Downloadprobleme mit Congstar

Gast #6383441
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Ich habe 16 MBit-DSL bei Congstar. Die Fritzbox zeigt eine 
Download-Bandbreite von 16016 kbit/s an, sie ist per Kabel an den 
Linux-PC angeschlossen. Trotzdem ist die Download-Performance so 
hundsmiserabel, dass man Filme aus den Mediatheken von ARD und ZDF damit 
nicht ansehen kann.

https://speedtest.chip.de/ zeigt folgende Geschwindigkeiten an:
1
Download
2
    9,0 Mbit/s
3
    Ø 7,3 Mbit/s
4

5
Upload
6
    2,1 Mbit/s
7
    Ø 2,0 Mbit/s
8

9
Latenz
10
    28,0 ms
11
    Ø 29,0 ms

Ich hatte bei Congstar reklamiert, aber von dort die Antwort bekommen, 
sie hätten eben einen Speedtest gemacht und 16016 MBit/s gemessen – 
genau das, was die FB auch anzeigt.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, warum ich davon nur irgendwas in 
der Gegend der Hälfte tatsächlich bekomme.

Welche weiteren Tests kann ich machen, um das Problem einzugrenzen?
Gast #6383451
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Taucher schrieb:
> sie hätten eben einen Speedtest gemacht und 16016 MBit/s gemessen – genau das, 
was die FB auch anzeigt.

Beide sagen dir nur welche Datenrate dein DSL Modem (Fritzbox) mit der 
Gegenstelle (DSLAM) ausgehandelt hat. Davon geht ein mehr oder weniger 
großer Teil zur Fehlerkorrektur (Sendungswiederholung) verloren.

9 MBit/s reichen aber für Streaming in 1080p, da muss es noch ein 
anderes Problem geben. Wie schauts mit YouTube aus? Wie läuft das? 
Andere Speedtests (Ookla)?
Gast #6383581
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9 Mbit.

Ruf mal die Netzwerkumgebung deines PC auf. Dort klick auf die 
Verbindung.
Und schau mal was Windows sagt, wie deine Netzwerkverbindung ist. 
Windows geht gern vom Gas wenn die Netzwerkverbindung (technisch 
gesehen) wackelig ist.

Ich hatte das selbe Problem vor 5 Tagen. Habe ein 100 Mbit Anschluß 
bekommen, Speedtest sagt 112 MBit zur Box und 92 Mibt zum PC.
Obwohl 5e Kabel hat Windows nur 100 Mbit erkannt. Erst ein Cat-6 Kabel 
hat 1 GB angezeigt und auch die Leistung gebracht.

Wenn Windows 10 Mbit anzeigt, mach dich auf die Suche. Bei 
Direktverbindung tausche das Kabel aus.
Gast #6383593
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Die Diskussion geht hier völlig an der Frage vorbei, warum die Mediathek 
nicht ordentlich läuft. Ja, der Anschluss ist langsamer als bezahlt, 
aber immernoch schnell genug für Streaming in Full HD.

Es gibt also noch einen anderen Flaschenhals und der wird sich mit 16 
MBit/s Netto nicht in Luft auflösen.
Gast #6383601
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Taskmanager starten und minimieren.

Wenn der Balken voll grün ist (Auslastung > 90 %) , ihn öffnen und sehen 
wer den Power weg frisst.

Ruckeln liegt zu 90% immer an einer miesen Leitung oder ein überlasteten 
Prg . In seltenen Fällen auch an einen falschen Treiber.
Gast #6383615
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Schlaumaier schrieb:
> Und schau mal was Windows sagt

Windows hat hier nix zu sagen. Das ist eine Linux-Maschine.

Hannes schrieb:
> Es gibt also noch einen anderen Flaschenhals und der wird sich mit 16
> MBit/s Netto nicht in Luft auflösen.

Das hat mit den 16 MBit/s aber alles schon wunderbar funktioniert und 
geändert wurde im letzten halben Jahr an der Konfiguration nichts. Das 
sieht für mich wie ein Hardware-Problem aus, fragt sich nur, wo es 
sitzt…

Ich habe jetzt eine 7530 bestellt, soll morgen oder übermorgen kommen. 
Dann werde ich weiter sehen.
Gast #6383617
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Teo D. schrieb:
> Ja, zu viele neu angeforderte Pakete -> Da gibts von Server die A-Karte
> "Bitte hinten anstellen!"

?? Welche neu angeforderten Pakete?

Die fehlgeschlagenen Pakete auf der DSL Leitung werden natürlich vom 
DSLAM wiederholt, davon kriegt der Server und der Rest vom Internet 
überhaupt nichts mit. Das wär ja Fatal.
Gast #6383622
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Taucher schrieb:
> Das hat mit den 16 MBit/s aber alles schon wunderbar funktioniert und
> geändert wurde im letzten halben Jahr an der Konfiguration nichts. Das
> sieht für mich wie ein Hardware-Problem aus, fragt sich nur, wo es
> sitzt…

Im Kabel :)

Vielleicht hat er ja Mäuse oder seine Freundin Pfennigabsätze. Wer weiße 
es.
Es reicht auch schon wenn mal ein kantiger Gegenstand den Kabel böse 
getroffen hat.
Linux o. Windows ist egal. Beide Systeme besitzen die selben 
"Hilfsmittel / Informationen". Ich weiß nur nicht wo man bei Linux 
suchen muss.

Aber ich denke das Linux auch ein Info hat, wie der Netzwerk-Kabel 
angesprochen wird. Und auch ein Last-Anzeiger des Systems.

ERGO Prüfen.

Kostet nix außer 5 Minuten Lebenszeit. Kleine Ursache = Große Wirkung.
#6383770
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Von deiner möglichen Datenrate werden aber ca. 2mBit/s abgezogen für 
VoIP. Ob das die Box selbst macht weiß ich nicht... Wie wollen die das 
messen? Weist du ob VDSL mit Vectoring in deinen Gebiet verfügbar ist.. 
Schau mal nach... Dann reden wir weiter und ich würde in der Tat 
"Kündigen" ..

Ich sagt es gleich... Für die "Altanschlüsse" wird das Spektrum 
abgesenkt um diese nicht zu stören. Es bremst aber trotzdem die 
Altanschlüsse mitunter aus... Die VDSL Anschlüsse auch aber diese können 
das fehlende Spektrum in höhere Frequenzbereiche verlagern.

Einfach mal schauen ob an deiner Adresse VDSL Verfügbar ist... Dank der 
Bundesnetzagentur war das die Bedingung zum Vectoring. So das viele ihre 
9,95€ Anschlüsse behalten können.
Gast #6383804
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Marco H. schrieb:
> Von deiner möglichen Datenrate werden aber ca. 2mBit/s abgezogen für
> VoIP.

Mich würde es wundern, wenn, wenn diese Bandbreite permanent belegt 
wäre. Wenn telefoniert wird, ja, sonst nicht.

> Weist du ob VDSL mit Vectoring in deinen Gebiet verfügbar ist.

Das ist verfügbar, ich brauche das aber nicht. Die 16 MBit/s haben mir 
jahrelang gereicht, um alle möglichen Videos mit doppelter 
Geschwindigkeit anzusehen. Plötzlich geht nichtmal mehr einfache… Da ist 
mit Sicherheit irgendwo der Wurm drin.

Mal sehen, ob die neue FB daran was ändert.
Gast #6383870
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Taucher schrieb:
> Marco H. schrieb:
>> Von deiner möglichen Datenrate werden aber ca. 2mBit/s abgezogen für
>> VoIP.
>
> Mich würde es wundern, wenn, wenn diese Bandbreite permanent belegt
> wäre. Wenn telefoniert wird, ja, sonst nicht.

Ist auch nicht so und 2 MBit/s sind auch sehr hoch gegriffen
#6383898
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Wer eine Statistik zu packet losses braucht, und nicht für Geduld 
bekannt ist, der ist mit Linux besser dran als mit Windows. Egal ob PC 
oder Raspberry, nur "root" Recht muss sein. Denn ein
   ping -f 99.99.99.99
wirft mit dem nächsten ICMP Frame sofort, nicht erst nach einer Sekunde. 
Ist ein ziemlich guter und schneller Indikator für packet losses. 
Besonders wenn die in bursts entstehen, aufgrund der pseudo-grafischen 
Darstellung.

Wer dann auch noch sehen will, wie gut sich das mit dadurch produzierter 
Last verträgt, der hängt noch ein "-s 1400" rein. Obacht: Bei kurzer 
Latenz kann dabei ordentlich die Post abgehen.
Gast #6383905
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Der Film auf der ARD-Mediathek lief etwas über 10 Minuten störungsfrei, 
dann fing die Ruckelei wieder an.

Das ping 1.1 gab folgendes aus:
1
393 packets transmitted, 371 received, 5% packet loss, time 392772ms
2
rtt min/avg/max/mdev = 21.129/168.495/832.639/240.813 ms
Gast #6383907
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Εrnst B. schrieb:
> das mit dem Packet-Loss lässt sich ja einfach prüfen:
>
> starte ein
> # ping 1.1

Durch Wiederholung auf der DSL-Leitung korrigierte Verluste sind auf der 
TCP/IP Schicht nicht sichtbar.

Auch bei der RTT dürfte das im Vergleich zu den restlichen Laufzeiten 
wenig unterschied machen.
Gast #6383912
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Taucher schrieb:
> Mit kleinerem Bild gibt es keine Probleme mit 2x – ist die Datenmenge
> abhängig von der Bildgröße?

Grundsätzlich nicht, es kann natürlich sein, dass die gestreamte 
Auflösung an die Anzeigeauflösung angepasst wird.

Könnte aber auch auf ein Leistungsproblem des Rechners hinweisen. Mal 
den Taskmanager laufen lassen und die CPU-Auslastung während des 
Abspielens angeschaut?
Gast #6383918
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Die CPU-Auslastung auf allen 4 Kernen liegt bei 20 - 60 % meistens bei 
20 - 40 %.

Wenn ich bei Eintritt der Ruckelei den Film anhalte, oszilliert die 
Download-Bandbreite laut Linux System Monitor noch lange um 1 MB/s. 
Irgendwann fällt sie wieder auf 0. Wenn ich den Film dann wieder starte, 
geht es bei kleinem Bild dauerhaft(?) ohne Ruckelei weiter.
#6383942
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Hannes schrieb:
> Durch Wiederholung auf der DSL-Leitung korrigierte Verluste sind auf der
> TCP/IP Schicht nicht sichtbar.

Aha. Wie gut dass Ping mit ICMP arbeitet.

Taucher schrieb:
> Das ping 1.1 gab folgendes aus:393 packets transmitted, 371 received, 5%
> packet loss, time 392772ms
> rtt min/avg/max/mdev = 21.129/168.495/832.639/240.813 ms


Und ja: TCP erholt sich vom Packet Loss, verringert aber die Window-Size 
und verliert Durchsatz.


> Auch bei der RTT dürfte das im Vergleich zu den restlichen Laufzeiten
> wenig unterschied machen.

Aha... eine Range von 21 ms .. 832 ms ist "wenig unterschied"?
Kommt dein Internet sonst per Brieftaube, wenn dir sowas nicht auffällt?
Gast #6383948
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Εrnst B. schrieb:
> Hannes schrieb:
>> Durch Wiederholung auf der DSL-Leitung korrigierte Verluste sind auf der
>> TCP/IP Schicht nicht sichtbar.
>
> Aha. Wie gut dass Ping mit ICMP arbeitet.

Und du bist der Meinung eine ICMP Nachricht wird nicht per IP-Paket 
übertragen? Bitte, jeder darf sein Netzwerk ja anmalen, wie er will...
#6383958
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Hannes schrieb:
> Und du bist der Meinung eine ICMP Nachricht wird nicht per IP-Paket
> übertragen? Bitte, jeder darf sein Netzwerk ja anmalen, wie er will..

Zumindest nicht per

Hannes schrieb:
> TCP/IP Schicht

Kannst ja mal Konstruktiv beitragen, wo deiner Meinung nach die großen 
Paketverzögerungen und der 5% loss herkommen.

Wenn es unmöglich der DSL-Link ist, und Cloudflare heute mal zur 
Abwechslung keine Downtime hatte, sind es dann Kobolde, die das 
Ethernet-Kabel zwischen PC und Fritzbox anknabbern?
#6384186
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Es ist das vectoring was ihn ausbremst... Die VDSL Anschlüsse Sorgen bei 
den Sparfüchsen dafür daß der Signal Rauschabstand nach oben geht, der 
Rest erklärt sich von selbst..

Abhilfe schafft nur das du einen VDSL Anschluss bestellst. Du wirst 
damit leben müssen und dein Anbieter hat den Vertrag auch erfüllt...
#6384199
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Das Problem ist technisch bedingt, Abhilfe gibt es nur wenn VDSL auf die 
Leitung geschaltet wird. Im Normalfall sollte sich das nicht stören, die 
Absenkung des Spektrums wird angeblich individuell eingestellt. Naja 
angeblich...

Unabhängig davon sprechen die anderen Leitungen trotzdem über und sorgen 
für einen schlechteren s/n Wert. Der die erreichbare Bandbreite 
verringert.

Der VDSL Standard ist in der Lage unvollständige Pakete neu 
anzufordern... Beim alten DSL Standard müsste ich schauen...

Das CPU Problem trat bei VDSL 100 auf und den alten Fritzboxen.

"Plötzlich geht es nicht mehr" Tja vielleicht wurde beim Aderpaar neben 
deinem VDSL aufgeschaltet....

Nun könnte sich die Telekom über die Bundesnetzagentur über die Telekom 
beschweren...
Gast #6386565
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So, Problem gelöst, die alte 7270 hat Probleme mit dem Modem.

Die neue 7530 bringt folgende Leistung:
1
Download
2
    14,9 Mbit/s
3
    Ø 14,7 Mbit/s
4

5
Upload
6
    2,0 Mbit/s
7
    Ø 1,9 Mbit/s
8

9
Latenz
10
    23,0 ms
11
    Ø 23,0 ms

VDSL wars also nicht, sondern Altesschwäche.
Vielen Dank für eure Hilfe.

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