Gast
#6146865
Hallo Gemeinde, ich habe auf einem MSP-EXP430G2 LaunchPad einen MSP430G2231 gesteckt und diesen erfolgreich in den Zustand LPM3 gesetzt. Dabei ist der 32.768-kHz clock crystal NICHT angeschlossen. Somit läuft der MSP430 mit seinem internen Takt. Das kleine Progrämmchen nutzt den WatchDog-Timer-Interrupt, um den MCU wieder aus dem Schlaf zu holen. In einer while(1)-Schleife wird dabei immer ein Ausgang getoggelt an dem eine LED hängt. Sprich, ich sehe die LED in einem Zyklus blinken. Super. Die Stromaufnahme ist hierbei ca. 4,7uA. Wenn die LED an ist natürlich ca. 1300uA höher. So weit so gut. Nachdem ich damit so super schnell Erfolg hatte, habe ich mir einen MSP-FET und einen MSP430G2553 im DIP-Package fürs Breadboard geholt. Da die MSP430 kaum externe Bauelemente benötigen, war auch dieser Versuchsaufbau schnell aufgesteckt. An P1.0 hängt auch an diesem Aufbau die LED. Ich habe 1:1 den Quellcode wie beim Launchpad und dem G2231 hergenommen (unter CCS v7), kompiliert und mit dem MSP-FET eingespielt. Die LED wird geht an, der MCU geht in LPM3 (sehr geringe Stromaufnahme und die IDE sagt, dass in LowPower die Debug-Möglichkeiten limitiert sind), doch leider wacht der MCU nicht wieder auf. Die LED bleibt an und blinkt somit nicht... Jetzt ist natürlich die Frage, woran das liegen könnte? Das Launchpad hat doch auch keine weiteren Bauteile drauf und ich habe bis dato immer geglaubt, dass der Quellcode innerhalb der MSP430-Familie kompatibel sein sollte... Merkwürdig. Haben die irgendwie ein unterschiedliches Clock-System? Muss ich beim "größeren" G2553 mehr machen in Richtung Interrupts freischalten, akivieren etc.? Stehe gerade echt auf dem Schlauch und komme nicht weiter... Ach ja, der LPM3 bzw. das Aufwachen sollte auch funktionieren, wenn der MSP-FET dranhängt oder? Ich meine nur, ein Pin vom MSP-FET wird mit Pin16 des MSP430G2553 verbunden, der ja der RESET-Pin ist. Nicht das da etwas schief läuft. Herzlichen Dank erst einmal... Viele Grüße