welches sind die besten microinverter für solarpanele mit einer leistung bis 200-220 watt

OP #7877492
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liebe solar-mikrocontroller wir besitzen mehrere transparente solarpanels mit einer leistung von 200-220 watt, für die wir je einen geeigneten microinverter suchen. die inverter sollten sich schon bei tiefen spannungen einschalten und bei den kleinen leistungen effizient sein. hat jemand diesbezüglich erfahrung? (die panele bestehen aus 40 zellen (5 x 8). vmpp: 22.59. impp: 9.59, pmpp: 216.71, voc: 27.53 isc: 10.31.) beste grüsse und vielen, vielen dank!

#7877515
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Was sollen "die Besten" denn sein ? Die langlebigsten, die im WLAN am meisten Informationen breitstellen, die mit Solarmodulen im weiten Strom und Spannungsbereich und Akkus zusammenarbeiten könnenden mit 1 bis 3 Phasen und schneller Leistungsregelung, die effizientesten, die sich an alle CE Vorschriften wie EMV und AR4105 mit NA haltenden, die preiswertesten, die vollständig dokumentierten und reparierbaren, oder einfach diejenigen die über die Lebensdauer die geringste TCO verursachen ?

Kauf dir halt, was du kriegst, deine Rahmenbedingungen sind exotisch genug, die Bauweise mit vielen statt einem grossen ist uneffizent genug und die Anforderung mit niedriger Startspannung absurd genug als dass du froh sein solltest überhaupt was zu finden.

#7877606
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Habe selbst einen Growatt mic 600 Tl-x ist recht günstig hat wlan wenn man den Stick dazu kauft, lässt sich in Homeassistant einbinden und man kann ihn tatsächlich sogar zu einem 2kw Wechselrichter machen :). Wenn du Fragen hast schieß los 😉 läuft bei mir bisher 2 Jahre fehlerfrei.

#7877801
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Ja stimmt genauere Infos zu deinem Vorhaben wäre schon hilfreich. Von kleinen wechselrichtern halte ich persönlich nicht so viel. Mögen funktionieren die Frage ist halt wie lange.. Kompakte Bauweise ohne Lüfter ist bei Elektronik meist nicht so toll 😂 gerade wenn das ding vielleicht noch in der sonne hängt..

(Firma: Funkenflug Industries) #7877841
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Bei geringen Spannungen ist bei Solaranlagen eher schlecht für die Effektivität. Ich plage mich damit gerade selbst herum (36V PV-Lader). Erstens liefern Solarmodule keine geringe Spannung, sondern erreichen mit wenig Licht sofort volle Nennspannung (aber keinen Strom, bei zu hoher Belastung bricht die Spannung ein) und zweitens bedeutet hohe Leistung bei geringer Spannung einen hohen Strom. Viel Ampere heizen leider auch viel.

#7877846
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Das erste was ich gemacht hab, war zu schauen ob der Großwatt überhaupt geeignet wäre.

Seit gestern der Vorschlag kam fällt keinem auf das er das bei den gegebenen Forderungen scheinbar nicht ist.

Was ich gefunden habe, das der 50V Minimum möchte, das ist bisschen mehr als der TE zur Verfügung hat, so lange wir nicht wissen ob Reihenschaltung der Panels für ihn eine Option ist oder nicht, wie viele Panels zur Verfügung stehen ect.

Wenn es genug sind ist das bei Reihenschaltung ja kein Problem mehr.

Ah, gleichzeitig.

Dann fällt der Großwatt wohl raus.

#7878204
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Namor K. schrieb:

die inverter sollten sich schon bei tiefen spannungen einschalten und bei den kleinen leistungen effizient sein. hat jemand diesbezüglich erfahrung?

Wenn die Solarpanele nicht einmal vernünftig Spannung liefern, reicht die Leistung kaum aus, um überhaupt auch nur den Wechselrichter zu betreiben und für eine Last bleibt schon gar nichts mehr übrig. Guck dir die Kennlinie deiner Panele an.

#7878206
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Ich glaube der TE hat hier die falschen Module (wenig Spannung, viel Strom)

@Namor evtl. kämen String-Optimizer für dich in Frage. Z. B. von SolarEdge. Die laufen ab 8V. Du brauchst dann pro Modul einen Optimizer für ca 40€ und einen geeigneten WR. Soweit ich das System von SolarEdge verstanden habe, kommunizieren die Optimizer mit dem WR

Gruß Roland

#7878222
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Rainer W. schrieb:

Roland P. schrieb:

Ich glaube der TE hat hier die falschen Module (wenig Spannung, viel Strom)

Glauben heißt nicht wissen. Was soll an den Modulen falsch sein?

Wenn er unbedingt für jedes Modul einen eigenen Inverter braucht (wg. Verschattung, oder anderen komischen Gründen), es dafür aber keine effizienten Wechselrichter gibt, dann sind das die falschen Module für die Anwendung.

Wenn der Wunsch nach je einem Wechselrichter je Modul aber gar keinen tieferen Grund hat, und man die Module in Gruppen oder auch alle in Reihe schalten könnte, dann hat der TO die falschen Ideen.

Oliver

#7878227
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Rainer W. schrieb:

Was soll an den Modulen falsch sein?

Solche Module sind eher was für 12V Speicher.

So ähnlich hab ich eines an meiner Solartanke. (12V Akku als Puffer mit DC/DC Wandler für 42V. Vmpp:18V Impp:2,77A)

Das würde jedenfalls gehen, jedem Panel an jedem Standort mit einem passenden Akku versehen und mit einem KFZ Wechselrichter betreiben.

Gibt es an den Standorten überhaupt 230V zur Netzsynchronisation für normale Wechselrichter? Wenn nein wird das (Inselfähigkeit) sonst ziemlich kostenintensiv.

#7878232
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Da mich die Antwort auch interessiert frage ich mich ob sich hier eigentlich keiner mit der Fragestellung beschäftigen oder die Klappe/Tastatur halten kann?

Oder sind transparente Solarzellen gänzlich unbekannt? Das sind z.B. solche Teile:

https://www.shop-muenchner-solarmarkt.de/user_html/1339400487/artikelpdf/1904011390_de.pdf

Und die haben eben keine Leerlaufspannung von >50V sondern <30V. Und der Threadersteller hat doch klar geschrieben Einzelaufstellung. Was ist da so schwer zu verstehen?

Aber schön von "falschen Modulen" schreiben und "falsche" Wechselrichter "anbieten" ...

(Firma: Funkenflug Industries) #7878234
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Du brauchst dann pro Modul einen Optimizer für ca 40€ und einen geeigneten WR. Soweit ich das System von SolarEdge verstanden habe, kommunizieren die Optimizer mit dem WR

Absolut korrekt: Deswegen Finger weg von der Scheiße. Solange alles funktioniert ist das klasse... keine Probleme mit Teilverschattung, Monitoring auf Modul-Ebene... aber absolut Bastel-unfreundlich und wenn irgendwas mal nicht mehr funktioniert, ist man auf SolarEdge angewiesen.

Ich habe hier noch einen 48V-Hybridwechselrichter von denen rumzuliegen, den ich deswegen nicht mal testen kann. Laut Anleitung verlangt der auch mindestens 16 Module bzw. Optimizer... nee danke. Das Ding wird wohl als Teilespender enden.

#7878262
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Oliver S. schrieb:

Wenn es für solche Module keine passenden Einzel-Wechselrichter gibt, dann bau dir entweder selber welche, oder überdenke die Anforderungen. Du kannst natürlich auch mit dem Fuß aufstampfen und Regentänze aufführen, aber ob das viel hilft?

Hallo oberflächlich lesender Oliver,

es sind nicht "meine" Anforderungen - da es auch nicht mein Beitrag ist. Aber schön für Dich wenn man einfach mal Stuß von wegen "selber bauen" und "Fuß aufstampfen" abladen kann, stimmts?

Nochmal zurück zum Thema, wenn es Dich nicht stört ;)

Von Hoymiles gibt es noch eine ältere Serie die bei EMV-Tests von Stiftung Warentest aufgefallen sind. Die starten auch bei 22V und sind sehr günstig zu erwerben: https://www.pv-direktvertrieb.de/Hoymiles-HM-350-Wechselrichter/Z-89 (50€ pro Stück)

Sind bis zu 16 davon mit AhoyDTU (https://ahoydtu.de/getting_started) auslesbar ..

Würde mich aber dennoch interessieren ob es weitere Mikrowechselrichter anderer Hersteller gibt die mit so geringer Spannung starten...

OP #7878266
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vielen dank an alle!

entschuldigt. das ziel ist, den strom ins 230-volt-netz einzuspeisen.

soweit ich sehe, ist die hohe einschaltspannung bei den meisten handelsüblichen invertern das problem.

gibt es baupläne für passende mikroinverter? und bekommt man das mit der gesetzgebung irgendwie in einklang?

#7878300
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Namor K. schrieb:

soweit ich sehe, ist die hohe einschaltspannung bei den meisten handelsüblichen invertern das problem.

Ja, was wiederum für dich, das ist nicht böse gemeint, ein großes Problem darstellt.

Namor K. schrieb:

gibt es baupläne für passende mikroinverter?

Bestimmt.

Namor K. schrieb:

und bekommt man das mit der gesetzgebung irgendwie in einklang?

Eine bastellösung von Inverter am Stromnetz? Eher nicht, das geht schon los das dein Wechselrichter gewisse Vorgaben einhalten muss.

Die Dinger für 50€ die wegen EMV aufgefallen sind würd ich auch nicht nehmen. Wenn die Teile nämlich wegen übermäßigen Emissionen (das Ding ist dann ein Störsender!) auffallen und du in der Nähe was störst darfst du den ganzen Kram wieder abbauen und wenn's heftig wird gibt's sogar noch ärger oben drauf.

(Firma: Funkenflug Industries) #7878308
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Ist es eigentlich zuviel verlangt, wenn der TE seine Shift-Taste benutzt? Oder ist die defekt?

Wenn es um das Thema Einspeisung geht, kommen ein paar Grundsatzfragen.

Balkonkraftwerk?

Falls kein Balkonkraftwerk, was sagt der VNB dazu? Wie sieht die Verteilung aus, zwecks Anschluss einer PV, die nicht als Balkonkraftwerk laufen soll?

(Firma: Funkenflug Industries) #7878338
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Okay, danke...

Dann musst Du beachten, daß die Gesamtleistung aller Wechselrichter 800W und die Leistung aller PV-Module 2000Wp nicht übersteigt. Pro Stromkreis (LSS) darf nur ein Wechselrichter angeschlossen werden, nicht mehrere kleine. Wenn Du also wirklich mehrere kleine Modulwechselrichter oder so verwenden möchtest, dann musst Du diese über die einzelnen Stromkreise verteilen. Frag mich nicht wieso... weiß ich nicht, ist aber so.

#7878471
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Namor K. schrieb:

Wir suchen nach einer Lösung, welche die kleine Energiemenge möglichst effizient einspeisen kann.

Ich fasse zusammen: Die Neuentwicklung kostet mehr als neue Panel und ein guter Wechselrichter.

Bastellösung scheidet aus.

Der 50€ WR (der dazu gerne noch 20-40W mehr als deine Panels möchte, 240W waren da genannt) könnte ärger bringen wenn ihr das in dicht bewohnten Gebieten aufbaut.

Hm, ich sehe halt nur zwei Lösungen: 12V Akku laden und von dort explizit kleinspannungsverbraucher wie Router, LED Beleuchtung oder was sonst so an Geräten mit eigenen Netzteilen und 12V da ist anzuschließen. Oder den Strom mit einem KFZ Wechselrichter wandeln, für manche Zwecke ist das auch durchaus angebracht, ist aber ineffizienter als alle kleinen Geräte direkt zu betreiben.

Ob sich sowas wie ein AEconversion INV 315-50 oder der Dye Sun300G3-EU-230 rechnet, wage ich jetzt einfach mal zu bezweifeln.

20-50/60V wollen die Modelle.

(Firma: Funkenflug Industries) #7878630
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Falls wir einen Inverter selber entwickeln können, der optimal für die Verwendung ist, würden wir das in Erwägung ziehen.

Vergisses. Ist nicht trivial und wird nicht billiger, als was passendes zu kaufen.

Mach Dir über die Anlaufspannung keine Gedanken. Ohne Last erreichen Solarmodule schon bei wenig Licht ihre volle Leerlaufspannung. Diese sollte nur sicher über der Anlaufspannung liegen, dann startet der Wechselrichter damit auch.

HM-800, Verkaufsverbot.

Wird in diversen Shops noch angeboten, oder ist das eine verbesserte Version?

Edit: Man muss Wechselrichter nicht neu kaufen. Für die angesprochenen INV-315 findet man auch gute gebraucht-Angebote.

#7878636
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Ben B. schrieb:

Wird in diversen Shops noch angeboten, oder ist das eine verbesserte Version?

Da musst du selbst fragen.

Hier wäre schon der Kampf gegen die Hausverwaltung verschwendete Energie, wollen eh hier weg!

Bis dahin geht noch etwa Zeit ins Land bevor ich mir über ein vernünftiges Balkonkraftwerk Gedanken mache. Und bis dahin hab ich meine kleine 12V Anlage. Mit der kann ich immerhin schon mal meine komplette "bastelkammer" so weit versorgen.

Wenn ich nicht gerade den Akku lade, sollte halt klein bleiben zwecks Mobilität.

(Firma: Funkenflug Industries) #7878848
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Lieber Einer. Nochmal. Vergisses!

Die Dinger brauchen eine Zulassung zum Betrieb als Stromerzeugungseinrichtung am öffentlichen Stromnetz und eine ENS, die beim Stecker ziehen schnell genug abschalten muss, damit selbst der dümmste DAU keine gedonnert kriegt, wenn er an den Stecker packt. Das willst Du ohne Erfahrung mit Leistungselektronik nicht selbst bauen und 'ne Zulassung bezahlen.

#7878883
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Sebastian schrieb:

Habe selbst einen Growatt mic 600 Tl-x ist recht günstig hat wlan wenn man den Stick dazu kauft, lässt sich in Homeassistant einbinden und man kann ihn tatsächlich sogar zu einem 2kw Wechselrichter machen :). Wenn du Fragen hast schieß los 😉 läuft bei mir bisher 2 Jahre fehlerfrei.

How much power takes that "Stick" and the Homeassistant monitoring system? There is max power ~200W available, but most of the time only a small fraction of that, or nothing.

So everything under 10% load has high losses. The monitoring system may take more energy then the system produces.

I would look for best efficiency in the very low % of max power.

Angehängte Dateien:
OP #7879007
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Thorsten O. schrieb:

Mangels Markt vermutlich nicht. Hast du dir die Geräte von Growatt mal angesehen?

Mit freundlichen Grüßen Thorsten Ostermann

Ja, klar. Da steht beim kleinsten Microinverter "MPPT-Spannungsbereich 28V-60V" - weshalb wir uns nicht vorstellen können, dass unsere Paneele damit effizient funktionieren.

https://de.growatt.com/upload/file/NEO_800M-X_WiFi_Datenblatt_DE_202403.pdf

(Firma: mechapro GmbH) Persönliche Seite #7879026
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Hallo Namor,

Namor K. schrieb:

Thorsten O. schrieb:

Mangels Markt vermutlich nicht. Hast du dir die Geräte von Growatt mal angesehen?

Ja, klar. Da steht beim kleinsten Microinverter "MPPT-Spannungsbereich 28V-60V" - weshalb wir uns nicht vorstellen können, dass unsere Paneele damit effizient funktionieren.

Du kannst dir auch nicht vorstellen, wie aufwendig die Entwicklung und Zulassung eines Gerätes in der EU ist. Ich hatte dir auch die Daten vom NEO-2000M-X genannt. Der kostet 200€ und kann 4 Module bespielen. Vielleicht testest du den einfach mal und berichtest dann hier?

Mit freundlichen Grüßen Thorsten Ostermann

#7879034
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Namor K. schrieb:

Gibt es in Deutschland/Europe Firmen, die Mikroinverter herstellen und zulassen können und für eine solche Entwicklung evtl. zu gewinnen wären?

Wenn du mal die Amazon-Suche bemühst, wirst du rausfinden, dass da durchaus Wechselrichter angeboten werden, die unter 22V funktionieren. Nur sind die da angebotenen Modelle in D nicht zum Anschluss ans Netz zugelassen.

Da es bei eurem Projekt aber anscheinend um hohe Stückzahlen geht, lass dir halt von einem der Hersteller in China einen Wechselrichter mit Zulassung für D bauen. Due Zulassungskosten dürften bei den hohen Stückzahlen nicht die Rolle spielen.

Sollte ich das aber falsch verstanden haben, und es nur ein halbe handvoll Module sind, je nun. Das Stromnetz wird auf die Einspeisung nicht angewiesen sein.

Oliver

(Firma: Funkenflug Industries) #7879371
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Gibt es in Deutschland/Europe Firmen, die Mikroinverter herstellen und zulassen können und für eine solche Entwicklung evtl. zu gewinnen wären?

Du kannst ja mal spaßenshalber bei SMA, Fronius oder Effekta anfragen. Aber setz Dir besser vorher schon mal 'nen Helm auf, falls die überhaupt auf die Frage antworten schlägst Du drei Saltos rückwärts wenn Du den Angebotspreis liest.

Einen Wechselrichter für mehrere Module möchtest Du nicht ... okay, aber kann doch nicht so schwer sein, einen Modulwechselrichter für kleine Module zu finden. Sowas gabs doch früher auch.

OP #7881580
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Wenn du mal die Amazon-Suche bemühst, wirst du rausfinden, dass da durchaus Wechselrichter angeboten werden, die unter 22V funktionieren. Nur sind die da angebotenen Modelle in D nicht zum Anschluss ans Netz zugelassen.

Da es bei eurem Projekt aber anscheinend um hohe Stückzahlen geht, lass dir halt von einem der Hersteller in China einen Wechselrichter mit Zulassung für D bauen. Due Zulassungskosten dürften bei den hohen Stückzahlen nicht die Rolle spielen.

Sollte ich das aber falsch verstanden haben, und es nur ein halbe handvoll Module sind, je nun. Das Stromnetz wird auf die Einspeisung nicht angewiesen sein.

Oliver

Vielen Dank Oliver

Es handelt sich um 10-20 Paneele und ein Kunstprojekt, bei dem sowohl ästhetische und auch technische Aspekte zusammen kommen.

Wir haben es auch schon mit einem dieser Inverter probiert: https://de.aliexpress.com/item/1005001947928667.html?src=google&pdp_npi=4%40dis%21CHF%2141.35%2132.39%21%21%21%21%21%40%2112000046892451797%21ppc%21%21%21&src=google&albch=shopping&acnt=897-548-8760&isdl=y&slnk=&plac=&mtctp=&albbt=Google_7_shopping&aff_platform=google&aff_short_key=UneMJZVf&gclsrc=aw.ds&albagn=888888&ds_e_adid=&ds_e_matchtype=&ds_e_device=c&ds_e_network=x&ds_e_product_group_id=&ds_e_product_id=de1005001947928667&ds_e_product_merchant_id=107567298&ds_e_product_country=CH&ds_e_product_language=de&ds_e_product_channel=online&ds_e_product_store_id=&ds_url_v=2&albcp=19366796367&albag=&isSmbAutoCall=false&needSmbHouyi=false&gad_source=1&gad_campaignid=17798025540&gbraid=0AAAAAoukrzg9R9fX8955gUt-1eHJQJ4uI&gclid=Cj0KCQjw_8rBBhCFARIsAJrc9yAhsQU8XZkGLrUXq1YaMx2r9r0DipCoDQCY9VSWrj3XRgSCNPBCxcoaAvTEEALw_wcB&gatewayAdapt=glo2deu

Leider produziert der nicht mehr, als unser Hoymiles HM-300 Mikro-Wechselrichter.

Wir haben das Problem der tiefen Spannung unterschätzt und suchen nun nach einem Ausweg. Besten Dank!

#7881905
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Namor K. schrieb:

Das ist ein wenig bescheiden und wir dachten, dass sich das verbessern liesse, wenn wir einen geeigneteren Inverter finden könnten.

Nein, der Inverter speist abzüglich Verluste und Eigenverbrauch so viel Leistung ein wie die Panels hergeben.

Ausrichtung und Winkel des Panel sind für das Erreichen der maximalen Leistung wichtig. Einfach irgendwie Sonne drauf scheinen lassen erzeugt halt auch nur einfach "irgendwie ein bisschen Leistung".

(Firma: Funkenflug Industries) #7881918
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Es handelt sich um 10-20 Paneele und ein Kunstprojekt, bei dem sowohl ästhetische und auch technische Aspekte zusammen kommen.

[..]

Die Paneele sind speziell bedruckt

Soviel dazu.

Du musst einfach nur ein paar fröhlich grinsende Sonnen auf die Module drucken, schon können wir alle Windräder wieder abreißen und haben sogar nachts Sonnenstrom. Vielleicht mal bei den nun arbeitslosen Atomkraftgegnern anfragen, die haben gerade sehr viele grinsende Sonnen übrig und geben die vielleicht preiswert ab.

#7882062
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Namor K. schrieb:

Im Moment speisen die Paneele je ein paar Watt ein. Das ist ein wenig bescheiden und wir dachten, dass sich das verbessern liesse, wenn wir einen geeigneteren Inverter finden könnten. Deshalb die Frage...

Also ich fühle mich veralbert. Dein Eröffnungspost suggeriert, dass die Paneele in der Sonne sind und (möglichst viel) Strom produzieren sollen. Warum nur 200 Watt und warum mehrere? Das geht uns nichts an. Vielleicht witziger Gartenzaun, vielleicht großes Grundstück mit vielen Laternen, die alle an 230V hängen. Egal.

Aber ein Kunstprojekt mit "Fake"-Paneelen? Am Ende kommt heraus, dass sie im Schatten stehen und es völlig ausreicht, den Dezimalpunkt bei 1.23 W abzukratzen.

#7882190
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Namor K. schrieb:

Im Moment speisen die Paneele je ein paar Watt ein. Das ist ein wenig bescheiden und wir dachten, dass sich das verbessern liesse, wenn wir einen geeigneteren Inverter finden könnten. Deshalb die Frage...

Sag doch mal, wie der Speiseplan aussieht. Brauchst Du etwa eine vom Netz unabhängige Stromversorgung mit 230 VAC?

Für ein paar Watt würde schon ein Karton Batterien vom Discounter reichen. Deshalb die Frage ...

OP #7882338
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Also ich fühle mich veralbert. Dein Eröffnungspost suggeriert, dass die Paneele in der Sonne sind und (möglichst viel) Strom produzieren sollen.

Also. Es handelt sich um transparente 200-Watt-Paneele, die an vierschiedenen Orten zur Einspeisung ans Netz angeschlossen werden. Einzelne werden gut auserichtet sein, andere weniger. Wir suchen einfach nach dem bestmöglichen Microinverter für diese Aufgabe und würden uns nicht scheuen, etwas etwas dafür auszugeben.

#7882477
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Namor K. schrieb:

Wir suchen einfach nach dem bestmöglichen Microinverter für diese Aufgabe und würden uns nicht scheuen, etwas etwas dafür auszugeben.

Ja, was ist denn die Aufgabe? Wirtschaftlich Strom zu produzieren offensichtlich nicht.

Geht es bei der "Kunstinstallation" darum, dass die Leute irgendwelche Werte sehen? Wie "merken" die Leute, ob und wieviel der Inverter arbeitet?

Daraus kann man vielleicht ableiten, was Du eigentlich möchtest.

Ab wo soll das Arbeiten soll? Bis Sonnenuntergang, dicht bewölkt, ....? Miss voc und isc beim schlecht ausgerichtetsten Modul zur dunkelst-akzeptablen Zeit.

#7882569
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Nicht kleckern, sondern klotzen hilft. Namor K. schrieb im Beitrag #7877492:

wir besitzen mehrere transparente solarpanels mit einer leistung von 200-220 watt,

Kleiner Tipp: Die im Datenblatt genannten tollen Werte erreicht man NUR bei optimaler Ausrichtung zur Sonne. Ansonsten reicht die Leistung evtl. um Deinen Taschenrechner zu speisen? Sicher kann ein optimaler Inverter 3W mehr rausholen, wenn er gut konstruiert ist, leider aber nur wenn ausreichend Leistung von den Solarmodulen geliefert wird. Dafür findest Du in zahlreichen Solarforen hilfreiche Hinweise.

OP #7882609
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Geht es bei der "Kunstinstallation" darum, dass die Leute irgendwelche Werte sehen? Wie "merken" die Leute, ob und wieviel der Inverter arbeitet?

Daraus kann man vielleicht ableiten, was Du eigentlich möchtest.

Nein, die Leute werden die Werte nicht sehen, weil das zusätzlichen Strom braucht. Wir möchten die Einspeisung einfach so gut wie möglich technisch lösen.

#7882625
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Namor K. schrieb:

Wir möchten die Einspeisung einfach so gut wie möglich technisch lösen.

???

Dann ein leeres Gehäuse mit ein paar Fake-Kabeln und das Kunstwerk ist nachhaltiger als alle Versuche, gesetzeskonform und energetisch positiv zu werden.

Dein Ansatz ist wie 100€ Fahrtkosten verbrennen, nur um angeben zu können, dass man etwas 10€ billiger bekommenen hat.

Akternativ irgendeinen optisch ansprechenden Inverter nehmen, und darauf pfeifen, ob und wieviel er einspeist. Wenn es die Besucher nicht interessieren soll, sollte Euch doch zumindest Umwelt, Gesetz und Sicherheit am Herzen liegen.

#7882649
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Vielleicht noch mal kurz zurück zur technischen Diskussion:

Namor K. schrieb:

vmpp: 22.59. impp: 9.59, pmpp: 216.71, voc: 27.53 isc: 10.31.

Namor K. schrieb:

Die Paneele sind speziell bedruckt

Wenn die Bedruckung gleichmäßig alle Zellen betreffen würde (was wir nicht wissen), würde das an der Spannung nichts nennenswert ändern, nur der Strom wird kleiner. Wenn ungleichmäßig bedruckt, brechen die stärker "verschatteten" Zellen weit ein (ggf auf Null). Dann brauchst du einen Wechselrichter, der auch mit (sagen wir) 5 oder 10 oder 15V noch den MPP findet.

Gerade mal geschaut, was mein Envertech EVT560 kann. 18-54V, wobei erst ab 24V der Tracker anspringt. Würde an deinen Modulen halt bei 22V hängen, das passt. Außer bei ungleichmäßiger Bedruckung, da könnte ein MPPT der die Spannung weiter runter zieht ggf mehr Strom (und mehr Leistung) ernten.

Edit: Vielleicht als Einstieg mal Kurzschlussstrom und Leerlaufspannung an einer typischen Aufstellsituation messen. Damit klar wird, wieviel Leistung da eigentlich raus kommen könnte.

#7882773
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Uwe schrieb:

Edit: Vielleicht als Einstieg mal Kurzschlussstrom und Leerlaufspannung an einer typischen Aufstellsituation messen. Damit klar wird, wieviel Leistung da eigentlich raus kommen könnte.

Und für den Versuch dazu mehrere Module in Reihe schalten, so daß der vorhandene WR in seinem optimalen Spannungsbereich läuft.

Dann weiß man, was pro Modul kommen kann.

Oliver

#7882844
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Oliver S. schrieb:

Und für den Versuch dazu mehrere Module in Reihe schalten, so daß der vorhandene WR in seinem optimalen Spannungsbereich läuft.

Dann weiß man, was pro Modul kommen kann.

Das ist relativ aufwendig. isc und voc sind (bei wenig Licht!! nur bei diesen Modulen!! nicht in der Sonne!!) mit einem Multimeter mit 10A-Bereich in 3 Sekunden messbar und ein guter Indikator. Alternativ KFZ-Glühlampe (Scheinwerfer --> Blinker --> Rücklicht --> Standlicht) dranhängen, bis eine hell leuchtet. Andernfalls kann auch kein Wechselrichter was richten.

#7883072
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Namor K. schrieb:

Wie messe ich den isc mit dem Multimeter?

Rotes Kabel bei einem geeigneten Multimeter in die buchse für >10A (sollte vielleicht doch besser eines mit 20A Messbereich sein, damit es sicher überlebt) Schwarz in "COM" und dann Rot an +, schwarz an - des Panel, mit dem Multimeter in Stellung "20A".

Bedienungsanleitung beachten, das darfst du nicht ewig machen um den internen Messewiderstand nicht zu überlasten. (Hitzeentwicklung)

Beitrag #7901296 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7901322
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Frag deine KD doch mal, wie stark man den Ausgang belasten darf, damit hinten wirklich "ap. 22.8V" rauskommen. Oder frag mal, wie diese Beschriftung mit deinen Anforderungen mit Faktor 1.2 zusammenpasst. Oder frag mal, ob überhaupt irgendein Step-Up-Wandler (also ein funktionierender, HI generierter) an einem MPTT tracker funktionieren könnte.

(Firma: Funkenflug Industries) #7901660
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Die Schaltung ist kompletter Blödsinn. Sieht aus als hätte die KI "Malen nach Zahlen" ausprobiert und das nicht sonderlich gut hinbekommen.

Ich habe kürzlich einen StepUp-Wandler mit 42V Ausgangsspannung und bis zu 30A Eingangsstrom gebaut. Funktioniert soweit und erreicht einen Wirkungsgrad von etwa 91%, allerdings merkliches Optimierungspotential. Die Induktivität könnte man noch besser anpassen (ist jetzt einfach eine Speicherspule aus dem 12V-Kreis eines dicken PC-Netzteils, mindestens 50A auf 12V), es fällt auf, daß der Wirkungsgrad bei hohem Übersetzungsverhältnis (hohe Akkuspannung nahe des Ladeschlusses und gleichzeitig niedrige MPP-Spannung) nur noch 88..89% beträgt. Oder ich müsste die FETS oder deren Ansteuerung nochmal überarbeiten, zwei parallele IRFB3077 sind evtl. etwas zu dick für die Aufgabe.

OP #7901683
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Ben B. schrieb:

Die Schaltung ist kompletter Blödsinn. Sieht aus als hätte die KI "Malen nach Zahlen" ausprobiert und das nicht sonderlich gut hinbekommen.

Ich habe kürzlich einen StepUp-Wandler mit 42V Ausgangsspannung und bis zu 30A Eingangsstrom gebaut. Funktioniert soweit und erreicht einen Wirkungsgrad von etwa 91%, allerdings merkliches Optimierungspotential. Die Induktivität könnte man noch besser anpassen (ist jetzt einfach eine Speicherspule aus dem 12V-Kreis eines dicken PC-Netzteils, mindestens 50A auf 12V), es fällt auf, daß der Wirkungsgrad bei hohem Übersetzungsverhältnis (hohe Akkuspannung nahe des Ladeschlusses und gleichzeitig niedrige MPP-Spannung) nur noch 88..89% beträgt. Oder ich müsste die FETS oder deren Ansteuerung nochmal überarbeiten, zwei parallele IRFB3077 sind evtl. etwas zu dick für die Aufgabe.

Ich hatte nach einem StepUp-Wandler gesucht, der die Spannung proportional erhöht (nicht auf eine konstatne Spannung), damit die MPP-Funktion des Mikroinverters nicht tangiert wird. Weil ich nichts im Internet gefunden habe, habe ich bei ChatGTP nachgefragt. Gibt es andere Beispiele von proportionalen StepUp-Wandlern (ca. 1.2 x) , die ich einfach nachbauen könnte?

(Firma: Funkenflug Industries) #7901766
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Jain. Es gäbe die Möglichkeit, einen ungeregelten Gegentaktwandler zu bauen... aber der kommt auch nur schwer über 90% Wirkungsgrad hinaus wenn man ihn selbst baut und man müsste ihn rund um die Uhr durchlaufen lassen. Das ist eigentlich keine gute Idee.

Aber wieso?

Wenn ich mir das Betriebsergebnis meines Ladereglers so anschaue... der soll auch mit 20V Solarmodulen klarkommen, daher schaltet der schon bei Erreichen von 20V ein. Bei meinen 30V Solarmodulen wird diese Schaltschwelle schon morgens um halb 5 erreicht, mit dem Ergebnis, daß der Wandler wahrscheinlich eine ganze Weile mehr Energie verbraucht, als er erzeugt. Manchmal wird in der ersten Stunde nicht eine einzige Wattstunde erzeugt, so weich ist die Leerlaufspannung von Solarmodulen.

Probier doch einfach mal aus, ob ein halbwegs geeigneter Wechselrichter an Deinen Modulen einschaltet oder nicht.

OP #7901849
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Probier doch einfach mal aus, ob ein halbwegs geeigneter Wechselrichter an Deinen Modulen einschaltet oder nicht.

Vielen herzlichen Dank. Wirklich! Wir wollten den StepUp-Wandler mit der direkten Einspeisung vergleichen, weil wir festgestellt haben, dass der Mikroinverter erst bei relativ starker Besonnung startet. Nochmals Danke!

#7902035
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Namor K. schrieb:

Wir wollten den StepUp-Wandler mit der direkten Einspeisung vergleichen, weil wir festgestellt haben, dass der Mikroinverter erst bei relativ starker Besonnung startet.

Ist denn dieser Faktor 1.2 wichtig? Reicht es nicht, einen konstanten Betrag zu addieren, z.B. 5 Volt? Dafür reicht evt. ein normaler DC/DC-Wandler.

Oder man schaltet versuchsweise ein Labornetzteil mit dem PV-Modul in Reihe. Den Faktor 1.2 könnte man von Hand einstellen. Oder man spendiert ein fernsteuerbares Netzteil, ein Multimeter mit Schnittstelle und einen PC. Ja, der Strom kommt dann zum Teil aus der Steckdose, aber Versuch macht kluch.

Aufpassen: Das Netzteil und der DC/DC-Wandler müssen für Reihenschaltung geeignet sein!

(Firma: matzetronics) #7902042
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So, wie ich das verstanden habe, soll zu einen kleinen Array von kleinen Panels immer ein Mikrowechselrichter dran, um Strom ins Netz zu speisen. Es geht also ein Kabel zu so einem Array. Nun kann man doch durchs Kabel die DC Spannung vom kleinen Array zu einer Sammelstelle führen und dort einen grösseren WR aus mehreren Arrays speisen. Kabel ist doch Kabel. Oder man macht gleich an jedes Array ein kleines Motörchen, um die Energie vor Ort zu nutzen, ohne den Einspeisekrams, den das Publikum anscheined sowieso nicht mitkriegt.

Bauform B. schrieb:

Dafür reicht evt. ein normaler DC/DC-Wandler.

Allerdings muss man einen finden, der sicher bei langsam ansteigender Spannung startet. Diese Bedingung erfüllen nicht alle und sicher keine mit dem NE55 :-P

OP #7902076
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Ist denn dieser Faktor 1.2 wichtig? Reicht es nicht, einen konstanten Betrag zu addieren, z.B. 5 Volt? Dafür reicht evt. ein normaler DC/DC-Wandler.

Nein. Wir dachten, dass sich ein fixer Faktor am wenigsten mit der MPP-Funktion des Inverters beisst. Falls das keine Rolle spielt, würden wir gerne einen normalen DC/DC-Wandler verwenden. Könnten wir einen z.B. einen solchen DC/DC-Wandler mit dem Paneel speisen und in Serie schalten?

https://www.digikey.ch/de/products/detail/mean-well-usa-inc/NID65-5/9838629?srsltid=AfmBOorL38RWVXkbNb2-swTcKh3qOo3IyZfZsOXPSZ_JZJOB6P_aZM4A

(Firma: Funkenflug Industries) #7902116
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Ist es wirklich überhaupt nicht möglich, zwei Module in Reihe an einen Wechselrichter anzuschließen?

Warum ich das nochmal frage: So einen DC/DC-Wandler müsste man fremdversorgen und wenn er in Reihe mit dem Solarmodul liegt, muss er dessen kompletten Strom tragen können, ohne überlastet zu werden. Dazu noch mit galvanisch getrennter Ausgangsspannung.

Es wäre besser, zwei Module in Reihe zu nehmen und wenn man dadurch mit der Leerlaufspannung der Module zu dicht an die obere DC-Spannungsgrenze des Wechselrichters kommt, einen einigermaßen leistungsstarken Parallelregler zu bauen, der die Spannung auf einen Wert unter der maximalen DC-Eingangsspannung des Wechselrichters begrenzt. Solange die MPP-Spannung der Module (also beide addiert) im MPP-Bereich des Wechselrichters liegt, passt das und hat im Normalbetrieb keine zusätzlichen Verluste.

#7902242
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Namor K. schrieb:

Einfach mal das Datenblatt verstehen...

Vielen Dank! Die 32.5W / 6.5A des DC/DC-Wandlers stellen kein Problem dar, wenn das Paneel Maximal 240 Watt leistet?

Doch, wenn es optimal ausgerichtet ist und optimal versorgt wird, kommt der 5V Meanwell für den RATED POWER Bereich rechnerisch über seine Grenzen. Frage ist, wie das mit alles mit Kennlinien vom PV-Modul und WR zusammenspielt. Mit einer belastbareren Lösung wärst Du natürlich besser bedient.

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