Weil mein Sohn danach gefragt hatte, bin ich hierauf gestoßen:
http://www.musicnstuff.de/-recording/article/test-franzis-mp3-lautsprecher-selber-bauen.html
Also ich muss schon sagen, was dieser Verlag da raus haut, verschlägt
mir zunehmend die Sprache. Wie kann so einen Schrott ruhigen gewissens
verkaufen? Da sind ja sogar die Chinakracher zehnmal besser und 5 mal
billiger.
- 9V Block Batterien liefern gar nicht genug Strom für sinnvollen
Betrieb - und nicht lange genug
- Gehäuse aus Pappe
- Fake 2-Wege Lautsprecher, dahinter befindet sich ein billigster
Miniatur-Lautsprecher
- Audio-Kabel fehlt
- Batteriefach ist offensichtlich auch keins vorhanden.
Wenn dann wenigstens eine lehrreiche Erklärung dabei wäre, könnte man
zumindest gewollt sein, dafür zu zahlen. Aber die fehlt ja auch.
Wohl zu Recht hat das Produkt bei Conrad nur die minimale Punktzahl
bekommen.
Kennt jemand einen Händler mit üppigem Angebot an anständigen
Lehrbausätzen für Kids? Ich meine nicht, die üblichen LED Herzen und
blinkende Weihnachtsbäume, sondern ehe sowas wie die Sets von Philips
mit denen ich in den 80ern gelernt hatte.
Teo D. schrieb:> Kenn ich von Franzis nicht anders, da wird jeder Scheiß verlegt.
Kannst ja mal gucken, ob Du das Dings bei Franzis findest, ich hab's
nicht gefunden.
Stefan U. schrieb:> - Gehäuse aus Pappe> - Fake 2-Wege Lautsprecher, dahinter befindet sich ein billigster> Miniatur-Lautsprecher
Das steht doch in der Beschreibung, auch das der Hochtöner nur
aufgedruckt ist.
Der Größe nach wird es aber immer noch einen besseren Klang haben als
die Mini-MP3-Würfel, die in den Ramschkisten für die Smartfone liegen.
michael_ schrieb:> Der Größe nach wird es aber immer noch einen besseren Klang haben als> die Mini-MP3-Würfel, die in den Ramschkisten für die Smartfone liegen.
Es gibt für wenige Euros Mini-MP3-Würfel mit erstaunlich guten
Lautsprechern meist ~3W und dafür recht passablen Verstärkern. Da können
die 0,25w Speaker absolut nicht mithalten. Zumal ich denke das eine
Plastikbox besser ist als ein Pappkarton.
Diesen Bausatz finde ich absolut unbrauchbar. Leider habe ich nach
schnellem Googlen tatsche nix gefunden was dem nahe kommt.
Also vermutlich Verstärker Bausatz Lautsprecher und Holz fürs Gehäuse
kaufen. Erheblich mehr aufwand höhere kosten aber je nach Komponenten
mehr zu lernen und besser zu verwenden
Nix gegen die Kosmos Kästen aus den 70ern.
Die heute dürfen ja nichts mehr enthalten, was funktioniert.
Ich hatte als Kind noch Versuchskästen (von meinem Grossvater) anderer
Art, da waren noch Dinge wie hochkonzentrierte Schwefelsäure, sogar
Phosphor, Natrium, Blei, Quecksilber und sogar Uran drin.
Röhren und Zeilentrafos waren nett, auch Blitzkondensatoren gibt es ja
heute nicht mehr.
Das würdest Du heute deinem Sohn auch nicht geben wollen.
Wie es der arme Verlag auch macht ist es falsch......
Michael K. schrieb:> Wie es der arme Verlag auch macht ist es falsch......
Laßt das blöde Ding doch endlich ruhen. Bei Franzis gibt es das gar
nicht mehr im Programm und bei den anderen ist es auch ausverkauft.
Ist ja auch schon mindestens 2 Jahre her.
Frank E. schrieb:> Es ist ein LERN/SPIEL-System, sieht man doch schon am Breadboard
Das Breadboard ist eine gute Idee. Aber wenn ich mir das PDF der
Anleitung anschaue, finde ich kaum etwas, das man mit diesem Bausatz
lernen könnte – da hat Franzis zu viel gespart.
Klar, hier sowas kaufen, ist doch das einfachste.
Hat sicher 3W PMPO und so einen Luxus kann man nicht selber bauen.
4,5X4,5cm, usb, SD, Radio...
ebay 331630859685
Das Kind lernt zwar nichts, aber ist sicher zufrieden.
Tipp für Leute mit kleinen Kindern:
Als unsere Töchter im entsprechenden Alter waren, gab es noch
Walkmänner.
Solch ein Ding, mit Märchenkassette, bewährte sich besonders auch im
Urlaub als Einschlafhilfe.
An den Kopfhöreranschluss kam (einkanalig) ein übriggebliebener
8 Ohm-Minilautsprecher, eingeklebt in eine Plastikdose, mit Löchern.
Geamtkosten ca. 1 DM, für den Klinkenstecker ...
Man sollte tunlichst die Finger von Produkten, speziell auch Bücher, aus
dem Haus Franzis lassen.
Für das viele Geld bekommt man, sorry ist leider so, nur absoluten
Schrott.
Und didaktisch sind die sog. "Bücher" eine bodenlose Frechheit.
Abschreiben und kopieren kann ich auch!
Hatte zwei "tolle" Lernpakete für den Sohn eines Freundes gekauft, 12
Jahre, der sich für das Thema Elektronik sehr interessiert, bei einem
Restpostenladen gekauft.
Zum Glück habe ich mir den Inhalt vorher angeschaut: Grausam!
Viel Blabla um absolut nichts! Hätte ich den originalen Preis bezahlt,
hätte ich mir in den Hintern gebissen.....
Nicht einmal das Breadboard taugt etwas.
Hatte mir dann den Spaß gemacht und die Bauteilekosten bei Reichelt
aufsummiert. Ergebnis: 3,82€ (ohne das Mikrobreadboard, hatte ich nicht
gefunden). Und dann versuchen sie das für den orignären Preis von 49,- €
zu verkaufen. Ich glaube, dass da etwas in den Köpfen des Verlages nicht
stimmt.
Ich kann nur sagen: Franzis == Müllverkäufer.
That's my two cents!
Hp M. schrieb:> Und das sogar in Stereo.
Ein schöner Witz!
Michael U. schrieb:> Ebay-Artikel Nr. 291551931709>> Das Ding dagegen ist ist verblüffend.
Du glaubst doch nicht etwa, das ich da zu tote begeistert bin?
Und wenn der Junior mal aus dem Datenblatt die Wien-Brücke verschaltet
und mit einem Poti versieht, dann die Tonlage zwischen 100Hz und 5KHz
variiert, wird es dem Senior vielleicht unangenehm.
Auch wenn es nur 300mW sind.
Übrigens verkauft Franzis Bücher, welche in D einen gesetzlich hohen
Preis haben müssen.
Hallo
-Wie alt ist der Sohn?
-Steht das Basteln im Vordergrund, oder möchte er auch was lernen?
-Wie hoch ist dein Wissen und das Talent jemanden etwas beizubringen?
Wenn er auch etwas lernen und verstehen möchte und du selber tatsächlich
100%ig vertraut mit der Materie bist -ehrlich zu sich selber sein;-)
sind ein Steckbrett und selbst zusammengestellte Bauteile eine gute
Lösung.
Sehr Preiswert und trotzdem ziemlich hochwertig können auch Schaltungen
aufgebaut werden die eventuell als fertiger Bausatz so nicht verkauft
werden (dürfen).
Mann kann experimentieren, Werte ändern, etwas auch mal extra kaputt
machen (um zu verstehen warum es anders gemacht wird muß woher die
Grenzwerte kommen usw.)
Wenn dann eine schöne gut funktionierende Schaltung entwickelt wurde die
auch "richtig" eingesetzt wird kann diese dann zusammen mir dir auf eine
Lochrasterplatine aufgebaut werden.
Sowohl Bausätze als auch Experimentierkästen bieten "immer" zu wenig für
viel Geld, didaktisch gutes Lehrmaterial bietet mit ein wenig suchen das
Internet zu hauf - im Gegensatz zur meinen Jugendjahren stehen sogar
viele Videotutorials zur Verfügung.
P.S. Preiswerte und Leistungstarke Steckernetzteile gibt es für wenig
Geld (oder liegen sogar oft ungenutzt in irgendwelchen Schubladen herum)
und können bedenkenlos eingesetzt werden - bloss nicht einschüchtern
lassen und teure Batterien verwenden wie es gerne bei
Experimentierkästen gemacht wird.
mfg
Bastler
Bego schrieb:> Das Beste ist das "Potenziometer"http://www.duden.de/rechtschreibung/Potenziometer
ist sogar die empfohlene Schreibweise, erlaubt ist aber beides:
"Potentiometer" oder "Potenziometer"
ich bevorzuge aber auch die Schreibweise ohne "z". Warum weiss ich
nicht...egal.
LG, Björn