habe ein board wie auf http://www.mikrocontroller.com und möchte nun
eine infrarot-led anschließen. als informatiker sind meine
elektrotechnischen kenntnisse leider ziemlich bescheiden. gibt mir mal
jemand nen tipp wo ich die zwei drähte hinsteck bzw ob ich da noch
irgendwelche vorwiderstände oder dergleichen brauche.
Die LED einfach anschließen ist ja nicht das Ding. Da es sich ja um eine
Infrarotleuchtdiode handelt, soll diese ja sicherlich nicht
angeschlossen werden um einfach nur lustig rumzuleuchten, sondern um
Daten zu übertragen. Da aber fast sämtliche Infrarot-Kommunikation mit
moduliertem Licht realisiert ist, braucht man natürlich noch einen
Modulator für das Teil. (z.B. mit dem NE555).
Hi,
die Übertragung geschieht meist mit 30-40kHz (je nach Protokoll). Das
Verfahren entspricht dem ASK mit 100% Modulation, d.h. wenn Du eine 1
übertragen willst, pulst Du die LED. Bei einer 0 läßt Du es.
Anstatt eines NE555 kannst Du auch einen Oszillator aus NAND-Gattern
nehmen.
Zu beachten ist noch, dass IR-LEDs in der Regel mit deutlich mehr Strom
betrieben werden. Je nach Version 50-250 mA. Das ist kein Problem, da
die LEDs ja gepulst wird. (siehe entsprechendes Datenblatt)
Ein direkter Anschluß an einen Port ist daher nicht ratsam :-)
Bis dann,
Ingo.
mmm ,so ganz versteh ich das jetz nicht. der eine meint ich muss wie im
tutorial beschrieben wie bei ner normalen LED nur nen widerstand davor
schalten und die letzten 2 antworten erwähnen noch einen modulator.
vielleicht hilft es wenn ich dazu sage dass mit hilfe der ir-led aus
meinem mikrocontroller eine fernbedienung werden soll. - ich vermute
jetz mal dass ich diese modulationbausteine benötige für die
datenkommunikation mit dem PC, um die Daten in einen bestimmten
Protokoll-standard für PC-Komm. umzusetzen.
also geh ich jetz mal davon aus dass ich den ir-sender wie eine ganz
normale led behandeln kann und somit mit einem einfachen vorwiderstand
zur versorgung anbinden kann. ok, ähm... wo kann ich bei dem
http://www.mikrocontroller.com-platine eigentlich die
versorgungsspannung anzapfen ? ... wo macht man des am besten ?
danke soweit & tschüss
also, mein vorschlag geht, die led wird (schwach) leuchten, der avr pin
kann nur 20mA sinken (wenn du voll power willst, nim ne
transe=transistor). wenn du mit der led aber eine IR fernbedienung
emulieren willst, musst du das schon modulieren.
ok, mmm dann muss ich jetz doch mal ganz blöd fragen: was meint ihr mit
modulation ? - is nicht so dass ich es mit google schon versucht hätte
rauszufinden.
in der samsung protokoll spec. ist angeben, das ich für z.B. eine "1"
0.56ms high und 2.25 ms low senden muss. - und genau dass kann ich doch
mit einer LED machen.
mal was anderes, woher bezieht ihr denn eure elektronik-kenntnisse ? -
viele hab ich das gefühl lesen elektor. naja scheint ne gute zeitschrift
zu sein aber mir ein wenig zu teuer. derlei was spiegel.de für die
nachrichtenwelt ist gibts in sachen elektronik nicht oder ?
Um die ganze Sache mal aufzuklären:
Auch normale (z.B. TV-) Fernbedienungen benutzen moduliertes IR-Licht.
Das bedeutet:
Wenn (wie z.B. in deiner samsung protokoll spec angegeben) für eine "1"
0.56ms high gesendet werden soll, mußt Du die LED für eben diese 0.56ms
einschalten, aber (und das ist der springende Punkt) sie leuchtet
aufgrund des Modulators nicht kontinuierlich während dieser Zeit,
sondern wird ständig mit einer Frequenz von z.B. 36 kHz moduliert. Du
kannst Dir auch vorstellen, Du hast ein Oszilloskop (vielleicht hast Du
auch eins). Wenn Du dir das Signal das auf die IR-LED gegeben wird nun
auf dem Bildschirm anschaust siehst du zunächst nur die "Datenblöcke"
(die dann eben 0.56 oder 2.25 ms lang sind). In diesen Blöcken steckt
die eigentliche Information. Wenn Du aber nun eine noch größere
Auflösung wählst (also hineinzoomst) siehst du das diese Blöcke noch aus
vielen kleinen Einzelblöcken bestehen. Das kommt vom Modulieren.
Man benutzt diese Modulation hauptsächlich um Störungen durch Tages-
oder Neonlicht, aber vorallem aber durch Licht von anderen IR-Quellen zu
vermeiden.
Hi,
ja, so sieht das aus.
Wenn du eine Fernbedienung simulieren willst, musst Du modulieren.
Zur Frage der Versorgungsspannung beim AVR-Ctrl-Board:
Da du sowieso (meiner Meinung nach) einen Oszillator und wahrscheinlich
einen Transitor zur Ansteuerung der IR-LED (besser 2) benötigst, bittet
sich eine kleine ext. Platine mit Anschluß an die Sockelleiste unter dem
Relais an.
Dort ist alles verfügbar: 5V, GND, Ports...
Bis dann,
Ingo
So nun geb ich auch noch meinen Senf dazu :-)
Die 20mA -sofern das wirklich das der max dauerstrom der IR-LED ist-
Sind als RMS gedacht
Als vorstellung ist das die "thermische gemittelte dauerleistung"
-> Impulsverhältniss 1:1 dann kann man den Strom "ver sqr2 en"
sprich mal Strom mal 1.41 = gleiche Leistung
-> Grenze = Spitzenstrom belastbarkeit lt Datenblatt
bzw grenz Impulsleistung
-> nimmt man noch das I/O tastverh. dazu kommt komm man
auf noch höhere werte
LED sollten stromgesteuert betrieben werden
Da die Leistungsaufnahme nicht mit der anliegenden Spannung ; bedingt
durch die erheblichen Exemplarstreuungen ; regelbar ist.
Phagsae
AHA! dank axels bild hab ich das blitzschnell kapiert was mit
moduliertem licht gemeint ist. schön. Das war also die "trägerfrequenz".
ok, also meine samsung fernsteuerung benötigt eine frequenz von 37.9khz.
rein zuffällig hab ich glücklicherweise ein sendediode und empfangsmodul
von 38khz gekauft, das müsste doch gehn, oder?
kennt jemand eine seite wo eine infrarot-sender mit modulation zu finden
ist ? oder gibts nicht einfach irgendson baustein der mir des gleich
alles macht ?
PS: phagsae: ich weiß nicht sicher obs von dir beabsichtigt war, aber
von deinem beitrag hab kein wort verstanden ;^)
Ich hab auch schon überlegt die Modulation über die Software zu
realisieren. Dürfte ja eigentlich kein Problem sein, solange das
Programm nicht noch tausend andere Routinen "parallel" abarbeiten muß.
Ich baue nämlich gerade eine alte Tastatur zur Universalfernbedienung
für meine komplette Hifi-Anlage um. Durch die Softwaremodulation könnte
man geschickt ne ganze Menge externe Bauteile sparen. Und man kann
gleich verschiedene Modulationsfrequenzen unterstützen.
Danke, dass euch mein Bild gefallen hat
ich hab mich da nur leicht verrechnet:
bei 38kHz gibt es natürlich 38 Impulse pro ms
und in 0,56ms sind das dann 20 (genauer 20,16)
jo
Axel
P.S.:
>LED sollten stromgesteuert betrieben werden>Da die Leistungsaufnahme nicht mit der anliegenden Spannung ;> bedingt durch die erheblichen Exemplarstreuungen ; regelbar ist.
Was bedeutet das ??
Hallo,
ich habe sowas in der Art fertig (mit AVR 90S8515).
Mein Gerät hat allerdings eine serielle Schnittstelle
und ist zum Anschluß an PCs gedacht.
Dafür kann es nahezu beliebige Protokolle analysieren
und auch wieder senden. Reichweite ca. 12 - 15 m.
Stromversorgung über den RS232 Port vom PC.
Außerdem kann man mehrere Geräte über einen 1/2 Draht Bus
verbinden und so mehrere Räume ansteuern und versorgen.
Natürlich ist ein PC nötig um das ganze laufen zu lassen.
Ich werde das ganze u.U. als Bausatz anbieten.
Bei Interesse mailt mich mal an.
Gruß, Marcus
PS: Wenn man die Routinen sauber codiert, kann man die
Trägerfrequenz wunderbar in SW erzeugen.
Hmmmmm.....
Irgendwie hab ich das gefühl der uC bereich wurde von programmierern
übernommen.
(grins)
So als E.Techtrickser ist der Schwerpunkt scheinbar ein anderer.
Aber nun zur Frage
Warum Stromsteuerung bei Dioden ?
Wenn du 10 LED nimmst und sie alle an zB 2,2V anschließt
Wirst du keine2 finden die den gleichen Stom ziehen.
-> Ungleiche Helligkeit bzw nicht die volle Helligkeit und das will man
bei
eine IR LED dann ja schon
Abhilfe ?
Stromquelle.
Die Stromquelle ist auf einen fixen Strom geeicht.
Die Stromquelle variert die anliegende Spannung bis der gewünschte
Strom dann fließt
Vgl
Spannungsquelle ( Die ist einem vertrauter)
Die spannungsquelle ist auf einen fixe Spannung geeicht
Die Spannungsquelle variert den Stromfluss so das die gelieferte
Spannung
Konstant ist
( das hinkt ein bischen eigentlich varieren beide ihren Quell
innenwiderstand )
Vorteil Stromquelle:
Die max Leistung wird bei jeder angeschlossenen LED erreicht
Sofern genügend Spannungsreserve besteht können beliebig viele
LED in Reihe geschalten werden
Es ist kein abgleich notwendig
Eine simple Stromquelle besteht aus einem Transistor und 3 R's
Oder ein 78xx plus ein R
Die Schaltung von der Robbot seite hat den gleichen mangel.
Hätten die 2 R richtig dazugefügt bräuchten sie den Abgleich nicht mehr
machen.
Auch die 133% Überlast ( die keine sind ) währen rechnerisch 141%
Auch hier eine kleine Erläuterung.
Verdoppelung der Spannung oder des Stromes verdoppelt nicht die Leistung
sondern vervierfacht sie
P=U²/R oder I²*R
Bei einem 1:1 Tastverhältis
wird ja nur die Halbe mögliche Leistung abgefordert.
Also Leistung im "Einschalt fall" verdoppeln.
Die Grenzleistung der Diode ist meist ein Thermische
Die hälfte der zeit kann sie wieder abkühlen.
Also Leitung im Einschaltfall verdoppeln.
Um P ( leistung ) zu verdoppeln wird die Spannung mit wurzel 2 ( =1,41)
mulipliziert
Bei der Anschliessenden Rechnung ergibt sich klar die doppelte Leistung
wie gewünscht
( U*sqr 2)²*R = 2*U*R => 2*P
Ois klar ?
Phagsae
Das ganze besteht im Prinzip aus eine 8515 mit einem TSOP 1738 als
Empfänger und 4 High-Power IR LEDs als Sender. Ganz wichtig: In jedem
Falle 950nm IR LEDs nehmen ! Der serielle Bus ist durch geschickte
Zusammenschaltung von 3 IO Pins des AVR entstanden. Das Ganze
wird dann mit einem MAX3232 mit der seriellen Schnittstelle des PCs
verbunden. Jetzt fehlt nur noch ein wenig Stromversorgung - fertig.
Die Hardware ist relativ simpel. Sie läßt sich incl. Steckverbindern und
DIL Schalter zur Adreßwahl auf 45x80 mm zusammenquetschen.
Interessant ist die Software ...
1.500 Zeilen C-Code in Wochenlanger Probiererei mit Logic-Analyzer
bzw. Digitalem Oszilloskop zusammengeschrieben erlauben den
Empfang und die Analyse sowie das Senden nahezu beliebiger IR Codes.
Hierzu gehören: Sony, Common IR (Yamaha, Denon, Pioneer, Akai ...),
RC5 (Philips, Grundig), JVC, Mitsubishi, Thomson, InFocs ... Mehr habe
ich bislang noch nicht getestet. Die Analyse umfaßt unter anderem die
Erkennung und Vermessung des gesamten Timings incl. evtl. Wieder-
holungen.
Die Befehle werden dann in einem ca. 90 Byte großen Struct über die
serielle Schnittstelle an den PC geschickt. Der speichert sie ab und
kann
sie dann auch wieder senden. Noch ein wenig SW und fertig ist die
komplett über einen Webbrowser gesteuerte Fernbedienung. Das
geht dann auch über einen PDA mit WLAN Anbindung ....
Gruß, Marcus
Also Thomas wenn du die modulation per software wirklich hinkriegen
solltest, dann gibt mir ja bescheid.
apropos, ich hab jetz mal so eine alte ferbedienung zerlegt, und
komischerweise war da die infrarot-led direkt an son IC angeschlossen
ohne irgendwelche transistor etc für die modulation davor. ist des alles
in dem baustein integriert ?
jetz mal die wichtigste frage: als informatiker tu ich mich zwar relativ
leicht mit der programmierung, aber wenns darum geht noch etwas
zusätzlich an die platine anzuschliessen, und ich keinen wunderbaren
maßgeschneiderten plan dazu habe, wirds relativ schwer für mich. ich hab
mir schon die buchtipps angeschaut, hab aber den eindruck da gehts bei
den meisten vor allem schwerpunktmässig um software-programmierung. also
wenn jemand zb ein buch kennt oder noch besser nen skript wo einem des
nötige e-technik wissen vermittelt wird (und evtl. sogar auf den
anschluss eines infrarot-emitters :-) ) gebts mir bescheid.
Also Josef
Ich habe die Modulation so programmiert.
z.B.: 36kHz
LED=1; // IR LED einschalten
delay_us(13); //wartezeit von 13 Mikrosekunden
LED=0; // IR LED einschalten
delay_us(13); //wartezeit von 13 Mikrosekunden
Darüber noch eine Schleife und fertig... aber ich denk das muß man einem
Informatiker nicht vorschreiben.
vielleicht sind diese Zeilen für einen Informatiker zu primitiv aber für
nen Elektroniker gut genug.
Wenn dir der delay Befehl nicht zu Verfügung steht dann kannst ja eine
normale while, for, ... schleife basteln und sie im AVR-Studio
ausmessen.
Als Informatiker solltest du wissen jeder Befehl benötigt CPUZeit,
mehrere Befehle mehr CPUZeit .
Im AVR Studio kannst du dir diese Zeit angucken und dein Programm ganz
fein einstellen.
Aja eins solltest du Wisssen
f=1/T
f.. Frequenz T..Periodenzeit ... Dann solltest den oberen 4Zeiler auch
verstehen.
Also viel gelingen.
PS.: wenn du ein Informatikprofi bist vielleicht darf ich dich mal bei
Problemen mit Windows-APIs kontaktieren
Hallo leute....
weisst ihr wie groß muss der Widerstand sein wenn ich mit einer
IR-Leuhtdiode anschliße und die Spannung 5V ist.
2. hängt die Helligkeit der Leuchtdiode von der Spannung ab.ich brauche
eine hohe Helligkeit einer Diode aber mit 5V geht das????
3. welche Auswirkung hat die IR-Leuchtdiode auf das Auge
Gruß Sam
die Helligkeit der Diode hängt von der Spannung ab da bei einer höheren
Spannung mehr Strom fließt. Schau dir mal das Diagramm im Datenblatt an
da sieht man genau welcher Strom bei welcher Spannung fließt, weitere
wichtige Daten wären der max. Dauerstrom, und der Impulsstrom. Denn
wenn man nur kurze Impulse sendet kann man meist einige Ampere durch
die Diode jagen, was dann eine gute Reichweite zur folge hat.
Ich nehme auch mal die Digicam zur Hand da sehe ich die Helligkeit der
IR-LED im Display.
du muust erstmal wissen(Datenblattdiagramm) bei welcher Spannung wieviel
Strom die LED zieht. Angenommen bei 3V zieht Sie 50mA, dann rechnest du
es so. Wie gesagt wenn du aber sicherstellst da die LED nur moduliert
angesteuert wird suchste dir aus dem Datenblatt raus mit welcher
Spannung sie den max Impulsstrom bekommt.
9V-3V=6V benötigter Spannungsabfall
6V/0,05A = 120 Ohm
Hallo, hab den IR-Thread hier mal verfolgt. Welche Reichweite hat man
denn mit dem System (2 IR- LED's).
Bin gerade dabei eine Lichtschranke zu bauen (eine Sende- IR-LED 940nm
mit NE555 und ein TSOP1738). Hab aber Probleme mit der Reichweite. Wie
kann man die Reichweite auf ca. 1 m bringen?
Danke für Eure Hilfe im Voraus
Grüße Eugen
Man muss einfach viel mehr Strom durch die Diode pumpen. Manche Dioden
vertragen mehrere Ampere aber nur bei Impulsen wenn man aber eine
Taktung vornimmt wie du mit dem NE555 dann passt es ja. Im Datenblatt
der Diode findest du ein Diagramm welches die Stromaufnahme der LED
abhängig von der Spannung darstellt. Du musst also deine Spannung
erhöhen und ein kleiner Puffer (Elko) sollte auch die Spannung aufrecht
halten.
lol, der beste Beitrag des Tages. Warum soll denn das Gerät nicht schwer
sein? Sind Mediziner schwächer als normale Leute? Ich kenne viele
Tragbargeräte die schwer sind. Sogar Bleiakkus sind in mittelschweren
Tragbargeräten verbaut.
Dominik
Und man sollte nicht einfach einen Thread
hijacken.
Der Thread ist betitelt mit "infrarot-sender(neu)"
Und jetzt erklär mir mal bitte, was die
Stromversorgung eines tragbaren Gerätes im
medizinischen Bereich für Herzoperierte mit
einem Infrarot-Sender zu tun hat.
Vielleicht will er mit der Fernbedienung seines Fernsehers über nen
implantierten Infrarotempfänger seinen Herztakt steuern, quasi so wie
Lautstärke rauf runter :-) Sollte dann aber besser die Mute-Taste
abkleben...
Dominik