Hilfe bei Berechnung des zul. Ausgangsstroms beim Spannungsregler

Gast #1522977
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Hallo,

ich würde gerne berechnen, wieviel Strom dem 5V-Spannungsregler dieser 
Serie(Anhang) bei folgenden Bedingungen entnommen werden darf:


V_ein = 24 V
V_aus = 5 V
Gehäuse:  SO-8 Plastic (M)
Max. Umg.-Temperatur = 50°C

Ich rechne so:

Aus Datenblatt      Rth(J-A) = 180 °C/W
                    Operating Junction Temperature 0°C to +125°C


P_zulässig = (125-50)°C/180°C/W = 0,42 W
I_aus_zulässig = 0,42 W / (24 - 5) V = 22 mA

Stimmt diese Rechnung oder habe ich irgendwo einen Denkfehler?

Danke für eure Hilfe!
Gast #1522998
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Hab mir grad das Datenblatt angeschaut!
Mit den Graphen als Angaben hätt ich des jetzt auch so über die Leistung 
berechnet wie du.
Aber ich würd gern nen Schaltplan vom internen Aufbau des IC's sehen - 
dann könnte man nämlich vom Wert des Ausgangs-R am Transistor ausgehen..
Gast #1523049
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Eine weitere Frage dazu hätte ich noch. Im Datenblatt steht unter 
Features "Output current of 100 mA". Wie kommt man auf diesen Wert? Wenn 
ich mit dem obigen Berechnungsweg mit Vin_min aus Datenblatt und 25°C 
Umg.-Temper. rechne, so bekomme ich fast 280 mA zulässigen 
Ausgangsstrom. Wieso wird nur 100mA als Nennwert angegeben?
Gast #1523109
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ich tendier eher dazu zu sagen, dass folgende Angaben in der pdf die in 
deinem Fall ausschlaggebenderen sind:

ELECTRICAL CHARACTERISTICS FOR L78L05AB AND L78L05AC
(refer to the test circuits, Vi = 10V, Io = 40 mA, Ci = 0.33 mF, Co = 
0.1 mF, Tj = 0 to 125 oC for L78L05AC,Tj = -40 to 125 oC for L78L05AB, 
unless otherwise specified)
ff.

siehe S. 4/19 oberer Kasten!!
Gast #1523133
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V.H. schrieb:
> ich tendier eher dazu zu sagen, dass folgende Angaben in der pdf die in
> deinem Fall ausschlaggebenderen sind:

Das sind die Betriebsparameter für die Gültigkeit der Werte in der 
folgenden Tabelle.
Hat nichts mit dem Maximalstrom zu tun.

up to 100 mA heißt nun mal bis zu 100 mA und nicht 40 mA.
Gast #1523284
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Nicht das letzte aus dem Teil versuchen herauszukitzeln, sondern 
prinzipiell diesen ungünstigen Betriebstzustand vermeiden, durch 
"verbraten" der Überspannung an einem Widerstand oder Z-Diode. Oder 
besser gleich einen Switcher nehmen, eventuell nur zur Vorregelung, wenn 
die 5V ultra sauber sein müssen.

Kai Klaas
Gast #1523308
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>Sehen die anderen das auch so. Ich würde mich sicherer fühlen, wenn das
mir von mehreren Leuten bestätigt wird.

Es ist bei elektronischen Bauteilen völlig typisch, dass der 
Betriebsbereich durch 3 Faktoren begrenzt wird, wobei jeweils der 
niedrigste ausschlaggebend ist:

a) Die maximale Spannung (Isolationsfestigkeit)
b) Der maximale Strom (Kontaktierung usw.)
c) Die maximale Verlustleistung (Wärme)

Das findest du bei nahezu jedem Bauteil.

Gruß,
Christian
Gast #1523797
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>Nicht das letzte aus dem Teil versuchen herauszukitzeln, sondern
>prinzipiell diesen ungünstigen Betriebstzustand vermeiden, durch
>"verbraten" der Überspannung an einem Widerstand oder Z-Diode. Oder
>besser gleich einen Switcher nehmen, eventuell nur zur Vorregelung, wenn
>die 5V ultra sauber sein müssen.

>Kai Klaas

Und wie dimensioniere ich den Widerstand richtig. Es wird an ihm ja 
immer unterschiedliche Spannung abfallen, je nach Strom durch den 
Regler, oder? Und dieser Strom ist ja auch variabel.
Gast #1523907
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Jetzt habe ich eine Z-Diode-Schaltung dem Spannungsregler vorgeschaltet 
(siehe Anhang). Wenn der Vorwiderstand Rv richtig dimensioniert wurde, 
so kann man dem Regler in bei dieser Beschaltung auch die gesamten 100mA 
entnehmen. Stimmt es so?
Angehängte Dateien:
Gast #1523922
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Hier wirst du wahrscheinlich Probleme bekommen wenn du am 5V Ausgang 
keine Last angeschlossen hast. dann fließt der gesammte Strom über die 
Z-Diode, welche dann deinen begrenzenden Faktor darstellt.
Oder du entscheidest dich für eine Mindestlast, zum Beispiel eine LED 
zur Anzeige der Ausgangsspannung, damit schonst du die Z-Dide im 
Leerlauffall.

Tja, bei einer linearen Regelung wird hat immer irgendwo was warm :-)
#1523928
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noips schrieb:

> Jetzt habe ich eine Z-Diode-Schaltung dem Spannungsregler vorgeschaltet

Im Prinzip ist das korrekt, nur wird jetzt die Z-Diode an Stelle des 
Reglers verglühen.

Lineare Regelung heisst bei 24V 100mA rein und 5V 100mA raus, dass 
irgendwo 1,9W in Form von Wärme entstehen. Du kannst dir nur aussuchen 
wo.
Gast #1523931
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>Hier wirst du wahrscheinlich Probleme bekommen wenn du am 5V Ausgang
>keine Last angeschlossen hast. dann fließt der gesammte Strom über die
>Z-Diode, welche dann deinen begrenzenden Faktor darstellt.

Wenn aber der gesammte Strom für die Z-Diode nicht kritisch ist (lässt 
sich ja mit der max. Verlustleistung der Diode nachrechnen) dann kann 
man diese Schaltung doch auch mit unbelasteter Ausgangsseite betreiben, 
oder hab ich einen Denkfehler?
#1523935
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Nö, wenn Widerstand und Z-Diode so dimensioniert sind, dass sie das 
aushalten, dann ist das ok. Aber denk an der Widerstand, der übliche 
0,25W Typ macht das nicht lang.

Und wenn du schon am rechnen bist, dann rechne mal aus, welche 
Verlustleistung im Regler schlimmstenfalls auftritt, wenn du in dieser 
Variante den Widerstand drin lässt, aber die Z-Diode weglässt.
Gast #1523939
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>Im Prinzip ist das korrekt, nur wird jetzt die Z-Diode an Stelle des
>Reglers verglühen.

Damit will ich ja erreichen, dass ich aus dem Regler mehr Strom ziehen 
kann. Ohne Z-Diode würde ich schon bei ca. 22 mA Ausgagnsstrom an die 
max. Verlustleistung des Reglers kommen.
Gast #1523951
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>Und wenn du schon am rechnen bist, dann rechne mal aus, welche
>Verlustleistung im Regler schlimmstenfalls auftritt, wenn du in dieser
>Variante den Widerstand drin lässt, aber die Z-Diode weglässt.

Willst du damit sagen, dass es ausreichend wäre, dem Regler einfach nur 
einen passenden Vorwiderstand vorzuschalten?
Gast #1523979
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>Möglicherweise. Muss man rechnen, denn in diesem Fall tritt die maximale
>Verlustleistung im Regler nicht bei Volllast auf, sondern bei Teillast.

Da komme ich leider nicht mit. Worauf bezieht sich das jetzt.
#1523997
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noips schrieb:

>>Möglicherweise. Muss man rechnen, denn in diesem Fall tritt die maximale
>>Verlustleistung im Regler nicht bei Volllast auf, sondern bei Teillast.
>
> Da komme ich leider nicht mit. Worauf bezieht sich das jetzt.

Wenn du mit einem ganz bestimmten Strom am Ausgang rechnest, der sich 
kaum ändert, ist die Berechnung der auftredenden Verlustleistungen von 
Widerstand und Regler einfach.

Wenn der Strom stark variabel ist, dann musst du diese Komponenten so 
auslegen, dass bei jedem Strom die auftredende Verlustleistung noch 
passt.

Beispiel: 24V/5V bei maximal 100mA. Für mindestens 8V vor dem Regler 
ergibt sich so ein Vorwiderstand von 160 Ohm.

Bei I=100mA: P(R) = 1,6W, P(IC) = 0,3W.
Bei I=50mA: P(R) = 0,4W, P(IC) = 0,55W.

Die Verlustleistung am Regler ist hier also nicht bei Imax maximal, 
sondern irgendwo bei Teillast.
#1523998
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>Damit will ich ja erreichen, dass ich aus dem Regler mehr Strom ziehen
>kann. Ohne Z-Diode würde ich schon bei ca. 22 mA Ausgagnsstrom an die
>max. Verlustleistung des Reglers kommen.

Dann nimm den 7805 im TO220 Gehaeuse. Der kann mehr ab. Dann brauchst du 
auch den Widerstand und die Z-Diode nicht.

Gruss Helmi
Gast #1524000
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Na ganz einfach. Nimmst Du einen 150 Ohm Widerstand in Reihe zum 
Spannungsreglereingang, dann hast Du bei 24V Eingangsspannung und 10 mA 
Belastung noch 24V - 150 * 0.01 = 22,5V Eingang für den Regler.
Bei 100 mA allerdings nur noch 24V - 150 * 0.1 = 9V. Entsprechend wird 
die Verlustleistung geringer.
Deine Verlustleistung am Regler wäre dann P(I) = (24V - I*R - 5V) * I
Das kannst Du jetzt auflösen und mit einfachem Ableiten das Maximum 
bestimmen (Soll noch einmal einer sagen das man Mathe 11 Klasse nie mehr 
im Leben braucht :-)) und schon hast Du das Maximum deiner 
Verlustleistung.
#1524041
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ich schrieb:

> Wenn du einen Widerstand vor den Regler baust, erhöhst du deine
> Umgebugs- und Leiterplattentemperatur, was den Linearregler wieder
> ausbremst.

Ein Nullsummenspiel. Die Gesamtwärmeleistung bleibt gleich, egal wie man 
das verteilt. Aber der Widerstand hat - ohne Wärmestau gesehen - einen 
Vorteil gegenüber grösserem IC oder Z-Diode in Serie: Er darf erheblich 
wärmer werden als ein IC oder eine Z-Diode. Direkt neben dem Regler 
sollte man den allerdings nicht plazieren.

Der Nachteil der oben gezeigten Z-Diode gegenüber der Lösung mit 
Vorwiderstand ist klar (ausschliesslich lineare Lösungen betrachtend): 
Kopenhagen lässt grüssen, bei der Z-Dioden-Variante geht bei Teillast 
deutlich mehr Leistung für nix drauf.
Gast #1524121
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A. K. schrieb:
> Der Nachteil der oben gezeigten Z-Diode gegenüber der Lösung mit
> Vorwiderstand ist klar (ausschliesslich lineare Lösungen betrachtend):
> Kopenhagen lässt grüssen, bei der Z-Dioden-Variante geht bei Teillast
> deutlich mehr Leistung für nix drauf.

Oder man schaltet einfach eine passende Z-Diode in Reihe statt des 
Vorwiderstandes. Wenig Last - wenig Wärme und umgekehrt.
Gast #1524182
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>Oder man schaltet einfach eine passende Z-Diode in Reihe statt des
>Vorwiderstandes. Wenig Last - wenig Wärme und umgekehrt.

Ich frage mich nun, was ist denn besser Z-Diode in Reihe oder 
Vorwiderstand in Reihe.

Wer meint was dazu?
Gast #1524211
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>Ein Spannungsregler im TO220 Gehäuse (nur 1 Bauteil statt 2)

Seid ihr euch da so sicher? Wenn man die Berechnung wie ganz am Anfang 
mit den Angaben aus z.B. diesem Datenblatt (Anhang) macht, kommt man auf 
den maximalen Strom von ca. 60mA und ich brauche 100mA.
Angehängte Dateien:
Gast #1524221
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Egal welche Lösung, Du hast knapp 2 Watt an Wärme. Die können auf 
mehrere Bauteile verteilt werden, oder ein Bauteil (7805) mit einem 
kleinen Kühlkörper. Funktionieren werden alle vorgeschlagenen Varianten. 
Auslosen mußt Du.
Gast #1524404
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Hallo,

> Stimmt diese Rechnung oder habe ich irgendwo einen Denkfehler?

wenn man sich das Datenblatt des 78L05 von National genauer ansieht
stellt man fest daß die 5V-Version maximal bis 20V Eingangsspannung
spezifiziert ist. Außerdem würde ich von einem maximalen Dauerstrom
von 40 mA ausgehen, solange die Chiptemperatur nicht zu groß wird.

http://cache.national.com/ds/LM/LM78L05.pdf
Gast #1524515
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@Anja
>wenn man sich das Datenblatt des 78L05 von National genauer ansieht
>stellt man fest daß die 5V-Version maximal bis 20V Eingangsspannung
>spezifiziert ist.

Stimmt! Bei zu großer Eingangsspannung können sich diese Regler ganz 
unerwartet und fies verhalten...

Kai Klaas
Gast #1526894
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@Anja
>wenn man sich das Datenblatt des 78L05 von National genauer ansieht
>stellt man fest daß die 5V-Version maximal bis 20V Eingangsspannung
>spezifiziert ist. Außerdem würde ich von einem maximalen Dauerstrom
>von 40 mA ausgehen, solange die Chiptemperatur nicht zu groß wird.

Weiter oben gab es schon einen ähnlichen Hinweis. Der Teilnehmer "mhh" 
hat aberfogendes darauf geantwortet:

  Das sind die Betriebsparameter für die Gültigkeit der Werte in der
  folgenden Tabelle.
  Hat nichts mit dem Maximalstrom zu tun.

  up to 100 mA heißt nun mal bis zu 100 mA und nicht 40 mA.

Genau so würde ich es auch sehen. Der Hersteller gibt in der Tabelle 
"electrical charachteristics" die z. B. im Test gemessenen (oder aus 
anderen Überlegungen garentierten) Werte an und die Betriebsparameter, 
bei denen diese Werte gemessen wurden. Es soll aber nicht in jedem Fall 
bedeuten, dass der Baustein nicht dazu gedacht ist, außerhalb dieser 
Parameter betrieben zu werden. Was den maximalen Strom betrifft, würde 
ich sagen, dass die Information auf der ersten Seite des Datenblattes 
für alle Bausteine der Serie gilt. Da steht eben, dass bei außreichenden 
Maßnahmen zur Wärmeabführung der Strom von 100 mA erlaubt ist. Und da 
steht nicht dass dies nur bei außgewählten Bausteinen der Serie gilt, 
wie ich es in manchen anderen Datenblättern gesehen habe. Und was die 
max. Eingangsspannung betrifft, so kann ich sagen, dass dieser Baustein 
bei uns in einer Baugruppe mit 24 V Eingangsspannung schon eingesetzt 
wird und die Baugruppe auch einwandfrei funktioniert. Es ist nur so, 
dass ich diese Baugruppe jetzt noch erweitere, wodurch mehr Strom dem 
Baustein entnohmen wird und darum mache ich mir die ganzen Überlegungen. 
In meinem (wenn auch nur sehr kurzen) beruflichen Leben habe ich auch 
schon andere Fälle gesehen, in denen die Bauteile mit höheren 
Betriebsparametern eingesetzt wurden als in den Tabellen "electrical 
characteristics" angegeben.
Gast #1527022
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>>in denen die Bauteile mit höheren
>>Betriebsparametern eingesetzt wurden als in den Tabellen "electrical
>>characteristics" angegeben.

>Das sind dann die Geraet die einem der Kunde kurz oder lang wieder vor
>die Haustuere legt.

Trifft das denn wirklich in allen Fällen zu? In diesem konkretten Fall 
zum Beispiel, heißt es denn wirklich, dass dieser Regler nicht mit 24V 
am Eingang betrieben werden darf, weil in der Tabelle "el. char." in der 
Zeile "Output Voltage" unter "Conditions" steht

7V <= Vin <= 20V
#1527047
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noips schrieb:
> Trifft das denn wirklich in allen Fällen zu? In diesem konkretten Fall
> zum Beispiel, heißt es denn wirklich, dass dieser Regler nicht mit 24V
> am Eingang betrieben werden darf, weil in der Tabelle "el. char." in der
> Zeile "Output Voltage" unter "Conditions" steht
>
> 7V <= Vin <= 20V

Mal kurz nachrechnen:

Vin = 20V  , Vout = 5V , I = 40mA

ergibt  Pv = (20V-5V)*0.04 = 0.6W

Das TO92 Gehauese hat einen Waermewiderstand von 230 Grad / W zur 
Umgebung.
macht T = 230G/W * 0.6 = 138 Grad Chiptemperatur.

Und das ist ein bisschen Viel. Das wird er fuer eine kurze Zeit 
mitmachen (paar Sekunden) aber dann abregeln. Das heist er regelt intern 
so ab das die maximale Chiptemperatur nicht ueberschritten wird. Auf 
dauer macht der Regler das aber nicht mit und gibt frueher oder spaeter 
seinen Geist auf.
Man kann den auch mit 24V betreiben (absolute maximum Rating 35V bei 
National) dann muss man aber den Strom reduzieren. Aber ein IC an der 
Grenze seiner Daten zu betreiben ist immer eine schlechte Entwicklung 
die im nachhinein immer zu vermehrten Ausfaellen fuehrt.


U--------------\
                \  P
                 \
                  \
                   \
   Arbeitsbereich   \
                    |
                    |
                    |
                    | I

Die Begrenzung erfolgt immer an 3 Parametern. Einmal die maximal 
zulaessige Eingangsspannung (die waagerechte Linie) dann die Begrenzung 
durch den maximalen Strom (Senkrechte Linie) und die Begrenzung durch 
die maximale Verlustleistung (schraege Line bei P). Betreiben kannst du 
das Bauteil nur in der Flaeche die durch die 3 Linien begrenzt ist.
Gast #1527064
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Vielen Dank für die ausführliche Erklärung!

Ich habe auch nicht gemeint, dass die Bausteine gleichzeitig vom Strom 
und von der Spannung her außerhalb der Angaben in "el. charact." lange 
betrieben werden dürfen.

Ich habe gemeint, es wäre Okey, den Regler mit Vin höher als 20 V aber 
mit einem niedrigeren Strom zu betreiben, sodass er von der Temperatur 
her nicht sehr nah an seiner Grenze liegt.
#1527068
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>Ich habe gemeint, es wäre Okey, den Regler mit Vin höher als 20 V aber
>mit einem niedrigeren Strom zu betreiben, sodass er von der Temperatur
>her nicht sehr nah an seiner Grenze liegt.

Laut Datenblatt kannst du ja wenn auch der Strom dann sehr klein wird.
24V sollten schon gehen aber nur mit abstrichen beim Strom. Und man 
sollte auch noch erhoehte Umgebungstemperaturen beruecksichtigen.

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