von Xmega zu stm32

OP #7300995
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Hallo alle,

Ich bin lange und gut mit meinen Xmegas zurechtgekommen.

nun wollte ich auf STM32 weil a) 32 bit b) FPU c) deutlich verfügbarer 
zu anderen Preisen (günstiger).

Weil ich Low Power für IOT und etwas kraftvolles vereinen will (80MHZ) 
liebäugeln ich mit der

STM32L4 Reihe

STM32L496VGT6 würde sogar grade zum spielen rumliegen.
genau genommen diese Kit 
(https://www.st.com/en/evaluation-tools/x-nucleo-lpm01a.html)

Meinungen dazu wären schön, ich denke so die nächsten 10 Jahre dann mit 
den MCUs zu verbringen wenn ich Boards dafür mache.

MFG
Matze
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OP #7301265
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Kevin M. schrieb:

Wenn der Controller von seiner Peripherie für dich passt und deine Anforderungen erfüllt spricht da nichts dagegen. ST wird vermutlich in den nächsten 10 Jahren nicht verschwinden.

Jap tut er,

J. S. schrieb:

Das haben schon viele für sich schon vor über 10 Jahren so entschieden und es nicht bereut. Solche Überlegungen sind also recht spät, aber trotzdem nicht verkehrt.

DANKE! oder würdest du ein wechsel wo ganz anders hin empfehlen ? gerade wenn die anzahl an Peripherie vergleichbar sein soll... Ist ja bei den meisten ESP nicht der Fall aber bei integriertem Wlan darf man wohl auch nicht von low power reden

#7301335
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Matthias T. schrieb:

DANKE! oder würdest du ein wechsel wo ganz anders hin empfehlen ?

Naja, was besseres fiel mir gestern nicht mehr ein :) Natürlich haben andere Mütter auch schöne Töchter, aber ST hat nun mal ein sehr großes Portfolio und sehr guten Support in Form von kostenlosen Werkzeugen, HAL, vielen AppNotes, Bespielen und Middleware für Ethernet/Grafik/Motorsteuerung uvm. Controller von winzig klein bis zu den fetten F7/H7 die auch double in der FPU rechnen können. STMCubeMX generiert nicht nur Code, es ist auch ein Tool integriert das dir beim Berechnen des Stromverbrauchs und der Lebensdauer von Batterien/Akkus hilft. In Sachen Wifi ist der ESP sicher im Moment beliebter, aber das ist weit weg von sparsam. Mit ESPNow sieht es etwas besser aus, ist aber ein proprietäres Protokoll von Espressif. Für sparsamen Funk ist noch Nordic mit den nRF bekannt, sind auch Cortex-M. Wenn man etwas herstellerunabhängig sein möchte, dann kann man auch gut OS einsetzen. Die Cortex-M haben da ausreichend Resourcen und mit z.B. ChibiOS, libopencm3, Mbed, Nuttx, Zephyr hat man auch da reichlich Auswahl.

#7301391
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Matthias T. schrieb:

DANKE! oder würdest du ein wechsel wo ganz anders hin empfehlen ? gerade wenn die anzahl an Peripherie vergleichbar sein soll... Ist ja bei den meisten ESP nicht der Fall aber bei integriertem Wlan darf man wohl auch nicht von low power reden

Ich würde mich da nicht so stark fokussieren.

Ich selber habe in den letzten Jahren verschiedenes verwendet:

  • PIC24/dsPIC33. Vorteil: sie sind so einfach zu verwenden wie AVRs, aber deutlich leistungsfähiger (16 Bit, bis zu 100 MHz Dual-Core), haben deutlich bessere Peripherie, und es gibt auch 5V-Versionen davon (die dann intern auch mit 1.8 oder 2.5 V laufen)
  • TI TIVA TM4C123 und TM4C129 Serie (Cortex M4F, 80 bzw 120 MHz). Deutlich besser verfügbar gewesen als STM32, schöne DriverLib, TI RTOS dabei). Und bei den TM4C129 gibts Versionen mit eingebautem Ethernet MAC+PHY, was ich immer sehr praktisch finde.
  • STM32F7/STM32H7 für den großen Hunger. Viele Pins (ich verwende die TQFP208 Version). Momentan besch... Verfügbarkeit.

fchk

#7301998
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Matthias T. schrieb:

oder würdest du ein wechsel wo ganz anders hin empfehlen ?

Matthias T. schrieb:

Low Power für IOT

silabs EFM32 ist noch mehr auf low power optimiert als STM32L und ist bei der Analog-Peripherie flexibler.

max123 schrieb:

Große Lib, kostenloser Compiler.

... gibt es dank gcc und newlib für praktisch jeden Chip. Und die sind nicht nur kostenlos sondern wirklich frei.

Gast #7302608
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Von Microchip atmega/xmega auf STM32 ist ein weiser Schritt. Das Preisleistungsverhältnis stimmt bei den megas einfach nicht mehr. Für die gleichen Preise bekommst du das zehnfache der Geschwindigkeit zum halben Preis.

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