LN741 Komparator

OP #4230978
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Hallo Zusammen,
ich versuche eine Komparatorschaltung mit einem LM741 aufzubauen.
+/-VCC: 12V/GND; Der Schaltpunkt soll bei ca 0,3V sein.
PROBLEM: Die Schaltung funktioniert nur mir höherem Schaltpunkt (z.B. 
3V) bei 0.3V Referenz und 0,1 bis 0,5V am anderen Eingang liegen immer 
11V am Ausgang.
Warum?
Was kann ich ändern? Die 0,3V kommen von einem LM35 sind also fix.

Vielen Dank!
Christian
#4231003
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Christian S. schrieb:
> ich versuche eine Komparatorschaltung mit einem LM741 aufzubauen.
> +/-VCC: GND/12V; Der Schaltpunkt soll bei ca 0,3V sein.

Geht nicht.

> PROBLEM: Die Schaltung funktioniert nur mir höherem Schaltpunkt (z.B.
> 3V) bei 0.3V Referenz und 0,1 bis 0,5V am anderen Eingang liegen immer
> 11V am Ausgang. Warum?

Die 0.3V liegen außerhalb des erlaubten Eingangsspannungsbereichs des 
LM741. Bei Versorgung mit +/-15V sind +/-12V erlaubt. oder anders 
gesagt: die Eingänge dürfen nicht näher als jeweils 3V an den 
Versorgungsspannungen liegen.

> Was kann ich ändern?

Versorge den OPV mit mindestens -3V. Besser: nimm einen OPV, der die 
negative Versorgung am Eingang zuläßt. Das wäre z.B. der LM358 (2 OPV) 
oder LM324 (4 OPV).

Bzw. weil es ja ein Komparator sein soll: nimm einen geeigneten 
Komparator und keinen OPV. Z.B. den LM393.
#4231554
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Max M. schrieb:

> Du versuchst doch nicht etwa den in Ehren ergrauten 741 mit
> Single-Supply zu betreiben und hoffst bei 0,3V am Eingang auf ein
> sinnvolles Resultat?
>
> 
https://www.mikrocontroller.net/articles/Operationsverst%C3%A4rker-Grundschaltungen

Interessanterweise funktioniert der 741 unter bestimmten Bedingungen
tatsächlich als Stromsensor in der Nähe der "Rails":
https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/i_sens.htm
Da man heutzutage aber problemlos ICs bekommt, die standardmäßig
den R2R-Betrieb können, muß man nicht mehr auf solche "Kunstschal-
tungen" zurückgreifen.
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #4232373
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Man beachte, dass viele OPs auch aus dem folgenden Gründen nicht als 
Komparatoren zu gebrauchen sind:

- Phasenumkehr bei zu großer Eingangsspannungsdifferenz
- hoher Querstrom zwischen den Eingängen bei großer 
Eingangsspannungsdifferenz

Falls man wirklich keinen Komparator auftreiben kann und deshalb einen 
ungeeigneten OP-Typ verwenden muss, sollte man an den Eingängen ein 
antiparalleles Diodenpaar parallelschalten und Vorwiderstände verwenden.

Die ganz alten OPs wie 741 sind denkbar schlechte Komparatoren.

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