Versorgung Hintergrundbeleuchtung?

OP #8091773
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Joe S. schrieb:

Schließt du die 5 V ohne Vorwiderstand / Strombegrenzung an?

Probeweise am Labornetzteil mit Strombegrenzung langsam hochgedreht. Ab >3V fängt es langsam an zu leuchten.

Die HgB scheint eine 2s12p an Leds zu sein.

Axel S. schrieb:

Ist ein Vorwiderstand für die LED vorhanden?

Auf der LCD-Platine ist ein Vorwiderstand vorgesehen, aber nicht bestückt, ebenfalls sind alle Lötbrücken für die HgB offen. In diesem Zustand muß die HgB extern versorgt werden. In Datenblatt des LCD ist die HgB auch nirgends erwähnt.

: Bearbeitet durch User
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #8091858
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Peter N. schrieb:

bei 5V fließen bereits über 100mA und die Beleuchtung wird ziemlich warm.

Dann reduziere den Strom mit geeigneten Mitteln so weit, bis

  1. die Helligkeit ausreicht, oder
  2. die Erwärmung zu groß wird

Ein allgemeiner Tipp: LEDs werden mit Strom betrieben. Beim richtigen Strom stellt sich eine bestimmte Spannung ein, die sich aber bei Erwärmung auch ändern kann.

ziemlich warm.

Für einen Eisbären sind 30°C schon "ziemlich warm". Techniker lieben quantitativen Aussagen. Das ist viel besser als so eine qualitative Aussage wie "ziemlich warm". Bei so manchem sind 50°C schon "ziemlich warm", einer LED schadet das nicht.

#8091902
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Habe ein Datenblatt für ein LCD herausgekramt. Da steht 4,2V für Hintergrundbeleuchtung und 100 mA. Trotzdem der Hinweis (unten im Datenblatt, leider nicht im Bild): "Nicht ohne Vorwiderstand betreiben."

Das demontierte Backlight dazu sieht so aus. Aber da ist die doppelte Anzahl an LEDs zu sehen. Meine Annahme: Der Maximalstrom für Dein Backlight 1/2 => 50 mA.

ciao
gustav

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OP #8092014
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Lothar M. schrieb:

Für einen Eisbären sind 30°C schon "ziemlich warm". Techniker lieben quantitativen Aussagen.

Gibts hier irgendwo eine Liste, welche Meßgeräte für dieses Forum nötig sind? Ich habe kein Kontaktthermometer und schon gar kein IR-Thermometer greifbar.

"ziemlich warn" heißt: Unangenehm am Finger, man möchte ihn nicht längere Zeit drauflassen.

Ich habe mal ein bißchen gemessen: Die HgB geht bei 170mA an, Spannung 3,9V, bei 220mA sinds 4V, bei 540mA sinds 4,5V, bei 900mA sinds 5V.

Also Vorwiderstand bei 5V ca. 4,5 Ohm.

#8092018
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Peter N. schrieb:

"ziemlich warn" heißt: Unangenehm am Finger, man möchte ihn nicht längere Zeit drauflassen.

Wären um die 50°C – allerdings dürften die LEDs selbst bei der Überlastung deutlich wärmer sein. 4,5W erscheinen mir bei dem gezeigten Bauteil auch „etwas“ hoch angesetzt, das ist der Bereich leistungsstarker Taschenlampen, und die gemessenen Werte deuten drauf hin, dass da eben kein Widerstand den Strom begrenzt, sondern eine externe Regelung/Strombegrenzung vorgesehen ist.

#8092078
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Peter N. schrieb:

Ich habe mal ein bißchen gemessen: Die HgB geht bei 170mA an, Spannung 3,9V

Was soll das heißen "geht bei 170mA an"? Die Helligkeit von LED ist über mehrere Dekaden dem Strom proportional. Und mit einem Vorwiderstand kann man den Strom auch mit einen grob-potentiometrigen Netzteil fein einstellen. Sagen wir mal auf 20mA. Leuchten müssen die LED dann auch.

Dem Bild nach befinden sich auf der HGB insgesamt 24 LED, von denen je 12 parallel geschaltet sind. Der Strom teilt sich also auf 12 LED auf. Wenn eine einzelne LED max. 20mA verträgt, könntest du bis 240mA gehen. Aber natürlich sind die 20mA nur geraten. Es können genausogut nur 10mA sein.

Und die Bauform schränkt ja auch die Wärmeabfuhr ein. Selbst wenn der LED-Chip mehr Strom aushalten würde - er wird die Wärme nicht los und überhitzt. Eingebaut zwischen Platine und Glas wird das nicht besser.

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