LM5085 schrieb im Beitrag #6163975:
> laut TI, kann man z.B. den LM5085 nutzen, um eine einstellbare
> Spannungsquelle zu realisieren:
>
https://e2e.ti.com/blogs_/b/powerhouse/archive/2013/12/19/how-to-control-output-voltage-with-the-lm5085
Naja. Wenn man sich in die Feedbackschleife hängt, dann kann man das mit
jedem Spannungsregler. Ob linear oder getaktet. Der Talking Point des
Artikels ist, daß deren COT Regler besonders gutmütig darauf reagiert,
wenn die Regelschleife extern geschlossen wird und womöglich nicht
optimal frequenzkompensiert ist.
> wie ist das mit einem
> größeren Spannungs- und Strombereich? Konkret geht es um einen
> einstellbaren Bereich von 20V bis 45V und maximal 8A Ausgangsstrom.
Wie gesagt: im Prinzip geht das mit jedem Spannungsregler. Welche
Topologie du wählst, hängt im wesentlichen davon ab, was du als
Eingangsspannung hast (Ausgangsspannungsbereich gibst du ja schon vor).
Bei 8A wird es aber langsam eng mit Einphasendesigns. Das baut man
lieber mehrphasig und da wird es dann schon ein bißchen interessanter.
> Die Frage ist nun, ob man sowas mit einem Buck-Controller und einer
> Regelung (z.B. DAC oder µC) aufbauen kann oder ob sowas nur diskret
> geht.
Nein, das ist eigentlich gar nicht die Frage. Bei dem relativ gutmütigen
Bereich von 20 bis 45V ist eher die Frage, ob man nicht einfach einen
Regler nimmt, dem man die Referenzspannung extern vorgeben kann. Denn
dann ist man mit einem simplen DAC dabei und greift auch nicht in die
Regelschleife ein.