DCO Abweichungen beim MSP430

Gast #1321796
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Hallo,

ist es möglich, dass der DCO Clock des MSP430 bei 4 MHz von Hardware zu 
Hardware um 300 kHz abweichen kann? Ich hab eine stabile 4 MHz Frequenz 
eingestellt gehabt. Nun habe eine eine weitere Plattform gebaut, gleiche 
Hardware, gleiche Software... Und der DCO schwankt von 4,1 MHz bis 4,3 
MHz. Ich finde einfach keinen Grund dafür. Habt ihr eine Idee?

Danke schön!
#1321826
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@  Gast (Gast)

>Hardware, gleiche Software... Und der DCO schwankt von 4,1 MHz bis 4,3
>MHz. Ich finde einfach keinen Grund dafür. Habt ihr eine Idee?

Der DCO ist ein normaler RC-Oszillator, diese Toleranz ist normal. 
Müsste auch so im Datenblatt stehen.

MfG
Falk
Persönliche Seite #1321836
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Das habe ich mal bei einem 'F1611 gemacht. Wobei ich das nicht mit 
dieser Library, sondern direkt in C gemacht habe.
Funktionierte, war aber für meine Anwendung unbrauchbar, da die 
effektive Frequenz zwar langzeitstabil war, im kurzzeitigen Bereich aber 
ziemlich umhereierte.

Du hast allerdings meine Frage noch nicht beantwortet: Hast Du die 
DCO-Kalibrierwerte aus dem Info-Memory verwendet?
(Die hat der von mir damals verwendete 'F1611 nicht, aber die 
'F2xxx-Reihe hat sie)
Gast #1321878
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Hallo!

Ne die habe ich nicht verwendet. Ich habe die Registerwerte entsprechend 
4 MHz berechnet. Wo ist denn der Unterscheid zwischen den kalibrierten 
Werten seitens TI und den selbst errechneten? In beiden Fällen sollte 
der RS Oszillator die gleiche Ungenauigkeit zeigen oder nicht?

Danke!
Gast #1321884
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Hi,
Im Datenblatt sind die Toleranzen über Spg und Temperatur aufgeführt.
Ich meine um die 2% rum.
Schau Dir einfach mal die Code Beispiel von Ti zu dem Thema an.
Ich habe eine serielle Debug Schnittstelle laufen, die mit 56200 Baud 
zuverlässig arbeitet. Zeitbasis ist der DCO !

Noch einen schön Tag und viel Spaß beim Datenblatt lesen !
Gruß
Siegmar
Gast #1321903
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>Wo ist denn der Unterscheid zwischen den kalibrierten
>Werten seitens TI und den selbst errechneten?
Die DCO-Werte kann man nicht vernünftig berechnen, da die 
Exemplarstreuung viel zu groß ist (s.Datenblatt).Vorausgesetzt Du 
verwendest einen F2xx, dann hat TI sich die Mühe gemacht, 4 Frequenzen 
(1, 4, 8 und 16MHz) für jeden einzelnen MSP zu kalibrieren, wodurch 
die Exemplarstreuung eliminiert wird.
Lediglich die Abweichungen durch Versorgungsspannung und durch 
Temperatur bleiben noch vorhanden, sind aber bei den F2xx Typen auch 
recht stabil (je nach Anwendungsfall)!

>In beiden Fällen sollte
>der RS Oszillator die gleiche Ungenauigkeit zeigen oder nicht?
S. oben.
Vcc, Temp: ja
Exemplarstreuung: nein

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