Schaltung um 120V aus 5V erzeugen

Gast #756710
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Hallo,

ich bräuchte eine Spannung von ca. 120V (ungeregelt, <0.5mA) aus einer 
5V Versorgung.
Jetzt hab ich mir folgendes vorgestellt:
ein Trafo 220/9V mit der Sekundärseite an einen AVR anschließen,
die Pole mit 50Hz auf 0/5V bzw. 5/0V schalten. Da müßte doch auf der 
Primärseite so was ähnliches wie 120V Wechselspannung rauskommen.
Sehe ich das richtig?
Gast #756713
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Ähm, die Frage ist ob dein AVR mit der Induktionsspannung aus dem Trafo 
glücklich sein wird?! Es gibt viele Schaltungen (ja man braucht nicht 
immer nen Controller dazu ;) ) die mit einem umgekehrten normalen 
Netztrafo arbeiten...

Andererseits: warum nicht einfach einen Blitz ausschlachten, z.B. aus 
diesen Wegwerf-Kameras?
Gast #756716
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Hallo,

wenn du DC am Ausgang haben willst (geht aus deinem Posting nicht genau 
hervor) nimm den MC34063 und nen externen FET damit kannst du bis 300V 
erzeugen.
Die Nixiuhrenbauer verwenden das Teil auch. :)
Schau mal hier:
http://www.stefankneller.de/elektronik/nixieuhr/nixiebauanleitung.html

da gibts einen Schaltplan, du brauchst in deinem Fall nur den 
Schaltregler-Teil.

Alexey :)
Gast #756729
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schon Mal Danke für die vielen Antworten
ich vergaß: es soll Wechselspannung sein

>Ähm, die Frage ist ob dein AVR mit der Induktionsspannung aus dem Trafo
>glücklich sein wird?!
das war mir eben auch nicht klar ob der AVR das verträgt?


>ja man braucht nicht immer nen Controller dazu
Der Controller ist sowieso da und nicht nur für die Wechselspannung 
zuständig
Gast #756750
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Hallo,

Hmmmm, Wechselspannung.... OK Wenn es nicht grade Sinus sein muß, nimm 
nen kleinen Print-Netztrafo "rückwärts". Das Ding sollte dann aber zwei 
Ausgangswicklungen haben.
Du verbindest die Mittleren Anschlüsse der Niederspannungswicklung 
miteinander, dort legst du + an. An den Zwei "äußeren" Wicklungsenden 
kommt jeweils eine dicke Transe oder FET dran der die Wicklungsenden 
immer schön abwechselnd gegen GND schaltet. An der Primärwicklung kommt 
dann das ganze entsprechend mit höherer Spannung raus. Die Schaltimpulse 
kannst du mit dem AVR nebenher erzeugen, denke aber dran eine Totzeit 
einzustellen und bleibe in der gegen von etwa 50Hz. Schraubst du die 
Schaltfrequenz zu hoch nehmen die Kernverluste stark zu und das Ding 
wird heiß. Normale Netztrafos sind für 50HZ betrieb optimiert. 100HZ 
gehen auch noch (schon mal ausprobiert) aber dann geht die übertragene 
Leistung zurück und wird in Wärme verwandelt.
Gast #756756
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Nachtrag:

Übersetzungsverhältnis des Trafos mußt du ausrechnen oder schätzen. Ich 
würde mal einen mit Primär 230V sekundär 2*10V probieren. Da du die 10V 
Wicklung ja nur mit 5V fütterst kommt dementsprechend weniger auf der 
anderen Seite raus, sollte so pi mal Augenmaß hinhauen.

Den Trafo aber über Transistoren oder FETs schalten, die 
Spannungsspitzen die beim Ausschalten der Wicklungen entstehen zerstören 
dir bei direktem Anschluß den AVR sofort. Der AVR kann diese Leistung ja 
auch nicht direkt schalten, du würdest den zulässigen Portstrom 
überschreiten was auch zur (thermischen) Zerstörung des uC führt.

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