Mit einer Diode rumzuspielen bringt wenig, weil in dem Signal viele
Korrelationen sind u. es zudem deutlich Alterungs- u.
Temperatoreinflüsse gibt.
Viel einfacher ist es einen möglichst unstabilisierten Oszillator mit
einer anderen Frequenz abzutasten. Das beruht darauf, dass n * f1 = m *
f2, also ein periodisches Ergebnis der Abtastung (worst case) praktisch
nie eintreten kann wegen n/m = f2/f1, weil ja bekanntlich die Menge der
rationalen Zahlen (linke Seite) eine lebesgue-Nullmenge ist, während
die Menge der reellen Zahlen (rechte Seite) keine Nullmenge ist (d. h.
die Wahrscheinlichkeit, dass Gleichung erfüllt ist, ist exakt Null).
Wenn man die Phasendifferenz zwischen zwei Cs-Atomuhren verwendet,
bekommt man nur ca. 1 Bit/Tag, aber mit einem billigen Ringoszillator
bekommt man einige MByte/s mit einer Entropie von bis zu 0,5 Bit/Bit.
Mit Mod-2-Addition kann man die einfach erhöhen; mit dem zentralen
Grenzwertsatz ist das leicht zu zeigen ;-)