USB 5V auf 3V ohne Verluste im Ruhezustand

Gast #3493421
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Ich möchte gerne eine Lithium Batterie CR 2430 ersetzen. Der Plan ist 
von einem USB 5V abzugreifen und diesen in 3V zu konvertieren.

Beim Verbraucher handelt es sich um eine Funkfernbedienung. Also vermute 
ich die Leistung ist gering und die Spannungsversorgung wird nur dann 
belastet, wenn eine Taste gedrückt wird. Sonst wäre die Batterie ja zu 
schnell leer.

Nun könnte ich einen Spannungsteiler machen. Dadurch habe ich aber immer 
Verlustleistung angeschlossen, auch wenn die Schaltung nicht aktiv ist. 
Deshalb meine Idee Dioden in Serie zum Verbraucher zu schalten und damit 
die 3V zu erreichen. Deren Spannungsabfall ist ja konstant oder?

Was denkt ihr, geht das?
Welche und wie viele Dioden müsste ich da nehmen?

Danke!
Gast #3493431
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Tuvok schrieb:
> Deren Spannungsabfall ist ja konstant oder?
Dazu guckst du in das Datenblatt und siehst dort, wie der Spannungabfall 
vom Strom abhängt. Konstant ist der nicht, sondern eher eine etwas 
modifzierte Exponentialfunktion, ähnlich der
http://de.wikipedia.org/wiki/Diode#Ideale_Diode_.2F_Shockley-Gleichung

> Welche und wie viele Dioden müsste ich da nehmen?
So viele, dass die Differenz zwischen 5V und 3V dem Spannungsabfall über 
den Dioden entspricht. Beim Einschalten bekommt deine FB dann aber 
trotzdem die vollen 5V ab. Die Strombelastbarkeit muss größer sein, als 
die Stromaufnahme deiner FB.
Persönliche Seite #3493439
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Ein Widerstandsteiler ist eine ganz schlechte Idee - nicht nur wegen des 
von Dir schon erahnten Verbrauchs, sondern weil die damit erzeugte 
Spannung von der Belastung durch den Verbraucher abhängt, der nämlich 
einen variablen Widerstand bildet.

Dioden sind einen Tick besser -- aber noch besser ist ein 
Spannungsregler. So etwas gibt es als kleines dreibeiniges Baueelement, 
auf der einen Seite kommt eine Gleichspannung rein, auf der anderen eine 
niedrigere heraus.

Du brauchst einen "low-drop"-Spannungregler, weil die Differenz zwischen 
Ein- und Ausgangsspannung nicht sehr groß ist (USB liefert zwar nominell 
5V, aber an langen Kabeln können das auch mal nur noch 4.2V werden, und 
Deine Schaltung soll ja auch dann zuverlässig funktionieren).
Gast #3493514
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Vielen Dank für die Antworten!

Ich denke ich nehme einen Festspannungsregler.

Nur um sicherzugehen, dass ich das auch richtig verstehe:
Ich schliesse dort die 5V an und bekomme 3V raus:
lastunabhängig, sofort nach einschalten 3V, keine Spitzenspannung von 5V

Stromverbrauch ist ohne Last 75 μA?

■ Requires only 1 μF external capacitance
Die einzige zusätzlich benötigte Komponente 1 μF schliesse ich  bei VOUT 
und GND an, richtig? Oder kann ich den auch weglassen?
Gast #3493517
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Hallo,

der Spannungsregler (Linearregler) ist schon richtig, man muss den aber 
sehr sorgfältig auswählen, viele geeignete Typen gibt es nicht. Die 
üblichen Verdächtigen brauchen zuviel Strom selber, nur fürs verbaut 
sein.

1µA Eigenverbrauch entspricht 8,76mAh/Jahr - wenn der Regler 100µA 
braucht, was nicht viel ist, hält deine 285mAh-Batterie < 119 Tage.

Für 3V würde ich dir folgenden empfehlen (TPS70930):

http://www.ti.com/product/tps70930

Braucht selber nur 1µA, und ist auch als Privatmensch käuflich (Mouser).

Die Dioden oder Spannungsteiler kannst man meinere Meinung nach nicht 
verwenden. Begründung:
Dein IC nimmt vermutlich nur wenig Strom auf - wenn man davon ausgeht, 
dass er für Batteriebetrieb optimiert ist. Zehnerdioden oder normale 
Dioden brauchen aber schon einen gewissen Strom, um Spannungsabfall zu 
erzeugen. Dioden / Zenerdioden sind halt keine Konstantspannungsquellen.

Der Spannungsteiler macht dir nur die Batterie leer.

Eventuell könntest du die Schaltung auch irgendwie über die Tasten 
versorgen? Z.B. einen Kondensator aufladen, der genau zum senden eines 
Bytes reicht oder so. Das ginge auch.
Gast #3493533
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Dingens23 schrieb:
> 1µA Eigenverbrauch entspricht 8,76mAh/Jahr - wenn der Regler 100µA
> braucht, was nicht viel ist, hält deine 285mAh-Batterie < 119 Tage.

Welche Batterie? Der TO will diese doch gerade durch USB-Versorgung 
ersetzen. Low-Drop-Spannungsregler und gut ist.

Tuvok schrieb:
> Requires only 1 μF external capacitance
> Oder kann ich den auch weglassen?

http://www.dict.cc/?s=requires
(Firma: guloshop.de) #3493550
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Tant-Al schrieb:
> Welche Batterie? Der TO will diese doch gerade durch USB-Versorgung
> ersetzen. Low-Drop-Spannungsregler und gut ist.

Eben. Da bringt der LP2950 ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Bei Stromversorgung durch eine Knopfzelle müsste man natürlich genauer 
schauen und einen mit noch niedrigerem Ruhestrom wählen. Dafür sind eure 
Beispiele sehr gut! Aber in diesem Fall ist das nicht notwendig und 
wahrscheinlich auch nicht sinnvoll.
Gast #3493625
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Alles klar es ist nur die Bauform unterschiedlich.
Den Unterschied vom ersten zum letzten hab ich allerdings nicht 
gefunden.

Nochmals zum Kondensator; ist der nötig oder geht es auch ohne bei der 
geringen Last?
Gast #3493666
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Englisch ist bestimmt nicht das Problem. ;)

Der Hintergrund der Frage ist, ob es nötig ist für meine Anwendung. Ich 
brauche ja nicht 3.000 V und wenn der Kondensator nur dazu da ist, um 
minimale Schwankungen auszugleichen, dann könnte ich auf den verzichten. 
Je weniger Komponenten umso weniger kann auch kaputtgehen.

Wenn allerdings auch bei einer solch geringen Last einer notwendig ist, 
dann werd ich den einbauen.
Gast #3497824
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DATENBLATT:

Most types of tantalum or aluminum electrolytic work
fine here;

For ceramic capacitors, the low ESR produces a zero at a frequency that 
is too high to be useful, so meaningful
phase lead does not occur. A ceramic output capacitor can be used if a 
series resistance is added
(recommended value of resistance about 0.1Ω to 2Ω) to simulate the 
needed ESR. Only X5R, X7R, or better,
MLCC types should be used, and should have a DC voltage rating at least 
twice the VOUT(NOM) value.



Heisst das jetzt ich kann den Kerko nur nehmen, wenn ich noch 
Widerstände einbaue?
Gast #3497874
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Hallo!
Ich würde einfach eine grüne LED in Reihe die 5 V Leitung klemmen. Die 
typische Flussspannung müßte passen. Batteriegeräte sind sowieso nicht 
so pingelig. Ist leicht auszuprobieren. Gleichzeitig zeigt das Leuchten 
die Funktion an. Ein C nach der Diode -am Funksender- könnte trotzdem 
nützlich sein

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