Michael Köhler schrieb:
> Ist preiswerter und ungefährlicher ;)
Klar, wenn man dann die Schaltung auch nur simulieren will, genügt
es auch vollkommen.
Wenn man die Schaltung real aufbauen will, braucht man aber irgendwann
mal etwas, was nicht nur fiktiv existiert.
Was bitte soll denn an einem Labornetzteil „gefährlich“ sein? Dass
man den sauberen Umgang mit Niederspannung (also 230 V) lernen muss?
Dass einem vielleicht mal ein Längstransistor abrauchen kann? Wir
leben ja nicht mehr in einem Zeitalter, wo man dafür zweistellige
Beträge hinblättern muss (höchstens zweistellige Cent-Beträge ;).
Manchmal frage ich mich, wie wir früher gebastelt haben und zu unseren
Schaltungen gekommen sind.
Ulrich H. schrieb:
> Der Eigenbau einer Spannungsregelung könnte ggf. ein Notebook Netzteil
> (z.B. 19 V ca. 3 A sind üblich) als Grundlage nutzen - dann halten sich
> die Gefahren in Grenzen.
Mein knapp 10 Jahre altes Netzteil hat schon 4,7 A, die natürlich auch
nicht strombegrenzt sind, also bei Kurzschluss noch mehr werden, bevor
das Netzteil dann abschaltet. In jedem Falle auch schon mal viel zu
viel für ein Experimentiernetzteil.
Aber man kann das natürlich als Basis für einen nachgesetzten
einstellbaren Längsregler mit Strombegrenzung benutzen. Dann spart
man sich die Niederspannungsseite.