Hydraulische Autopark-Hebebühne mit 3-ph. Motor 1,5 kW / 380V 3,6A oder 220V 6,2 A
Schlüsselschalter betätigt Schütz mit Motorschutzschalter in Aufwärtsfahrt
Laufzeit ca. 1 Minute, 2x am Tag
Kabel zur Garage NYY-J 5x2,5 mm2
Aufgabe:
Motor mit einer Phase betreiben
Grund:
Für die neue Photovoltaikanlage (Volleinspeiser) auf der Garage "brauche*" ich zwei der 5 Adern
Neues oder zusätzliches Kabel ist nicht möglich
Gesucht:
Frequenzumrichter/Konverter 1x230 V -> 3x230 V den man "hart" ein- und ausschalten kann und sofort startet, fest eingestellte Hochlaufzeit von ca. 1 s.
FU mit keinem oder nur geringem Standbyverbrauch ginge auch, dann evtl dauernd am Netz hängen lassen und per Eingang schalten?
Gibt es sowas im "bezahlbaren" Bereich? Das Teil bräuchte nichtmal ein Display oder Bedienknöpfe.
Andere Lösung:
Mit 100uF MKP Kondensator auf Steinmetzschaltung umbauen, hab ich bestellt und teste demnächst. Lieber wäre mir aber ein FU damit der Motor bzw. Pumpe mehr Drehmoment hat.
Das das mit zwei verschiedenen Stromkreisen in einem Kabel elektrisch nicht ganz in Ordnung geht ist mir bewusst. Die Kabel enden aber jeweils in einem Abzweigkasten und würden dementsprechend markiert.
Steinmetzschaltung musst Du probieren. Wenn die Pumpe entlastet anläuft, kann das funktionieren, aber rechne mit einem sehr hohen Strom auf der Phase, die den Motor speist. Motorüberlastung wäre mir nicht ganz so wichtig, wenn der nur eine Minute lang läuft und dann Zeit zum Abkühlen hat, steckt der eine halbwegs passable Überlastung weg.
Der Umweg mit dem FU wäre natürlich besser und die vorgeschlagenen Micromaster sind wirklich gute Geräte. Dauerhaft laufen lassen würde ich sie nicht, aber bei Außenmontage musst Du mit Luftfeuchtigkeit und Kondenswasser aufpassen. Sonst wird aus Deinem Frequenzumrichter mit einem Knall ein Briefbeschwerer. Daher auch lieber etwas mehr Leistung nehmen als der Motor hat, wenn man sowas auf Kante näht, geht das oft schief. Die Micromaster vertragen laut eigener Erfahrung zwar eine ordentliche Tracht Prügel (kurzer lastloser Probe-Anlauf eines Kältemittelverdichters mit 10kW Motor an einem Micromaster 420 mit 2,2kW war kein Problem) aber sowas ist nichts für den Alltag.
Micromaster sind wirklich gute Geräte. Dauerhaft laufen lassen würde ich
sie nicht, aber bei Außenmontage musst Du mit Luftfeuchtigkeit und
Kondenswasser aufpassen.
In der BA steht: Maximale Netz-Einschalthäufigkeit alle 30 s
somit müsste ich einen Taster zum "starten" der Anlage mit Zeitrelais einbauen der dem FU Spannung gibt und diesen dann per Eingang schalten.
Oder noch besser einen Endschalter für das Tor, nur wenn es offen ist läuft das Teil.
Dann spielt auch der Standbyverbrauch keine Rolle mehr, diesen finde ich nicht in der Anleitung.
Das wäre ja dann auch ein Kondensatormotor oder irre ich mich?
Klar, aber eben keine Steinmetzschaltung.
Ein Kondensatormotor kann bei der kleinen Leistung (fast) so gut sein wie ein Drehstrommotor (max. 66%). Ggf. gibt es den auch "eine Nummer größer" mit gleichem Flansch. In jedem Fall wäre das die einfachere und vermutlich billigere Lösung.
Anderen Motorschütz rein, fertig. Das wär ja wirklich einfach und noch einigermaßen günstig. Im Defektfall hätte ich noch den Drehstrommotor mit Kondensator übrig
Hast du ein Schaltbild für einen 1-Phasen Motor ohne Steinmetzschaltung?
Kann mir das gerade nicht vorstellen
Die Schaltung ist zwar ähnlich, Kondensatormotore und Steinmetz-
schaltung sind trotzdem zwei verschiedene Paar Schuhe. Grund-
sätzlich spricht nichts dagegen, das ein mindestens gleichstarker Kondensatormotor Deinen Drehstrommotor ersetzen kann. Du brauchst
aber vermutlich neue, für Motoren geeignete Leitungsschutzschalter,
da Motore beim Anlauf bis zu zehnfachen des Nennstroms brauchen.
Frequenzumrichter/Konverter 1x230 V -> 3x230 V den man "hart" ein- und
ausschalten kann und sofort startet, fest eingestellte Hochlaufzeit von
ca. 1 s.
FU mit keinem oder nur geringem Standbyverbrauch ginge auch, dann evtl
dauernd am Netz hängen lassen und per Eingang schalten?
Mir ist die Beschreibung zu einfach gehalten. Wenns jedoch tatsächlich so wäre könnte ein einfacher FU und das Umklemmen des Motors von Stern auf Dreieck die beste Lösung sein.
Autoparkhubbühne hört sich für mich danach an, dass das Auto bei unterer Position hineingefahren wird und dann die Bühne hydraulisch angehoben um den Platz freizugeben oder eine untere Ebene in Einfahrtposition zu heben.
Bleibt da die ganze Last auf den Hydraulikzylindern stehen oder findet da in oberer Position nicht auch noch ein Aufsetzvorgang statt von dem aus vor dem Absenken zunächst wieder ausgehoben werden muss?
Bleibt da die ganze Last auf den Hydraulikzylindern
Ja, mit Magnetventil wird dann wieder abgesenkt.
Ich probier zunächst den Kondensator, falls das zu langsam wird kann ich einen Wechselstrommotor kaufen.
FU ist halt auch ne geile Lösung aber definitiv fehleranfälliger inkl. Einschaltkontakt am Tor.
Super ärgerlich wenn die Hebebühne nicht geht und der Mieter das Auto nicht rausbekommt, ich wohn da nicht und an dem Motor hängen zwei Garagen für vier Autos (Nachbar inkl.).
Deshalb K.i.s.s
Würde ich übrigens nie bauen so'n Scheiss, ist teuer ohne Ende, Reparatur kostet ne Stange Geld und nervig. Man kann nichts an die Wand hängen und automatisches Garagentor ist auch nicht möglich.
Mach doch bitte mal aussagekräftige Fotos von dem ganzen Aggregat. Inklusive Block (Ventile etc). Habe ich es richtig gesehen dass da ein Prüfanschluss vorhanden ist?
Entscheidend wäre ja ein druckloser Anlauf um den Ia geringer halten zu können.
Noch ne doofe Frage: ist das alles Eigentum oder vermietet oder Ähnliches?
Auf dem Foto oben ist das das ganze Aggregat. Gibt nur noch Magnetventile weiter unten zur Verteilung rechte/linke Garage und ablassen.
Die Alufahrbahn habe ich erst erneuern lassen (8k!) weil die alten Bleche durchgerostet waren vom Wintersalz. Tolle Konstruktion.. Über die Garagenmiete holt man das nie wieder rein.
Habe ich es richtig gesehen dass da ein Prüfanschluss vorhanden ist?
Ja, da ist auch ein Zettel dran mit Prüfung Überdruckventil 125 bar. Das öffnet wohl wenn man ganz oben ist und den Schlüsselschalter weiter "rauf" hält.
Gehört alles mir, ist aber vermietet. Sonst würd ich da ja nicht dran rumschrauben.
Ich vermute mal, das ein Drehstrommotor mit Steinmetzschaltung nicht
genügend Leistung für Deine Hydraulikpumpe hat.
Das fürchte ich auch! Ein Drehstrommotor in Steinmetzkonfiguration wird wahrscheinlich nicht mehr gegen Last anfahren/heben.
Auch ist Die Leistung des Motors mit Steinmetz viel geringer.
Ich würde es mit einem FU realisieren und ggf den Motor, wie es auch bei der Steinmetzschaltung gemacht werden müsste, in Dreieck schalten.
Habs heute mit einem 100 uF Kondensator ausprobiert und den Motorschütz kurz ausgebaut, Ergebnis war daß er es zwar schafft aber manchmal brummt er nur und selten ist er auch in die andere Richtung gelaufen wo die Pumpe dann nichts gefördert hat.
Habs heute mit einem 100 uF Kondensator ausprobiert und den Motorschütz
kurz ausgebaut, Ergebnis war daß er es zwar schafft aber manchmal brummt
er nur und selten ist er auch in die andere Richtung gelaufen wo die
Pumpe dann nichts gefördert hat.