Als Zuleitung zur Scheune liegt vom Keller aus eine 25m NYY 5x6qmm Leitung. IN der UV ist ein 40A/0,03mA RCD und einige C16 und B16 Kreise.
Die Leitung liegt in der Erde und im Keller in einem Kabelkanal.
Abgesichert ist sie aktuell mit einer Neozed 32A. Der Sockel ist älteren Baujahrs und die Gewindegänge eines Pols halten die Sichrung nicht mehr richtig.
Folgende Möglichkeiten der Neugestaltung sehe ich:
Neuer Neozedsockel
Sicherungslastentrennschalter 32A
Sicherungsautomat C32
Welche Möglichkeit würde ihr als am sinnvollsten Erachten? Sollte man eine RCD mit höherem Fehlerstrom nach dem neuen Element einbauen?
6mm² zu einer Unterverteilung ist Grenzwertig wenig. Und dann noch in die Holzscheune. Na super.
Bedenke: Viele normale Wohnhäuser sind mit 35A abgesichert. Da gehen 16mm² rein, meist mit 10mm² verdrahtet. Fast den gleichen Strom fährst du über 25m mit nur 6 mm².
Wenn du sowieso mit 32A in jedem Fall absicherst, welchen Unterschied soll es nun machen ob Neozed oder Automat?
Automat ist moderner und einfacher.
Sollte man
eine RCD mit höherem Fehlerstrom nach dem neuen Element einbauen?
Wieso? Was sollte das bringen? Was versprichst du dir davon? Was willst du überhaupt tun?
Höher als 0,03 wäre in Wohngebäuden gar nicht erlaubt. In einer Scheune wahrscheinlich schon. Aber warum?
6mm² zu einer Unterverteilung ist Grenzwertig wenig. Und dann noch in
die Holzscheune. Na super.
Grenzwertig ist relativ, wenn es richtig abgesichert ist. Nach allen Regeln der Strombelastbarkeit und max. Spannungsabfälle ist das alles richtig
Woher weißt du, dass meine Scheune aus Holz ist? Und selbst wenn, spielt das für die Absicherung keine Rolle.
Kann auch auf 25A runter gehen, benötigt werden sie nicht.
wenn es richtig abgesichert ist. Nach allen
Regeln der Strombelastbarkeit und max. Spannungsabfälle ist das alles
richtig
WENN deine Tante Eier hätte wäre sie dein Onkel. WENN jeder alles immer korrekt mache würde, gäbe es niemals Unfälle oder Brände.
Ein bisschen mehr als hart auf der Grenze schadet nicht.
Woher weißt du, dass meine Scheune aus Holz ist?
Geraten. Eine Scheune hat aber so oder so meistens eine hohe Brandlast.
Und selbst wenn,
spielt das für die Absicherung keine Rolle.
Es besteht eben höhere Brandgefahr wenn deine dünnen Kabel heiß werden.
Außerdem kann es sein dass du einen sog. Brandschutzschalter nachrüsten MUSST. Der ist für Holzhäuser Pflicht und der Bestandsschutz erlischt wenn du deine Elektrik neu machst. Aber wahrscheinlich nur wieder für Wohngebäude. Aber du solltest das prüfen.
Außerdem würde ICH so oder so drüber nachdenken, auch ohne Pflicht.
Kann auch auf 25A runter gehen, benötigt werden sie nicht.
Allerdings gibt dir Neozed keine garantierte Selektivität. Wenn man das
will gibt es auch 32A SLS.
Dieser wiederum ist aber nicht selektiv zum "Haupt"-SLS (üblicherweise 35, 50 oder 63A).
Da ich mich auch erst mit einer ähnlichen Frage beschäftigen musste kann ich dir sagen:
Für die Problemstellung "Selektivität bei 3 hintereinander geschalteten Sicherungen" gibt es keine allgemein gültige Lösung.
Entweder hast du keine garantierte Selektivität zwischen der ersten und zweiten oder zwischen der zweiten und der dritten Sicherung. (Annahme: Sicherung 1 ist ein SLS, Sicherung 3 ein B-Automat).
Die höchste Chance hast du in der Praxis wohl wenn du die zweite Sicherung als Neozed ausführst, aber garantiert ist da nichts (schriebst du ja bereits).
So würds ich machen:
Die 5*6mm² mittels SLS absichern (32A oder, für die Nummer Sicher, 25A).
Du hast garantierte Selektivität zwischen Sicherung 2 und 3, und darauf kommts an. Du willst ja nicht dass dir eine defekte Lampe die ganze Scheune abschaltet.
Ein Überstrom direkt auf der 6²-Zuleitung ist unwahrscheinlich. Sollte dieser Fall trotzdem eintreten ist es halt Glücksspiel ob der 1. oder 2. SLS fliegt.
So würds ich machen:
Die 5*6mm² mittels SLS absichern (32A oder, für die Nummer Sicher, 25A).
Du hast garantierte Selektivität zwischen Sicherung 2 und 3, und darauf
kommts an. Du willst ja nicht dass dir eine defekte Lampe die ganze
Scheune abschaltet.
Macht absolut Sinn.
Ein Überstrom direkt auf der 6²-Zuleitung ist unwahrscheinlich. Sollte
dieser Fall trotzdem eintreten ist es halt Glücksspiel ob der 1. oder 2.
SLS fliegt.
6mm² zu einer Unterverteilung ist Grenzwertig wenig
Niemand schrieb was von Unterverteilung. Es wird keinen Stromzähler mehr in der Scheune geben. Eventuell nicht mal mehr nachgeschaltete Sicherungen sondern nur ein CEE32. Obwohl ich auf 16A Auslässe tippen würde, die eine 16A Sicherung brauchen, also ein Gruppenverteiler.
Selektivität wäre dann schön, spart den Weg ins Haupthaus, ist aber nicht Pflicht.
Allerdings sind einzelne 16A Steckdosen die über eine lange gemeinsame N Zuleitung verfügen auch nicht mehr gern gesehen, produziert Überspannung auf den beiden anderen Adern bei Kurzschluss. Man nutzt dann lieber nur eine Phase fur extra Steckdosen.
Das geht aber nir nach der Aufsplittung in Einzelstromkreise, weil der ja auch N trennt.
Dabei ist die lange Zuleitung brandgefährdet, deren Klemmen, eine Maus nagt dran, oder ein Trecker quetscht das Metallrohr das man gegen die Mäuse drum hat .
Es wird aber bloss ein Gruppenverteiler sein, also keine Notwendigkeit
den mit 16mm2 anzufahren, sondern nur passend abgesichert.
Ja sicher braucht man da kein 16mm² aber 5x10 wär schon besser.
Das geht aber nir nach der Aufsplittung in Einzelstromkreise, weil der
ja auch N trennt.
Auch wieder wahr.
Dabei ist die lange Zuleitung brandgefährdet, deren Klemmen, eine Maus
nagt dran, oder ein Trecker quetscht das Metallrohr das man gegen die
Mäuse drum hat .
Wenn der AFDD nur in der UV sitzt macht es wirklich wenig Sinn.
Vielleicht noch ein Grund auf 25A runter zu gehen.
Allerdings sollen AFDD wohl pro Einzelstromkreis verbaut werden.
Wie kann denn der herbeigeredete AFDD (warum muss ich dabei an Affen denken) hier Pflicht sein wenn es diesen noch nicht Mal für 32A gibt.
Oder wird demnächst noch die generelle Herabstufung auf 25A von mit 63A abgesicherten Scheunen gefordert?
Außerdem kann es sein dass du einen sog. Brandschutzschalter nachrüsten
MUSST. Der ist für Holzhäuser Pflicht und der Bestandsschutz erlischt
wenn du deine Elektrik neu machst. Aber wahrscheinlich nur wieder für
Wohngebäude. Aber du solltest das prüfen.
Wo steht das bzgl. Brandschutzschalter für z.Bspl. Holzbauten geschrieben?
Gibt es hinsichtl. öffentlichen Bauten - Kindergärten, Kindertagesstätten uvm. separate Vorschriften?
Mir ist ja egal wofür der TO Geld zum Fenster rausschmeisst aber der einfache Ersatz der Neozed würde völlig reichen. Alles andere ist "nice-to-have" aber nicht wirklich sinnvoll.
Und ein SLS ist nichts anderes als der Ersatz für Neozed in Hinsicht auf "Laienbedienbarkeit", in Bezug auf Selektivität gleichwertig.
Einen Bestandsschutz kann es so in der E-Technik nicht geben, das ist
nun einmal Fakt.
Was meinst du damit?
Wenn es neue Regelungen gibt (z.B. FI Pflicht oder eben AFDD) muss doch niemand die bestehende Elektrik rausreißen und das da einbauen. Das ist für mich Bestandsschutz.
Einen Bestandsschutz kann es so in der E-Technik nicht geben, das ist
nun einmal Fakt.
Was meinst du damit?
Wenn es neue Regelungen gibt (z.B. FI Pflicht oder eben AFDD) muss doch
niemand die bestehende Elektrik rausreißen und das da einbauen. Das ist
für mich Bestandsschutz.
Beispiel:
Vorhandene Steckdosenltg. soll erweitert werden, Nullung vorhanden.
Steckdosenltg. soll erweitert werden, kein FI vorhanden ....
Lampenauslaß Nullung, neue Lampe mit Metallrahmen ...
Verarbeitung NYIF ...., Alu-Hanfltg,/Drähte, NYRUZY ...... in Ausführungen
.....uvm.
Alles andere ist "nice-to-have" aber nicht wirklich sinnvoll.
Und ein SLS ist nichts anderes als der Ersatz für Neozed in Hinsicht auf
"Laienbedienbarkeit", in Bezug auf Selektivität gleichwertig.
Würde ich so nicht sagen. Der SLS hat eine magnetische und eine thermische Auslösung im Gegensatz zur reinen thermischen Auslösung der Neozed, die Selektivität ist sicher gegeben (zum LS) und beruht nicht auf der Kennlinie einer Schmelzsicherung, er ist wieder einschaltbar, hat weniger Verlust und ist daher die zeitgemäßere Form der Vorsicherung. Dass niemals spannungsführende Teile blank liegen, ist ein weiter Vorteil, den du genannt hast. Und optisch wirkt so eine Verteilung auch aufgeräumter/moderner als mit den Schraubsockeln - zugegeben: Bei Lastrennschaltern ist die saubere Optik auch da.
Mir ist ja egal wofür der TO Geld zum Fenster rausschmeisst aber der
einfache Ersatz der Neozed würde völlig reichen. Alles andere ist
"nice-to-have" aber nicht wirklich sinnvoll.
Deshalb auch meine wiederholte Nachfrage nach einem Grund. Vor allem weil auch der FI zur Diskussion stand.
Es könnte ja sein der fliegt dauernd raus, o.ä. Es könnte einen Grund geben einen größeren Umbau zu machen.
Nur es wird keiner mitgeteilt.
Normalerweise würde jeder einfach den defekten Teil austauschen und sonst nichts. In diesem Fall wäre das die Neozed Fassung.
Es könnte einen Grund geben einen größeren Umbau zu machen.
Nur es wird keiner mitgeteilt.
Wenn die Scheune in Zukunft dafür genutzt werden soll um E-Autos zu laden, dann sind Neozed Sicherungen absolut kontraproduktiv. Insbesondere dann, wenn wenn sie in Kunststoffschnapphalterungen untergebracht sind. Die werden bei 32A (22kW) Dauerlast so heiß, dass nur noch geschmolzener Kunststoffbrei an der Hutschiene klebt. Das Kunststoffgehäuse vom Sicherungskasten wird ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.
Außerdem haben einige E-Autos es nicht so gerne, wenn während des Ladevorgangs nur eine Phase ausfällt. Dadurch kann der Bordlader beschädigt werden. Deshalb sollte ein Stift eingesetzt werden, der alle 3 Phasen gleichzeitig trennt!
So etwas passiert nur wenn man die Schrauben nicht richtig anzieht oder viel zu dünne Querschnitte verwendet. Neozed und Diazed sind uralt und millionenfach im Einsatz auch in der Industrie für dauerbelastete Anschlüsse wie Motoren etc.
Wenn die Scheune in Zukunft dafür genutzt werden soll um E-Autos zu
laden, dann sind Neozed Sicherungen absolut kontraproduktiv.
Insbesondere dann, wenn wenn sie in Kunststoffschnapphalterungen
untergebracht sind. Die werden bei 32A (22kW) Dauerlast so heiß, dass
nur noch geschmolzener Kunststoffbrei an der Hutschiene klebt.
Nun ja, ich bin immer etwas skeptisch, wenn Komponenten von einigermaßen seriösen Herstellern angeblich nicht mit deren Nennwerten betrieben werden können sollen. Oder anders ausgesagt: wenn der passende Halter für eine 32A-Sicherung bei 32A Dauerlast schmilzt, liegt’s vermutlich nicht an Sicherung und Halter.
Allerdings sind einzelne 16A Steckdosen die über eine lange gemeinsame N
Zuleitung verfügen auch nicht mehr gern gesehen, produziert Überspannung
auf den beiden anderen Adern bei Kurzschluss. Man nutzt dann lieber nur
eine Phase fur extra Steckdosen.
Selten so einen Blödsinn gelesen.
Erklär mir mal, wie durch einen Kurzschluss z.B. von L1 und N auf den den Phasen L2 und L3 eine Überspannng entstehen soll!
Mehrere Steckdosenkreise über ein 5 poliges Kabel mit einem gemeinsamen N geht sehr wohl. Schon mal was von Phasenverschiebung gehört?
Steht man da als Mitglied mit gepimpten E-Autos Samstags im Rudel an der Tanke (weil an den Ladesäulen kein Bier verkauft wird)?
Vielleicht solltest du da einfach mal austreten, dann passiert das auch nicht mehr. Man hört ja vieles, aber daß da regelmäßig Neozed-Sicherungshalter schmelzen, eher nicht.
Man hört ja vieles, aber daß da regelmäßig Neozed-Sicherungshalter
schmelzen, eher nicht.
Und am stärksten schmilzt natürlich der mittlere Sicherungshalter L2, weil der auch noch der Wärmestrahlung von rechts und links (L1 und L3) ausgesetzt ist.
Und wenn gleich noch der Herr Hinz kommt und behauptet, dass ich hier Blödzinn erzähle, dann lasse ich ihn einfach in dem Glauben und gut is.
Auf dem Bild ist auch ansatzweise zu sehen daß da "Kinderquerschnitte" angeschlossen sind. Nur ausreichende Querschnitte bringen die Wärme aus der Sicherung, das ist Grundlage der Freigabetests. Wenn man das natürlich nicht befolgt....
In der PV Community ist ähnliches zu beobachten, ebenfalls alle möglichen "Überlastungen" wegen des Dauerbetriebes. Jedes einzelne Mal waren mangelnde Querschnitte schuld. Beide "Szenen" scheinen Bastler anzuziehen die keine wirkliche Ahnung von Elektrik haben.
Schon gewußt? Es gibt für Verteilerschränke Vorgaben/Grenzwerte wieviele LS mit welchem Wärmeanfall verwendet werden dürfen. Das sieht teilweise seltsam "leer" aus ist aber notwendig. Auch das geht nicht in die Köpfe rein. Ist ja noch Platz also immer rein damit.
Auf dem Bild ist auch ansatzweise zu sehen daß da "Kinderquerschnitte"
angeschlossen sind. Nur ausreichende Querschnitte bringen die Wärme aus
der Sicherung, das ist Grundlage der Freigabetests. Wenn man das
natürlich nicht befolgt....
Ich gebe zu, da sind nur 6qmm Querschnitte drin, obwohl es wegen der Dauerbelastung eigentlich 10qmm sein sollten. Aber nach dem Austausch durch einen Automaten, steigen die Temperaturen nicht mehr wesentlich über 30°C.
Also können die vermeintlich zu geringen Leitungsquerschnitte, für die starke Erwärmung, nicht Schuld gewesen sein!
Eine D02 Neozed Fassung hat eine Verlustleistung von 1 Watt, der Schmelzeinsatz bei 32A nochmal 1,7Watt. Die bekommt man mit der passenden Leitung locker weg.
Da muß noch etwas anderes gewesen sein oder minderwertige Qualität? Die Daten oben sind für Siemens Produkte.
Da muß noch etwas anderes gewesen sein oder minderwertige Qualität? Die
Daten oben sind für Siemens Produkte.
Ein Neozedhalter mit Metallschraubgewinde kann sicher mehr Temperatur wegstecken, als ein Kunststoffhalter.
Aber ich kann mir schon vorstellen, dass eine Neozed Sicherung bei 32A gut warm wird, die soll ja schließlich bei spätestens 35A Dauerlast durchbrennen und nicht erst bei 45A.
Erklär mir mal, wie durch einen Kurzschluss z.B. von L1 und N auf den
den Phasen L2 und L3 eine Überspannng entstehen soll!
Mehrere Steckdosenkreise über ein 5 poliges Kabel mit einem gemeinsamen
N geht sehr wohl. Schon mal was von Phasenverschiebung gehört?
Das Datenblatt von Siemens zeigt für einen LS 32A "B" sage und schreibe 3,9Watt Verlustleistung.
Also ist die Neozed KLAR besser.
Ist auch kein Wunder, denn der Kontaktdruck erfolgt beim LS intern nur durch Federn, bei der Neozed durch die (menschliche) Kraft beim Eindrehen des Schmelzeinsatzes. Und je größer die Anpresskraft desdo geringer die Verlustleistung.
Allerdings sind einzelne 16A Steckdosen die über eine lange gemeinsame N
Zuleitung verfügen auch nicht mehr gern gesehen, produziert Überspannung
auf den beiden anderen Adern bei Kurzschluss. Man nutzt dann lieber nur
eine Phase fur extra Steckdosen.
Selten so einen Blödsinn gelesen.
Erklär mir mal, wie durch einen Kurzschluss z.B. von L1 und N auf den
den Phasen L2 und L3 eine Überspannng entstehen soll!
Mehrere Steckdosenkreise über ein 5 poliges Kabel mit einem gemeinsamen
N geht sehr wohl. Schon mal was von Phasenverschiebung gehört?
Muss man das erklären ? Sternpunktverschiebung ist doch wohl Allgemeinwissen.
Nur bei Kurt nicht. Blöd ist hier also genau einer.
Ich hab keine Lust das zu erklären, was jedem bekannt ist, lies selber
und beachte bei einem Kurzschluss L1 an N, daß das Ende vom N-Leiter bis zur Hälfte (115V~) an L1 herangezogen wird, weil ja auch L1 über den Zuleitungswiderstand die andere Hälfte des Spannungsabfalls abbekommt.
Ich hab keine Lust das zu erklären, was jedem bekannt ist, lies selber
Jedem?
Komm mal in der Realität an - und nein es betrifft nicht nur "Oma Elsa" sondern auch den Schreinermeister, den Maschinenschlosser, wahrscheinlich auch die meisten Mechatronikern (die welche es wissen dann aber nur aus persönlichen Interesse oder weil sie mehr wollen).
Überraschung:
Die Welt besteht nicht nur aus deiner Höhle, aus diesem Forum und den Kollegen deines Arbeitsplatzes...
Da müsste mir mit den 50A Neozed Einsätzen ja himmelangst werden!
Wir hier schon gesagt/vermutet wurde muss an dem fotografierten NeoZed Halter etwas faul gewesen sein! Dieser ist laut aufschrift für bis zu 63A zugelassen. Und bis dahin vervierfachen sich die Verlustleistungen gegenüber 32A sogar noch! Ich will aber nicht abstreiten, dass die Neozed Halter mit Klappdeckeln öfter Probleme machen als welche mit Schraubeinsätzen. Ich habe letztere weil ich damals dummerweise nur mit 10mm² zu den UVen gefahren bin und die Neozed nachrüsten musste.
Muss man das erklären ? Sternpunktverschiebung ist doch wohl
Allgemeinwissen.
Vielleicht sollte dir mal jemand den Unterschied zwischen Unterbrechung und Kurzschluss erklären. Die Mitte des Sternpunktes ist nämlich der N-Leiter. Und der Sternpunkt würde sich verschieben, wenn N unterbrochen ist. Dadurch kann, wenn die L-Leiter stark unterschiedlich belastet sind tatsächlich eine gefährliche Überspannung an den Verbrauchern entstehen. Bei Kurzschluss zwischen L und N fliegt die Sicherung, hoffentlich wurde die net vergessen...
Ich rede von Kurzschluss, L1 mit N am Ende der Leitung verbunden.
Und ja, das ergibt auch eine Sternpunktverschiebung.
Spannend...
Wenn jetzt also mein Nachbar an seinem 63A Hausanschluss einen Kurzschluss (L1-N direkt hinter dem SLS) hat, dann gibt das eine Sternpunktverschiebung (mit ggf. den typischen Auswirkungen auf Wechselstromgeräte) im gesamten Viertel das über den gleichen EVU Trafo versorgt wird?
Wenn jetzt also mein Nachbar an seinem 63A Hausanschluss einen
Kurzschluss (L1-N direkt hinter dem SLS) hat, dann gibt das eine
Sternpunktverschiebung (mit ggf. den typischen Auswirkungen auf
Wechselstromgeräte) im gesamten Viertel das über den gleichen EVU Trafo
versorgt wird?
Wenn jetzt also mein Nachbar an seinem 63A Hausanschluss einen
Kurzschluss (L1-N direkt hinter dem SLS) hat, dann gibt das eine
Sternpunktverschiebung (mit ggf. den typischen Auswirkungen auf
Wechselstromgeräte) im gesamten Viertel das über den gleichen EVU Trafo
versorgt wird?
Wenn jetzt also mein Nachbar an seinem 63A Hausanschluss einen
Kurzschluss (L1-N direkt hinter dem SLS) hat, dann gibt das eine
Sternpunktverschiebung (mit ggf. den typischen Auswirkungen auf
Wechselstromgeräte) im gesamten Viertel das über den gleichen EVU Trafo
versorgt wird?
Ja.
Und wer bezahlt dann ggf. kaputte Geräte? Mein Nachbar, das EVU oder meine Versicherung?
Wenn jetzt also mein Nachbar an seinem 63A Hausanschluss einen
Kurzschluss (L1-N direkt hinter dem SLS) hat, dann gibt das eine
Sternpunktverschiebung (mit ggf. den typischen Auswirkungen auf
Wechselstromgeräte) im gesamten Viertel das über den gleichen EVU Trafo
versorgt wird?
Damit das keine gibt müsste das gesamte Netz Null Ohm Innenwiderstand haben...
Und wenns eine Verschiebung von 10 -15V gibt? Was soll da passieren?😉
und beachte bei einem Kurzschluss L1 an N, daß das Ende vom N-Leiter bis
zur Hälfte (115V~) an L1 herangezogen wird, weil ja auch L1 über den
Zuleitungswiderstand die andere Hälfte des Spannungsabfalls abbekommt.
Nur gibt es selbst in der steinältesten Elektroinstallation mindestens zwei Sicherungen, von denen mindestens eine im Kurzschlußfall L-N innerhalb von ms auslöst.
Nur gibt es selbst in der steinältesten Elektroinstallation mindestens
zwei Sicherungen, von denen mindestens eine im Kurzschlußfall L-N
innerhalb von ms auslöst.
"Fachkräfte", "geistig beschränkt", merkste selbst oder?
Folgende Möglichkeiten der Neugestaltung sehe ich:
Neuer Neozedsockel
Sicherungslastentrennschalter 32A
Sicherungsautomat C32
Welche Möglichkeit würde ihr als am sinnvollsten Erachten?
Sicherungsautomat C32 -> also einen Leitungsschutzschalter
oder
den Sockel reparieren, eine 1:1 Reperatur ist keine Erweiterung der Anlage, wenn sich die Betriebsbedingungen seit der Errichtung der Anlage nicht geändert haben ist das sicher die einfachste Lösung
Sollte man eine RCD mit höherem Fehlerstrom nach dem neuen Element einbauen?
Nein Warum, 30mA Fehlerstrom sind doch in Ordnung.
Ich habe die beiden Möglichkeiten, mit den gegebenen und einigen angenommen Bedingungen mal mit einem Berechnungsprogramm gerechnet. Wie schon geschrieben sind die LSS der Unterverteilung Scheune nicht selektiv.
Das PDF Scheune_Neozed habe ich leider vor der Prüfung gedruckt, deshalb steht da "nicht geprüft". Bei der Prüfung kam aber das gleiche Ergebnis raus nämlich, dass die LSS der Scheune nicht selektiv sind.
Mit welcher Netzform und Leitungslängen hast du da gerechnet? Die Selektivität zwischen Neozed und LS ist bei zwei Stufen und üblichem Netzaufbau gegeben.
Das sieht je nach Netzimpedanz (Nähe zum Trafo, Leitungsnetz Straße etc.) evtl. anders aus.
Der Eli wird sich bei Erstellung der Anlage (hoffentlich) schon etwas gedacht haben als er das Neozed dahin gebaut hat.
Mit welcher Netzform und Leitungslängen hast du da gerechnet?
Steht doch in der PDF aus dem Anhang, ich habe mit einem TN-Netz gerechnet.
Die Sicherungen sind ja auch Selektiv, ich meinte die Leitungsschhutzschalter der Unterverteilung. Da die Scheune aber sicher keine 24/7 Versorgung braucht und die Selektivität vom Netzbetreiber für die HA-Sicherungen gefordert ist. Sollte es soweit in Ordnung sein.