Wofür "bfd" steht, weiß ich nicht genau. Die Fehlermeldung meint, daß
das Programm mit dem von Dir gewünschten Ausgabedateiformat nichts
anfangen kann. Also RTFM... Ah ja, -O beschreibt laut man page den
"bfdname" des Ausgabeformates. "avrobj" ist ein ungültiges
Ausgabeformat.
Ich vermute mal, daß damit das Atmel-AVR-COFF gemeint wäre, das vom
AVRstudio verstanden wird. Dieses Format ist den GNU-Tools native nicht
bekannt. (Es gab aber offenbar früher einen Hack, mit dem man dieses
direkt erzeugen konnte, wahrscheinlich war der in der avrfreaks-Version
eingebaut. Weiß ich aber nicht genau, habe kein Windows und kein
AVRstudio.)
Dafür gibt es derzeit objtool als Konvertierungswerkzeug. Eric will
sich aber bemühen, ob nicht der alte Hack doch irgendwie Einzug in die
offiziellen binutils finden kann (zumindest, wenn diese für das Target
"avr" compiliert werden).
Die generischen Makefiles haben alle so ihre Probleme. Das größte
seht Ihr hier alle selbst gerade: sie werden als Blackbox benutzt,
ohne daß der Anwender die geringste Ahnung hat, wie "make"
funktioniert. make ist eigentlich nicht so schwer zu lernen, aber
sorry, in einem gräßlichen Nicht-Editor eines HTML-Formulars kann ich
das auch nicht reinhämmern. Das beste ist es sich eigentlich, ein
gutes kleines Beispiel zu schnappen und dies dann anhand der
Originaldoku zu verstehen. In der nächsten WinAVR-Version werden die
offiziellen examples der avr-libc mit dabei sein, die besitzen derartige
"klein aber fein" Makefiles.
Sorry, ob es dafür was in Deutsch gibt, habe ich keinen Schimmer. Wozu
auch? Wer die AVR-Datenblätter versteht, sollte auch genug Englisch
können, die make-Doku zu verstehen... (Und wer die AVR-Datenblätter
nicht versteht, hat wohl ohnehin schlechte Karten.) Ich glaube, in
dieser Branche sind fundamentale Englischkenntnisse einfach
Voraussetzung
fürs Überleben.