Hallo,
ich möchte für Expirimente eine Spule mit Ferrit- oder Eisenkern, als
Magnetfeldgenerator beschalten, so daß das Elektromagnetfeld mit 150 Khz
schwingt und suche einen möglichst einfachen Schaltplan.
Eingangsspannung kann zwischen 3 - 12 Volt Gleichstrom liegen. Einen
Operationsverstärker möchte ich nicht benutzen.
Im Netz kann ich darüber nichts finden.Weiß Jemand wie ich das am
einfachsten realisieren kann?
Für hilfreiche Hinweise wäre ich sehr dankbar!
Grüße
LL
Hallo Thomas,
danke für den Hinweis,
an den NE555 habe ich auch gleich gedacht, aber gehört daß der bei 150
Khz am Limit wäre, aber vielleicht geht der doch bei 150 noch
zuverlässig?
LL schrieb:> Hallo,>> ich möchte für Expirimente eine Spule mit Ferrit- oder Eisenkern, als> Magnetfeldgenerator beschalten, so daß das Elektromagnetfeld mit 150 Khz> schwingt und suche einen möglichst einfachen Schaltplan.
Du solltest beachten, das diese Frequenz innerhalb des Rundfunk-
bereichs liegt. D.H. Du bekommst möglicherweise Ärger mit dem
Funkmessdienst der Bundesnetzagentur.
Gruss
Harald
@Harald,
Die Sache mit Störung des Runfunks ist zwar prinzipiell richtig, aber es
gibt pro 10000 Einwohner vielleicht noch einen der auf Langwelle Radio
hört. Also so schnell fällt das nicht auf. Außerdem ist die Abstrahlung
bei der niedrigen Frequenz relativ gering. Da muss man schon mit
Langdrahtantenne(Hausinstallation) arbeiten um zu stören. In vielen
Entwicklungslabors wird in "offenem" Aufbau an Schaltnetzteilen mit
Frequenzen von 50kHz bis MHz gearbeitet. Das hat bisher eigentlich
niemand gestört, weil eben die Abstrahlung nicht besonders groß ist.
Ich werde nun doch den Ne555 nehmen und mit astabilem Multivibrator
R1= 1000 Ohm und 5 K Poti zum feinjustieren in Reihe
R2= 500 Ohm
C1= 0,0047 Microfarad
F = dann 153 Khz
beschalten.
Ist das sinnvoll, oder sollte man besser 22 nF für C1 nehmen?
Habe mit dem Script auf der Seite
http://www.kreatives-chaos.com/artikel/ne555-grundschaltungen
berechnet:
Gruß
LL
LL schrieb:> Ich werde nun doch den Ne555 nehmen und mit astabilem Multivibrator>> R1= 1000 Ohm und 5 K Poti zum feinjustieren in Reihe> R2= 500 Ohm> C1= 0,0047 Microfarad> F = dann 153 Khz
Gibts nen besoderen Grund dafür, das Du ausgerechnet die Frequenz des
Deutschlandfunks belegen willst?
Gruss
Harald
Andreas B. schrieb:> Hi,> Ich denke mal, mit 150kHz Rechteck wird er eine ganze Menge mehr belegen> :-)>> Gruss> Andreas
Nun, wenn er die Frequenz einigermassen genau trifft, wirds dann
Störungen bei 450kHz, 750kHz usw. geben. Der leicht gestörte Emfang
des Deutschlandsenders wäre aber vielleicht noch möglich. Früher
saß der ja mal genau auf 150kHz. Da konnte man den sogar als
Frequenznormal benutzen. Warum das geändert wurde, weiss ich auch
nicht.
Gruss
Harald
Ich wohne etwas abseits,
so daß bei Betrieb des Generators der ja minimal dimensioniert ist,
eigentlich Niemand gestört wird.Ich benutze auch keine spezielle
Sendeantenne und auch keine größere Leistung.
Mit dem 150 Khz Elektromagnetfeld möchte ich Versuche betr. einer
eventl. Wirkung auf den menschl. Organismus machen.Ich hatte das vor
einiger Zeit mit 6- 12 H gemacht und festgestellt daß das wirkungslos
war und trotzdem werden solche Magnettherapie-Geräte sehr teuer
verkauft.Ein glatter Betrug!
Die 150 Khz sollen eine Resonazfrequenz von Zellen, bezw.Genen sein und
da möchte ich herausfinden, was dran ist.
Ll
Hi,
>> Die 150 Khz sollen eine Resonazfrequenz von Zellen, bezw.Genen sein und> da möchte ich herausfinden, was dran ist.>
Gar nichts! Die Versuche kannst Du Dir sparen.
Eine Zelle hat keine Resonanzfrequenz. Genausowenig wie Gene.
Gruss
Andreas
Andreas B. schrieb:>> Die 150 Khz sollen eine Resonazfrequenz von Zellen, bezw.Genen sein und>> da möchte ich herausfinden, was dran ist.>> Eine Zelle hat keine Resonanzfrequenz. Genausowenig wie Gene.
Vielleicht ja doch, und deshalb hat man die Frequenz des Deutschland-
senders geändert? :-)
SCNR
Harald