Lochraster layouten

#928409
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Und wozu? Wenn du die Verbindungen überwiegend mit isoliertem Draht 
machst, kannst du dir die für einseitige Platinen typische Forderung 
nach Kreuzungsfreiheit schenken.

Folglich plazierst du erst die Fixpositionen auf der Platine, dann den 
Rest möglichst so, dass Zeug, was viele Verbindungen miteinander hat, 
dichter und mit den richtigen Seiten beieinander liegt.
#928525
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Ich mach das auch öfter. Entweder verbinde ich die Lötaugen mit Lötzinn 
und oben kommen dann die Drähte oder ich nehme Streifenraster und 
versuche möglichst viele Leiterbahnen waagerecht laufen zu lassen. Im 
Dokulayer lege ich dann ein X auf die Stellen, die ich nachher 
durchtrennen muss.
Als Raster 2,54 einstellen, sichtbar machen und los.
#928558
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Werner A. wrote:

> Ich mach das auch öfter. Entweder verbinde ich die Lötaugen mit Lötzinn
> und oben kommen dann die Drähte

Drähte oben verbrauchen massiv Platz zwischen den Bauteilen und sind 
vergleichsweise umständlich anzuschliessen. Lötzinnbahnen unten sind 
auch ziemlich raumgreifend.

Auf der Unterseite ist reichlich Platz für Drähte. Isolierte.
#928757
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Andreas Kaiser wrote:
> Werner A. wrote:
>
>> Ich mach das auch öfter. Entweder verbinde ich die Lötaugen mit Lötzinn
>> und oben kommen dann die Drähte
>
> Drähte oben verbrauchen massiv Platz zwischen den Bauteilen und sind
> vergleichsweise umständlich anzuschliessen. Lötzinnbahnen unten sind
> auch ziemlich raumgreifend.
>
> Auf der Unterseite ist reichlich Platz für Drähte. Isolierte.

Klar, wenn man das braucht ist das OK. Ich hab früher auch schon 
WireWrap gemacht und nutze die Drähte davon heute noch gerne. Ich finde 
"Wartungsfreundlichkeit" dabei nicht so prickelnd.

Aber Thomas hatte ja auch nicht gesagt, ob er große oder nur kleine 
Schaltungen machen will. Für den RS232/TTL Wandler geht das auch mit 
Drähten nicht unbedingt viel besser, dafür lernt man Bauteile passend zu 
platzieren.
Angehängte Dateien:
#928765
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Werner A. wrote:

> WireWrap gemacht und nutze die Drähte davon heute noch gerne. Ich finde
> "Wartungsfreundlichkeit" dabei nicht so prickelnd.

Weit besser als bei Fädeltechnik bzw. bei Kupferlackdraht generell, bei 
dem eine Leitungsverfolgung unmöglich ist. Diese AWG30 sind grad gross 
genug, dass man sie gut sieht und klein genug, dass sie sich nicht 
behindern. Und wenn einer im Weg ist, wird er weggebogen. Bischen 
Schlupf sollte immer dabei sein. Verschiedene Farben sind auch kein 
Nachteil.

Die kleine Platine rechts ist übrigens so ein Fall vgl. MAX232 (Bild von 
von oben ist eine andere Version als von unten). Ist ein MC34063A 
Spanungswandler und die meisten Verbindungen sind mit Lötzinn oder 
Silberdraht, nur wenige mit Isodraht. Da kann ein Planungswerkzeug schon 
nützlich sein. Wobei man mit der Zeit etwas Übung kriegt, aus dem Plan 
heraus die Anordnung auch im Kopf zu entwickeln.

Was ich aber für sehr umständlich halte, ist Draht oben, wie man es am 
Anfang praktisch immer macht. Es gibt ein paar Fälle bei sehr langen 
Leitungen wo das aus mechanischen Gründen sinnvoll ist, aber m.E. gehört 
Draht i.d.R. nach unten, wenn man ihn denn braucht.
#928789
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Norgan wrote:

>   - Bleistift
>   - Radiergummi

Kennt die im Zeitalter kostenfreier CADs überhaupt noch jemand?

Und um die Frage "mit welchem Programm mache ich mir eine solche Vorlage 
für mein ungewöhnliches Format" vorwegzunehmen: Man kann wahrscheinlich 
auch die Rohplatine einfach auf den Kopierer legen und mit dem Kontrast 
rumspielen.

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