Analogausgang schwingt

Gast #258212
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Hallo Leute!

Ich bin dabei, ein digitales Signal über den DA-Wandler des ARM LPC2138
auszugeben.
Dabei gehe ich über einen Impedanz-Wandler (Nichtinvertierender 1:1
Verstärker) und über einen Tiefpass 1.Ordnung (Grenzfrequenz 150KHZ).
Mit diesem Signal gehe ich nun auf einen invertierenden Verstärker, der
den Vorteil besitzt, dass man kleiner 1 Verstärken kann (AD820).

Dieses verstärkte Signal geht auf einen BNC-Ausgang. Hänge ich nun ein
0,5 Meter BNC-Kabel (50Ohm) an und gehe damit auf das OSZI, habe ich
das wunderschönste Signal der Welt. Nehme ich jedoch ein 1,5 Meter
Kabel, dann ist auf dem Signal, welches ins OSZI eingespeist wird, ein
Rauschen zu erkennen von +/-250mV sinus 925KHZ.

Was besteht hier für ein schaltungstechnisches Problem?
Wie kann ich hier den Ausgang entsprechend Filtern?

Wenn ich den Tastkopf des Oszis anhänge habe ich keine Störsignale.

Ich freue mich über jede Antwort.
Danke schonmal.

Tschüss, Martin
Angehängte Dateien:
Gast #258215
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Wenn das Signal über eine lange Leitung soll, solltest Du die Leitung
durch einen Widerstand vom Ausgang des LM6132 entkoppeln.

Das Problem ist, dass eine (längere) Leitung eine Kapazität und
Induktivität hat. Und das sorgt Dir für wunderschöne Schwingungen. In
den Datenblättern von OPVs findest Du Angaben darüber, wie groß die
maximale Kapazität sein darf, die sie treiben können. Die ist nämlich
manchmal überraschend klein.

Ansonsten musst Du ein frequenzabhängiges Rückkkoplungsnetzwerk
einbauen, damit die Verstärkung rechtzeitig (vor 180°
Phasenverschiebung) unter eins gedrückt wird. Alternativ kannst Du
natürlich auch den Phasengang verändern.

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