Minimale Lithium Ionen Ladeschaltung

OP #4761464
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Hallo,

ich stolpere schon seit Jahren immer mal wieder durch Google in dieses 
Forum, und jetzt habe ich mich endlich mal selber angemeldet.

Folgendes Problem treibt mich momentan um: Mit der Zeit haben sich alle 
möglichen Lithium Ionen Akkus gesammelt, mit denen sich eigentlich schön 
was basteln lassen sollte, aber es fehlt eine Ladeschaltung, welche sich 
auf die Schnelle irgendwo einbauen lässt.

Mir ist bewusst das es diverse ICs gibt, die eben genau das tun, aber 
mein Ziel ist es eine Schaltung zu haben die man mit (möglichst wenig) 
Standardbauteilen zusammenbauen kann.

Mein Ergebnis ist im Anhang zu sehen.
- als 5V Quelle sind die allgegenwärtigen "USB-Steckdosen" vorgesehen
- 4,2V werden nicht überschritten
- max. Ladestrom ist begrenzt (Mir ist bewusst dass ich, dadurch dass 
ich einfach einen Widerstand nehme, die Ladezeit deutlich vergrößere.)
- Leistungsdaten vom Transistor werden nicht überschritten (für größere 
Akkus werden natürlich ein anderer Transistor und andere 
Widerstandswerte verwendet)

(Die Farben bedeuten folgendes: Rot = Strom durch R3; Blau = V2; Grün = 
Uce(Q1) )

Nun meine Fragen: Funktioniert das so? Habe ich was übersehen? Ist die 
grobe Modellierung des Akkus als Spannungsquelle ausreichend?

Viele Grüße,
Andreas
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Gast #4761491
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Andreas V. schrieb:
> Funktioniert das so?

Die Schaltung ist völliger Unsinn.

Es gibt weder eine ausreichend stabile Spannung noch eine vernünftige 
Strombegrenzung.

> Mit der Zeit haben sich alle
> möglichen Lithium Ionen Akkus gesammelt,

Die sind jetzt sowieso alle tiefentladen und damit kaputt.

Man muss unterscheiden zwischen Akkupacks mit eingebauter 
Schutzschaltung "PCB", und rohen nackten Zellen.

Akkupacks kannst du mit deiner Schaltung laden, die klemmen sich selbst 
bei drohender Überladung ab.

Nackte rohe Zellen darfst du nicht an deine Schaltung hängen, die laufen 
Gefahr, Feuer zu fangen.

Für 5V an LiIon gibt es nette fertige IC die so klein sind, daß du sie 
lieber auf einer vorgefertigten platine kaufen willst

https://www.pollin.de/shop/dt/Mjc1ODQ2OTk-/Bauelemente_Bauteile/Bausaetze_Module/Module/Lademodul_fuer_Lithium_Akkus_DAYPOWER_M_LL_TP4056.html

Wenn du mehr Spannung hast, kann man mit einem LM317 als Strombegrenzung 
und einem TL431B (man achte auf das präzise B) und 0.1% Widerständen 
(man achte auf die 0.1%) eine ausreichend genaue Ladeschaltung aufbauen
1
         +-----------------------Relais----+
2
         | auf Kühlkörper          :       |
3
         |  +-----+                :/o     |
4
 9-15V --+--|LM317|--1R2--+-----+-o/       |
5
         |  +-----+   2W  |     |    o-+   |
6
         |     |          |     |      |   |
7
         |     +----+-1k--+   100nF    |   |
8
         |     |    |     |     |      |   |
9
        47u    |    |  6k8_0.1% |      |   |
10
         |     |    |     |     |      | + |
11
         |    4u7 TL431B--+     |    LiIon | Akku ohne Schutzschaltung,
12
         |     |    |     |     |      | - | (mit geht natürlich auch)
13
         |     |    |  10k_0.1% |      |   |
14
         |     |    |     |     |      |   |
15
 Masse --+-----+----+-----+-----+------+---+

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.21.3
OP #4761541
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Ok, das Modul da bei Pollin sieht tatsächlich ziemlich cool aus, und bei 
dem Preis kann man auch einfach mal ein paar bestellen.

Ich würde aber gerne trotzdem noch verstehen was das Problem mit der 
Schaltung ist. Meinst du mit der instabilen Spannung den USB-Port, oder 
die Toleranzen bei Transistor und Widerständen (und die 
Temperaturabhängigkeit am Transistor)?

Da es lauter Akkupacks sind (kann ich davon ausgehen das alles was 3 
Terminals hat ein Pack ist?) müsste es ja dem Link nach ausreichen einen 
USB Port und einen Widerstand zu nehmen.

"Zum Laden geschützter Akkus reicht aber einfach eine strombegrenzte 
Spannungsquelle nicht zu hoher Leerlaufspannung (meist unter 6.5V 
gefordert)."

Aber das ist wohl eher ein Experiment für draußen, im Sommer.


Das Problem mit der Tiefentladung ist mir auch bekannt. Mit einem 
Multimeter sollte das ja aber leicht zu prüfen sein.

Viele Grüße,
Andreas
Gast #4761547
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MaWin schrieb:
> Für 5V an LiIon gibt es nette fertige IC die so klein sind, daß du sie
> lieber auf einer vorgefertigten platine kaufen willst
> 
https://www.pollin.de/shop/dt/Mjc1ODQ2OTk-/Bauelemente_Bauteile/Bausaetze_Module/Module/Lademodul_fuer_Lithium_Akkus_DAYPOWER_M_LL_TP4056.html
2,45€, wirklich? Ich nehme wieder 6 Wochen Lieferzeit in Kauf :-)

Wenn man einigermaßen Englisch versteht, wird der Ladeverlauf in diesem 
Video sehr schön erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=wfrm6lbt8Pc

Übrigens: Es gibt von STM einen "kleinen Bruder" davon, den STC4054!
Gast #4761554
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Andreas V. schrieb:
> Ich würde aber gerne trotzdem noch verstehen was das Problem mit der
> Schaltung ist.
MaWin sagte es doch total zuteffend: "Die Schaltung ist völliger 
Unsinn."

Erstmal fehlt eine definierte Endspannung, Schutzschaltungen im Akku 
schützen, es ist nicht deren Funktion, zu regeln.

Zum Zweiten fehlt eine eindeutige Strombegrenzung.

Nummer drei ist der Anfangsstrom für Zellen unter 3 Volt.

Geh' erstmal 'ne Runde spielen, und danach frage Google nach Grundlagen 
zur Behandlung von LiIon-Akkus.
Gast #4761591
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Andreas V. schrieb:
> Ich würde aber gerne trotzdem noch verstehen was das Problem mit der
> Schaltung ist.

Die Ladeschlusspannung einer LiIon Zelle muss auf 0.5% genau eingehalten 
werden, oder anderes gesagt: Darf auf keinen Fall überschritten werden 
und 0.1V weniger wäre auch blöd weil die Zelle nicht mal 90% voll wird.

In deiner Schaltung ist nicht ein einziges Bauteil 0.5% genau, wie 
willst du da irgendetwas einhalten ?

Dann ist ein Widerstand zur Strombegrenzung zwischen 4.2V 
Spannungsquelle und LiIon Zelle superblöd: Das entsprichte einem 
RC-Glied mit der Asymptotischen Annäherung der Spannung an den Endwert. 
SpricH: Es dauert ewig.

Wenn WENIGSTENS ein spannungsstabiliserendes Bauteil dabei wäre, aber du 
verwendest die 4.2 bis 5V, also eine Spannungsquelle mit +/-10% 
Ungenauigkeit im Besten Fall - denn wenn etwas nicht funktioniert im USB 
Netzteil können es auch mal deutlich mehr.

So eine Schaltung ist nicht bloss dumm konstruiert, sondern gefährlich.
Gast #4761604
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MaWin schrieb:
> Andreas V. schrieb:
>> Ich würde aber gerne trotzdem noch verstehen was das Problem mit der
>> Schaltung ist.
>
> Die Ladeschlusspannung einer LiIon Zelle muss auf 0.5% genau eingehalten
> werden, oder anderes gesagt: Darf auf keinen Fall überschritten werden
> und 0.1V weniger wäre auch blöd weil die Zelle nicht mal 90% voll wird.

Ist nicht ganz so extrem: 4V sind 80%. Ich lade alle meine LiIon auf 4V 
auf weil die dann deutlich länger halten.

> In deiner Schaltung ist nicht ein einziges Bauteil 0.5% genau, wie
> willst du da irgendetwas einhalten ?
>
> Dann ist ein Widerstand zur Strombegrenzung zwischen 4.2V
> Spannungsquelle und LiIon Zelle superblöd: Das entsprichte einem
> RC-Glied mit der Asymptotischen Annäherung der Spannung an den Endwert.
> SpricH: Es dauert ewig.

Das ist bei CCCV eh so.

> Wenn WENIGSTENS ein spannungsstabiliserendes Bauteil dabei wäre, aber du
> verwendest die 4.2 bis 5V, also eine Spannungsquelle mit +/-10%
> Ungenauigkeit im Besten Fall - denn wenn etwas nicht funktioniert im USB
> Netzteil können es auch mal deutlich mehr.
>
> So eine Schaltung ist nicht bloss dumm konstruiert, sondern gefährlich.

Dem ließe sich mit einer Z-Diode oder einem Festspannungsregler 
abhelfen.

Extrem schlau ist die Schaltung wirklich nicht, aber dumm und gefährlich 
würde ich sie auch wieder nicht nennen.
#4761716
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Solange die zulässigen Grenzwerte wie maximaler Ladestrom und 
Ladespannung nicht überschritten werden ist es halt eine suboptimale 
Ladeschaltung - nichts weiter.
Und @Sascha sagt es ja richtig: Ladeschluss bei 90% verlängert 
nachweislich die Lebensdauer. (kann man seit Jahren in den 
Energieprofilen von Notebooks einstellen)

Und um mal meinen Senf in den Ring zuwerfen: Wenn ich eine fertige 
Schaltung für 1-2 € zu kaufen bekomme, dann kaufe ich.

Aber das Motiv ist halt von Mensch zu Mensch verschieden.
OP #4762529
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Ok, dann fasse ich mal die Ergebnisse zusammen:

- Problem 1 ist die geringe Genauigkeit der Bauteile.
Damit hatte ich schon gerechnet, auch wenn ich die 0,5% für überzogen 
halte. Einzig das die 4,2V niemals überschritten werden müsste 
garantiert werden können.

- Problem 2 hatte ich tatsächlich übersehen: Eine tiefentladene Batterie 
bekommt aus dieser Schaltung besonders viel Strom - das ist fatal.

- Problem 3 war auch von Anfang an klar, aber toleriert: Durch den 
Serienwiderstand nähert sich die Batterie nur asymptotisch der 
Ladeschlusspannung.

Und wenn selber machen nicht das Ziel ist gibt es folgende ICs:
-TP4056
-STC4054
-FP9803
die teilweise schon als fertig bestückte Module erhältlich sind.
Gast #4762817
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#4762826
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Manfred schrieb:
> Ich habe mal kurz das Datenblatt überflogen - kann der etwas, was der
> TP4056 nicht leistet?
>
> Der Preis ist ganz nett, aber wenn schon Ali, bekomme ich für ein paar
> cent mehr fertige Platinchen mit dem TP4056. Wenn mir der Ladestrom zu
> hoch ist, wechsele ich einen Widerstand.

Naja, so einen 5-Beiner kann man einfach selbst aufbauen; die Ladekurve 
gefällt mir besser als vom TP4056, der auch nur 800mA macht und die 1A 
nie erreicht.
http://blog.koepi.info/2015/06/closer-inspection-of-few-chargers.html

Den SE9016 dort hatte ich nicht auf Maximum eingestellt.

Wenn du mit den Fertigplatinen glückklich bist, bleib dabei! Mich haben 
der höhere Platzverbrauch und das Nicht-Erreichen der Specs daran 
genervt. Ist aber eigentlich nebensächlich.
Gast #4762854
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MaWin schrieb:
> Sascha_ schrieb:
>> Dem ließe sich mit einer Z-Diode oder einem Festspannungsregler
>> abhelfen.
>
> 0.5% Festspannungsregler ? 0.5% Z-Dioden ?

So genau müssen die gar nicht sein. Wenn der Akku nur auf 4V voll wird 
stirbt davon auch keiner. Es ging um die minimale Ladeschaltung, nicht 
um die perfekte Ladeschaltung.

> Sascha_ schrieb:
>> Das ist bei CCCV eh so.
>
> Nö, dort geht es bis 90% oder 95% mit vollem Strom, rest dann (wenn der
> Zuleitungs- und Zellenwiderstand in den Weg kommt) wird's langsamer.

Warum fängst du eine Sätze eigentlich mit "Nö" an? Soll das deine 
Meinung verstärken?

Zweitens: Du hast meinen Punkt nicht widerlegt. Der war, dass du gesagt 
hast dass sich die Zellspannung asymptotisch den 4,2V 
Ladeschlussspannung nähert. Das hast du eigentlich jetzt nur nochmal 
wiederholt.

Drittens: Ladegeräte sind öfters auch mal deutlich schwächer und können 
den Akku nicht mit 1C oder mehr laden.
USB 2.0 gehört mit seinen 500mA dazu. Da ist es dann klar, dass der 
"volle" Strom bis meinetwegen 95% der Zellkapazität fließt.
Gast #4762858
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Weiterhin hast du das Argument zu deinen Gunsten umgebogen, indem du 
Ladestrom im Verhältnis zur Zellkapazität genommen hast.

Nimmt man den Ladestrom über die Zeit (was mir persönlich beim Laden 
eines Akkus wichtiger ist), sieht das wieder etwas anders aus:

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=0ahUKEwjiqvSUn-rPAhVCWBQKHf0lDzAQFggeMAA&url=http%3A%2F%2Findustrial.panasonic.com%2Fwww-data%2Fpdf2%2FACI4000%2FACI4000CE17.pdf&usg=AFQjCNHEN6OJWkDO5c1XZroMS6blFUqd1w&sig2=SulpML_qqO3g0ezRt4s0Eg
Gast #4762942
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Sascha_ schrieb:
> Weiterhin hast du das Argument zu deinen Gunsten umgebogen

Jammerlappen.

Ich habe nichts umgebogen, sondern deinen Mist korrigiert.

Auch an deinem Link sieht man sehr schön, daß der Ladestrom bis zum 
Erreichen von 4.2V auf Maximum bleibt.

Das ist mitnichten ein Stromrückgang wie bei einem RC Glied,
oder wie bei einem Widerstand zwischen 4.2V Festspannungsquelle und 
LiIon Akku.

Natürlich können Angsthasen ihre Akkus auch bloss bis 4V aufladen, weil 
sie 5% Ladespannungstoleranz ihrer Ladeschaltung befürchten müssen. Eine 
gute Ladeschaltung ist jedoch nicht aufwändiger.
Gast #4763311
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Angehängte Dateien:
Gast #4763348
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Hallo

Andreas V. da du scheinbar noch Anfänger in der Elektronikbastelwelt 
bist ein Hinweis:

Bestellen in China (nicht EU Ausland) ist zwar besonders bei diesen 
Elektronischen Baugruppen unschlagbar günstig aber wenn du Pech hast 
darfst du beim nächsten Zollamt antanzen und die Sachen persönlich mit 
einigen Unterlagen (welche den Verkaufspreis darlegen) an dackeln.
Bei den Kleinkram wirst du keine Mehrwertsteuer (oder wie der Kram in 
diesen Zusammenhang auch immer genannt wird wären aber 19%) oder Zoll 
bezahlen müssen aber es kostet Zeit, eventuell Nerven und 
Anfahrtskosten.
Schau lieber in der Bucht nach deutschen Anbietern - da kostet es zwar 
etwas mehr als direkt beim "Chinamann" aber auch deutlich weniger als 
bei Pollin oder der Abzocker-Versandapotheke Conrad.

Und ganz nebenbei einen Gruß an  MaWin (Gast):

"Jammerlappen.

Ich habe nichts umgebogen, sondern deinen Mist korrigiert."

Das geht gar nicht - im Forum brauchen wir keine Beleidigungen und 
überhebliches "Geplärre" - sorry für das "geplärre" aber auf einen 
groben Klotz gehört ein großer Hobel...

Hier ein Übersetzungsversuch in vernünftiger Umgangssprache

"Ich habe nach meiner Einschätzung nachdeine Aussage nicht verändert, 
sondern versuche deine nicht ganz korrekte Aussage zu korrigieren."

Praktiker
Gast #4763371
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MaWin schrieb:
> Ich habe nichts umgebogen, sondern deinen Mist korrigiert.

Praktiker schrieb:
> Ich habe nach meiner Einschätzung nachdeine Aussage nicht verändert,
> sondern versuche deine nicht ganz korrekte Aussage zu korrigieren.

Ich plädiere für ein Wörterbuch:

   MaWin - Praktiker (und fast alle Anderen)/
   Praktiker (und fast alle Anderen) - MaWin.

            Du Jammerlappen = Na hallo, wie gehts?
     Problem? Zeig mal her. = 7. Lehrjahr und immer noch zu doof.

 ;D
Gast #4763555
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Praktiker schrieb:
> Andreas V. da du scheinbar noch Anfänger in der Elektronikbastelwelt
> bist ein Hinweis:
Du bist Anfänger in Sachen China oder Angestellter des dubiosen 
Auktionshauses?

> Bestellen in China (nicht EU Ausland) ist zwar besonders bei diesen
> Elektronischen Baugruppen unschlagbar günstig aber wenn du Pech hast
> darfst du beim nächsten Zollamt antanzen und die Sachen persönlich mit
> einigen Unterlagen (welche den Verkaufspreis darlegen) an dackeln.
> Bei den Kleinkram wirst du keine Mehrwertsteuer (oder wie der Kram in
> diesen Zusammenhang auch immer genannt wird wären aber 19%) oder Zoll
> bezahlen müssen aber es kostet Zeit, eventuell Nerven und
> Anfahrtskosten.
Ich habe jede Menge Kleinzeugs aus China bekommen und musste noch nie 
beim Zoll antanzen. Die Freigrenze liegt kurz über 20 €uro, bei ein paar 
IC oder Prozessorplatinchen glaubt der Zoll die deklarierten paar 
Dollars.

Beim Aliexpress besteht die Möglichkleit "Ware nicht erhalten" oder 
"Zollprobleme" - das Kostenrisiko ist damit sehr gering.

Anders kann es bei Dingen aussehen, die über der Freigrenze liegen oder 
bei Artikeln, wo der Verdacht auf Kennzeichnungspflicht gemäß CE 
besteht.

> Schau lieber in der Bucht nach deutschen Anbietern -
Dort kaufe ich ganz sicher garnichts ein!

Man könnte durchaus mal bei dx.com oder banggod gucken, diese versenden 
einige Artikel auch aus Europa.
Gast #4763699
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Dirk K. schrieb:
> Naja, so einen 5-Beiner kann man einfach selbst aufbauen; die Ladekurve
> gefällt mir besser als vom TP4056, der auch nur 800mA macht und die 1A
> nie erreicht.
Nö! Ich stecke gerade mal einen 18650 in mein Ladegerät und messe mit 
dem DVM dazwischen 940mA - das sind 6% Abweichung. Da stecken ein 
4056-Platinchen samt 5,2V-Netzteil und DVM drin.

In einem anderen Aufbau habe ich weniger Strom, da ist aber das 
eingebaute Netzteil der begrenzende Faktor.

Es gibt eine Menge möglicher Fehler, z.B. Verluste auf der Zuleitung 
oder USB mit negativer Toleranz. Für mich liegt das im akzeptablen 
Rahmen, so dass ich es nicht weiter untersuchen werde.
Angehängte Dateien:
OP #4763834
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Dirk K. schrieb:
> Der ist auf GND, ja. Leiterbahn durchtrennen und dann selber Lösung
> stricken für Akkus mit NTC und für welche ohne. Oder zwei
> unterschiedliche Platinen verwenden, modifiziert für die mit NTC und
> "original" für "normale" Akkus.

Das selber stricken wird nicht allzu schwer, ist ja im Datenblatt 
hinreichend erklärt.

Und wenn dann bekommt eh jeder Akku einen eigenen Laderegler. Fest 
eingebaut ist ja doch deutlich bequemer als dauernde Akkuwechsel.

@Praktiker: Ganz im Gegenteil, ich habe durchaus schon so einiges 
gebastelt. Nur bin ich halt oftmals so unterwegs, das ich Zeug 
wirklich selber machen will weil man dabei deutlich mehr lernt.

Mit ebay und aliexpress habe ich auch schon so einige Erfahrungen 
gemacht.

Auch ich musste bisher nur für größere Sachen zum Zoll (die nehmen dann 
einen ausgedruckten Paypalauszug als Ersatz für die beigelegte 
Fantasierechnung an). Das eine Mal wo bei aliexpress eine Sendung 
ausgeblieben ist war dan Treuhandservice auch das Geld ruckzuck wieder 
zurück. Tatsächlich gibt es inzwischen sogar da Händler die Versand aus 
Deutschland (oder anderen EU Ländern) anbieten. So hab ich mein Handy 
bekommen.

Im Gegensatz dazu hab ich in letzter Zeit schlechte Erfahrungen mit ebay 
gemacht. Da wird nämlich toleriert das sich in großem Stil Händler aus 
China anmelden, Versand aus Deutschland (sucht z.B. mal nach "BV5000", 
zig Händler und alle in Karlsruhe) angeben, und dann aber aus China oder 
sonstwoher versenden.

Kurz: Die chinesische Plattform verschickt aus Europa, die europäische 
nicht.


Und nochmal zu den Ladereglern: Für produktiven Kram werde ich solche 
fertigen Platinchen verwenden,  aber ich werd auch nochmal schauen ob 
ich noch auf eine minimale Schaltung komme die funktioniert.

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