ich habe einen sog. Klatschschalter (Bausatz) gekauft und diesen zusammengebaut. (Schaltbild anbei)
Leider ist die hier umgesetzte Fkt. nicht so wie ich sie benötige - Klatschen - EIN / nochmal Klatschen - AUS.
Ich möchte diese Schaltung dahingehend modifizieren, dass beim Klatschen das Relais für einen einstellbaren Zeitraum EINschaltet und danach wieder abfällt.
Vielen Dank!
[Mod: bitte nächstes Mal den Threadtitel etwas aussagekräftiger gestalten]
dass beim Klatschen
das Relais für einen einstellbaren Zeitraum EINschaltet und danach
wieder abfällt.
Wie lange soll den die Einschaltzeit werden? Bei wenigen Sekunden wird das mit der analogen Schaltung noch machbar sein, aber schon bei zweistelligen Minuten sollte man weg von analogen Lösungen und einen µC verwenden, also ganz neue Schaltung, die auch deutlich kleiner werden dürfte ...
ich habe einen sog. Klatschschalter (Bausatz) gekauft und diesen
zusammengebaut. (Schaltbild anbei)
Erstaunlich, daß es noch solche uralten Bausätze bei Pollin gibt.
Ich möchte diese Schaltung dahingehend modifizieren, dass beim Klatschen
das Relais für einen einstellbaren Zeitraum EINschaltet und danach
wieder abfällt.
Vor etwa 50 Jahren wurde der NE555 für genau diese Art von Anwendungen entwickelt. Mit dem wäre die Aufgabe viel einfacher zu lösen und man erreicht längere Zeiten als mit dem gezeigten Bausatz. Siehe Anhang. Das Relais zieht nach Auslösung für etwa 2,5s an, für längere Zeiten den 47K/22µ vergrößern. Die Empfindlichkeit lässt sich mit dem 10k-Poti einstellen, man kann auch einen Festwiderstand nach Masse einbauen.
Falls du auf die Schnelle noch auf der vorhandenen Platine drauf rumlöten möchtest, kannst du für R12 Versuchsweise 33k einsetzen und für C4 mit einem 100uF Elko anfangen.
D1 sollte man noch vor die Basis von Q2 setzen, damit beim Umladen des Elkos keine zu hohe Reversespannung an der BE-Strecke von Q2 abfällt.
Enrico, der Trigger muss an die andere Basis. In Ruhe sorgt R12 für einen leitenden Q2 und damit ist Q1 gesperrt. Du kannst also nur die Basis von Q2 nach LOW ziehen.
Ich hatte zunächst auch ein paar Überlegungsprobleme, aber die häufig gezeigten Schaltungen triggern Q1 mit HIGH, hier solle es der LOW-Puls von Q3 tun.
Im Anhang meine Vorschlag, simuliert liefert der etwa 5s Strom für R2, der das Relais sein soll.
Noch ein paar Erläuterungen:
D1 braucht man, um den Q2 vor zu hoher negativer Basisspannung zu schützen. Leider verkürzt der die Pulszeit. Ein paar Volt wären zulässig, man könnte, um das zum großen Teil zu kompensieren, bis zu 6-7 Dioden in Reihe schalten. Damit erreicht man fast die doppelte Zeit.
Die Zeit ist abhängig von C1 und R3.
Die Eingangsempfindlichkeit ist besser als 10mVp, falls zu empfindlich: R5 vergrößern. Der Mikrofontyp und -pegel ist uns unbekannt.
Der Umbau ist prinzipiell okay, erfordert aber einen doch recht massiven Eingriff in die bestehende Platine und das Ganze sieht am Ende doch sehr gebastelt aus. Der Hinweis auf den NE555 scheint mir zielführender für mein Projekt zu sein. Hier habe ich jetzt eine Komponente gefunden, die nahezu unschlagbar im Preis ist: https://www.ebay.de/itm/354957073910
Hier müsste ich nur noch das Micro anschließen. Über Hinweise, wie ich das einfach bewerkstelligen kann bin ich sehr dankbar. Ggf. gibt es dafür auch ein konfektioniertes Modul.
Hier müsste ich nur noch das Micro anschließen. Über Hinweise, wie ich
das einfach bewerkstelligen kann bin ich sehr dankbar.
Der NE555-Monoflop wird normalerweise durch herunterziehen des Triggereingangs (Pin 2) unter die Schaltschwelle (1/3 Vcc) gestartet. Vermutlich ist das auch bei dem Modul so. Dann kannst du den Schaltungszusatz nehmen, der im Anhang zu sehen ist.
Wegen der Beschwerde seiner Majestät über zu schlechte Temperaturstabilität habe ich einen Emitterwiderstand eingebaut. Ggfs. überbrückt man den mit einem kleinen Elko, um die Spannungsverstärkung der Stufe nicht zu reduzieren. Die Spannung am Pin 2 des 555 muss im Ruhezustand > 1/3 Vcc (6,2V im Bild) und beim Triggern < 1/3 Vcc sein. Der Transistortyp ist praktisch egal.
Was hälst Du von dieser Alternative? Habe ich von einem anderen Kollegen angeboten bekommen. Diese sollte sich auch in einen Monoflop umbauen lassen, oder?
Was passiert, wenn der Schall länger anhält als der High Level dauert.
Case 1: Es klingelt jmnd ...
Da frage ich mich gerade, wofür du diese Bastelei brauchst und ob man die Aufgabe nicht viel einfacher und besser lösen könnte als mit einem Lärmschalter.
Nun ja, es geht um einen automatischen Türöffner. Wenn Du da etwas ganz einfaches hast, das sich an einer bestehenden Klingelanlage in einem Mietshaus nachrüsten lässt bin ich wirklich dankbar.
Vor die Klingel legen und mit dem Relais den Taster im Haustelefon drücken lassen. Das ist, neben allen noch so gut gemeinten, Vorschlägen für neu zu bauende Schaltungen die schnellste und einfachste Lösung.
Enrico und <weiss den namen jetzt nicht mehr> haben das erkannt und losgelegt, einen Weg aufzuzeigen, der möglichst wenig Arbeit verursacht.
einen Weg aufzuzeigen, der möglichst wenig Arbeit verursacht.
Wenn an der fertigen Platine noch entsprechende Änderungen vorgenommen werden, dann sieht sie aber nicht mehr so schön aus. Insbesondere wenn auch noch der NF-Verstärker so abgeändert wird, wie hildek oder arnor das vernünftiger Weise vorgeschlagen haben.
Die Optik der Platine scheint dem TE ebenfalls wichtig zu sein:
...dann wird nicht nur dem Postboten, sondern auch dem Einbrecher
automatisch Tür und Tor geöffnet!
Wir hatten schon in mehreren Häusern Klingelbretter, an denen eine unbeschriftete Klingel direkt auf den Öffner ("Summer") in der Haustür ging. Das scheint eine gängige Methode zu sein und die Post nutzt das auch.
Vor die Klingel legen und mit dem Relais den Taster im Haustelefon
drücken lassen. Das ist, neben allen noch so gut gemeinten, Vorschlägen
für neu zu bauende Schaltungen die schnellste und einfachste Lösung.
Vor die Klingel legen und mit dem Relais den Taster im Haustelefon
drücken lassen. Das ist, neben allen noch so gut gemeinten, Vorschlägen
für neu zu bauende Schaltungen die schnellste und einfachste Lösung.
Danke. Genau das war meine Idee.
Wozu den akustischen Weg nehmen, wenn man doch Zugriff auf das elektrische Signal hat.