Linearregler 24V/7A

Gast #4401644
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Es fehlt noch die zweite Spannungsangabe. Aber allein vom Strom her gibt 
es vllt. auch Gründe dafür, warum du sowas "fertig" nicht finden wirst 
und dir vllt. Gedanken über einen Schaltregler machen solltest. 
Stichwort Verlustleistung. Die ist bei nur 3V Spannungsdifferenz ja 
schon bei über 20W...
Gast #4403486
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Die Eingangsspannung dürfte so maximal(!) um die 3V pulsieren 
(Restbrummspannung vom Netzteil), also Spannungbereich von 24-27V. Der 
Regler soll die Spannung lediglich stabilisieren. Netzteil ist ein ganz 
normaler 50Hz Gleichrichter mit anschließender C Siebung. Ich konnte 
bisher noch nicht die PSRR vom hintendranhängenden Verstärker messen, 
deswegen geh ich lieber auf Nummer sicher.
Abwärmetransport ist kein Thema, KKs sind genug vorhanden.

Jetzt wo ich genau Nachdenke... Wollte die Endstufe eigentlich 
symmetrisch aufbauen, da brauche ich dann nurnoch ca. 12V... Muss 
nochmal drüberdenken

Aber der LT1083 sieht gut aus!
Gast #4403499
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Robin C. schrieb:
> Die Eingangsspannung dürfte so maximal(!) um die 3V pulsieren
> (Restbrummspannung vom Netzteil), also Spannungbereich von 24-27V.

Wie willst du denn per Linearregler aus 24V (Miniumum) wieder 24V (raus 
) machen ?

Ein Regler mit 100% Wirkungsgrad ? Noch nicht beim Patentamt gewesen ?

Das erkennt doch ein Blinder, daß die Wunschvorstellung abstrus ist.
#4404034
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Bei einer Audioendstufe würde ich so oder so die Spannung nicht 
stabilisieren.
Da brauchst Du Leistungsreserve,
Sonst fehlen dir die Bässe und das Ganze hört sich dann scheiße an.
Die maximale Betriebsspannung muss man natürlich im Auge behalten.
Die Leerlausspannung hinter der Siebung könnte man  mit Zenerdiode und
Lastwiderstand etwas bändigen.
Oder einen Vorreglung mit Transistor.


Gruß
Thomas

Edit:
Oder einen Vorreglung mit Fet.
#4404115
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>Bei einer Audioendstufe würde ich so oder so die Spannung nicht
>stabilisieren.
>Da brauchst Du Leistungsreserve,
>Sonst fehlen dir die Bässe und das Ganze hört sich dann scheiße an.

Das mußt Du nochmal genauer erklären. Wieso sollen die Bässe nur kommen, 
wenn die von Dir erwähnte Leistungsreserve nicht existiert?
Das einzige, was dabei passiert, ist, daß man generell weniger 
Leistungspitzen abrufen kann, und die sogenannte Musik- und 
Impulsleistung sich kaum noch von der Sinusdauerleistung unterscheidet.
Solange man nicht diese Leistungsreserve braucht, klingt die Musik noch 
genauso gut (oder bescheiden).
Gast #4404176
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Vor langer Zeit als Dinosaurier noch die Erde bevoelkerten gab es einen
LT1038 (nicht verwechseln mit LT1083).
Es war ein 10A Linearregler (garantierter Wert),der aber Aufgrund von 
Streuungen locker in der Regel bis zu 14A zur Verfuegung stellen 
konnte.Ist natuerlich nun im Zeitalter der Schaltnetzteile obsolete 
dennoch: war ein tolles Ding.Muesste noch 4 - 6 Stueck davon haben - 
allerdings weitentfernt von dem Ort wo ich jetzt gerade bin....
Angehängte Dateien:
#4404191
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Toxic schrieb:
> Vor langer Zeit als Dinosaurier noch die Erde bevoelkerten gab es einen
> LT1038 (nicht verwechseln mit LT1083).
> Es war ein 10A Linearregler (garantierter Wert),der aber Aufgrund von
> Streuungen locker in der Regel bis zu 14A zur Verfuegung stellen
> konnte.


Ja, wenn ich mal wieder eine Lohnerhöhung bekomme, dann werde ich mir
auch mal einen kaufen :)

http://www.ebay.de/itm/LT1038CK-Integrated-Circuit-/171870655632?hash=item28044a1490:g:lRgAAOSwjVVVtMH~
#4404855
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Kenner schrieb:
> Das ist Abzocke, ist es aus Gold oser was kostet da so viel?

Es wird kein Linearregler mit dieser Leistung mehr hergestellt, somit 
zahlen die wenigen, die meinen, das zu brauchen auch so viel.

Edit: Wäre eine sinnvolle Erklärung, und ich kann mir kaum vorstellen, 
dass man heutzutage noch integrierte Linearregler dieser Leistung 
einplant oder produziert.
Gast #4404872
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Ein paar Anwendungen wird es gegeben haben, und ggf. brauchen ein paar 
da auch noch ein Ersatzteil. Neu wird man so etwas eher nicht einplanen.

Einfach mit 78xx und ein Paar Transistoren Tst es als Ersatz aber auch 
nicht getan: da hat man i.A. mehr Dropout und keinen Schutz. Auch die 
Stabilität ist be derartgen Schaltung oft grenzwertig.

Der passende Ersatz wäre da so etwas wie LM723 oder LT1575 mit externen 
Transistoren.

Für einen Audio Leistungsverstärker braucht man aber i.A. keine 
geregelte Spannung. Den legt man gleich so aus, dass man genügend PSRR 
hat, und für die höheren Frequenzen sind LC filter möglich.
Gast #4404885
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Man sollte aber beachten, dass dieser Dino eine Drop Spannung bei10A von 
mindestens 2,5 besser 3V hat und eine max. Power Dissipation von 75W.

Das heisst man hat als Eingangsspannungsbandbreite für alle 
Netzspannungstoleranzen plus den Ripple gerade mal 4,5V zur Verfügung.
Geht also praktisch nicht, da bei 24V alleine die mögliche 
Netzspannungstoleranz schon fast 5V beträgt.
#4405752
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Robin C. schrieb:
> Gibts fertige Spannungsregler mit den o.g. Daten? Habe bisher keine
> gefunden, habe das Gefühl, dass ich wieder selber was bauen muss...

Wozu braucht man sowas?

Wenn du feststellst, daß du etwas brauchst was es nirgendwo gibt und was 
also anscheinend auch noch kein anderer gebraucht hat, dann ist es gut 
möglich daß du komplett auf dem Holzweg bist.
#4405759
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Axel S. schrieb:

> Wozu braucht man sowas?
>
> Wenn du feststellst, daß du etwas brauchst was es nirgendwo gibt und was
> also anscheinend auch noch kein anderer gebraucht hat, dann ist es gut
> möglich daß du komplett auf dem Holzweg bist.

Ja, Spannungsregler vor NF-Verstärkern baut man praktisch nur vor
NF-ICs, die manchmal enge Spannungsgrenzen haben. Bei diskreten
NF-Verstärkern ist das eher kontraproduktiv.

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