Hi,
Als heute meine Bestellung ankam und ich den FT232RL ausgepackt habe
zweifel ich leicht ob ich das Teil gelötet bekomme. (Erst recht bei
einer selber geätzten Platine).
Gibt es für das TSOP Grhäuse einen Adapter auf DIL ?
Ich habe schonmal ein wenig gesucht, aber immer nur komplette
Fertigmodule Usb -> Rs232 -> Dil
Ich möchte aber einen Usb -> Rs485 Converter aufbauen und finde es nicht
so günstig von Usb -> Rs232 -> Rs485 zu gehen, deswegen währe mir eine
Adapterplatine entweder nur TSOP auf Dil oder FT232RL mit reiner
Grundbeschaltung auf Dil.
Weiß jemand ob es sowas gibt und wo man sowas beziehen kann ?
Sollte es das ganze in diesem Rahmen nicht geben, gibt es irgendwelche
Tipps oder Tricks um das ganze mit selber löten auf selber geätzter
unverzinnter Platine hinzubekommen ?
mfg Der Selten Poster
Wie Jörg schon schrieb: Das mit Abstand Wichtigste dabei ist zusätz-
liches Flussmittel in flüssiger Form, fast noch wichtiger als das
Lötzinn selbst ;-)
Egal, mit welcher Löttechnik du arbeitest: Steht das Flussmittel in
ausreichender Menge bereit, ist die Platine praktisch schon gelötet. Man
kauft es entweder fertig oder rührt es selbst aus Kolophonium und
Spiritus (besser Isopropanol) zusammen.
Damit und mit etwas Lötzinn kann man die Pads mit dem Lötkolben etwas
vorverzinnen, so dass sie hinterher mindestens so gut lötbar wie auf
einer Profiplatine sind. Wenn du selbst Platinen ätzt, sind deswegen
Adpaterplatinen schlicht und ergreifend rausgeschmissenes Geld.
Für die eigentliche Bestückung des Bauteils braucht man dann i.Allg.
kaum noch weiteres Zinn, höchstens noch weiteres Flussmittel. Durch die
begrenzte Zinnmenge und den Überfluss an Flussmittel auf der Platine ist
die Gefahr von Brücken sehr gering, so dass man nicht mit Entlötlitze
u.ä. gar nicht erst herumpfuschen muss.
Da kaum Brücken entstehen können, muss die Lötspitze auch nicht beson-
ders fein sein. Man lötet einfach so viele Pins gleichzeitig, wie die
Spitze breit ist. Der Pinabstand der ICs rückt damit in die Bedeutungs-
losigkeit. Wenn du 0,8mm löten kannst, kannst du auch 0,5mm.
Eine Spitze mit Zinnreservoir (Hohlkehle) ist eine feine Sache, wenn man
sie hat. Damit lässt sich das Zinn fast perfekt gleichmäßig auftragen,
was mit wenig Zeitaufwand zu einem optisch sehr ansprechenden Ergebnis
führt.
Hier kannst du noch mehr darüber lesen:
http://www.mikrocontroller.net/articles/SMD_L%C3%B6ten
Ich kann den Vorpostern nur zustimmen... Das geht locker zu löten...
EInfach nichrt abschrecken lassen :)
BTW: Wie willst du den FT232 auf die Adapterplatine bekommen? Richtig:
Löten, also haste wenig gespart... Okay, die Adapterplatine ist
professionell gefertigt... Aber das klappt trotzdem auch mit deiner
selbstgebruzzelten...
Also, nicht entmutigen lassen!!
Hoi Hoi!
Geht wunderbar von Hand zu löten wenn man sich die Anleitungen im Netz
durchliest.
Ich hab noch 1-2 Adapter, wenn du haben willst, kannst haben, nen Appel,
nen Ei und Porto reichen mir ;-)
Grüße,
Peter
Hi,
Danke erstmal für die vielen hilfreichen antworten :)
@ Peter F. (Hat das Ding gleich 2 mal den Anhang vergessen ?)
Ist der FT232RL auf der Adapterplatine schon aufgelötet oder wirklich
nur die reine Adapterplatine ?
Wenn ich den FT232RL sowieso löten muss dann passt das schon. Hatte
bisher noch nicht mit Flussmittel gelötet, hört sich aber
vielversprechend an.
mfg Selten Poster
Es reicht eigentlich eine Lötzinnwurst auf die Pads zu legen
und diese dann mit guter Entlötlitze wieder wegzusaugen.
Geht wirklich einfach damit. MLF Gehäuse könnte man auch mit dieser
Methode auch löten.
Selten Poster schrieb:
> @ Peter F. (Hat das Ding gleich 2 mal den Anhang vergessen ?)>> Ist der FT232RL auf der Adapterplatine schon aufgelötet oder wirklich> nur die reine Adapterplatine ?>> Wenn ich den FT232RL sowieso löten muss dann passt das schon. Hatte> bisher noch nicht mit Flussmittel gelötet, hört sich aber> vielversprechend an.
Jup, nur nen SSOP28 zu Lochraster Adapter, irgendwie wollt das ding beim
2. mal auch den Anhang nich und dann musst ich aus dem Haus.
Wenns sich erledigt hat versuch ichs nich noch nen 3. mal ;-)
Grüße,
Peter
Hi,
Danke aber hat sich dann erledigt, ich probier mich jetzt mal am smd
löten ;)
Wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen den 3 beim Reichelt
angebotenen Flussmitteln ?
Selten Poster schrieb:
> Danke aber hat sich dann erledigt, ich probier mich jetzt mal am smd> löten ;)
Alles kein Problem, ich schaff mittlerweile TQFP100 ohne Probleme und
hab da alles andere als Übung.
> Wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen den 3 beim Reichelt> angebotenen Flussmitteln ?
Das einzige was was taugt ist die Paste, die andern sind alle viel zu
flüssig.
Ich würd dir da aber was empfehlen was viele hier für mumpitz halten
aber keiner wirklich beweisen kann das es nicht taugt ;-)
In Alkohl gelöstes Kolophonium, das ganze in ne Spritze mit feiner
Kanüle aus der Apotheke gefüllt.
Das verwend ich allein schon aus Trotz da diese Flussmittel die man
fertig kaufen kann extrem überteuert sind, meiner Meinung nach.
Grüße,
Peter
Wie man lesen kann, gibt es verschiedene Techniken.
Du kannst das Lötzinn auch mit einem Stück vollgesaugter Entlötlitze
auftragen.
Am besten übst du das SMD-Löten erst mal ein wenig mit Computerschrott-
platinen, die Chips einfach mit Heißluft runterpusten und dann wieder
auflöten.
-> Peter F.
Ich habe die Lötpaste von WilTec für 3,50€ ausprobiert. Die hat zwar
einen etwas merkwürdigen Geruch, aber erfüllt ihren Zweck.
Recht so! Nur nicht entmutigen lassen!
Ich aetz noch nicht so lang. Als ersten Print hab ich mir dann auch was
leichtes ausgesucht:
Ein USB <> RS485 Adapter mit FT232RL...
Tonertransfer und ab in die Sauce. Danach shau's kurz mit einer Lupe
durch, von wegen Fehlern. - ich hab's vergessennd danach lange gesucht
;-) (war wohl ein Papierfusel der den Aetvorgang von nahem sehen
wollte).
Ich habe das Platinchen kurz verzinnt, mit einer "Fittingloetpaste"
aus'm Baumarkt (einpinseln, Backppier drauf und buegeln). Zum Loeten des
FT232 nochmals etwas von dem Fittinglot auf die Pads. Reste der
Loetpastegehen mit Alkohol gut weg (damit ist ncht ein Bier trinken
gemeint ;-)
BeimMni-USB-Stecker habe ich die Anschluesse ebenfalls so gemacht. Fuer
das Hunerfutter durfte der "normale Loetzinn" dann auch noch mal an's
Licht.
Wenn dann Windows sagt "Am USB ist was - und ich ess auch wer das
ist!"... dann it Zeit fuer ein Bier ;-)
Falls Du Dich trotz dem zu unsicher fuehlst, kannst Du zum ueben
vielleicht ein paar TSOP mit der Heisslufte von einem alten Mainboard
kloppen und uebungshalbe auf eine Platine loeten. Wirst sehen: so schwer
ist das nicht.
Viel Erfolg und Gruss
Fenki
Selten Poster schrieb:
> Wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen den 3 beim Reichelt> angebotenen Flussmitteln ?
Na ja, der Unterschied von FL88 zu FL88LF dürfte ja klar sein, das LF
ist halt bleifrei.
Das FL22 ist im Gegensatz zum FL88 pastenartig.
Hab jahrelang mit dem FL88 gearbeitet, und seit kurzem mit FL22. Das
einfach noch geiler :)
Aber wie Peter schon gesagt hat, günstig ist das Zeug nicht gerade. Aber
sollte auch ne weile halten...
Hm,
ich werde denke ich erstmal das FL88 nehmen das ist nicht ganz so teuer,
später kann ich mir dann ja immernoch mal überlegen das FL22 zu nehmen.
Mir kamen jetzt allerdings gerade nochmal Fragen auf bevor ich loslege.
- Sind 0805 Widerstände zu klein oder noch mit der Hand zu löten ?
Und dann hab ich gerade auch wenns nicht ganz zum Thread Titel passt
noch eine Layoutfrage, auf die ich gerade keine Antwort finde.
Können die Kondensatoren wie auf Bild 1 gesetzt werden oder müssen sie
so wie auf Bild 2 gesetzt sein ?
http://img29.imageshack.us/i/88289401.png/http://img188.imageshack.us/i/oderso.png/
mfg Selten Poster
Selten Poster schrieb:
> http://img29.imageshack.us/i/88289401.png/>> http://img188.imageshack.us/i/oderso.png/
Aus den Bildern werd ich nich so ganz schlau...
Der 4,7µ und 100n kommen an die Ferrit Perle / Induktivität oder halt
direkt an den Pin wo die Spannugn auf die Platine kommt.
Von da dann weiter an die Verbraucher.
Grüße,
Peter
Hi,
"Der 4,7µ und 100n kommen an die Ferrit Perle / Induktivität oder halt
direkt an den Pin wo die Spannugn auf die Platine kommt."
Genau nur macht es einen unterschied ob die 4,7µ und 100n wie im oberen
Bild hinter den Pins der Spannungsversorgung sitzen, oder vor ?
Bild 1 ist die Version mit hinter den Pins und Bild 2 die Version mit
vor den Pins nur das auf Bild 2 die wires noch nicht verlegt sind.
Hi,
ich melde mich mal zurück und gebe feedback.
Das Flussmittel kam an und schnell war die Platine geätzt.
Ich habe die Platine weder vorverzinnt, noch mit Lötstoplack versehen.
Also die Flußmittelspritze FL22 von Reichelt genommen und gleich extrem
sauer geworden. Womit sind bitte 12€ gerechtertigt, wenn das Flussmittel
im vorderen Bereich komplett eingetrocknet ist.
Also ab zur Apotheke eine Spritze kaufen und die Fl 22 Spritze
aufschneiden und das Flußmittel umfüllen.
Nun zum positiven Teil das löten der Smd Teile geht damit wirklich wie
von selbst und ist mit einer ruhigen Hand wirklich nicht schwer. Bin mit
meinem Ergebnis echt mehr als zufrieden. Vielen Dank nochmal dafür.
Allerdings komme ich mit dem Ft232 noch nicht so ganz zurecht.
Hier mal mein Schaltplan und die gesetzen Einstellungen für den Ft232.
Hab ich dort irgendwo einen Fehler gemacht ? Ich bekomme es irgendwie
nicht hin richtige Daten zu senden. Vorher hatte ich mit Rs485 eine
Platine -> Platine Kommunikation aufgebaut. (Da hat alles problemlos
geklappt). Mit Ft232 -> Platine will es noch nicht so ganz.
Schaltplan:
http://img402.imageshack.us/i/schaltplan.png/
Einstellungen:
http://img21.imageshack.us/i/mprog.png/
Hat da jemand eine Idee ?
Mfg Seltenposter
Selten Poster schrieb:
> Schaltplan:>> http://img402.imageshack.us/i/schaltplan.png/
Aus dem Schaltplan werd ich leider nicht schlau, zu verwirrend
gezeichnet...
Was geht denn genau nicht?
Hi,
also erstmal was geht ist das beim senden die Led blinkt.
Die Platine der ich die Daten über Rs485 senden möchte hat folgende
Minimalcode zum testen.
1
$regfile = "m16def.dat"
2
$crystal = 16000000
3
$hwstack = 32
4
$swstack = 20
5
$framesize = 40
6
$baud = 9600
7
8
Config Porta = Output
9
Config Portb = Output
10
Config Portc = Output
11
12
Config Pind.2 = Output
13
14
Rs485 Alias Portd.2
15
Init Alias Portb.7
16
17
Enable Interrupts
18
Enable Urxc
19
On Urxc Isrlabel
20
21
Dim E_id As Byte
22
Dim Daten(3) As Byte
23
24
E_id = 0
25
Rs485 = 0
26
Init = 0
27
28
Do
29
30
Loop
31
32
End
33
34
Isrlabel:
35
36
Incr E_id
37
Daten(e_id) = Udr
38
39
If E_id = 1 And Daten(1) = 201 Then
40
Init = 0
41
E_id = 0
42
End If
43
44
Return
Die Led die über die den Alias Init hat bekomme ich nicht zum leuchten
wenn ich mit Hterm einfach 201 als Asc an den Ft232 Comport sende.
Der Ft232 wird vom Pc als Comport erkannt. Die Baudrate im Hterm ist auf
9600 gesetzt.
Keiner eine Idee, oder fehlen noch Informationen ?
Müss Gnd vom Usb zu Rs485 Adapter und Gnd der Empfängerplatine bei
verschiedenen Stromquellen miteinander verbunden sein ?
Ist der Datentyp Asc ggf. falsch ?
Mfg SeltenPoster
Hi,
das wirds wohl sein ich sollte mir echt mal angewöhnen auch wenns
schnell gehen soll den schaltplan etwas übersichtlicher zu gestalten,
dann fällt einem sowas wahrscheinlich schneller auf.
mfg Seltenposter