Hallo
Bei meiner ursprünglichen Schaltung war ein Spannungsregler verbaut mit
der Aufschrift "M=AE 2675 5.0"
Heute habe ich Ersatz bekommen. Bei diesem steht nun drauf "CLRQ 2675
5.0".
Im Leerlauf kommt liefert er auch konstante 5V. Sobald ich den Rest der
Scahltung verbinde, fällt die Spannung auf knapp über 3V. Zuerst dachte
ich, dass in der weiteren Schaltung wohl noch ein Defekt vorliegt und
diese so zu viel Strom zieht. Laut Datenblatt sollte der Regler 1A
liefern.
Nun hab ich die tatsächliche Stromaufnahme überprüft, diese beträgt
gerade mal 90mA. Kann es sein, dass es sich bei der Ausführung "CLRQ" um
einen Typ mit gerinerem Strom handelt?
hab nun den Schaltregler nochmals getauscht (hatte 10Stück bestellt)
Der Effekt bleibt der gleiche. Die SChaltung nimmt <100mA auf und
trotzdem bricht die Spannung zusammen
Haben die denn auch dasselbe pinout ?
Klingt ein bisschen wie der Fall, dass man einen lm317 als drop in für
einen 78xx verwendet: da der lm317 jedoch zum 78xx "gedrehte"
pinbelegung aufweist, läuft man gerne mal Gefahr, den fälschlicherweise
als ksq einzusetzen.
Das wiederum führt dann zu einem Spannungseinbruch unter "Last" ...
beim Regler selbst sind Kondensatoren am Ein- und Ausgang und ein
kleiner am Feedback Pin verbaut, diese haben annähernd die Kapazität die
sie haben sollten. weiters sitz noch eine Sperrdiode drin und eine
Spule, beide sind in Ordnung.
Also ich kenne diesen Baustein sehr gut, ich verwende ihn sehr oft
selbst, das er bei dieser Stromaufnahme auf 3 Volt runtergeht ist sehr
komisch!
Überprüfe die äußere Beschaltung!!!
MFG
so um etwaige Fehlerquellen auszuschließen, hab ich am Ausgang als eine
rein ohmsche Last einen Widerstand von 34Ohm (2x68) parallel zu Masse
angeschlossen. Die Verbindung zum Rest der Schaltung ist getrennt, das
heißt es ist nur der Schaltregler und seine paar Komponenten in Betrieb.
Eingangsspannung am Schaltregler 11V, Asgangsspannung ohne 34Ohm
Widerstand 5,0V, mit Widerstand 2,8V.
kurios die ganze Sache...
Trampeltier schrieb:> kurios die ganze Sache...
Hast du (wie schon erwähnt) mal deine Kondensatoren und die Diode
kontrolliert? Wird da was übermäßig warm?
BTW: warum war der ursprünglich verbaute Regler defekt?
Also, wenn ich meinen Kollegen erzähle, dass eine Standard-Schaltung
nicht funktioniert, wollen die zuerst die Schaltung und den Aufbau
sehen.
Und siehe da - auf einmal sehen die den Fehler, über den ich schon
zig-mal hinweggesehen habe: "Betriebsblind" eben.
Zeig' mal deinen Aufbau.
Blackbird
Die Diode hat nur die Funktion als Sperrdiode, hab sie davor auch mal
rausgelötet, keinen Unterschied. Die Diode selbst ist auch in Ordnung.
Ebenfalls die Kondensatoren
Der Schaltregler war defekt, da er an seinem Ausgang eine zu hohe
Spannung erhielt.
Lothar Miller schrieb:> Trampeltier schrieb:>> Die Diode hat nur die Funktion als Sperrdiode> Welche Diode? Sicher nicht die, die ich meine...
ich meinte die Diode D3 auf dem Bild (catch diode).
Eingangsseitig sitzt noch D2, da fällt nur eine geringe Spannung ab
sodass am Regler selbst 11V anliegen.
Bei den Kondensatoren am Eingang messe ich etwa 40µF, am Ausgang etwa
60µF. Die Verbindung zum Rest der Schaltung ist dort durchdrennt wo
links das Bild zu Ende ist.
Die Induktivität der Spule konnte ich nicht messen, jedenfalls hat sie
Durchgang.
Ich könnte jetzt noch verscuhen C11 zu tauschen, sollte 10nF haben,
konnte ich allerdings nicht genau messen.
Sonst gehe ich mittlerweile davon aus, dass die Charge die ich erhalten
habe fehlerhaft ist.
Habe nun den dritten 2675 eingelötet, beide Dioden und den Boost
Kondensator gewechselt, mit 34Ohm eingeschaltet, wieder das selbe.
Dann hab ich einen Tracopower verbaut, die ganze Schaltung wieder mit
dem Regler verbunden, eingeschaltet und alles läuft einwandfrei.
Die ganze Charge meiner bestellten LM2675 scheint einen Hau wek zu
haben... Ist mir in all den Jahren auch noch nie untergekommen