Barcodes zur Nummerierung von Platinen und Baugruppen

Gast #2389355
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Hallo,

ich stehe gerade vor folgendem Problem: Wir würden in unserer 
Kleinserienfertigung gerne die Platinen mit einer eindeutigen 
Seriennummer versehen, die wir als Aufkleber mit Barcode auf die Boards 
bringen wollen. Was angeschafft werden muss ist ein Drucker und ein 
Scanner - und hier erschlägt mich leider das Angebot. Die Aufkleber 
sollten natürlich so klein wie möglich werden, da manche Baugruppen sehr 
klein sind. Kann jemand vielleicht aus seiner Erfahrung heraus einen 
bestimmten Barcode-Typ und passendes Equipment empfehlen?

Danke schonmal,

Christoph
Gast #2389364
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Warum einen Spezialdrucker anschaffen? Von Zweckform gibt es doch diese 
DIN-A-4-Bögen (auch wasserfeste Folie) mit Aufklebern in allen Größen 
und Varianten.

Man druckt dann halt - sagen wir - 100 Aufkleber auf einmal.

Als Scanner würde ich die einfache Variante wählen, die wie eine USB- 
oder PS/2-Tastatur funktioniert und entsprechend nur eingestöpselt 
werden muss. Dann spart man sich die Treiberprobleme.
#2389375
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versuch es doch mal mit qr code, ist quadratisch und kompakt, nach 
wunsch auch mit prüfsumme usw. Auch die ausrichtung macht er selber , 
lässt sich also auch kopfüber und in weiten grenzen auch im schiefen 
winkel scannen. Bei bedarf ließen sich sogar noch zusatzinformationen 
speichern. Was zu finden ist ist lediglich ein passender scanner und 
printetiketten in quadratisch.
#2389669
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Für eine Seriennummer oder eine MAC brauchts keinen QR-Code, da reicht 
ein normaler Barcode aus. Wenn der Scanner als "Keyboardquelle" dienen 
soll, sind die reinen Barcodescanner auch günstiger.

Ich habe sowas für die initiale MAC-Programmierung gemacht. Ein 
Perl-Script erzeugt mit

http://code.google.com/p/postscriptbarcode/

eine Postscriptdatei mit lauter Code93-Blöcken fortlaufender MACs für so 
ein A4-Aufkleberblatt. Zusäzlich gibts noch ein paar kleine Kästchen für 
Checkmarker im Endtest. Da 65 Aufkleberchen drauf sind, hat das erste 
keinen Strichcode, sondern nur den MAC-Bereich im Klartext, das wird 
dann mit Datum versehen in das Produktionslogbuch geklebt. Die 
restlichen 64 sind dann MACs.

Bei der Produktion kommt erst der Aufkleber drauf, dann wird per Scanner 
die MAC als normale Keyboardeingabe erfasst und über ein etwas grösseres 
shell/openocd-Gescripte ein mit der MAC gepatchter Bootloader ins NOR 
geflasht, der dann beim ersten Booten die MAC ins Netzwerk-EEPROM 
schreibt und sich dann per TFTP die restlichen Mbytes selbst zieht und 
flasht. Mit der Aufklebermethode ist garantiert, dass keine MAC doppelt 
vorkommt. Es kann höchstens mal eine "fehlen", wenn die Platine nicht 
geht und sich nicht flashen lässt. Ansonsten geht das Flashen mit dem 
Scanner wie's Brezelbacken...
Gast #2389814
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Thermotransferdrucker Godex EZPi-1300 (300 dpi - es soll ja klein 
werden!), passende Barcode-SW mit aufsteigenden Seriennummern, Datum, 
papipapo ist dabei.
Passende Rollenetiketten in jeder Ausführung und Größe gibt es z.B.
bei Labelident.
Empfehlung: Harzband und Polyesteretiketten.
Gast #2396939
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Hi, wir haben auch den CAB 4+ in 600 DPI und drucken damit Barcodes auf 
Label für Biomaterial-Röhrchen.
Data-Matrix mit ca. 4mm Kantenlänge, darin stecken derzeit glaub ich 22 
ASCII-Zeichen. Lässt sich problemlos scannen.

Viele Grüße,
Matthias
Gast #2402332
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Du könntest es auch z.B. per p-touch (~40 euro) drucken lassen und dann 
draufkleben/schmelzen bei einer Kleinserie denke ich ist der 
Preis/Arbeitsaufwand der Beste.

Einlesen per "billig" std. Barcodescanner (evtl einen selbst bauen, oder 
einfach z.B. ein Android-Smartphone nehmen) und ein paar Skripte 
dahinter.

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