Reusch Elektronik vertreibt AVR-Module mit atmega*u*, wahlweise als
DIP-Modul oder direkt als USB-Stick. USB boot loader sind in allen
Fällen "ab Fabrik" enthalten. Zum Reinschnuppern passt dann eher das
DIP-Modul mit Steckbrett. Programmierung des boot loaders erfolgt via
Atmel Flip unter Windows (nicht wirklich gut), unter Linux mit
dfu-programmer (top).
Auch wenn's nicht zum Thema passt: Aus der ARM-Welt bietet sich ein
lpc1343 an, ebenso mit USB boot loader, welcher sich als "USB mass
storage device" präsentiert. bin-Datei dorthin kopieren, fertig. Bei
Watterott gibt es von Embedded artists ein QuickStart board in DIP,
dieses hat zumindest eine "user LED", wenn das für den ersten Start
genügend Ziel ist. Ist halt ein Cortex-M3. Ohne boot loader, aber
dennoch mit allem zum Loslegen: STM32VLDiscovery (13 EUR, Cortex-M3,
selbst unter Linux mit Debugger) oder das TI Launchpad (5 EUR). Ich
persönlich finde die MSP430 nicht wirklich einfach, da die Peripherie
arg knapp ist.
Allerdings würde ich mir das mit dem USB und dem Reinschnuppern gut
überlegen. Ohne Steckbrett und zusätzliche Peripherie macht es generell
wenig Spass. Experimente mit direkter Verbindung zum USB-Port eines
PCs/Notebooks, dass würde ich mir vor allem am Anfang schon gut
überlegen (= d. h. nicht machen). Es hat was, wenn z. B. ein AVR ISP
MKII mit einer orange-blinkenden LED ein Problem auf der Masse- oder
Reset-Leitung anzeigt ...