audio switch i2c

Gast #643533
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hallo allerseits
ich möchte ein audiosignal (cd-player etc) rhythmisch an und aus 
schalten. ca 85ms an, 85ms aus - als maximale geschwindigkeit.
im moment experimentiere ich noch it 4066/4053. - habe aber das gefühl 
dass die soundqualität leiden wird (zb.knacken)
hab heute mal n bissl im forum geblättert und einen i2c ic gefunden der 
ein- und ausfaden kann - find das ding aber nicht mehr.
kenn jemand das ic oder hat eine idee welchen man da nutzen könnte.
i2c oder spi ist egal, wichtig ist nur dass das vernünftige qualität 
bleibt.
achja - bei maxim gibts auch ein paar audio switches die in frage kämen, 
aber die werden fast nirgendwo vertrieben.

so jetzt erstmal schluss - wäre super wenn ihr den einen oder anderen 
euch bekannten ic posten könntet (also audioswitch oder fader - lieber 
aber fader ;-)

nen schönen gruß
brain
Gast #643666
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hi
- ja den hatte ich mir auch mal angeschaut. aber ich finds n bissl 
übertrieben, son fettes ic zu nutzen um einen kanal ein und 
auszuschalten. zumal ich vielleicht noch die ein oder andere kiste davon 
bauen werde.

habe meine experimente mit dem 4053 eben abgeschlossen und bin 
mittelmäßig begeistert: der effekt ist saugeil, der klang mäßig.

also ich hab hier im forum einige diskussionen über audioschalter 
gelesen und bin auch der meinung, dass es beim schalten ein knacken 
gibt, wenn es nicht über ca 5-10ms "eingefadet" wird, desshalb such ich 
jetzt eigentlich mehr nach nem fader über i2c oder spi oder was weiß ich 
;-)
Gast #644692
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Die empfohlenen Switches TDA8425 auch TDA7318 (Reichelt) sind eher 
schlechter als eine diskrete Beschaltung von 4066:

http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/anasw2.htm

Ich habe mich bereits dermassen über die Qualitätsverschlechterung 
geärgert, sodass nur Relais infrage kommen. Es gibt bestimmt gute 
Analogswitches kenne aber keinen. Die o.g. taugen jedenfalls nicht. Dem 
Signal fehlt es hinterher an "Pepp". Ich kann dir auch nicht sagen wie 
man sowas messtechnisch eingrenzen kann. Klangqualität ist immer noch 
ein Mysterium, Klirrfaktor und Rauschabstand beschreiben die Sache nicht 
hinreichend.

In meinem einfachen Fall habe ich das Signal über eine Diode mit 
Konstantstromquelle geschaltet. Die Konstantstromquelle wird einfach 
umgepolt und damit das Signal durchgelassen oder gesperrt.

Ich verwende PGA2310 und kenne noch nix besseres.
Bei einem Aussteuerbereich von 14Volt pp ist auch Spielraum.
Es gibt halt einen Schaltknacks, den der PGA2310 via Mute ausblendet.
Gast #644717
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Zwischen dem TDA8425 und dem 7318 bzw. seinem Nachfolger 7348
liegen Welten. Letztere sind absolut Hifi tauglich.
Natürlich kann man das besser machen. Man muß dann aber schon
einen erheblichen Aufwand treiben. Vor allem erfordert es eine
Erfahrung in Schaltungs- und Layouttechnik die nur wenige
Amateure haben.
Die Schaltungen aus dem ELKO erreichen jedenfalls nicht die
Qualität eines TDA7318, der übrigens über ein zero-crossing
Detektor verfügt.
Gast #644740
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@Nörgler
ich muss dir in allen Punkten zustimmen.

Ein Fakt, der den 7318 aus dem Rennen wirft ist der Aussteuerbereich. 
Beispielsweise stört mich, dass der Lautstärketeil vor der Klangregelung 
liegt. Wenn beispielweise eine Badewannenabstimmung eingestellt wird 
(Bass+Höhen maximal) mit + 14dB, dann darf der Eingangspegel nur 
höchstens 1Vpp betragen bevor das Clipping einsetzt, an diesem Punkt 
liegt der Klirr schon bei 0,7%-1%. Alle CD-Player liefern 2Volt-2,8Vpp. 
Ich habe das dann so gelöst, dass die Ausgangsstufe, die normalerweise 
für Balance zuständig ist für die eigentliche Lautstärke regelt. Man 
möchte schließlich nicht alle Störgeräusche der Klangregelung 
pegelunabhängig mitverstärken.

Der Eingangswahlschalter der 4 Sources umschaltet, verschlechter die 
Tonqualität drastisch, den habe ich einfach abgehängt und das SIgnal 
direkt eingeschleift.

Der Bassregler ist in der Musterapplikation als T-Filter mit einem 
Maximum bei 100Hz realisiert. Das habe ich abgeändert, also den 
Massewiderstand, der daraus einen T-Filter macht abgehängt, damit 
erzielt man eine "normale" Bassregelung, der eine 100nF Kondensator kann 
auch entfallen. Der Hochtonbereich setzt zu früh ein. Dort ist ein 
Keramikkondensator von 1,8nF adäquater.

Dass der Klang hinterher langweilig ist konnte ich durch abhängen des 
Eingangswahlschalters verbessern. Eine weitere Verbesserung ist das 
Auskoppeln des Signals am Ausgang mit einem halben NE5532 als 
Spannungsfolger geschaltet, der Koppelkondensator liegt dann am Ausgang 
des NE5532 (70Cents).

Der Aussteuerbereich ist mit maximal 2 Volt trotzdem zu schlecht, das 
ist bei den PGA2311 mit +/-5 Volt Versorgung aber genauso. Dann ist es 
so, das die minimale Lautstärke immer noch zu hoch ist also die 
Einstellung "1" digital. Erst wenn Mute aktiv ist ist wirklich Ruhe.

Dass die Regelungen intern einfach hintereinandergeschaltet sind ist 
unprofessionell, damit steigt mit jeder Stufe der Qualitätsverlust. Vor 
allem die Laustärkeregelung am Eingang schmerzt. Damit wird 
pegelunabhängig alles verschlechtert.

Wenn man den PGA2310 (digikey) dagegenstellt, der ist sowas von solide. 
Auch dort habe ich einen NE5532 zum Auskoppeln gewinnbringend 
eingesetzt.

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