Hallo zusammen,
ich möchte mehrere RGB LEDs (pro Farbe 1Watt) betreiben und über PWM
dimmen.
Spezifikationen der LEDs:
Red: 2.5V ~ 3.0V, 350mA
Green: 3.2V ~ 3.8V, 350mA
Blue: 3.2V ~ 3.8V, 350mA
Die drei Farben haben eine gemeinsame Anode.
Mir ist es wichtig nicht zu viel Energie zu verheizen (daher möchte ich
nicht einfach nur Vorwiderstände nehmen) und die Schaltung möglichst
einfach halten.
Ein in Reihe schalten der LEDs geht nicht, da sie eine gemeinsame Anode
haben. Deshalb bleibt mir meiner Meinung nach nicht anderes übrig, als
pro LED drei Konstantstromquellen zu bauen (für jede Farbe also eine
separate Stromquelle).
Nur frage ich mich, ob ich die drei Konstantstromquellen (pro LED) dann
an der Anode der LED überhaupt verbinden darf, oder ob diese sich
gegenseitig beeinflussen/stören würden (Oder kann sowas mit einem
Entkoppeln über Dioden vermieden werden?).
Insgesamt möchte ich vier LEDs betreiben, was einen LED-Strom von ca.4A
ergeben würde. Ich kann nicht einschätzen, wie effizient die Schaltung
ist, daher weiß ich nicht, wie viel Ampere mein (vermutlich)
12V-Netzteil liefern sollte. Reichen 12V/2A oder müssen es 12V/3A sein?
Oder habt ihr gar eine ganz andere Idee, wie ich die LEDs viel besser
betreiben könnte?
Ich freue mich über konstruktive Reaktionen.
Freundliche Grüße, Christian
Artikel zu MC34063:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Konstantstromquelle_fuer_Power_LED
@ Christian (Gast)
>Die drei Farben haben eine gemeinsame Anode.
Was die Sache schwierig macht.
>pro LED drei Konstantstromquellen zu bauen (für jede Farbe also eine>separate Stromquelle).
Genau.
>Nur frage ich mich, ob ich die drei Konstantstromquellen (pro LED) dann>an der Anode der LED überhaupt verbinden darf,
Sicher.
>Insgesamt möchte ich vier LEDs betreiben, was einen LED-Strom von ca.4A>ergeben würde. Ich kann nicht einschätzen, wie effizient die Schaltung>ist, daher weiß ich nicht, wie viel Ampere mein (vermutlich)>12V-Netzteil liefern sollte. Reichen 12V/2A oder müssen es 12V/3A sein?
Die LEDs haben ~3,5V Flußspannung, macht bei 4A ~14W. Selbst bei miesen
50% Wirkkungsgrad sollten 12V*2A=24W als Quelle reichen.
>Oder habt ihr gar eine ganz andere Idee, wie ich die LEDs viel besser>betreiben könnte?
Du musst sie anders betreiben. Die Schaltreglerlösung aus dem Forum
braucht (RGB)LEDs mit einzelnen Anschüssen.
MFG
Falk
Falk Brunner schrieb:>>Nur frage ich mich, ob ich die drei Konstantstromquellen (pro LED) dann>>an der Anode der LED überhaupt verbinden darf,>> Sicher.
[...]
>>Oder habt ihr gar eine ganz andere Idee, wie ich die LEDs viel besser>>betreiben könnte?>> Du musst sie anders betreiben. Die Schaltreglerlösung aus dem Forum> braucht (RGB)LEDs mit einzelnen Anschüssen.
Hallo Falk,
ich danke für die Rückmeldung. Allerdings kann ich deine Aussage nicht
nachvollziehen, darf ich die von mir gepostete Schaltung jetzt zum
betreiben der LED verwenden, oder muss ich dies anders tun?
Wenn ich die LEDs auf anderem Wege betreiben muss, dann gib mir bitte
einen Tipp, wie dies am besten geht.
So wie ich das sehe, wäre es am einfachsten über eine
Konstantstromquelle bestehend aus ein, zwei Transistoren. Allerdings
wird hier ja die nicht benötigte Energie am Transitor verheizt, was
nicht nur extrem ineffizient wäre, sondern die Schaltung, bzw. die
Bauteile auch unangenehm groß ausfallen lassen würde.
Deshalb meine Idee mit dem Schaltregler als Konstantstromquelle. Nur
bestätigst du einmal meine Frage, ob ich die Schaltungen an der Anode
zusammenführen darf mit "sicher", sagst aber auch, dass ich die LEDs
anders betreiben muss.
Was denn nun? Wie kann ich die LEDs am sinnvollsten ansteuern?
Ich freue mich über weitere Tipps :-)
Freundlcihe Grüße, Christian