Moin
Wie gehen eigentlich Labornetzteile am Markt mit kapazitiven Lasten um?
Die Specs, die ich bisher so finden konnten, haben üblicherweise Angaben wir "Bei Laständerung von x auf y Ampere stabilisiert sich die Spannung binnen z Millisekunden". Was kapazitive oder induktive Lasten angeht, wird sich ausgeschwiegen.
Üblicherweise hat's da ja am Ausgang einen überschaubaren Kondensator und einen hochohmigen Spannungsteiler (lass es 100k sein), einen Zener-Diode, Referenz, was auch immer, fürs Feedback. Nichts, wo man rgroß Strom loswerden könnte.
Jetzt stelle ich mir vor, ich schließe 10 mF an, lade die auf 36 Volt, und regle dann auf 3.3 Volt herunter. Sinnvoll oder nicht...
Dann muss sich erstmal der Kondensator entladen - über die 100 k. Das dauert dann nicht mehr Millisekunden.
Sind die Netzteile dafür überhaupt "zuständig"?
Sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht?
Gruß Holger


