5V aus 5V Netzteil

OP #3292808
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Hallo!
Ich habe hier ein 5V Netzteil, mit dem ich gerne einen 
Mikrocontroller-Board betreiben möchte. Bei genauem Nachmessen habe ich 
jedoch festgestellt, dass das Netzteil eher 5,2 bis 5,3V liefert. Dem 
Controller-Board scheint das jedenfalls nicht zu schmecken, da es nach 
ca. 3 Sekunden abschaltet.
Versorge ich das Board probehalber über den USB Anschluss meines 
Rechners, läuft es ohne zu murren.

Ich würde also nun gerne die Spannung auf möglichst exakte 5V bringen. 
Ist dazu ein Spannungsregler, wie z.B. der LM7805, geeignet? Oder 
brauchen die eine höhere Differenz zwischen Eingangs- und 
Ausgangsspannung um zu funktionieren? Gäbe es noch andere Möglichkeiten?

Danke!
Gast #3292810
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Der 7805 schafft das mit Sicherheit nicht. Es gibt noch Low Dropout 
Varianten, die das schaffen könnten. Ansonsten sollte auch eine Diode 
helfen. Zumal die USB Spannung auch in sehr großen Bereich schwanken 
darf laut Spezifikation.
Gast #3292860
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Boris B. schrieb:
> Dem Controller-Board scheint das jedenfalls nicht zu schmecken, da es
> nach ca. 3 Sekunden abschaltet.
Wie hoch ist denn die Versorgungsspannung, die das Board bei externer 
Versorgung erwartet? Oft ist die deutlich verschieden von 5V, weil sich 
auf dem Board noch ein Spannungsregler befindet. Es wäre schon sehr 
verwunderlich, wenn eine Schaltung, die für 5V spezifiziert ist, bei 
5,3V nicht läuft.

Was meinst du überhaupt mit "... da es nach ca. 3 Sekunden abschaltet."
Ist da ein Spannungswächter mit eine Count-Down-Uhr programmiert? ;-)
Was schaltet an dem Board?
Gast #3292869
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Boris B. schrieb:
> Ist dazu ein Spannungsregler, wie z.B. der LM7805, geeignet? Oder
> brauchen die eine höhere Differenz zwischen Eingangs- und
> Ausgangsspannung um zu funktionieren?

Zur Beantwortung solcher Fragen haben die Hersteller der IS 
Datenblätter erfunden. Fairchild gibt dort z.B. für seinen LM7805 eine 
Dropout Voltage von 2,0V an, d.h. die Eingangsspannung muss mindestens 
um diesen Wert höher als die Ausgangsspannung sein.
#3293052
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Ein USB-Port liefert auch nicht exakt 5V, sondern meiste weniger:
" Am Ausgang des USB-Host muss die Spannung zwischen 4,65 V und 5,25 V 
liegen, allerdings ist ein Spannungsabfall bis auf 4,40 V am Ende eines 
USB-Kabels zulässig, hinter einem passiven USB-Hub sind sogar 4,00 V 
erlaubt"
http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus#Spannungsversorgung

Also an der Spannung liegt es vermutlich eher weniger. Dennoch, als 
einfacher Test bietet sich die in Reihe geschaltete Schottky-Diode an. 
Exakt 5V brauchst du ja vermutlich nicht, da es ja einwandfrei mit dem 
USB-Port funktioniert, der eben auch keine exakte 5V sondern weniger 
liefert.

Wahrscheinlicher ist aber, dass die Spannung deines Netzteils eine Menge 
Störungen enthält, die den uC durcheinanderbringen.
Dazu sollte man wissen was für eine Art von Netzteil ist und wie die 
genauen Daten dazu aussehen.
Auch interessant zu wissen wäre was für ein Mikrocontrollerboard es ist. 
Ein eigen entwickeltes? Hast du dann auch nicht mit Kondensatoren 
gespart etc.?
#3293955
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Dirk J. schrieb:
> Wahrscheinlich hat er ein 5V-Schaltnetzteil mit viel Rippel genommen.
Ja, kann gut sein.

Ich würde mal annehmen dass die Last eines Mikrocontrollers für das 
Netzteil einfach zu wenig ist und die Regelung des Netzteils so 
ausgelegt ist dass es quasi immer wieder kurz aus geht.
So ein Netzteil habe ich auch, es bleibt dadurch immer schön kühl, surrt 
aber im Leerlauf.

Er könnte einfach die Grundlast erhöhen (1k oder 470 Ohm Widerstand von 
GND nach +5V) und dann mal schauen ob es das Problem immer noch gibt.

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