Es gibt eine AppNote* von TI, die Oversampling mit dem DAC_12
beschreibt.
Um ein Bit mehr Auflösung zu erlangen, ist ein vierfaches Oversampling
erforderlich, bei zwei Bit mehr Auflösung entsprechend ein 16-, bei drei
Bit mehr ein 64- und bei vier Bit mehr ein 256-faches Oversampling.
Der "Trick" auf der Softwareseite ist, daß bei der Mittelwertbildung bei
2^n-fachem Oversampling die Summe aller Samples nicht durch 2^n, sondern
nur durch 2^(n/2) geteilt wird, bei 256-fachem Oversampling (n = 8) wird
die Summe also nur durch 16 geteilt.
Wenn das Schaltungsdesing ausreichend sauber ist (Abblockkondensatoren
in Doppelausführung 100n + 10n an allen Versorgungsspannungsanschlüssen
etc., ausreichende Masseflächen etc.), dann sind mit
256-fach-Oversampling tatsächlich reale und stabile 16 Bit Auflösung
erzielbar.
Das habe ich mit einem 'F449 (auf dieser Testplatine
http://olimex.com/dev/msp-449stk2.html, kein besonders gutes Layout),
einem 'F1611 und einem 'F5438 (die letztgenannten auf einer eigens dafür
entwickelten Platine) durchgeführt.
Für Deine gewünschten 500 Hz Samplerate ist bei 256-fach-Oversampling
also eine reale Samplerate von 128 kHz erforderlich - das schafft der
'F5438 locker.
*)
http://focus.ti.com/general/docs/lit/getliterature.tsp?baseLiteratureNumber=slaa323