, 10,0K,
100K ...) Mein höchstes Schaltnetzteil hat Output 15V, 1,0A, würde das
irgenwie gehen?
Das Akku ist keine Blockbatterie, sonder setzt sich aus 8 Mignon
Batterien zusammen (Bild anbei)
Danke & Viele Grüße
Bernd
na dann, ans Netzteil anschliessen, Ampermeter nicht vergessen und
Spannung solange variieren, bis Du 150mA hast. Wenn die Zellen knackig
neu sind, werden sie recht stabil Klemmspannung halten, da brauchst Du
nicht so oft nachregeln.
warum sollen die mit so wenig Strom am Anfang geladen werden?
Das Problem bei diesen Senderakkus sind die wirklich nicht zum laden
geeigneten "Drähtchen". Dann kommt der Stecker auf der Platine, Die
Leiterbahn und dann die Ladebuchse am Sender. Kein wunder, das die sagen
IC < 500mA.
Mach Dir direkt am Akku ne Möglichkeit, mit vollem Strom (1C). Ist
besser für die Zellen und die abschaltung klappt wesentlich besser als
mit der 14-16h Methode über den Sender. Und fürs erste mal aber den
Strom mit einem Widerstand / Fahrradlampe etwas begrenzen.
Ich Baue mir immer Goldkontakt Buchsen direkt an je eine Seite des Akkus
(+ und -) mit etwas Heiskleber fixiert und dann den großen
Schrumpfschlauch drum. Geht wunderbar.
Gruß,
Tubie
Hallo,
Eddy Current wrote:
> Vielleicht eine Fahrrad-Rücklampe (6V/100mA) als Vorwiderstand benutzen,> dauert auch ein wenig länger aber es lädt wenigstens.
der bisher günstigste Vorschlag. Eine Glühlampe mit 0,1-0,2A nehmen, in
Reihe zum Akku und die angelegte Spannung so wählen, daß die Glühlampe
dunkel leuchtet.
Dann hat man eine schöne Ladestromreglung und kann nach Zeit laden.
Je höher die Lampenspannung und damit die Netzteilspannung ist, umso
stabiler ist der Strom.
Abschalten nach der gewünschten Ladezeit aber nicht vergessen!!!
Damit habe ich früher fast immer geladen, weil dauern nachregeln müssen
nervt.
Gruß aus Berlin
Michael
LM317 + 8.2R Widerstand gibt ziemlich genau 150mA. Dazu brauchst Du noch
ein Netzteil, das 4V ueber der Ladeendspannung liegt, also 15V bei
Deinem Akku.
Bei 48 Stunden mit 75mA wird der Akku uebrigens nicht voll, da mit
abnehmendem Strom die Ladeeffizienz sinkt.