ich habe einen alten HiFi Receiver, dessen Schiebepotis einserseits kratzen und andererseits ein Kontaktproblem haben (muss am Bedienknopf wackeln, damit die Wiedergabe da ist, sonst nur ganz leise und nur Höhen).
Nun weiß Wikipedia, dass das teure Kontakt100 auch nicht mehr tut als WD40 bzw. genauso gut ist. WD40 hat man natürlich da ;)
Ich will mir nur nicht die Potis vollends ganz versauen. Also grünes Licht oder nicht?
Das klingt schon danach, als würden die Schleifer von der Bahn abheben. Am sinnvollsten erscheint mir, das Poti auseinander zu nehmen und mechanisch zu überholen. Ich oute mich mal damit, das ich schon viele Potis mit WD40 behandelt habe und damit meist Erfolg hatte, auch deutlich länger haltbar, als erwartet.
Reine Vaseline übrigens ist gut brauchbar, um Potis wieder butterweich laufen zu lassen. Das habe ich vor allem bei Fadern in Mischpulten immer wieder mit Erfolg eingesetzt.
Schaden jedenfalls tut eine Injektion mit WD40 nicht.
Hast du das Poti schonmal testweise sehr häufig rasch hin- und her bewegt? Bei Billig Consumer Elektronik, so meine Erfahrung, nützt es häufig (und oft dauerhaft), wenn man das Poti häufig rasch von Anschlag zu Anschlag bewegt.
ich habe einen alten HiFi Receiver, dessen Schiebepotis einserseits
kratzen und andererseits ein Kontaktproblem haben (muss am Bedienknopf
wackeln, damit die Wiedergabe da ist, sonst nur ganz leise und nur
Höhen).
Nun weiß Wikipedia, dass das teure Kontakt100 auch nicht mehr tut als
WD40 bzw. genauso gut ist. WD40 hat man natürlich da ;)
Ich will mir nur nicht die Potis vollends ganz versauen. Also grünes
Licht oder nicht?
a hätte ich Angst, dass sich umso eher Staub und Dreck drin sammeln,
die man durch Auspusten nicht los wird
Der Staub und Dreck kommt sowieso immer ins Poti und wird dann von der Vaseline weggesammelt, ehe es die Schleifer stört. Lässt sich mit Isoprop übrigens auch gut ausspülen.
Gerade bei Mischpulten fällt immer Dreck in die Fader, das lässt sich nicht vermeiden.
Ohne Begründung WD40 zu verteufeln, ist jedenfalls nicht hilfreich und lässt Vorurteile oder Unerfahrenheit vermuten.
Einfach blind hinein sprühen ist der größte Fehler.
Grund?
Wir kennen ja mittlerweile deine eingefahrenen Wege, aber ohne Begründung wüsste ich nicht, was WD40 so schlimm machen sollte.
Wie gesagt, habe ich das schon hunderte Male bei erfreuten Kunden und meinen Geräten angewendet. Bei Potis, Steckern und Schaltern. Und im Gegensatz zu diesem bläulich-grünlichen Kontaktspray hält das lange und hat keine Nebenwirkungen.
das dürfte Schmutz/Belag auf der Kohleschicht und dem Schleifer lösen -
hab schon ewig sowas ähnliches, war damals von Nedis - funktioniert gut - WD40 oder Ballistol könnte genauso auf Dauer funktionieren
Gerade bei Mischpulten fällt immer Dreck in die Fader, das lässt sich
nicht vermeiden.
Professionelle Mischpulte hatten früher ein gekapseltes Drehpoti mit Seilzug zum Fader. Und statt Metallfeder einen Kohlestift als Schleifer, damit die Widerstandsbahn lange hält.
ich habe einen alten HiFi Receiver, dessen Schiebepotis einserseits
kratzen und andererseits ein Kontaktproblem haben
Ich würde sie durch Festwiderstände ersetzen. Für richtiges HiFi hat man Klang und Balance eh in Mittelstellung.
Manche Receiver haben eine "Pure Audio" Taste, die alle Verfälschungen abschaltet.
Gerade bei Mischpulten fällt immer Dreck in die Fader, das lässt sich
nicht vermeiden.
Professionelle Mischpulte hatten früher ein gekapseltes Drehpoti mit
Seilzug zum Fader. Und statt Metallfeder einen Kohlestift als Schleifer,
damit die Widerstandsbahn lange hält.
und wer sich aus diesen alten Zeiten noch hier rumtreibt kennt vermutlich auch "Pulmotin Hustenbalsam" in diesem Zusammenhang... ;-)
WD40 ist selbst dann eine Kackidee wenn es funktionieren wuerde
weil es hinterher verdunstet und ihr dann in eurem Wohnzimmer
den erfrischenden Duft einer Oelraffinerie habt.
Einfach blind hinein sprühen ist der größte Fehler.
Grund?
Wir kennen ja mittlerweile deine eingefahrenen Wege, aber ohne
Begründung wüsste ich nicht, was WD40 so schlimm machen sollte.
Wie gesagt, habe ich das schon hunderte Male bei erfreuten Kunden und
meinen Geräten angewendet. Bei Potis, Steckern und Schaltern. Und im
Gegensatz zu diesem bläulich-grünlichen Kontaktspray hält das lange und
hat keine Nebenwirkungen.
Aha!
Ich kläre Dich jetzt einmal auf...
Arzt = Du
Patient = Potentiometer
Potentiometer geht zum Arzt.
Als er im Sprechzimmer vom Arzt nach seinen Beschwerden gefragt, wird sagt er das er manchmal ein Kratzen beim Atmen verspürt. Der Arzt fragt weiter wann und unter welchen Umständen die Beschwerden auftreten. Was er gegessen und getrunken hat. Sind auch Tiere in der Nähe? Wohen sie auf dem Land oder kommen sie direkt aus der Stadt. Befinden sich Industriebetriebe in der Nähe?
Das nennt man Anamnese.
Der Patient beantwortet alle Fragen ordnungsgemäß.
Der Arzt überlegt, klopft den Thorax ab, hört die Lunge ab, mißt den Blutdruck, lässt Blut abnehmen und sagt dann: kommen sie übermorgen bitte noch einmal vorbei.
Bis hierher wurde der Patient noch nicht behandelt, sondern nur untersucht.
Willst Du jetzt noch wissen wie es weiter geht mit dem Patienten?
WD40 ist selbst dann eine Kackidee wenn es funktionieren wuerde
weil es hinterher verdunstet und ihr dann in eurem Wohnzimmer
den erfrischenden Duft einer Oelraffinerie habt
Ich würde sie durch Festwiderstände ersetzen. Für richtiges HiFi hat man
Klang und Balance eh in Mittelstellung.
Manche Receiver haben eine "Pure Audio" Taste, die alle Verfälschungen
abschaltet
WD40 ist selbst dann eine Kackidee wenn es funktionieren wuerde
weil es hinterher verdunstet und ihr dann in eurem Wohnzimmer
den erfrischenden Duft einer Oelraffinerie habt.
Es verdunstet nicht alles, der (wahrscheinliche) Vaselineanteil verdunstet nicht. Vaseline hält Wasser gut fern, Korrosion unterbleibt. So verkehrt ist WD40 erstmal nicht. Ärgerlich ist es aber dann, wenn zu viel benutzt wird und es das zähe Fett aus dem Gleitlager Potiachse/Gehäuse ausspült. Eine 'elegante' Schwergängigkeit ist dann futsch.
Edit: Raffinerie riecht definitiv anders als WD40.
.. sehr wohl HiFi und Schieberegler für Lautstärke, mit Anzapfungen zur
Beschaltung für gehörrichtige Lautstärkeregelung
Genau das!
Und ich flute das Gerät ja nicht, sondern ein kurzer Sprühstoß und dann Potis hin und herbewegen. Leichtgängig sind sie wieder, kratzen tut auch nichts mehr, und riechen kann man das auch nicht.
Hätte ich Tuner600 da, würde ich nicht fragen. Aber für eine einmalige Behandlung hat WD40 wirklich gut funktioniert. Vielen Dank euch!
Peda ist nicht zu jung, sondern zu sehr Ossi, als dass er "West" Elektronik als Hifi anerkennt ;)
es gab ne richtige Schieberegler-Ära in den 70ern bis in die 80er
Mein herzliches Bedauern dafür, es gab schon heftige Modesünden.
Als ich finanziell in der Lage war, hochwertige Geräte selber zu kaufen, hatten die für Lautstärke immer Drehpotis bzw. Motorpotis und jetzt Drehgeber.
Es verdunstet nicht alles, der (wahrscheinliche) Vaselineanteil
verdunstet nicht. Vaseline hält Wasser gut fern, Korrosion unterbleibt.
So verkehrt ist WD40 erstmal nicht.
Aber nur wenn Du das in USA kaufst, in DE gibts keinen Vaseline(ähnlicher)zusatz!
Das ist irgend ein Petroleum ähnlicher Industrieabfall mit wechselnder Zusammensetzung.....
Aber Du hast ja eh immer das Beste, Neuste, Teuerste. Egal was man liest
von dir.
Wo hätte ich das behauptet, zeig mal nen Link.
Ich hab vielleicht nicht den absoluten Billigscheiß, aber neu und teuer können hier viele andere erheblich besser. Wenn ich da lese, was manche allein für einen Plattenspieler hinblättern, da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Mein Equipment (HiFi, TV, PC) würde ich als unteres Mittelfeld einschätzen und neu ist da schon >9 Jahre nichts mehr.
Im Gegensatz zu Dir mag ich keine alten Geräte. Was ich nicht mehr benutze, wird konsequent entsorgt. Ich hab auch keinen Nerv, das bei ebay reinzustellen. Ich hab auch kein riesen Grundstück, wo ich das lagern kann.
Mein herzliches Bedauern dafür, es gab schon heftige Modesünden.
Mode ist ein sehr relativer Begriff. Wir Erinnerung uns? Gerade sind
Nixies wieder sehr in Mode... (eigentlich schon erstaunlich lange!)
Der Grund warum diese Schiebepotis leider kacke waren, die waren
nicht besonders robust weil da immer irgendwelcher Schmodder von
oben reingefallen ist, auch wenn die da so eine Gummilippe hatten.
es gab ne richtige Schieberegler-Ära in den 70ern bis in die 80er
Mein herzliches Bedauern dafür, es gab schon heftige Modesünden.
Alles ist relativ. Der Beomaster 3000 von oben steht im Museum of Modern Art als Beispiel für herausragende Verbindung von Technik und Ästhetik.
Mit einem Produkt aus Stassfurt kann er natürlich nicht mithalten :-P
Aber nur wenn Du das in USA kaufst, in DE gibts keinen
Vaseline(ähnlicher)zusatz!
Mein inzwischen am häufigsten wiedergesuchtes Foto! Die Urban Legend des rückstandlosen Verdampfens ist unausrottbar. Das blieb nach 6 Wochen verdampfen von WD40 übrig. Hatte mit der Fingerkuppe reingefühlt. Das ist kein Petroleum.
mit schönem großem Schiebepoti für die Lautstärke. Der Macht auch heute noch an 100 Watt-Boxen der gehobenen Klasse was her. Hat ein Schaltnetzteil drinnen. Kratzen tun bei dem rechts unten die Eingangswahlschalter nennenswert und das Mittenpoti geringfügig. Bei mir war er >10 Jahre nicht in Betrieb und beim Vorbesitzer vermutlich ebenfalls. Das ist derjenige mit den Heatpipes an den STK-Modulen, die so schon Plätschern, wenn die Dampfblasen sich lösen. Bei etwa 7 Watt angezeigter Leistung habe ich aufgehört, "aufzuschieben", als ich mal wissen wollte, was geht, wegen Nachbarn und so.
Aber ein Receiver ist es nicht.
Achja, da steht noch wo ein Elac-Receiver mit Schiebepotis für Lautstärke und Klang herum, den Typ gucke ich jetzt nicht extra nach.
Ähnlich dem hier:
https://www.hifi-wiki.de/index.php/Elac_4000_T
Also persönliche Meinung: Ich hatte beides und konnte keinen Unterschied
feststellen im Klang.
Dabei geht es im Wesentlichen darum, den Verstärker möglichst "schnell" zu bekommen, was Anstiegszeiten und obere Grenzfrequenz angeht. Genügend gut dürften die meisten Konstruktionen auch ohne MOSFETs gewesen sein. Wirklich relevant wird die Schnelligkeit erst bei brüllenden Lautstärken, die man in üblichen Wohnräumen nicht aushalten wollte. Die speziellen Audio-Transistoren (z.B. mit Ringemitter) unterlagen damals stetigem Fortschritt und es war vermutlich eine Frage, welche Liga da vorn war bezügllich Schnelligkeit, Stromlieferfähigleit und Grenzfrequenz.
Siehe oben, für die allermeisten HiFi-Hörer dürfte der AM-U-06 seit 40 Jahren und nochmal so lange gut genug gewesen sein und es weiterhin sein. Ich erkenne zwischen meinen Verstärkern und Verstärkerinnen ab 60 Watt, wenn ich mal wechsele keinen klanglichen Unterschied, jedenfalls keine offenhörigen Defizite. Eher noch ist zwischen ähnlichen Lautsprechern des gleichen Herstellers ein Unterschied zu hören.
Nur bei den Mini-oder Uralt-Verstärkern mit < 30 Watt, merkt man schon, daß die nicht perfekt sind, wie der ELAC-Receiver, der meinen 100W Zweiwege-Boxen damals schon unterlegen war.
mit schönem großem Schiebepoti für die Lautstärke.
Ich mag meinen 12 Jahre alten Onkyo mit Drehgeber und Lautstärke-IC. So perfekt logarithmisch und gleichlaufend habe ich noch kein mechanisches Poti erlebt. Mechanische Potis schaffen es nicht, bei sehr kleinen oder sehr hohen Lautstärken noch logarithmisch zu sein. Daher nimmt man in Studiotechnik vorzugsweise Drehschalter oder Relais als Mastervolume.
Mit der Fernbedienung fühlen sich Motorpotis schwammig an und lassen sich nicht präzise einstellen. Das An- und Auslaufen des Motors stört doch sehr. Der IC macht dagegen perfekte dB-Schritte je Tastendruck.
Es ist schon frappierend, wie man klanglich gute Verstärker mit einem schlechten Lautstärkesteller verhunzen kann. Ich hab sogar schon viele Geräte mit einem Steller mit fast linearer Kennlinie erlebt.
In meiner Lehrzeit habe ich ELA gewartet. In einem VEB stand eine RFT-Anlage mit Regietisch komplett in Röhrentechnik. Da habe ich einige Einschübe rausgezogen und bestaunt. Z.B. die Fader mit Seilzug und den Mastervolume mit Drehschalter. An den Seiten des Tisches waren die Einschübe mit Plattenspieler, Tonbandgerät (Smaragd), Radio (Beethoven2), Mikrofonverstärker usw. Ich finde leider keine Bilder mehr zu diesem Pultaufbau.
Den Speisesaal hatte man früher auch für Tanzveranstaltungen benutzt. Die Anlage stand oben mit einem Fenster zum Saal. Zu meiner Zeit war leider alles schon eingestaubt, nur der Wartungsvertrag lief noch.
Ich mag meinen 12 Jahre alten Onkyo mit Drehgeber und Lautstärke-IC
Lass den erst mal 50 Jahre alt werden. Im Beomaster 3000 musste ich über all die Jahre lediglich 2 Tantalelkos und ein Lämpchen auswechseln und vor 5 Jahren mal die Potis und Tastensätze mit WD40 behandeln. Hat, die Älteren werden sich an sowas erinnern, einen Schnittbandkerntrafo fürs Netz.
Ich fand ja den B&O Wechsler ganz neckisch, wo sich der Player senkrecht über die 6 CDs bewegte. Aber 5000,-DM war natürlich weit über der Schmerzgrenze.
Ich fand ja den B&O Wechsler ganz neckisch, wo sich der Player senkrecht
über die 6 CDs bewegte. Aber 5000,-DM war natürlich weit über der
Schmerzgrenze.
Ich wundere mich hier. Die Dänen-Geräte hatten ein tolles Design, ohne Zweifel. Allerdings habe ich mal ein B&O-Fernseher aus den späten 70er Jahren gesehen. Das Innenleben hinter der Rückwand wie Kraut und Rüben. Grausig! Unterhalb des Niveaus von Körting. Ganz im Ernst: Jeder Meckermann & Qualle Fernseher wäre um Längen besser gewesen.
B&O ist bei mir seitdem unten durch. Kompletter Beschiss und Abzocke. Sorry, aber das muss ich so deutlich sagen, obwohl ich ein Jahrzehnt in der Nähe der liebenswerten Dänen gewohnt habe.
Allerdings habe ich mal ein B&O-Fernseher aus den späten 70er
Jahren gesehen. Das Innenleben hinter der Rückwand wie Kraut und Rüben
IMHO war das teilweise eigene Entwicklung und später Thomson-Chassis (wie in Saba, Nordmende, Telefunken) - aber schlimmer als andere waren die auch nicht
Das Innenleben hinter der Rückwand wie Kraut und Rüben.
Grausig!
Offensichtlich hast du nie einen Sony Fernseher geöffnet. Da war aber mal richtig was los. Zwischen den Kabelbäumen waren an allen Seiten Platinen und du hast kaum gesehen, wie das nun alles gemeint ist.
Offensichtlich hast du nie einen Sony Fernseher geöffnet.
Doch, mehrfach. Da nennst Du in der Tag ein weiteres Beispiel für gutes Image, aber hindernisreiche Reparaturmöglichkeiten. Das galt für alle Fernost-Geräte, also auch für Sanyo, Hitachi usw. Nur Panasonic habe ich (später) besser erlebt.
Wie gesagt, ich hatte MOsFET und "herkömmliche" BJT Endstufen. Beide hatten sehr guten Klang, ich konnte da keinen Unterschied raushören.
Wer mir das nicht glaubt, lest mal die Kataloge von Sony und Pioneer aus den 1990er Jahren, alle Verstärker ab 800.-DM ++ hatten Mos-Endstufen und das auch dick vermerkt an der Vorderseite.
Doch, mehrfach. Da nennst Du in der Tag ein weiteres Beispiel für gutes
Image, aber hindernisreiche Reparaturmöglichkeiten. Das galt für alle
Fernost-Geräte, also auch für Sanyo, Hitachi usw. Nur Panasonic habe ich
(später) besser erlebt.
hab viele solche Kisten repariert früher - meine etwas andere Meinung:
servicefreundlicher waren einige europ. TV (bis auf Philips)
wenn man aber mal Sony etc drauf hatte, ging es auch ganz gut (Sony AE-1C, BE3 etc)
Panasonic war genauso schlimm wie Sony, nur weniger Kabelverhau
Die Japaner hatten bessere Teilequalität und bessere Stecker - bei denen gabs z.B. nie schmorende Ablenkstecker oder C`s im Vergleich zu Grundig oder Loewe z.B. - dort haufenweise
bei Sony gabs eigentlich nur Probleme mit kalten Löstellen und Elkos
bei europ.TV die ganze Palette von Fehlern - KaLös, schmorende Teile in der H-Ablenkung, knallende Kaskaden und DST-Trafos, BiRö-Überschlage mit Folgefehlern, serienweise BiRö-Fehler (ESF!)
das beste und zuverlässigste war damals ein Sony nach einer Lötkur - fast nicht umzubringen
Da könnte ich genauso fragen (besonders bei der Unsitte, Darlington-Endtransistoren zu verwenden)... warum ist immer der PNP hinüber? In 99% der Fälle isses der.
Und Dartlington-Endstufen sind die absolute Katstrophe... ich meine Sparen ok, aber so?
Und Dartlington-Endstufen sind die absolute Katstrophe... ich meine
Sparen ok, aber so?
Billige gemachte Endstufen fallen oft dadurch auf, das sie Emitterschaltungen in den Endstufen benutzen, um sich anständige Treiberschaltungen und dadurch Bauteile zu sparen. Das kriegen sie dann öfter mal nicht richtig hin. Wenns Darlingtons sind, ist die Sparwut halt noch grösser.
Klassisch bekannte Fehler bereits in den 80-ern sogar bei den üblich Verdächtigten Firmen im mittleren Bereich wie Kennwood und anderen Konsorten die hier bereits benannt wurden.
Zufällig gestern inspiriert gesucht und in irgendeinem deutschen Hifi-Forum gelesen auch ein älterer Beitrag mit Linkliste auch zu Angelsachsen. In einem Beitrag hat einer allerlei 10 nF C gemessen - Ein Philips Styrol schnitt gut ab, andere waren Ok, andere Mist, also Distortion bei gewissen Keramik-C, die bei bestimmten Frequenzen schwingen samt deren Harmonischen, in einem anderen Link gings um verzerrende Elkos die Kratzgeräusche erzeugen bei falschem Bias (Vorspannung) jenseits der zulässigen 1-2 Volt Verpolung betrieben -