Gast
#948731
Hallo Ich stehe gerade vor der Frage woran man die Impulsfestigkeit im Datenblatt eines Kondensators erkennt. Nach welchen Angaben muss man da schauen? Mfg Christian
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Impulsfestigkeit von Kondensatoren
Gast
#948731
Hallo Ich stehe gerade vor der Frage woran man die Impulsfestigkeit im Datenblatt eines Kondensators erkennt. Nach welchen Angaben muss man da schauen? Mfg Christian
Gast
#948788
Stichwort dI/dt
Gast
#948801
Stichwort du/dt.
Gast
#948827
Die Impulsfestigkeit eines Kondensators ist ein Maß für die Strombelastbarkeit bzw. die Kontaktsicherheit des Kondensators. Die Angabe der maximal zulässigen Flankensteilheit entspricht somit einem maximal zulässigen Strom. Der max. zulässige Strom bzw. die max. zulässige Flankensteilheit eines Kondensators hängt unmittelbar mit seinem inneren Aufbau zusammen. (Entnommen: Impulsbelastbarkeit von metallisierten Kunststofffolien-Kondensatoren, W. Hollweck u. K. Jöhnk, Zentrallabor u. Qualitätssicherung Westermann, Mannheim)
Gast
#948947
Ok das erklärt schonmal was man unter der Impulsfestigkeit versteht sehr gut. Aber steht das auch im Datenblatt von Kondensatoren? Ich hab hier mal ein Beispiel rausgesucht. http://www.panasonic.com/industrial/components/pdf/pic_fk_series.pdf Da finde ich keine Angabe die dazu passen würde. Bei diesem hier: http://www.farnell.com/datasheets/100705.pdf finde ich nur den Satz:"Charge and discharge proof, no peak current limitation" unter Featurs. Mfg Christian In diesem Datenblatt zum Beispiel http://www.wima.de/EN/WIMA_MKP_10.pdf ist die Impulsbelastbarkeit für die unterschiedlichen Kapazitäten, Nennspannungen und Baugrößen angegeben. Bei Elkos ist im Gegensatz zu Folienkondensatoren der maximal mögliche Wechselstrom angegeben, und zwar Frequenzabhängig. Du kannst aus dem im Datenblatt angegebenen Ripple-Current (=Strombelastbarkeit) und der Kapazität auf das zulässige dU/dt rückschließen. Beim Einsatz als Filter im Schaltnetzteil ist das aber in der Regel unnötig, da sich der (Effektiv-)Strom direkt aus der Anwendung ergibt. Grüße, Peter
Gast
#950086
Ok danke schonmal für die vielen Antworten Nehmen wir mal an der Elko hat 47 µF. Einen Current Ripple von 195 mA und eine zulässige Betriebsspannung von 50V. Der Reihenwiderstand beträgt 0,68 Ohm. (Das Beispiel von oben:http://www.panasonic.com/industrial/components/pdf/pic_fk_series.pdf ) Mit Q=C*U und Q=I*t ergibt sich U*C=I*t Daraus folgt: U/t = I/C Der Ripple Current gilt bei einer Frquenz von 100 kHz. hat das jetzt was mit der Anstiegszeit zu tun? Mit den 50V käme man ja auf: t=U*C/I=50V*47µF/195mA=12,1ms. Das bedeutet dann das die Anstiegszeit der Spannung auf 50V nicht kürzer als 12,1ms sein darf? Ist das jetzt richtig? Bin mir nicht so sicher... Mfg Christian
Gast
#950133
> Der Ripple Current gilt bei einer Frquenz von 100 kHz. hat das jetzt was > mit der Anstiegszeit zu tun? Die Wechselstromangabe bei Elyt-Kondensatoren wird für 100Hz gemacht, andere Frequenzen sind den Tabellen des Herstellers zu entnehmen.
Gast
#950220
Im Datenblatt steht allerdings: Ripple Current;(mA r.m.s./100kHz+105°C) Was hat das dann zu bedeuten? Mfg Dass es wesentlich besser aussieht, eine Korrekturfaktortabelle auf einer Seite halb versteckt unterzubringen, als direkt den Faktor 0,7 in das Datenblatt einfliessen zu lassen. Eine Grafik des zulässigen Ripplestroms im Verhältnis zur Temperatur habe ich noch nicht gesehen. Arno Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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