Guten Abend zusammen,
Ich habe ein kleines Netzteil gebaut, welche eine Spannung
von 20V und ein Strom von 5mA liefert. Da der Strom für meine
Anforderungen
zu wenig ist, möchte ich den Strom auf 100mA verstärken. Als Elektronik
Laie weiß ich, daß das mit einem Transistor in Emitterschaltung geht,
aber
ich weiß nicht welchen Transistortyp man am besten dafür verwendet bzw.
wie
ich diesen Transistor in mein Netzteil beschalte.
Für eure Antworten wäre ich euch sehr dankbar,
Schönen Abend noch,
Anfänger
Wenn du (was ich dir nicht unterstellen will) aus deinen 5mA@20V nun
100mA@20V machen willst, liest du dich am Besten mal hier ein:
http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Energie_%28Pseudowissenschaft%29
Ansonsten wird dir nicht viel anderes übrig bleiben, als deine
Netzteilschaltung grösser zu dimensionieren und neu aufzubauen.
Gott zum Grusse,
Ignaz Kischbaum
Hallo.
Bei mir war auch ne ganze Zeit lang der Gedanke gefestigt, dass der
Transitor Strom verstärkt. Also quasi aus dem Nichts generiert. Und
exakt das war mir schleierhaft. Zu recht. Geht nämnlich nicht! ;) Dann
sind wir nämlich bei oben beschriebenen Wikipedia Eintrag. ;)
Mit einem Transistor kannst du mit nem kleinen Steuerstrom eine stärkere
Energiequelle zu schalten. Das geht. Und das versteht man unter dem
"verstärken". Diese Energiequelle hast du allerdings nicht. Deswegen
musst du dein Netzteil größer und mit mehr verfügbarem Strom aufbauen.
danke erstmal für eure Antworten,
@HomerS,
sicherlich ist es eben ein sch... Netzteil.. wie gesagt bin noch ein
Anfänger und habe noch nicht soviel Erfahrung, zumal ich weder studiert
habe
noch eine Ausbildung hintermir habe.. Der Grund für den Bau eines
solchen
Netzteils ist einfach der leichte Einstieg in die Welt der Elektronik
bzw. das
Verständnis von solchen Energiequellen.. Den Strom mit einem Transistor
zu verstärken war nur ein spontaner Gedanke von mir..
Sag mal - wie kommst Du eigentlich auf die Idee, dass Dein Netzteil 5 mA
liefert ? Keine Verarsch... - ist ne ernste Frage. Hast Du das gemessen
? hast Du das geschätzt ? So ein LM317 sollte doch mehr liefern können.
hallo Frank,
Also zwischen dem Adjust Anschluß und dem Vout Anschluß des LM317
liegen ja konstant immer so ca. 1,25V an.. d.h. theoretisch gesehen
müsste
sich dann ein Strom von 1.25V/220 Ohm = 5,682 mA einstellen und gemessen
habe
ich auch: 5,71mA
Gruß
Anfänger
was du berechnet hast ist der "steuerstrom", also wieviel strom in der
regelung fließt.
der ausgangsstrom kann viel höher liegen, da dieser nur durch das limit
des lm317 (3A oder so - steht im datenblatt - bin gerade zu faul) sowie
durch seine kühlung begrenzt wird.
der kühlkörper muß dann die leistung in wärme abführen, die der lm317
"schluckt"
Bsp: Vin=10V Vout=4V I=0.8A -> P=deltaU*I=(10-4)V*0.8A= 4.8W
(mal ganz laienhaft hingetippt)
@"Anfänger" saug dir mal switcher-cad LT , da sind gute
Beispielschaltungen dabei und du kannst rumprobieren und simulieren, ist
fast wie Elektro-Lego ;-)
Hallo,
Natürlich kannst du theoretisch jeden Strom und jede Spannung Spannung
innerhalb der Leistung deines Netzgerätes machen. (20V*5mA=100mW !?)
Wie das geht ist in
http://de.wikipedia.org/wiki/Tiefsetzsteller
beschrieben.
Aber bitte mach das nicht mit nicht mit deinem armen kleinen
20V/5mA-Netzteil.
Lesen sollte man können.
Auszug aus dem angegebenen Link (Thomas Schaerer):
>Für die hier verwendeten Spannungsregler 78xx, 79xx, LM317 und LM337 gibt >es
eine minimale Stromlast ohne die die Regelschaltung nicht garantiert >einwandfrei
arbeitet. Für die hier verwendeten Spannungsregler 78xx, >79xx, LM317 und LM337
gibt es eine minimale Stromlast ohne die die >Regelschaltung nicht garantiert
einwandfrei arbeitet. Als typische >Minimallast gilt 5 mA, unter
Worstcase-Voraussetzung sind es 10 mA. Dies >ist wenig, wenn man bedenkt, dass
diese Spannungsregler bei ausreichend >guter Kühlung dauernd 1 bzw. 1.5 Ampere
liefern können. Es gibt >allerdings auch Lowpower-Versionen welche mit geringerem
Minimalstrom >auskommen, dafür aber weniger Maximalstrom liefern. Man konsultiere
dazu >die Datenblätter von National-Semiconductor.
Besser lesbar:
>Für die hier verwendeten Spannungsregler 78xx, 79xx, LM317 und LM337 gibt>es eine minimale Stromlast ohne die die Regelschaltung nicht garantiert>einwandfrei arbeitet. Für die hier verwendeten Spannungsregler 78xx,>79xx, LM317 und LM337 gibt es eine minimale Stromlast ohne die die>Minimallast gilt 5 mA, unter Worstcase-Voraussetzung sind es 10 mA. Dies>ist wenig, wenn man bedenkt, dass diese Spannungsregler bei ausreichend>guter Kühlung dauernd 1 bzw. 1.5 Ampere liefern können. Es gibt>allerdings auch Lowpower-Versionen welche mit geringerem Minimalstrom>auskommen, dafür aber weniger Maximalstrom liefern. Man konsultiere dazu>die Datenblätter von National-Semiconductor.
Hallo Anfänger!
Wenn Du zwischen "Adj" und "Vout" deinen 220 Ohm Widerstand geschaltet
hast: Kein Wunder: Da hast du eine KonstantSTROMquelle mit ca. 5,6mA
gebaut.
Zu deiner Idee der Stromverstärkung mit einem Transistor: In meiner
damaligen Jugend habe ich mir mal einen Trafo gewickelt, mit dem Ziel:
Dicker Draht als Sekundärspule -> kann man VIEEEL Strom entnehmen, dass
der aber auch primär irgendwo herkommen muss....... ;-)
>Wenn Du zwischen "Adj" und "Vout" deinen 220 Ohm Widerstand geschaltet>hast:...
...dann ist das schon richtig, allerdings muß noch ein veränderbarer
Widerstand von Vadj nach Masse. Dann paßt alles.
Travel, da hast Du schon recht, wenn Du einen Spannungsregler bauen
willst.
Da "Anfänger" ja irgendetwas von 5mA und 220 Ohm geschrieben hat, ist
mir die Schaltung der Konstantstromquelle in den Sinn gekommen -> siehe
Anhang.