Atmega8 PWM ohne Mosfet?

Gast #2213097
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Hi.
Ich sitze hier mit einem Freund und bin etwas am verzweifeln.
Wir haben einen RGB-LED-Streifen und möchten ihn mit unserem ATMega8L 
ansteuern.

Auf meinem STK500 funktioniert das PWM bereits und EIGENTLICH müsste ich 
es nur noch anschließen.

Der LED-Streifen hat 1x 12V und 3x Masse für Rot,Grün und Blau.
Also müsste ich ja mit PWM die Masse am Controller "steuern".

Ist das möglich? Ich habe es schon mehrfach hier gelesen, aber so 
richtig bestätigt hat das jedoch noch niemand.

Ich werde morgen MOSFETs bestellen, aber mich juckt es schon etwas, das 
ganze jetzt auszuprobieren ;)

Also wie ich das ganze anschließen würde:

5V an den ATMega8, 12V an den LED-Streifen,
verschiedene Massen vom LED-Streifen an PB1-3 (PWM Ports),
Masse vom Controller zurück zum Netzteil.

Also ich würde ein PC-Netzteil nehmen und hätte dann sogesehen 2 
Stromquellen.

Eigentlich steht auch alles so schon aufgebaut hier...aber traue mich 
nicht wirklich das auszuprobieren...nicht dass was kaputt geht ;)

Hoffe ihr könnt mir helfen!

Gruß
#2213109
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@  conehead (Gast)

>Wir haben einen RGB-LED-Streifen und möchten ihn mit unserem ATMega8L
>ansteuern.

Wer will das heute nicht?

>Der LED-Streifen hat 1x 12V und 3x Masse für Rot,Grün und Blau.
>Also müsste ich ja mit PWM die Masse am Controller "steuern".

Ja.

>Ist das möglich?

sicher.

> Ich habe es schon mehrfach hier gelesen, aber so
>richtig bestätigt hat das jedoch noch niemand.

Selten so gelacht. ;-) MILLIONEN!

>Ich werde morgen MOSFETs bestellen, aber mich juckt es schon etwas, das
>ganze jetzt auszuprobieren ;)

Dann klemm den dämlichen MOSFET an deinen AVR und an die LED-Leiste und 
gut.
Gate an den AVR, SOURCE auf GND, Drain an die LEDs.
Fertig.

>verschiedene Massen vom LED-Streifen an PB1-3 (PWM Ports),

GANZ SCHLECHT!

>Also ich würde ein PC-Netzteil nehmen und hätte dann sogesehen 2
>Stromquellen.

Viel Spass wenn da mal ein Kurzschluss passiert.

>Hoffe ihr könnt mir helfen!

Helfen kann man nur dem, der sich helfen lässt. Lies mal das hier.

http://www.mikrocontroller.net/articles/Transistor#Wie_kann_ich_mit_5V_vom_Mikrocontroller_12V_und_mehr_schalten.3F

MFG
Falk
Gast #2213119
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Danke erst einmal für deine Antwort.

Habe wohl etwas ganz wichtiges vergessen.
Es ging darum, das ganze OHNE Mosfet oder irgendwelche anderen 
Hilfsmittel zu machen.

Daher wohl auch die Verwirrung mit "das hat noch keiner richtig 
bestätigt".
Es wird meist zum Mosfet/Transistor geraten.

Ich wollte wissen, ob es komplett ohne möglich ist.
Und das Netzteil erfüllt gerade zumindest seinen Zweck ;)
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #2213120
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conehead schrieb:
> Also wie ich das ganze anschließen würde:
>
> 5V an den ATMega8, 12V an den LED-Streifen,
> verschiedene Massen vom LED-Streifen an PB1-3 (PWM Ports),
> Masse vom Controller zurück zum Netzteil.
Mein TXT-2-Schematics Konverter stürzt ab bei "verschiedene Massen". 
Meinst du die Kathoden (Minuspole) der LED-Ketten?
Falls ja: das ist ganz was anderes als die MASSE, denn die MASSE (aka. 
GND) gibts nur 1 einziges Mal in einer Schaltung. Und das ist "nur" der 
potentialmäßige Bezugspunkt für irgendwelche Spannungsmessungen...

> Also müsste ich ja mit PWM die Masse am Controller "steuern".
Nur kann diese "Masse" dann maximal 20mA gegen GND schalten.

Was mir sehr zu denken gibt: du bestellst zwar Mosfets, aber keine 
Vorwiderstände. Sind die in deiner Lichterkette schon eingebaut?


Falk Brunner schrieb:
>>Ich werde morgen MOSFETs bestellen, aber mich juckt es schon etwas, das
>>ganze jetzt auszuprobieren ;)
> Dann klemm den dämlichen MOSFET an deinen AVR und an die LED-Leiste und
> gut.
Er hat keine Mosfets...  :-o
Aber natürlich funktioniert PWM auch mit traditionellen bipolaren 
Transistoren...


EDIT:
conehead schrieb:
> Habe wohl etwas ganz wichtiges vergessen.
> Es ging darum, das ganze OHNE Mosfet oder irgendwelche anderen
> Hilfsmittel zu machen.
Welchen Strom braucht deine Lichterkette? Reichen die erwähnten 20mA 
aus?
Gast #2213146
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Ich meinte natürlich die Minuspole der Lichterkette.
Vorwiderstände sind schon in der Lichterkette eingebaut.
Man muss wirklich nur 12V anschließen und dann halt die Minuspole.
Je einen für jede Farbe.
Das habe ich schon getestet und es funktioniert auch.

Wie viel Strom die Lichterkette braucht kann ich leider nicht sagen.
Meinst du, dass der Controller dann Strom weitergibt an die Minuspole?
Hat sich zumindest so angehört für mich. :/
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #2213209
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conehead schrieb:
> Habs grad mehrfach gemessen und es sind ~1,5 Ampere.
ROTFL... :-D

> Habs grad mehrfach gemessen und es sind ~1,5 Ampere.
Wie hast du das gemessen?
Du hast deine LEDs mit einem Netzteil versorgt (welche Spannung?)
und dann mit einem Multimeter den KURZSCHLUSSSTROM gemessen?
Welche Farbe haben die Funzeln angenommen?

> Naja ich dachte Strom gegen Strom zu schicken wäre nicht so clever :/
Ich schlage vor, dass du einfach mal einen Schaltplan zeichnest, und um 
die (durchnummerierten und bezeichneten) Bauteile ausreichend Platz zum 
Herumkritzeln lässt...
Gast #2213228
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Na dann hab ich halt falsch gemessen...
bzw ein Freund.

Angenommen die LEDs brauchen mehr als 20 mA.

Warum der Schaltplan?
Ich habe doch alles gesagt.
Jetzt wird wieder so viel drum herumgeredet, anstatt dass jemand mir 
eine klare Antwort gibt, ob es geht oder nicht.
Gast #2213242
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Du kannst einen normalen Transistor mit ausreichender Belastbarkeit 
nehmen.
Es entsteht eine gewisse Verlustleistung am Transistor ~ 0,5V*Strom.

Beim MOSFET sind es einige mV*Strom, d.h.um den Faktor 10 bis 100 
weniger Verlustleistung (und somit Wärme).

Schaltzeiten spielen keine Rolle, so dass du den AVR direkt an die Basis 
(mit Vorwiderstand) bzw. Gate anschließen kannst.

Beim Transistor ist die Stromverstärkung zu beachten, so dass du auf 
deinen Gesamtstrom kommst. Ggf. Darlington verwenden.

ein Einsteiger
Gast #2213326
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Noch eine Frage:
Kann ich also einfach 3x einen IRF 3205 nehmen?
http://www.reichelt.de/IRC-IRF-Transistoren/IRF-3205/index.html?;ACTION=3;LA=444;GROUP=A162;GROUPID=2891;ARTICLE=41601;START=0;SORT=preis;OFFSET=16;SID=13TeuK@X8AAAIAACq7ZsY85d0ad614f8c8b37a46a6ec3070b7c2d

Dann die Anschlüsse PB1-PB3 an die Gate-Anschlüsse der MOSFETs,
den Drain-Anschluss verbinde ich mit der Masse und
die Minuspole des LED-Streifen an die jeweiligen Source-Anschlüsse der 
Transistoren.

Dann sollte es doch schon gehen, oder?
Gast #2213346
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Du solltest einen Logik-Level Typ nehmen.
z.B. den IRLZ34N.
http://www.reichelt.de/IRL-IRFZ-Transistoren/IRLZ-34N/index.html?;ACTION=3;LA=444;GROUP=A167;GROUPID=2896;ARTICLE=41777;START=0;SORT=preis;OFFSET=16;SID=30TMRo0H8AAAIAACLyh0g17936c17bc5a5b93a1ebb217c0ff7566

conehead schrieb:
> den Drain-Anschluss verbinde ich mit der Masse und
> die Minuspole des LED-Streifen an die jeweiligen Source-Anschlüsse der
> Transistoren.

Nein, umgekehrt, wie falk ja schon schrieb:
Gate an den AVR, Source auf GND, Drain an die LEDs.
#2213350
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@  conehead (Gast)

>Kann ich also einfach 3x einen IRF 3205 nehmen?
>http://www.reichelt.de/IRC-IRF-Transistoren/IRF-32...

Aha, ein 110A MOSFETs, sicher ist sicher.

Mann O Mann!

Nimm einen IRLZ34N.

>Dann die Anschlüsse PB1-PB3 an die Gate-Anschlüsse der MOSFETs,

Ja.

>den Drain-Anschluss verbinde ich mit der Masse und

Besser nicht. Der geht an die LEDs. Schrieb ich bereits.

>die Minuspole des LED-Streifen an die jeweiligen Source-Anschlüsse der
>Transistoren.

Nö, die Source geht auf GND. Schrieb ich auch bereits. Und wenn du mal 5 
Minuten die Links gelesen hättest, die man dir empfohlen hat, wäre das 
Thema längst ERFOLGREICH durch.

>Dann sollte es doch schon gehen, oder?

Nö, du machst aber deinem Nickname alle Ehre . . .

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