Li-Akku mit LDO laden

(Firma: matzetronics) #3627313
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neuer gast schrieb:
> Spricht etwas dagegen einen Lithium Akku z.b. mit einem 4.15V LDO zu
> laden.

Das geht schon - allerdings musst du den Strom begrenzen auf das, was 
der Akku als maximalen Ladestrom zulässt (wird meistens als Bruchteil 
der Kapazität angegeben, also z.B. 0,5 C). Wenn du also z.B. einen Akku 
mit 1000mAh und maximalem Ladestrom von 0,5C hast, darfst du nicht mehr 
als 500mA Ladestrom benutzen.
Gast #3627388
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neuer gast schrieb:
> Spricht etwas dagegen einen Lithium Akku z.b. mit einem 4.15V LDO zu
> laden.
Ja, das geht. Wie bereits erwähnt muss aber der Strom auf den maximalen 
Ladestrom begrenzt werden. Außerdem sollte auch ein Mindeststrom nicht 
unterschritten werden, Z.B. 0,1C. Beim 1000mAh Akku wären das also 
100mA. Wird das nicht beachtet wird die Dendritenbildung gefördert und 
so die Lebensdauer verringert.
Gast #3627508
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Chris schrieb:
> Harald Wilhelms schrieb:
>> Bei den meisten angebotenen Spannungsregler-ICs sind dafür die
>> möglichen Toleranzen der eingebauten Referenz zu gross.
>
> Dann eben nur 4,1V ;)

oder den LDO mit einer genauer Referenzdiode pimpen.


Knut Ballhause schrieb:
> Einhart Pape schrieb:
>> sollte der
>> Ladestrom
>
> ...muss der Ladestrom...!

Man könnte natürlich zwei LDOs in Reihe schalten: den ersten als 
Stromregler und den zweiten als Spannungsregler (s. Application notes)
#3627742
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ada schrieb:
> Chris schrieb:
>> Harald Wilhelms schrieb:
>>> Bei den meisten angebotenen Spannungsregler-ICs sind dafür die
>>> möglichen Toleranzen der eingebauten Referenz zu gross.
>>
>> Dann eben nur 4,1V ;)
>
> oder den LDO mit einer genauer Referenzdiode pimpen.

Wenn es ein Einzelstück ist - einfach abgleichen. Die superkleinen 
Toleranzen, die z.B. LT für die Referenzspannung und den i.d.R. extern 
vorgeschalteten Spannungsteiler angibt, sind nur dann relevant, wenn man 
das ganze abgleichfrei in Serie produzieren will.

Aber wenn man den Krempel einmal abgleicht, dann sind Drift (Temperatur, 
Alter) und Anfangsabweichung (Meßfehler beim Abgleich) relativ 
problemlos innerhalb des 0.5% Toleranzfensters zu halten.


XL
Gast #3627967
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Danke für die Antworten.

Zu einer Antwort muss ich nochmal nachbohren:
Zu " eine Li-Ladeschaltung ohne Überwachung da schaut sogar die 
Versicherung genauer hin...":
Wenn ich mir den MCP 73831 ansehe hat der "UndervoltageLockout" als 
zusätzliches Feature, ein 4V LDO zieht wenn seine Eingangsspannung unter 
diesen wert fällt auch nur mehr Ströme im nA Bereich.

Die restlichen Überwachungen, wie Temperaturabschaltung hat ein LDO 
auch.

Für den Constant-Current Mode sehe ich jetzt keinen wirklichen Sinn.
Gast #3628467
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neuer gast schrieb:
> Spricht etwas dagegen einen Lithium Akku z.b. mit einem 4.15V LDO zu
> laden.

Wenn der Regler eine als Ladestromn passende Strombegrenzung hat und 
eine so geringe Toleranz daß er nie mehr als 4.2V liefert (siehe 
Datenblazt) dann geht das.

moeb schrieb:
>> Solange eine bestimmte Zellspannung nicht erreicht ist, sollte der
>> Ladestrom kleiner als der maximale Ladestrom sein.
>
> Falsch!

Wenn man wie moep P.I.S.A. geschädigt nicht lesen kann, sollte man 
allerdings die Finger an der Tastatur ruhig halten.

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