Hallöchen!
Habe da mal eine Frage zu Festspannungsreglern wie z.B. einem LM2937.
Was passiert eigentlich, wenn man die Spannung anlegt, die man auch
rausbekommen will?
Habe hier nämlich eine kleine Schaltung gebaut, die intern 3,3V
benötigt. Damit man sie aber von außen auch mit mehr Volt betreiben
kann, habe ich einen LM2937 davorgeschaltet. Leider liefert der erst ab
ca. 5V Eingangsspannung die gewünschten 3,3V.....
jeder lineare Regler braucht ein bisschen Overhead um was ausregeln zu
können. Mit Low-Drop-Out-Typen ist dieser nötige Overhead etwas kleiner
aber rein = raus ist einfach nicht.
bye
Frank
Bei einem Festspannungsregler ist die Ausgangsspannung immer kleiner als
die Eingangsspannung. Es gibt sog. Low-Drop-, Very Low-Drop- und Ultra
Low-Drop-Spannungsregler. Als Drop wird hierbei die Differenz zwischen
Ein- und Ausgangsspannung bezeichnet. Ultra Low-Drop-Regler haben (je
nach Strom) gerade einmal einen Drop von 0,1V oder gar weniger.
Wird nun am Eingang einen 3,3V-Festspannungsreglers nur 3,3V angelegt,
so kommt am Ende natürlich weniger raus.
Au ha! Danke für die Aufklärung... wisst ihr zufällig die Bezeichnung
eines Ultra-Monster-Mega-Hyper-Low-Drop 3,3V Festspannungsreglers?
Danke schonmal :-D
Warum können die regler eigentlich nicht bei Spannungen die zu klein
sind einfach die Eingangsspannung zum Ausgang durchreichen? Das wäre
natürlich optional über einen Pin fest zu legen.
Vin = Vout?
Lässt sich doch mit einem Schaltregler realisieren.
Da geht dann auch Vin < Vout :-)
Ist hier wahrcheinlich mit Kanonen auf Spatzen, aber sollte man der
vollständigkeit halber erwähnen.
gruß
Björn Wieck wrote:
> Benedikt K. wrote:>>> Mosfet + Rail2Rail OP. Macht Rdson*I Spannungsabfall.>> Mit Single Supply für den OP ?
Ja. Einfach mit einem Rail2Rail OP einen P Kanal Fet ansteuern, und die
Ausgangsspannung auf den nichtinvertierenden Eingang zurückkoppeln. An
den invertierenden kommt eine Referenzspannung. Die meisten Rail2Rail
OPs können max. 16V oder noch weniger, das ist dann halt die Begrenzung
für die Eingangsspannung. Wichtig ist auch der OP Typ, denn dieser
sollte einerseits schnell genug sein, um Laständerungen auszuregeln,
andererseits sollte das ganze nicht schwingen. Ich weiß jetzt auswendig
nicht mehr was für ein OP das war, das ganze war für ein GSM Modem, das
an einem LiPo Akku betrieben wurde, und das gerne eine Spannung um die
3,5V haben wollte. Als Referenz diente eine sowiso vorhandene 3,3V
Spannung. Das ganze lief damals wunderbar, ist aber schon ein paar Jahre
her.
Benedikt K. wrote:
> Ja. Einfach mit einem Rail2Rail OP einen P Kanal Fet ansteuern, und die> Ausgangsspannung auf den nichtinvertierenden Eingang zurückkoppeln. An> den invertierenden kommt eine Referenzspannung. Die meisten Rail2Rail> OPs können max. 16V oder noch weniger, das ist dann halt die Begrenzung> für die Eingangsspannung. Wichtig ist auch der OP Typ, denn dieser> sollte einerseits schnell genug sein, um Laständerungen auszuregeln,> andererseits sollte das ganze nicht schwingen. Ich weiß jetzt auswendig> nicht mehr was für ein OP das war, das ganze war für ein GSM Modem, das> an einem LiPo Akku betrieben wurde, und das gerne eine Spannung um die> 3,5V haben wollte. Als Referenz diente eine sowiso vorhandene 3,3V> Spannung. Das ganze lief damals wunderbar, ist aber schon ein paar Jahre> her.
Danke Benedikt.
Ich vergesse manchmal das ja auch P-Kanal FET gibt...
Der Rest ist dann selbsterkärend.
Ich stricke gerade an einer Schaltung rum die eine 5V Spannung schaltet
die einen extrem kleinen RdsOn haben soll, also mit N-FET. GND Schalten
ist nicht.
Es kommt ja auf die Ugs an und die hole ich mir derzeit über einen
MAX232-Kanal herbei, der eh nicht benutzt wird. Steuerspannung = TTL
Das hast Du nicht evtl auch noch eine bessere Lösung dazu ?
Ausser Relais natürlich.
Grüße
Björn
Hi,
der LTC1878 sei als Vertreter der Schaltreglerfraktion genannt. Der (und
auch andere) haben einen PMOS als Schalter und 100% Dutycycle. U_drop
macht dann nur noch der Spulengleichstromwiderstand und der Rds_on vom
MOSFET.
Der LTC1878 macht aber keine 16V - aufpassen. (ist ja auch nur EIN
Beispiel)
Gruß
Axelr.
Axel Rühl wrote:
> Hi,> der LTC1878 sei als Vertreter der Schaltreglerfraktion genannt.
Hallo Axel,
ich wolle nur was Schalten und nicht regeln.
Und die niedrigen RdsOn von N-FETs würden bei Strömen von > 7A Sinn
machen.
Zumal ich bei einer Spg von 5V bin, die Sache mit dem MAX232
funktioniert schon, allerdings würde ich nicht extra einen dafür als
Treiber für FET
nehmen wollen wenn es nicht eh schon ein Rest von 232 in der Schaltung
gibt der noch "was frei" hat.
Grüße
Björn
Björn Wieck wrote:
> Axel Rühl wrote:>> Hi,>> der LTC1878 sei als Vertreter der Schaltreglerfraktion genannt.>> Hallo Axel,>> ich wolle nur was Schalten und nicht regeln.> Und die niedrigen RdsOn von N-FETs würden bei Strömen von > 7A Sinn> machen.> Zumal ich bei einer Spg von 5V bin, die Sache mit dem MAX232> funktioniert schon, allerdings würde ich nicht extra einen dafür als> Treiber für FET> nehmen wollen wenn es nicht eh schon ein Rest von 232 in der Schaltung> gibt der noch "was frei" hat.>> Grüße> Björn
Ja - sicher doch ;-)
>...habe hier nämlich eine kleine Schaltung gebaut, die intern 3,3V>benötigt. Damit man sie aber von außen auch mit mehr Volt betreiben>kann, habe ich einen LM2937 davorgeschaltet. Leider liefert der erst ab>ca. 5V Eingangsspannung die gewünschten 3,3V.....
??????????
bin ich im falschen Thread?
http://www.linear.com/pc/productDetail.jsp?navId=H0,C1,C1003,C1042,C1032,C1064,P1882
Axel Rühl wrote:
>> bin ich im falschen Thread?
Irgend wie schon.. Ich regel nix sondern schalte.
Also von Eingang = 5V nach Ausgang = möglichst viel von 5V
Keine Regelung sondern nur durchschalten.
P-FET geht, unter Last ist P-FET aber nicht so toll wegen hoher RdsOn.
N-FET geht nur toll wenn GND geschaltet wird.
Es wird aber eine Lösung für schalten mit N-FET gesucht.
Weil P-FET einen relativ hohen RdsOn haben.
Ugs ist das Stichwort: erhöhen der Ugs bringt es. Nur hat der OP
der ich nunmal bin nicht immer einen MAX232 in Reserve dafür und frage
daher nach einer Möglichkeit wie die ganze Sache auch ohne teuren MAX232
geht.
Grüße
Björn
Nun, ich bezog mich auf dieses Post,
hätte ich dazuschreiben sollen, tut mir leid, wollte keine Verwirrung
stiften
Autor: Jonas (Gast)
Datum: 12.11.2007 20:39
Hallöchen!
Habe da mal eine Frage zu Festspannungsreglern wie z.B. einem LM2937.
Was passiert eigentlich, wenn man die Spannung anlegt, die man auch
rausbekommen will?
Habe hier nämlich eine kleine Schaltung gebaut, die intern 3,3V
benötigt. Damit man sie aber von außen auch mit mehr Volt betreiben
kann, habe ich einen LM2937 davorgeschaltet. Leider liefert der erst ab
ca. 5V Eingangsspannung die gewünschten 3,3V.....
Axel Rühl wrote:
> Nun, ich bezog mich auf dieses Post,> hätte ich dazuschreiben sollen, tut mir leid, wollte keine Verwirrung> stiften>
Hallo Axel,
mein Fehler... ich hatte vergessen einen neuen Thread aufzumachen und
wähnte mich schon im selben.. ;)
Grüße
Björn