Susanne schrieb:
> Wenn der Raspberry sendet dann
> würde die 3,3V an den Mikrokontroller gehen was auch eine „1“ ist
Wenn Mikroconroller VCC 5V hat, dann reicht 3,3 Volt nicht unbedingt für
"1". Keine Garantie, das wird potenzielle Fehlerquelle (besonders wenn
nicht alles auf einer Platte sondern per Kabel übertragen: Kabel wirkt
wie eine Empfänger-Antenne für Störungen).
Man könnte Mikrocontroller auch von 3,3V speisen, dann keine
Pegelwandler notwendig.
Wenn doch von 5V, dann ist das auch sehr einfach. Es gibt Logik HCT. Sie
unterscheidet sich von HC, weil TTL-Eingangspegel. Sehr bequem kann man
HCT14 oder HCT04 einsetzen, Platte wird einfach: man schaltet Inverter
paarweise: 1-2+13-12, 3-4+11-10, 5-6+9-8. So werden MOSI und SCK
bedient. ~RESET am besten mit einem npn- oder n-MOSFET-Transistor
schalten, da dort normalerweise ein Kondensator 100n steht, für Logik
wäre das möglicherweise zu viel. MISO - entweder Spannungsteiler, oder
auch einfach auf 5-Volt-Toleranz hoffen.
Es wird auch nicht falsch, MOSI und SCK durch 270 Ohm-Widerstand zu
schützen - das hilft, wenn zufällig bei dem eingeschalteten Adapter
Programm gestartet wird.
Etwa wie auf dem Bild.
Auch nicht falsch wird, die Eingänge von HCT14, die an die Buchse gehen,
nicht frei lassen und mit hochohmigen Widerständen (z.B. 30 k ) an GND
oder VCC zu schalten.
HCT14 benutze ich seit langem in so ähnlichen Fällen. Z.B. MAX7219 von
mit 3,3 Volt gespeisten AVR per SPI. Noch paßt sehr gut HCT125 oder,
wenn man nur einzelne Treiber braucht, HCT1G125.
Wenn man saubere Lösung für 5 > 3,3 Volt braucht, gibt es 74LVC14, zwar
nur in SO-14 und kleiner und nicht in DIP.