BD139 BD140 Verstärker funktioniert nicht

Gast #5792025
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Das habe ich auch gesehen. Der TO will bei Gelegenheit eine weitere 
Schaltung nach nachbauen. Da würde ich eine Edwin-Endstufe empfehlen als 
Antwort dazu. Die Links enthalten zwei einfache Schaltungen.

Und wenn der TO auf seiner Rasterplatte bei der Eingangsstufe etwas 
Platz läßt, dann kann die erste Stufe des Edwin-Verstärkers auf die 
erste Stufe der Schaltung von aminox86 erweitert/umgebaut werden, wenn 
er es möchte.
#5796213
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O. M. schrieb:
> Ich habe mich jetzt dazu entschieden einen Class D Verstärker zu
> entwickeln.

Sei mir nicht bös, aber sicher willst du nichts entwickeln...eher willst 
du nun eine weitere Schaltung, woher auch immer, nachbaun. Ist ok und 
vielleicht suchst du zuallererst mal nach IC's, die alles, bis auf ein 
paar externe Bauteile, schon mitbringen! Und ich warne dich jetzt mal 
vorsichtig vor der/deiner Illusion, dass ClassD einfach ist, gegenüber 
den schnöden linearen Schaltungen.
Aber trotzdem, viel Glück...
Gruß Rainer
#5797468
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Rainer V. schrieb:
> R. S. schrieb:
>>
> 
https://www.uni-saarland.de/fileadmin/user_upload/Professoren/fr74_ProfMoeller/Praktikum/P_SS08/Zentral.NFLeistungsverstaerker.pdf
>
> Das ist wirklich eine der besseren Doc's zum Thema! Ob das aber für
> Class-D was hergibt, möchte ich bezweifeln. Doch auch hierzu kann man im
> Netz hervorragende Applikationen finden...
> Gruß Rainer

Hatten wir schon.

Beitrag "Re: BD139 BD140 Verstärker funktioniert nicht"

Wo ist da was von Class D die Rede?

Die Funktion der Schaltung wurde oben schon angezweifelt.

Sven S. schrieb:
> Ich glaube nicht, daß diese Schaltung praktisch erprobt wurde.

Im Bild die geht wohl noch so durch. Ist schon einige Jahre alt.
Und Trick mit dem Parallelschalten von Transistoren. So sind die 
Hochwatt-Dinger auch aufgebaut. Sogar Treiber mit 
Emitter-Stromverteilwiderständen parallel und dann eine ganze Menge 
Endstufentransistoren auch parallel.

ciao
gustav
Angehängte Dateien:
#5797684
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Als ich das da schrieb:

> Ich glaube nicht, daß diese Schaltung praktisch erprobt wurde.

Kannte ich diesen Text noch nicht:

R. S. schrieb:
> https://www.uni-saarland.de/...

Wie hätte ich den auch kennen können? Ich habe ja nie studiert oder so 
(und im Saarland war ich auch noch nie).

Puh, was habe ich immer rumgetan mit Datenblatt, messen und berechnen, 
bla, bla. Ich hätte ja nur ANNEHMEN brauchen, daß die Bauteile die 
gewünschten Eigenschaften haben!
Hat ein Mitleser hier diese Schaltung mal aufgebaut? Ich fände es nett, 
wenn er mit ein paar Worten darüber berichten würde.
#5797812
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Sven S. schrieb:
> Hat ein Mitleser hier diese Schaltung mal aufgebaut?

Ist zwar schon lange her aber ja die Schaltung lief ganz passabel.

War auf Universal Platine und R3,R5 und R6 waren bei mir aber dann 
jeweils Potis.

C3 und C4 hatte ich nicht verbaut und C5 hatte ich über Jumper 3 Werte 
umschaltbar in meinem Aufbau.

Zwei 6 Volt Akkus als Stromversorgung.
Dazu gab es dann noch eine Ladeschaltung die eigentlich für 12 Volt Blei 
Akkus ausgelegt war, mit einem LM317.

Gruß ic_tester
#5798033
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O. M. schrieb:
> Ich habe mich jetzt dazu entschieden einen Class D Verstärker zu
> entwickeln. Wenn dieser fertig ist und funktioniert...

Das kann nur bedeuten, dass du weder den ursprünglich geplanten bzw hier
Beitrag "Re: BD139 BD140 Verstärker funktioniert nicht" 
modifizierten Verstärker noch irgendeine andere der vorgeschlagenen 
Schaltungen bisher zu Laufen gebracht hast. Na dann.
Gast #5799851
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G. O. schrieb:
> O. M. schrieb:
>> Ich habe mich jetzt dazu entschieden einen Class D Verstärker zu
>> entwickeln. Wenn dieser fertig ist und funktioniert...
>
> Das kann nur bedeuten, dass du weder den ursprünglich geplanten bzw hier
> Beitrag "Re: BD139 BD140 Verstärker funktioniert nicht"
> modifizierten Verstärker noch irgendeine andere der vorgeschlagenen
> Schaltungen bisher zu Laufen gebracht hast. Na dann.

Class D waere in vieler Hinsicht noch um einiges schwieriger, und sich 
zuerst mal an einigen (A)B oder gar A Verstaerkern verschiedener Bauart 
mit im Schnitt jeweils ansteigender Ausgangsleistung zu versuchen, waere 
imho zu empfehlen.

Rainer V. schrieb:
> vielleicht suchst du zuallererst mal nach IC's, die alles, bis auf ein
> paar externe Bauteile, schon mitbringen!

Ohne Wissen/Erfahrung waere es sogar gut, sich mit diversen diskreten 
Realisierungsmoeglichkeiten zu beschaeftigen - um zu verstehen, wie 
Class D ueberhaupt im einzelnen funktioniert (hilft auch dabei, zu 
begreifen, was ein komplett-IC kann, und auch bzgl. Layout und Filter 
etc. "braucht").

Z.B. wie baut man einen Dreiecksgenerator, dessen Dreieck auch fuer 
richtiges Class D (das mit AB mithalten kann) taugt - wo also auch die 
Spitzen sauber sind. Was sind gute Leistungsmosfets dafuer. Die 
einzelnen Punkte durcharbeiten, nicht einfach nur "drauflosbauen, und 
hoffen".

Der erste vollstaendige Bauversuch koennte trotzdem besagtes komplett-IC 
sein, da damit wirklich alles leichter realisierbar ist 
("Erfolgserlebnis".)

Aber damit koennte (sozusagen zufaellig) auch jemand bar jeder Ahnung 
der Funktion von Class D einen solchen Amp hinkriegen (und wenn auch 
nur leidlich, das Equipment zur genaueren Bestimmung fehlt sicherlich).

In dem Fall waere also (vielleicht!) nicht einmal viel gelernt dabei...


Und ich unterstelle dem Großteil der Menschen, die so etwas selbst bauen 
wollen, grunsaetzlich einmal aufkeimendes Interesse daran, es auch zu 
verstehen.

Daß das ohne ein paar Grundlagen einigermaßen viel Nachholbedarf 
bedeutet, kann ich nicht aendern - aber im Falle, daß ich richtig liege, 
ist das Ziel eben nicht jenes zufaellig halbwegs funktionierende Geraet, 
sondern eines, das funktioniert, weil der Erbauer weiß, was er tut.

Vielleicht bilde ich mir das ja nur ein, uebertrage meine eigenen 
damaligen Motive auf andere, aber so denke ich halt.


LG
Beitrag #5799967 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5800921
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Peter D. schrieb:
> Wer nicht_mal klassische AB-Endstufen ohne Stromspiegel-Blödsinn
> funktionierend aufbauen kann, wird mit Class-D erst recht scheitern.

Aehnliches hatte ich ebenfalls geschrieben - wenn auch nicht nur das.

[Offensichtlich hat also mindestens ein User den Beitrag nicht ganz
durchgelesen, oder aus sonst irgend einem Grund nicht verstanden.]

Denn zugleich nannte ich einige Moeglichkeiten, wie man vom aeußersten
Anfaengerstatus irgendwann bis dorthin gelangen koennte. Und versucht,
den TO "bei der Ehre zu packen" ("wer es verstehen will, ..."). Statt
ihm nur zu unterbreiten, was er nicht kann. Denn das koennte sich je
nach Motivation aendern - sofern man deren Reste nicht untergruebe.

Aber macht ruhig weiter so, bestimmt ist das fuer euch viel spaßiger.


LG, und tschueß.
Gast #5800992
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Rainer V. schrieb:
> Hallo, nachdem wir nun lineare Endstufen durchhaben

Ja? Haben "wir" das?
Ist das Deine Seite? http://www.rainers-elektronikpage.de/

Peter D. schrieb:
> Wer nichtmal klassische AB-Endstufen ohne Stromspiegel-Blödsinn
> funktionierend aufbauen kann

Bei "Euch" stimmt entweder der Ruhestrom, oder die 
Temperaturkompensation.
Beides gleichzeitig bekommt "Ihr" nicht auf die Reihe nach über 50 
Jahren.

Müsst "Ihr" wirklich an jedem Bock der Altvorderen festhalten?
Da wundert Ihr Euch darüber, wenn sich jemand für einen D-Amp
entscheidet?

LG
old.
#5801009
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Aus der W. schrieb:
> Müsst "Ihr" wirklich an jedem Bock der Altvorderen festhalten?

Was stört Dich denn an der klassischen Schaltung mit Transistor zur 
Arbeitspunkteinstellung mit auf dem Kühlkörper?
Niemand verlangt, daß der Arbeitspunkt auf das mA konstant sein muß. Der 
Ruhestrom darf ruhig bei Erwärmung etwas ansteigen, solange die Endstufe 
nicht thermisch durchgeht.

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