Du hast das Prinzip nicht ganz verstanden.
Der LM335 liefert bei 25 Grad 2.98V. Bei 1 Grad Differenz ist der
Temperaturgang 10mV, also bei 26 Grad 2.99V, bei 27 Grad 3.00V usw.
Der LM335 ist von -40 Grad bis +100 Grad spezifiziert, das bedeutet
also Ausgangsspannungen von 2.54V bis 3.98V. Der Querstrom sollte
zwischen 0.4mA und 5mA liegen. Wenn Du z.B. 5V Referenzspannung
verwendest, wären das bei -40Grad ca. 2.5V gewünschter Spannungsabfall
(5V - 2.54), bei 2mA (als Beispiel) wären das 2.5V/0.002A = 1250 Ohm.
Gegentest: bei 100 Grad fallen an dem R noch knapp 1V ab, bei 1250 Ohm
sind das also runde 0.8mA => gut in der Spec.
Um maximale Präzision zu kriegen, würde ich eine 5V
Referenzspannungsquelle benutzen und den Spannungsbereich des ADC voll
ausnutzen, indem Du mit einem single OP in Subtrahiererschaltung die
minimalen 2.5V auf Null bringst. Die Verstärkung des OP sollte so sein,
daß Du bei Deiner maximalen Temperatur 5V hast.
Schau Dir mal an, wie ein Subtrahierer geht (ein OP mit 4
Widerständen), damit kann man sehr gut irgendwelche
Spannungsdifferenzen an den Meßbereich des ADC anpassen. Ich verwende
gerne den LM324, dann hat man noch 3 OP für anderes übrig, der geht
sehr gut an 5V und kostet ein paar Cent.
Martin