Poti Dimensionierung für ADC (lm3s8962)

OP #1983173
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Hallo Zusammen

Ich möchte über den ADC-Eingang des Lm3s8962 eine Spannung, die über 
einen Potentiometerwiderstand eingestellt werden kann, konvertieren und 
muss dazu einen geeigneten Poti besorgen.
ADC-Programm funktioniert einwandfrei, es geht jetzt nur noch um die 
korrekte Dimensionierung des Potis.

Hier zu die Daten:
Der Poti wird mit dem oberen Kontakt an den 3,3 Volt Ausgang des Boards 
gehängt, mit dem unteren Kontakt an GRD und mit dem mittleren Kontakt 
(dem Schleifer) an den ADC-Eingang.
Der 3,3 V-Ausgang liefert einen Maximalstrom von 60 mA. Der ADC hat eine 
Quantisierung von 10bit also 1024 Schritte.

Ich habe mir das jetzt so gedacht damit ich Spannungen zwischen 0..3V 
einstellen kann:
3,3V / 60mA = 55 Ohm = Gesammtwiderstand des Spannungsteilers (R1+R2)
von der maximalen Leistung liege ich bei 3,3V x 60mA = 0,2 Watt.

Ich lese aber immer von Potis die für ADC verwendet werden die im hohen 
kOhm-Berreich liegen.
Kann mir das jemand kurz erklären warum das Poti so groß gewählt werden 
soll? Sollte ich vielleicht nicht mit dem Maximalstrom des 
3,3Volt-Ausgangs rechnen?

Grüße Alex
Gast #1983240
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Nein solltest du nich!
Also deine Frage ist schon sehr verwirrend. Hast du die Grundlagen 
überhaupt verstanden? Ich kann deiner Rechnung nicht folgen.
Nimm irgendein Wald und Wiesen Poti. Das Problem was du haben wirst ist 
nur das du sicherlich kein Poti finden wirst wo du die 10 Bit wirklich 
ausnutzen kann.

Was ist denn dein Konkretes Ziel? Vielleicht kann man dir dann helfen.

Gruß Philipp
#1983252
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Alexander O. schrieb:

> soll? Sollte ich vielleicht nicht mit dem Maximalstrom des
> 3,3Volt-Ausgangs rechnen?

Warum willst du das tun?
Nur weil bei deinem Auto dabeisteht, dass der Motor bis 7000 U/min 
hochdrehen kann, heißt das doch noch lange nicht, dass du das musst!

Das Poti wählst du so, dass du den Strom, den der ADC haben will, grade 
noch drüberbringst. Vielleicht ein wenig kleiner.
Und dann schaust du nach, ob dein Ausgang diesen Strom überhaupt liefern 
kann.

Das alles ist ein Spielchen von Angebot und Nachfrage. Zuerst sieht man 
nach, wie hoch die Nachfrage ist (ADC). Und erst dann, ob das Angebot 
groß genug ist (Ausgang).
OP #1983277
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Hallo

Ja richtig das war meine Überlegung die 10 bit voll auszunutzen. Sprich 
über den kompletten Drehbereich des Potis auch Spannungsänderungen zu 
bekommen von 0...3Volt und nicht auf Grund zu hoher oder niedriger 
Dimensionierung des Drehpoti beispielsweise "tote Zonen" im Endbereich 
zu haben. Also ich möchte es Vermeiden z.B. wenn das Poti noch nicht in 
der Endstellung ist , dass dann schon der maximale/minimale 
Spannungswert erreicht ist und die letzten paar Grad des Drehpotis dann 
keine Änderung mehr erzeugt. Versteht ihr was ich mein :-)

Gruß Alex
#1983282
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Alexander O. schrieb:

> Spannungswert erreicht ist und die letzten paar Grad des Drehpotis dann
> keine Änderung mehr erzeugt. Versteht ihr was ich mein :-)

Nein.

Denn die Spannung, die sich einstellt, hängt von dem Verhältnis der 
Widerstände ab, in die sich das als Spannungsteiler verschaltete Poti 
einstellt und nicht vom Strom.

Dein ADC ist so hochohmig, dass dessen Eingangsimpendanz den 
Spannungsteiler nicht nennenswert beeinflussen wird. Ausser du gehst mit 
dem Poti Wert schon sehr hoch.
#1983301
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Alexander O. schrieb:
> OK ich hatte da einen blöden Denkfehler natürlich ist das
> Widerstandsverhältnis der entscheidende Punkt! Sorry!
> Wäre denn ein 5kOhm-Poti zu hoch ?

10k werden immer noch nicht zu hoch sein.
Mit "zu hoch" sind Werte im Mega-Ohm oder oberen 3-stelligen 
Hundert-Kilo-Ohm Bereich gemeint.

Sieh einfach nach, was bei deinem Lm3s8962 als Eingangsstrom 
(Eingangsimpedanz) angegeben ist. Wenn du da deutlich drunter bleibst, 
bist du auf der sicheren Seite.

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