suche Netzgerät

Gast #5064440
Lesenswert?

Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem Labornetzgerät welches auch etwas 
höhere Leistungen liefern kann..

benötigen würde ich:

0-60VDC, potentialgetrennt,
Restwelligkeit bis 1V kein Problem)
bei 0-60A


kennt jemand einen "kostengünstigen" Hersteller der so ein Gerät hat.

Alternativ würde ich evtl. auch einen Selbstbau machen,

entweder als Linear-Netzteil mit einem Trafo mit mehreren Anzapfungen um 
die Verlustleistungen etwas in Grenzen zu halten

oder

als Schaltnetzteil, Buck-Converter oder glw.

Gruß Stefan
Gast #5064510
Lesenswert?

Ja, mir ist die Leistung des Teiles schon bewusst..
Drehstromanschluss ist vorhanden.

ich benötige die Spannungen 12/24/36/48/60 und 80V mit jeweils max. 60A, 
Kurzschlussfest sollte das ganze schon sein (zumindest kurzfristig..)

Die Teile in den Links schaue ich mir mal an, Danke!
Gast #5064536
Lesenswert?

A. K. schrieb:
> Raus: 3,3 kW.
> Rein, einphasig, 100% Last: 230V * 7A = 1,6 kW.
> Wirkungsgrad 82% - 88%.
>
> Also ich komme da auf einen Wirkungsgrad von über 200%. ;-)

ROFL, gar nicht gesehen. Im Datenblatt steht 4000VA für die 3,3kW Typen.

Interessant finde ich die Höhenangabe:
"Above 2000 m, derate the output current by 2%/100 m and derate the 
maximum ambient temperature by 1°C/100m"
Gast #5064574
Lesenswert?

Sorry, sollte nur bis 60V und 60A gehen..

dauerhaft Kurzschlussfest (Imax. 100A) wäre das beste,

benötigt werden bei den jeweiligen Spannungen:
60A als Dauerstrom für ca. 1 Std.
Einschaltströme <1sec. max. 100A (normal ca. 90A)
Gast #5064715
Lesenswert?

Stefan schrieb:
> Sorry, sollte nur bis 60V und 60A gehen..
>
> dauerhaft Kurzschlussfest (Imax. 100A) wäre das beste,
>
> benötigt werden bei den jeweiligen Spannungen:
> 60A als Dauerstrom für ca. 1 Std.
> Einschaltströme <1sec. max. 100A (normal ca. 90A)

Wie wäre es wenn du einfach mal sagst WAS du damit machen willst. Sehr 
wahrscheinlich suchst du die eierlegende Wollmilchsau. Die hat aber 
meist die Angewohnheit, daß sie zum einen übermäßig teuer und 
kompliziert ist und zum anderen nichts richtig gut kann.

Trafo schrieb:
> Ist euch beiden langweilig? Dem TO hilft das nicht.

Ich denke mein Link oben war bis jetzt das Hilfreichste. Aber du darfst 
mich gerne übertrumpfen. Bis dahin bleib einfach cool.
Gast #5064765
Lesenswert?

Dieter W. schrieb:
> Maximal 60V, 180A und 4,5kW

60V und 180A sind aber nach meinen Kopfrechenkünsten nicht 4,5kW sondern 
10,8kW.
Aber 4,5kW würden dem TO ja auch reichen, aber er hat seine persönliche 
Preisschmerzgrenze ja nicht genannt.
Aber sein Hinweis auf "selber bauen" lässt mich vermuten daß sie um 
Faktor 10-50 niedriger liegt als die genannten Geräte kosten.
Gast #5064779
Lesenswert?

A. K. schrieb:
> Im Datasheet ist die U/I Kennlinie.

Ja ich dachte mir schon, daß die 180A nur bei kleineren Spannungen zur 
Verfügung stehen.

A. K. schrieb:
> Selber machen sei billiger.

Ich denke da haben wir beide die gleiche Meinung. :-)

Der TO rückt ja nicht heraus wozu er das braucht. Ich vermute fast daß 
dann sowas wie "Galvanik" oder "Steppermotore" dabei rauskommt oder 
irgendeine Kombination die unbedingt mit einem Gerät erschlagen werden 
muss, koste es was es wolle.
Gast #5064790
Lesenswert?

Ich repariere (immer mehr) Fahrsteuerungen sowie div. andere 
Steuergeräte aus landwirtschaftlichen Maschinen usw.

Für 12V Geräte habe ich einen entsprechendes Netzgerät mit 100A.
für 24-60V bislang nur ein leistungsschwaches NG, welches zwar für die 
Reparatur reicht, jedoch nicht um die Geräte auch mit höherem Strom 
testen zu können.
Die Steuergeräte werden jedoch in der Regel nicht mit dem max. möglichen 
Strom getestet, bis zu 600A sind einfach zu viel, schon von der 
Erzeugung bis zum Verbrauch...

für den Bereich von 24-60V benötige ich daher jetzt ein 
leistungsfähigeres NG.

aktuell läuft bei einem Trafohersteller eine Anfrage über eine Trafo,
400V / 24 - 36 - 48 - 60 - 72 und auch 80V. Die entsprechende Spannung 
würde ich dann evtl. mit einem gesteuerten B4 Gleichrichter auf den 
genauen Wert hin regeln - ist jetzt so ein Gedanke von mir.

Wie schon oben geschrieben benötige ich keine hochgenaue 
Laborspannungsquelle, auch wenn die Spannung kurzzeitig von 24V auf 22 
oder 20V zusammenbricht ist das kein Problem bei den Reglern. 
Problematisch wird es nur wenn die Spannung über einen längeren Zeitraum 
(>5s) zusammenbricht. -> Dies könnte dann als Batterie leer erkannt 
werden...
Gast #5064794
Lesenswert?

Stefan schrieb:
> Ich repariere (immer mehr) Fahrsteuerungen sowie div. andere
> Steuergeräte aus landwirtschaftlichen Maschinen usw.
>
> Für 12V Geräte habe ich einen entsprechendes Netzgerät mit 100A.
> für 24-60V bislang nur ein leistungsschwaches NG, welches zwar für die
> Reparatur reicht, jedoch nicht um die Geräte auch mit höherem Strom
> testen zu können.
> Die Steuergeräte werden jedoch in der Regel nicht mit dem max. möglichen
> Strom getestet, bis zu 600A sind einfach zu viel, schon von der
> Erzeugung bis zum Verbrauch...
>
> für den Bereich von 24-60V benötige ich daher jetzt ein
> leistungsfähigeres NG.

Verrückte Idee, aber evtl. günstig umzusetzen:
Drehstrommotor (oder Einphasen-Asynchron) treibt über einen 
entsprechenden Riemenantrieb eine LKW-Lichtmaschine samt Bleiakku an. So 
hättest du direkt eine Netz-Nachbildung eines entsprechenden Fahrzeugs 
;-) Womöglich muss dann ja auch dank Akku nicht auf die volle 
Dauerleistung dimensioniert werden.. Ist zwar nicht unbedingt klein, süß 
und niedlich, aber ggfs. preiswert zu realisieren..

Grüße
Christian
Gast #5064800
Lesenswert?

Ok, dann sorry wegen meiner Vermutungen, aber hier waren schon so einige 
Anfragen wo man nur den Kopf schütteln kann.
Wenn man bedenkt was bei der Leistung passieren kann falls in den zu 
reparierenden Geräten oder auf dem labortisch mal ein Kurzschluss 
passiert solltest du dir gut überlegen ob sich da ein Selbstbau lohnt.
Keine Ahnung ob man noch deutlich preiswerter als die 4500,-- des 
Keysight Geräts kommt, das ich oben verlinkt hatte.

Vieleicht meldet sich Andrew Taylor (marsufant) noch mal mit einer Idee 
oder gar einem Gerät.

Ich wusste gar nicht daß landwirtschftliche Maschinen inzwischen >24V 
nutzen. Mein ca. 50 Jahre alter Deutz hat gerade mal eine 12V 30A 
Gleichstrom-LiMa :-)
#5064812
Lesenswert?

Der Andere schrieb:
> Vieleicht meldet sich Andrew Taylor (marsufant) noch mal mit einer Idee
> oder gar einem Gerät.

Gerne.

Sorensen
DCR60-45B / DCR60-45B2  , 2 Stück Parallelschalten (ist zulässig).

Gibt es bei Singer Elektronik Aachen, in Summe unter 4000 Euro.

Stefan schrieb:
> ... 10000 EUR sind definitiv zu viel,
> Preisgrenze liegt so bei 4500-5000EUR...

Wäre damit eingehalten.
Gast #5064831
Lesenswert?

für die eigentliche  Reparatur habe schon ein kleineres Netzgerät mit 
max. 10A und auch "normale" Verbraucher an den Steuergeräten, das ist 
mit 60A dann noch etwas zu viel des guten.... aber für die 
Abschlussprüfung arbeite ich schon mit höheren Strömen...

In LaMa's sind 12/24V aktueller Standard, hab aber auch schon 
36V-Systeme gesehen (das Grundfahrzeug arbeitet herkömmlich mit 12/24V, 
mit einer separaten LiMa werden 36V erzeugt für spezielle Antriebe in 
Anbaugeräte).

Höhere Spannungen haben dann eigentlich nur Flurförderfahrzeuge...

Hab auch schon einen Prototyp-JohnDeere E-Track- gesehen, der arbeitet 
mit ca. 800V, wenn ich mich nicht beim Zellen-Zählen verzählt hab....

...da wird sich noch vieeeel ändern......

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren