"Nie wieder teure Patronen: Epson macht ernst mit Tinte aus Flaschen"
http://winfuture.de/news,88321.html
" .. Im September sollen die neuen Modelle nun in den USA auf den Markt
kommen ".
" .. bei einer Füllung etwa 20 mal mehr Seiten bedrucken kann als die
bisher verkauften Patronen. Wenn die Farbe dann eines Tages doch alle
ist, kann man einfach Ersatz aus einem kleinen Fläschchen nachkippen.
Dieses kosten nur zehn Euro und soll ausreichend Tinte beinhalten, damit
ein Durchschnittshaushalt sich erst einmal wieder für zwei bis vier
Jahre nicht um Ersatz kümmern muss. "
Mal kurz die Augen reiben und aufs Datum schauen. Ne, erster April is
nich. Geben die bei Epson nun tatsächlich ein bisher lukratives
Geschäftsmodell auf? Haben die neuerdings die Spendierhosen an?
Ja ist denn heute schon Weihnachten! Allein mir fehlt der Glauben daran.
Was ist da los bei Epson? Darf man sich nun wirklich freuen?
LM317 schrieb im Beitrag #4223618:
> Was ist da los bei Epson?
Angst vor dem Ablaufen der Patente und dem Einstieg der Chinesen (die
technologisch die Herstellung preiswert beherrschen) in den Markt, die
ohne solche verdongelten Patronen sofort den kompletten Markt übernehmen
würden.
Aber ich drucke schon seit 20 Jahren durch Nachfüllen aus der
Literflasche, aktuell mit MP780. Ein verdongelter Drucker käme mir nie
ins Haus. Viele Bekannte haben keinen Drucker mehr, denn seit dem die
Tinte mehr kostet als die Drucker, lohnt die Anschaffung nicht mehr.
Nimm 'nen Laser, zum Beispiel einen HP LaserJet 4... und genieße einen
Drucker zu haben bei dem die Papierkosten die Hauptkosten sind.
Nur billige Consumerdrucker haben teuere Tinte/Toner. Bei besseren
Geräten sind die Druckkosten deutlich niedriger.
Ich weiss auch nicht. Das hört sich an, als wenn gerade das
"geschnittene Brot" erfunden wurde.
Der einzige Drucker dieser Art, den ich mal hatte, wurde mir als defekt
geschenkt, von mir gereinigt und als die Patrone leer war, entsorgt. Und
das ist gut 20 Jahre her.
...was auch nur wieder für dauernutzer sinnvoll ist. privatdrucker
fahren mit unverdongelten oder resettbaren patronen und eigen-refill gut
- ich zB mit MP140 von canon (auch defekt geschenkt).
Klaus.
LM317 schrieb im Beitrag #4223618:
> Was ist da los bei Epson?
Keine Ahnung, ist mir auch egal. Ich habe einen der letzten Canons aus
der noch unverdongelten Generation (i560x) und kann für den immer noch
problemlos von zwei Dutzend Anbietern einen komletten Satz fertiger
Kartuschen (BCI3eX) für ein Taschengeld erwerben. Keinerlei
Notwendigkeit, mit irgendwelchen Fläschen und Spritzchen zu hantieren.
Da mein Druckaufkommen aber obendrein mittlerweile so dermaßen gering
ist, daß sich ein Drucker im Privatbesitz garnicht mehr lohnen KANN,
muß ich selbst diesen relativ kosteneffizienten Canon eigentlich als
Fehlinvestition verbuchen. Na gut, damals(tm), zum Zeitpunkt der
Anschaffung, habe ich tatsächlich noch deutlich mehr gedruckt, da hat
sich das noch gerechnet.
Das ist definitiv mein letzter eigener Drucker. Aber so lange er es tut
und es so billige Kartuschen dafür gibt, werde ich ihn natürlich noch
behalten.
Christian B. schrieb:> Nimm 'nen Laser, zum Beispiel einen HP LaserJet 4... und genieße einen> Drucker zu haben bei dem die Papierkosten die Hauptkosten sind.
Ja, ich weiß. Habe auch alte HP-Laser am laufen. Ist für mich kein
Gegensatz. Man kann beides haben.
Hier eine ausführliche Bewertung des L355
http://www.druckerchannel.de/artikel.php?ID=3534&t=news_epson_ecotank_l355_und_l555
" Aber bei der Tinte liegt auch das Problem der L-Serie: Statt auf
hochwertige "Durabrite" Pigmenttinte setzt Epson auf deutlich billigere
Dye-Tinte (Farben und Schwarz). Und neben der Zuverlässigkeit sind es
die oftmals nicht erreichten Eigenschaften der weitgehend schmier-,
wisch- und markerfesten Tinte, die einen zur Originaltinte greifen
lässt. Wenn dieser Pluspunkt wegfällt, ist es fraglich, ob man auf
dieses System setzen möchte. Insbesondere auch deswegen, weil die
vorgestellten Drucker nur eine unterdurchschnittliche Ausstattung samt
Drucktempo bieten, was bei einem hohen Druckvolumen nochmals mehr ins
Gewicht fällt. Das hohe Druckvolumen passt mit der kleinen
Papierzuführung nicht so recht zusammen. Für geringe oder normale
Druckaufkommen lohnt sich das System ohnehin nicht. "
LM317 schrieb im Beitrag #4223618:
> Was ist da los bei Epson? Darf man sich nun wirklich freuen?
Das wäre ja genial. Wie oft habe ich mich schon geärgert, weil wieder
eine von 5 Patronen alle war und ich wieder raus ins kalte, graue,
ungemütliche Schmuddelwetter musste. Und 250,-€ für ein Gerät, bei dem
ich mir dann auch noch den Weg zum Copy-Shop sparen kann, klingt jetzt
nach nicht viel für mich.
Kein Drucker wäre die optimale Lösung, aber alle Lösungen zum Schreiben
von Briefen etc., die ich bis jetzt gesehen habe, haben mich nicht
überzeugt. Wie machen den die nicht-mehr-drucker-Besitzer? Vom
Arbeitgeber drucken lassen?
Torsten R. schrieb:> Wie machen den die nicht-mehr-drucker-Besitzer? Vom> Arbeitgeber drucken lassen?
Genau (natürlich mit dem Arbeitgeber abgestimmt). Oder im Copy-Shop.
Bei größeren Supermärkten stehen auch schon mal Kopierer, die auch PDFs
von USB-Sticks ausdrucken können.
Es gibt auch mehrere Anbieter, wo man PDFs hochlädt, Empfänger angibt
und das ganze dann ausgedruckt als Brief beim Empfänger ankommt.
Torsten R. schrieb:> Wie machen den die nicht-mehr-drucker-Besitzer?
einen enormen Aufwand betreiben?! Von Druckerbesitzern drucken lassen?!
Eine heimischer Drucker/Scanner-Kombination kostet zwar erstmal 100€,
ist aber einfach praktisch, selbst wenn man es nur einmal im Monat
verwendet. Patronen gibts für die meisten Drucker bei Amazon als
Billignachbau.
Für einige Zwecke (Behörden, Banken...) braucht man auch heute noch
Papier mit eigenhändiger Unterschrift. Für andere WILL man Papier
verwenden. Und manche Dateien will man auch nicht jedem (Arbeitgeber,
Copyshop...) für die nächsten Jahrzehnte überlassen.
Also ich hab seit >15 Jahren keinen Tintenstrahl mehr. Eingetrocknete
Tinte, Streifen usw. haben mich nur noch genervt. Seit dem nur noch
Laser. Seit einigen Jahren nur noch Kombi Geräte mit Farblaser (derzeit
Brother 9970). Nie wieder was anderes. Der relativ hohe Preis für 4
Toner ist mir egal. Die Druckkosten pro Seite sind gering, der Komfort
riesig. Fotos will ich sowieso nicht selber drucken, die kosten nur
Cents in prof. Labors und heute macht man eh Fotobücher oder archiviert
direkt digital.
Für Platinen ging mein Laserjet damals auch ohne Probleme auf Folie.
Tonerverdichter macht die Sache perfekt.
Also von mir aus können die verzweifelten Tintenstrahler gerne noch 20
Innovationen an ihre Drucker schrauben, Flaschen, Kanister, Goldbarren,
und wenn sie 20 nackte Jungfrauen mitliefern würden. Niemals mehr
Tintenstrahl.
Cyblord -. schrieb:> Niemals mehr> Tintenstrahl.
Ja.
Der Reinigungslauf bei jedem Einschalten hat einfach nur genervt. Und
danach sind die Balken der Füllstandsanzeige wieder deutlich tiefer
gerutscht.
Für Wenigdrucker sind die völlig untauglich.
Peter D. schrieb:> Für Wenigdrucker sind die völlig untauglich.
Ich dachte immer, Laser wären eben für Wenig-Drucker eher ungeeignet.
Wie lange ist den die Aufwärmehase? Hat den Laser-Drucker von euch
jemand direkt im Büro stehen? Geht das bezüglich der Emissionen?
Torsten R. schrieb:> Wie machen den die nicht-mehr-drucker-Besitzer? Vom> Arbeitgeber drucken lassen?
Egal wie wenig man druckt - jede Druckseite hat einen (ungefähr)
konstanten, sehr niedrigen Preis, Druckeramortisation eingeschlossen.
Dafür lohnt sich IMHO der Aufwand des Auswärts-Druckens dann doch nicht.
Und selbst wenn ich in fünf Jahren nur 500 Seiten drucke, dann macht das
mit dem Billigdrucker (100 EUR inkl. Tinte) halt 20 Cent pro Seite.
Dafür in den Copy-Shop zu rennen, ergibt einen schlechten Stundenlohn...
Zumal man ungefähr die Hälfte der Ausdrucke sofort kurzfristig braucht.
Peter D. schrieb:> > Niemals mehr Tintenstrahl.>> Der Reinigungslauf bei jedem Einschalten hat einfach nur genervt.
Tja, man darf eben (billige ohne Pufferakku und Uhr) Tintendrucker nicht
per Steckdosenleiste vom Netz trennen.
Tintendrucker machen genau das nötige: Farbe auf's Papier bringen. Laser
haben ein unnötige Zwischenstufe. Laser werden verschwinden. Schon heute
ersetzen immer mehr schnelle Tintendrucker die Farblaser.
Epson? Das waren doch die mit den tollen Nadeldruckern 8-)
Bei den Tintenklecksern sind die Düsen regelmäßig verstopft. 2x reinigen
und die Tinte war leer. Hab jetzt nur noch S/W Laser. Läuft wenige male
im Jahr, Kartusche hat >10k Seiten Reichweite. Anheizzeit sind so um
20s, kann ich verkraften. Der Drucker hat auch einen harten
Netzschalter.
Tintenpisser? NIEWIEDER!!!
Ich habe seit knapp 10 Jahren einen S/W Laserdrucken (HP Laserjet 1010)
für den es eigentlich nicht einmal Win7-Treiber gibt. Läuft bei mir
unter Win7x64 aber wunderbar mit PCL-Treiber...
Brauche ich eher gelegentlich mal für Vereinsarbeit, Briefe,
Briefumschläge oder sonstige Dokumente. Ich glaube, ich musste auch
schonmal einen neuen Toner kaufen, bin mir aber nicht mehr ganz sicher
ob es wirklich schon der zweite ist...
Farbige Ausdrucke benötige ich nicht, Bilder drucke ich im
DM-Drogeriemarkt für 8 cent das Stück aus!
Torsten R. schrieb:> Ich dachte immer, Laser wären eben für Wenig-Drucker eher ungeeignet.
Es ist genau andersherum. Ein Laserdrucker kann prinzipbedingt nicht
eintrocknen und verbraucht beim Einschalten keinen Toner zum "Reinigen".
Nach etlichen Jahren lässt zwar bei manchen Druckern die Druckqualität
durch zusammenklumpenden Toner etwas nach, aber das ist ein komplett
anderer Zeitraum.
> Wie lange ist den die Aufwärmehase?
Zu vernachlässigen. 20 Sekunden bis zur ersten Seite war schon um die
Jahrtausendwende Standard.
Ein einmal im Monat druckender Tintenstrahldrucker ist länger mit sich
selbst beschäftigt.
Die Druckkosten sind allerdings eine andere Geschichte, insbesondere,
wenn häufiger gedruckt wird (und der Tintenstrahldrucker nicht jedesmal
damit beschäftigt ist, seine Düsen zu reinigen). Da stehen
Tintenstrahldrucker mittlerweile erheblich besser da als Laserdrucker.
Es sei denn, man vergleicht mit über-zwanzigjährigen Fossilien wie dem
LaserJet 4, den hier jemand angebracht hat. Der stammt noch aus der
Zeit, wo der Drucker sehr viel mehr gekostet hat als der Toner.
Heute gibt es s/w-Laserdrucker für 35 EUR. Eine volle Tonerpatrone für
so einen Drucker kostet 50 EUR (der Drucker wird mit einer nur teilweise
gefüllten Patrone geliefert, mit der man nur ein paar hundert Seiten
drucken kann).
Rufus Τ. F. schrieb:> Heute gibt es s/w-Laserdrucker für 35 EUR. Eine volle Tonerpatrone für> so einen Drucker kostet 50 EUR (der Drucker wird mit einer nur teilweise> gefüllten Patrone geliefert, mit der man nur ein paar hundert Seiten> drucken kann).
Wobei das ja wirklich schon ein Verbrechen an der Umwelt und der
Menschheit ist!
Den Ricoh SP 112 gibts für 33 tacken bei am_zn. Ein regulärer Toner
druckt 1200 Seiten. Ausgehend davon, dass der erstbestückte Toner 500
Seiten druckt, kostet mich ein Ausdruck schlappe 6,6 cent.
Bei dem Preis wird man dazu verleitet nach 500 Seiten das Gerät zu
entsorgen und das selbe Gerät nochmals zu kaufen.
Und der Schrott den ich wegwerfen nützt nichtmal mehr den 8 Jährigen
asthmatischen Analphabethen in Afrika was weil sie bei dem Plastikscheiß
kein Kupfer ausbrennen kann! - Also wieder einmal mehr ein 10.000 Jahre
beständiges Kunststoff aus feinstem Rohöl auf der Müllkippe hinterm
Wald.
Echt klasse - Aber so wollen wir es ja. Supergeile, billige Schnäppchen!
Kinder habe ich keine und in 40 Jahren bin ich auch weg, also was soll's
- Nicht mein Problem! :-(
Gero schrieb:> Echt klasse - Aber so wollen wir es ja. Supergeile, billige Schnäppchen!> Kinder habe ich keine und in 40 Jahren bin ich auch weg, also was soll's> - Nicht mein Problem! :-(
Dafür regst du dich aber ganz schön auf. Klingt unglaubwürdig.
Ich habe noch nie einen Drucker weg geworfen weil die 1. Patrone leer
war und einen neuen gekauft. Ich denke viele Leute werden das nicht
machen. Also ist dein Gestammel ein reines Hätte, Könnte. Auch landet
der Müll bei uns (weiß ja nicht wo du deinen Müll ablädst) nicht hinterm
Wald auf der Deponie (die hat seit >20 Jahren geschlossen), sondern auf
dem Wertstoffhof, wo das meiste recycelt wird.
Gero schrieb:> Den Ricoh SP 112 gibts für 33 tacken bei am_zn. Ein regulärer Toner> druckt 1200 Seiten. Ausgehend davon, dass der erstbestückte Toner 500> Seiten druckt, kostet mich ein Ausdruck schlappe 6,6 cent.> Bei dem Preis wird man dazu verleitet nach 500 Seiten das Gerät zu> entsorgen und das selbe Gerät nochmals zu kaufen.
Ich würde eher einen XXL-Nachbautoner für 33€ kaufen und die nächsten
2000Seiten drucken.
Für Tintenstrahldrucker gibts übrigens auch billige Nachbaupatronen, ich
zahle bei meinem Epson 0,5€/Patrone
Das war jetzt nicht gegen irgendjemaden hier im Forum gedacht sondern
eher gegen Ricoh.
Wenn der Drucker 33€ kostet, dürfen die Herstellungskosten vlt. bei 15€
liegen um wirtschaftlich zu sein, alles andere wäre (und ist)
Geldmacherei mit Folgekosten - und das ist es was ich anprangere!
Zugegeben, das oben war polemisch und sollte vielleicht ein wenig zum
denken anregen, aber das Grundproblem das wir bei den Tintenstrahlern
haben, streckt sich langsam aber sicher auch auf die Laserdrucker aus.
Das Geld wird mit dem Zubehör gemacht. Das ist m.E.n. nicht in Ordnung.
Und lese Dir mal die Bewertungen bei Amazon durch, da sind in der Tat
Kunden die nach 500 Blatt einen neuen Drucker kaufen weil sie dann auch
gleich wieder eine neue Mechanik erhalten :-/
Ich habe mir vor 11 Jahren einen neuen Kyocera FS-1010 gekauft.
Jetzt habe ich zum zweiten Mal Toner gebraucht.
Die beste Investition seit langem.
Kosten: Papier plus ca. 1 ct.Toner/Seite.
wendelsberg
Michael B. schrieb:> Laser haben ein unnötige Zwischenstufe.
Welche denn? Höchstens eine Zusatzstufe, das Fixieren. Dafür kann man
das Blatt sofort anfassen, ohne noch feuchte Tinte zu verschmieren.
> Laser werden verschwinden.
Sehr unwahrscheinlich.
> Schon heute ersetzen immer mehr schnelle Tintendrucker die Farblaser.
Wo denn? Zu Hause? Da stehen ohnehin fast nur Tintenspritzer, weil sie
so schön billig sind. Jedenfalls bei der Anschaffung.
Im gewerblichen Umfeld wohl kaum. Nicht aus Kostengründen, nicht aus
Gründen des Handlings und auch nicht wegen der Druckgeschwindigkeit.
Jeder noch so schnelle Tintenstrahler ist prinzipbedingt wesentlich
langsamer als ein Laserdrucker.
Icke ®. schrieb:> Im gewerblichen Umfeld wohl kaum. Nicht aus Kostengründen, nicht aus> Gründen des Handlings und auch nicht wegen der Druckgeschwindigkeit.> Jeder noch so schnelle Tintenstrahler ist prinzipbedingt wesentlich> langsamer als ein Laserdrucker.
falsch.
Wir haben gerade einen Drucker von Laser auf Tinte umgestellt.
Weniger Strom, Schneller und geringer Druckkosten.
http://www.risoprinter.de/sites/default/files/downloads/brochures/Prospekt_ComColor_Fusion_08_02.pdf
Einziger Nachteil ist das Druckbild, das sieht bei Laser etwas
"schärfer" aus. Für unsere Anwendung aber egal.
150Seiten/min finde man bei Lasern kaum.
Icke ®. schrieb:> mmkay, kannte ich noch nicht. Das ist in der Tat schnell. Was kostet die> Tinte und wie ist die Reichweite?
kann ich nicht genau sagen, aber da ist mehr als 1Liter drin und bei
unseren Druck kommen wir auf über 200.000 Seiten mit einer Füllung.
(sehr wenig Inhalt auf dem Blatt)
Lohnt sich aber erst bei hohen Druckaufkommen, der Anschaffungspreis ist
recht hoch.
Torsten R. schrieb:> Ich dachte immer, Laser wären eben für Wenig-Drucker eher ungeeignet.> Wie lange ist den die Aufwärmehase?
Die liegt bei den einfachen Geräten (alter HP Laserjet 6L und Epson
EPL-5900L), die ich hier im Büro habe, bei unter 20 Sekunden.
> Hat den Laser-Drucker von euch> jemand direkt im Büro stehen? Geht das bezüglich der Emissionen?
Ja. Ich drucke hier ja nicht stündlich sondern vielleicht zwei, drei Mal
pro Tag. Wichtig ist: kein Lüfter - dann wird der Staub auch nicht
rumgeblasen und es ist angenehm leise.
Es sind zwar nur einseitige Drucke möglich, aber für weitergehende
Aufträge haben wir einen größeren Laser im Nebenraum.
Druckkosten sind vernachlässigbar und selbst für den alten Laserjet
bekommt man noch sehr preiswerten Toner.
Icke ®. schrieb:> Peter II schrieb:>> der Anschaffungspreis ist recht hoch.>> Größenordnung?
will/kann ich nicht sagen. War ein Projektpreis und den Drucker gibt es
in sehr vielen unterschiedlich Ausstattungen (Scanner, ausgabefach,
Papierfächer usw. ).
aber bei http://www.pitneybowes.com/de kannst du mal nachfragen.
Rufus Τ. F. schrieb:> Heute gibt es s/w-Laserdrucker für 35 EUR. Eine volle Tonerpatrone für> so einen Drucker kostet 50 EUR (der Drucker wird mit einer nur teilweise> gefüllten Patrone geliefert, mit der man nur ein paar hundert Seiten> drucken kann).
Ist doch für Gelegenheitsnutzer wie meinen Vater ideal. Er schreibt alle
paar Wochen einen Brief. Davor hatte er Tintenstrahler, die immer wieder
durch Verstopfung der Düsen zum wirtschaftlichen Totalschaden wurden.
Der billige SW-Laserdrucker ist jetzt ca. 4 Jahre alt und ich habe
nichts über ihn gehört, er verrichtet also unauffällig seine Dienst.
Bevor die Erstbefüllung verbraucht ist wird er wahrscheinlich wegen
fehlender Treiber ausrangiert werden.
Michael B. schrieb:> Schon heute> ersetzen immer mehr schnelle Tintendrucker die Farblaser.
Das trifft nur in Ausnahmefällen mit sehr hohem konstanten Druckvolumen
zu. Wir haben hier auch einen Farblaserdrucker zentral für Büro und
Fertigung/Entwicklung. Das meiste wird in S/W gedruckt. Wenn dann alle
paar Wochen irgendetwas ordentlich in Farbe gedruckt werden sollte gab
es oft Probleme. Nach wochenlanger Arbeit ist ein Projekt fertig, die
Spedition bestellt und dann wird die Doku nicht sauber gedruckt... So
schnell kommt mir kein Tintenstrahler mehr ins Haus.
Peter II schrieb:> 150Seiten/min finde man bei Lasern kaum.
Wie viele Seiten pro Jahr druckt ihr damit?
Peter II schrieb:> Wir haben gerade einen Drucker von Laser auf Tinte umgestellt.>> Weniger Strom, Schneller und geringer Druckkosten.>> http://www.risoprinter.de/sites/default/files/downloads/brochures/Prospekt_ComColor_Fusion_08_02.pdf
Sicher kann man im hochpreisigen Segment für Businesskunden einen
ordentlichen Tintenstrahl bauen. Aber das ist für die "privat"
Bezahlbaren Drucker nicht drin (so bis 1000 EUR) . Da sind alle
Tintenstrahl Schrott und Laser der einzige Ausweg.
Cyblord -. schrieb:> Sicher kann man im hochpreisigen Segment für Businesskunden einen> ordentlichen Tintenstrahl bauen. Aber das ist für die "privat"> Bezahlbaren Drucker nicht drin (so bis 1000 EUR) . Da sind alle> Tintenstrahl Schrott und Laser der einzige Ausweg.
sicher? Du kennst du aktuellen Drucker von Espon fürs Büro? Auf der
letzten CeBit war Tintendrucker das Highlight.
https://www.epson.de/de/de/viewcon/corporatesite/cms/index/1007?filter=businessinkjet
Peter II schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Sicher kann man im hochpreisigen Segment für Businesskunden einen>> ordentlichen Tintenstrahl bauen. Aber das ist für die "privat">> Bezahlbaren Drucker nicht drin (so bis 1000 EUR) . Da sind alle>> Tintenstrahl Schrott und Laser der einzige Ausweg.>> sicher? Du kennst du aktuellen Drucker von Espon fürs Büro? Auf der> letzten CeBit war Tintendrucker das Highlight.
Sicher!
Was bedeutet schon was der Hersteller auf irgendeiner Messe als
Highlight bezeichnet?
Cyblord -. schrieb:> Sicher!
wenn du die aktuellen Drucker kennst, ist ja gut. Ich wusste bis vor
kurzen auch nicht das es Tintendrucker mit 150Seiten/min gibt - die
billiger Drucker als Laser.
> Was bedeutet schon was der Hersteller auf irgendeiner Messe als> Highlight bezeichnet?
wenn mehre große Herstellen, sehr große Stände mit Tintendrucker für
Büro ausstellen, scheint es zumindest eine Trend zu geben.
Peter II schrieb:>> Was bedeutet schon was der Hersteller auf irgendeiner Messe als>> Highlight bezeichnet?> wenn mehre große Herstellen, sehr große Stände mit Tintendrucker für> Büro ausstellen, scheint es zumindest eine Trend zu geben.
Ja Trends... Alle großen Elektronikmärke sind seit Jahren voll mit
Tintenstrahldruckern. Ein Trend, aber ein schlechter. Jetzt wird halt
mal wieder ne neue Tintensau durchs Dorf getrieben. Diesmal sind nicht
die 35 Euro Privatkunden die Zielgruppe, sondern geizige Firmenchefs,
die man mit niedrigen Druckkosten und schnellem Druck ködern will.
Wahrscheinlich hat Epson noch einen vergessenen Tintentank im Keller
gefunden und muss den loswerden. Ich warte mal noch, bis Tinte im
Firmenbereich, die Laserdrucker wieder verdrängt hat, dann schau ich mir
das mal an. Bisher reichen meine Tintenerfahrungen noch vor. Keine
Auffrischung notwendig.
Du vergisst auch, das Tinte bei hohem Durchlauf ja nicht so schnell
eintrocknet. Für privat wo mal 2-3 Seiten wo Tag gedruckt werden und
auch mal ein paar Wochen vielleicht gar nichts, da erst kamen doch die
Probleme mit Tinte auf. Und auch da werden die neuen gelobten
Tintenstrahldrucker keine gute Figur machen.
Hier kommt auch kein Tintenstrahldrucker hin. Ich besaß nie einen
solchen, mir genügten die schlechten Erfahrungen Anderer. Zudem stelle
ich Leiterplatten nach der Tonertransfermethode her.
Seit etlichen Jahren tut ein Drucker "BrotherHL-2030" klaglos seinen
Dienst.
mfG Paul
Peter II schrieb:> will/kann ich nicht sagen.
Wie immer bei exorbitanten Preisen, gibt es die nur "auf Anfrage". Laut
dieser nicht mehr ganz aktuellen Webseite...
http://whattheythink.com/articles/38518-inkjet-printing-light-production-printers/
...bewegt er sich zwischen 25000 und 46000 Dollar. Der Preis für einen
Satz Tintenkartuschen liegt bei ca. 1200€ (netto ohne MwSt.). Deren
Reichweite ist mit 1000 Seiten angegeben, wobei ich dies als
vollflächigen Druck interpretiere. Auf Dr. Grauert umgerechnet wären es
also 20000 Seiten.
Vergleichen wir das mit den farbfähigen Kopierern von Canon, z.B. den
iR-C5880. Das Gerät kostet ca. 10000€. Einen Satz (Original-)Toner mit
9500 Seiten Reichweite gibt es für ~300€ (netto), wobei die schwarze
Kartusche sogar für 48000 Seiten spezifiziert ist. Für die gleiche
Reichweite wie beim Riso kostet der Toner des Canon also etwa die
Hälfte. Selbst wenn man noch verbrauchte Bildtrommeln o.ä. hinzurechnet,
ergibt sich für mich keine Kostenersparnis mit dem Riso, im Gegenteil.
Amortisieren wird er sich höchstens über die hohe Druckgeschwindigkeit,
wenn er entsprechend ausgelastet ist.
Icke ®. schrieb:> Selbst wenn man noch verbrauchte Bildtrommeln o.ä. hinzurechnet,> ergibt sich für mich keine Kostenersparnis mit dem Riso, im Gegenteil.> Amortisieren wird er sich höchstens über die hohe Druckgeschwindigkeit,> wenn er entsprechend ausgelastet ist.
wie gesagt, wie kommen auf über 200.000 mit einer SW-Kartusche. Farbe
brauchen wir nicht.
Es wurde bei uns durchgerechnet, ich glaube es waren 30% Ersparnis. Das
ganze muss aber jedes selber durchrechnen, weil es von vielen Faktoren
abhängig ist.
Auch die "zugesicherte" Lebensdauer ist höher, das ist bei uns auch
wichtig. Dann nach 1-2Jahren haben wir bis jetzt jeden Drucker klein
bekommen.
Icke ®. schrieb:> ...bewegt er sich zwischen 25000 und 46000 Dollar. Der Preis für einen> Satz Tintenkartuschen liegt bei ca. 1200€ (netto ohne MwSt.). Deren> Reichweite ist mit 1000 Seiten angegeben, wobei ich dies als> vollflächigen Druck interpretiere. Auf Dr. Grauert umgerechnet wären es> also 20000 Seiten.
hier aber nicht vergessen, jede Tintenkartuschen hat die Reichweite.
Wenn man nur Schwarz braucht, dann sind das nur 1200/4 300€ für 20.000
Seiten.
Peter II schrieb:> Es wurde bei uns durchgerechnet, ich glaube es waren 30% Ersparnis.
Das kann durchaus sein, aber eine betriebswirtschaftliche Rechnung ist
immer sehr stark von den Gegebenheiten der Firma abhängig. Wie schon
gesagt, müßte der Drucker sehr hoch ausgelastet sein, um die höheren
Anschaffungs- und Betriebskosten über eingesparte Lohnkosten o.ä. wieder
reinzuholen. In normalen Officeumgebungen ohne 24/7 Druckbetrieb wird es
sich nicht rechnen.
> Wenn man nur Schwarz braucht, dann sind das nur 1200/4 300€ für 20.000> Seiten.
Wenn ich nur schwarz brauche, komme ich beim o.g. iR5880 auf 48000
Seiten für ca. 100€ netto.
Peter II schrieb:> 10.000-12.000 pro tag - vermutlich mehr als üblich.
nicht schlecht!
Arbeitest Du in einer Druckerei?
Was druckst du da? sind das Drucke im Kundenauftrag? eigene Proskpekte?
Abmahnungen oder Parkticket?
Peter II schrieb:> 10.000-12.000 pro tag - vermutlich mehr als üblich.
Mehr als in normalen, nicht vordergründig in der Printproduktion
beheimateten Firmen sicherlich. Bei 150 Seiten/min. wären allerdings
12000 Seiten in 80 Minuten durch. Auf den Tag gerechnet eher
Unterbeschäftigung.
neugierig schrieb:> nicht schlecht!> Arbeitest Du in einer Druckerei?> Was druckst du da? sind das Drucke im Kundenauftrag? eigene Proskpekte?> Abmahnungen oder Parkticket?
ja und nein. Sind Trennblätter für Dokumente zum scannen.
Icke ®. schrieb:> Jeder noch so schnelle Tintenstrahler ist prinzipbedingt wesentlich> langsamer als ein Laserdrucker.
Es gibt auch noch die Memjets (Tintendrucker mit feststehendem Druckkopf
über die gesamte Seitenbreite):
z.B. Memjet C6010 60 S/min, ab 389 €
HP nennt das PageWide
http://store.hp.com/GermanyStore/Merch/Offer.aspx?p=b-officejet-pro-x-series
70 S/min
Arc N. schrieb:> Es gibt auch noch die Memjets (Tintendrucker mit feststehendem Druckkopf
Ja, neuerdings schon. Ist mir wohl entgangen, ich meinte herkömmliche.
Bin trotzdem skeptisch, ob die nicht auch an dem Problem eintrocknender
Düsen leiden, wenn nur wenig gedruckt wird.
Icke ®. schrieb:> Bin trotzdem skeptisch, ob die nicht auch an dem Problem eintrocknender> Düsen leiden, wenn nur wenig gedruckt wird.
Also ich kann nur sagen, ich hab einen Canon IP4000 und der stand jetzt
ca. 3 Jahre(!) unbenutzt rum. Den hab ich letztens wieder reaktiviert.
Da waren keine Düsen verklebt. Paar kleine Aussetzer, aber die waren mit
einer einfachen Düsenreinigung behoben. Ich hätte eigentlich erwartet,
daß nach dieser langen Zeit gar nichts mehr geht, weil alles verklebt
ist. Ich war positiv überrascht.
Naja, dieses Epson "Großtankwunder" ist nach meinen Informationen
ziemlich billig gebaut. Ich habe mich etwas umgesehen und bin bei einem
Brother MFC-J5320DW hängen geblieben. Der soll ordenlich drucken und die
Patronen sind auch nicht so teuer. Das Teil wiegt 10 Kg da kann man
davon ausgehen, dass am Material nicht gespart wurde. Epson ist ja
ziemlich teuer im Unterhalt, ebenso Canon und teilweise HP.
Christian B. schrieb:> Rene H. schrieb:>> Wer braucht Fax heute noch?>> Ungefähr 3-4% der Anrufe im Deutschen Festnetz sind Faxübertragungen.
Ja ich faxe auch ab und zu gerne was mit meinem Kombi Drucker. Sicher
kein Must-Have Feature heute, und ich habe auch ein Internet-Fax, aber
ganz angenehm.
Cyblord -. schrieb:> Also ich hab seit >15 Jahren keinen Tintenstrahl mehr. Eingetrocknete> Tinte, Streifen usw. haben mich nur noch genervt.
OK, wieso nimmst du dann hier an der Diskussion teil?!
Komm doch bitte erst in der Realität an (2015 nicht 2000!). Solche
Beiträge nerven einfach nur.
>> Also ich habe seit >15 Jahren mit $Technologie nichts mehr zu tun.>> Aber das ist heute noch voll sche*sse weil ich hab da voll die Erfahrung mit.
Merkst du selbst oder?
Christian B. schrieb:> Rene H. schrieb:>> Wer braucht Fax heute noch?>> Ungefähr 3-4% der Anrufe im Deutschen Festnetz sind Faxübertragungen.
Vor ein paar Jahren hatte ich auch den ganzen Modem-Krempel weggepackt.
Und nun auf einmal ein Behördenprobem.
Entweder Einschreiben oder Fax.
Glücklicherweise habe ich da einen Lappi mit XP und funktionierendem
Modem.
Ging prima, Problem gelöst.